NGC 300: Kosmisches Juwel mit Sternen und Gaswolken

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Bildcredit und Bildrechte: Team Ciel Austral; Team-Mitglieder: P. Bernhard, L. Bourgon, J. C. Canonne, D. Chaplain, G. Chassaigne, N. Outters, M. Selby, S. Vetter; Text: Cecilia Chirenti (NASA GSFC, UMCP, CRESST II)

Dieser funkelnde, farbenfrohe Edelstein ist die Spiralgalaxie NGC 300. Sie gehört zu den nächstgelegenen Spiralgalaxien der Erde, nur etwa 6 Millionen Lichtjahre entfernt. Doch sieht sie wirklich so aus? (Hier ist ein eher typisches Bild davon.)

Dieses ungewöhnliche Bild kombiniert das Licht der Sterne und des Staubs in der Galaxie mit dem Licht ionisierter Wolken aus interstellarem Gas, die in Rot (Schwefel), Grün (Wasserstoff) und Blau (Sauerstoff) dargestellt sind. Besonders fallen in diesem Bild die gelb und orangen Töne auf. Diese entstehen durch die Kombination von rotem und grünem Licht zu verschiedenen Anteilen. In unserem Alltag finden wir Licht aus ionisiertem Gas zum Beispiel in Neonschildern, Leuchtstoffröhren und Straßenlaternen.

Diese riesigen Wolken aus ionisiertem Gas entstehen in der Regel durch junge, massereiche Sterne, die hochenergetische ultraviolette Strahlung aussenden, die das Gas ionisieren kann. Massereiche Sterne haben im Vergleich zu leichteren Sternen wie unserer Sonne eine kurze Lebensdauer und explodieren am Ende ihres Lebens als Supernovae. Daher ist es möglich, dass einige der farbenfrohen Wolken im Bild Überreste von Supernovae verbergen.

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