
Was passiert, wenn ein Stern in einem Doppelsternsystem zur Supernova wird? Dieses Bild kombiniert sichtbares Licht in Gelb, ultraviolettes Licht in Lila sowie infrarotes Licht in Türkis, Rot und Orange. Es zeigt zwei Supernova-Überreste und ihre Umgebung, die etwa 6000 Lichtjahre entfernt sind. Der jüngere ist der bekannte Quallen-Nebel in der Mitte. Er leuchtet im Bild großteils gelb. Mit bloßem Auge gesehen wäre er am Himmel größer als der Vollmond.
Das lilafarbene Filament gehört zu einem älteren Supernova-Überrest. Er hat die Bezeichnung G189.6+3.3 und überlappt den jüngeren Überrest. Eine neue Studie nutzte Daten des Weltraumteleskops Fermi der NASA, das in Gammastrahlen beobachtet. So will man ihre Geschichte rekonstruieren.
In der Astronomie vermutet man, dass dort ursprünglich ein System aus zwei Sternen war, also ein Doppelsternsystem. Der erste Stern explodierte als Supernova. Dabei schleuderte er seinen Begleiter weg. Der explodierte dann ebenfalls Zehntausende Jahre später als Supernova. So überlagerten sich die beiden Supernova-Überreste, die wir heute sehen.
Der helle Stern rechts ist eigentlich ein System aus drei Sternen, er heißt Propus.