Mars-Panorama von Curiosity

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Beschreibung: Der Marsrover Curiosity nahm Ende des letzten Jahres hoch aufgelöste 360-Grad-Ansichten seines Standortes auf dem Mars auf. Die Panoramaszene wurde aus mehr als 1000 Einzelbildern von Curiositys Mastkamera oder Mastcam zusammengefügt. Auf dieser Version, die mit dem Normalobjektiv der Mastcam aufgenommen wurde, sind im Vordergrund das Deck und der Roboterarm des Rovers zu sehen. Durch die extrem weite Perspektive sind sie gestreckt und verzerrt.

Gleich hinter dem Rover liegen Regionen mit lehmreichem Gestein, die eine urzeitliche wässrige Umgebung vermuten lassen. Die Sicht auf die weiter entfernten Marsketten und -kuppen ist klar. Im Hintergrund verläuft die Wand des Kraters Gale in einer Entfernung von 30 Kilometern durch die Mitte (in nördlicher Richtung). Ganz rechts liegen die oberen Ausläufer des Mt. Sharp.

Die Bilder für dieses Panorama wurden an vier aufeinanderfolgenden Sols zwischen dem lokalen Mittag und 14 Uhr aufgenommen, um gleichmäßige Beleuchtung zu erreichen. Wenn Sie die Panoramaszene vergrößern, dann erkennen Sie den Schatten, den die Sonnenuhr auf dem Deck des Rovers (rechts) wirft.

Die NASA plant, im Juli einen neuen Rover mit der Bezeichnung Perseverance zum Mars zu schicken.

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Ein Loch im Mars

Ein Loch im Mars; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, JPL, U. Arizona

Beschreibung: Wie entstand dieses ungewöhnliche Loch im Mars? Das Loch wurde 2011 zufällig auf den staubigen Hängen des Vulkans Pavonis Mons auf dem Mars entdeckt, und zwar auf Bildern des HiRISE-Instruments an Bord der Robotersonde Mars Reconnaissance Orbiter, die derzeit den Mars umrundet.

Das Loch ist in repräsentativen Farben abgebildet, es scheint eine Öffnung zu einer Höhle zu sein, die unter der Oberfläche liegt und rechts im Bild teilweise beleuchtet ist. Untersuchungen dieses und folgender Bilder zeigten, dass die Öffnung etwa 35 Meter breit ist, während der innere Schattenwinkel vermuten lässt, dass die darunterliegende Höhle an die 20 Meter tief ist. Warum dieses Loch von einem runden Krater umgeben ist, bleibt Thema für Spekulationen, ebenso die volle Dimension der darunterliegenden Höhle.

Löcher wie dieses sind besonders interessant, weil ihr Inneres relativ gut vor der rauen Marsoberfläche geschützt ist, was sie zu relativ guten Kandidaten für Leben auf dem Mars macht. Diese Gruben sind daher geeignete Ziele für mögliche künftige Raumsonden, Roboter und sogar menschliche interplanetare Forscher.

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Dreier in der Dämmerung

Dreierbegegnung in der Morgendämmerung: Mars zieht hinter dem Mond vorbei, die Raumstation ISS vor dem Mond; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Paul Schmit, Gary Schmit

Beschreibung: Am 18. Februar teilten sich zu Beginn der bürgerlichen Dämmerung die Internationale Raumstation, der abnehmende Mond und der Planet Mars einen kurzen Augenblick lang den Himmel im Norden von New Mexico, wie man auf diesem gut geplanten Bild sieht. Am Beobachtungsort des Fotografen begann der Himmel gerade erst, hell zu werden.

Die Raumstation, die 400 Kilometer über der Erde kreist, war bereits in das morgendliche Sonnenlicht getaucht. Es dauerte weniger als eine Sekunde, als sie um 6:25 morgens von rechts nach links vor der Mondscheibe vorbeizog. Die Einzelbilder wurden nacheinander fotografiert und zusammengesetzt.

Zu dieser Zeit war Mars bereits nach seiner lang erwarteten Bedeckung durch den Mond hinter dem Mond aufgetaucht. Der gelbliche Schein des Roten Planeten leuchtet rechts oben hinter dem dunklen Rand des Mondes.

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Hügel, Bergrücken und Spuren auf dem Mars

Siehe Beschreibung. Der Rover Curiosity fotografiert den Vera-Rubin-Kamm im Krater Gale; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS; Bearbeitung und Bildrechte: Thomas Appere

Beschreibung: Manchmal bleiben sogar Rover auf dem Mars stehen, um die Gegend zu bewundern. Letzten November pausierte der Rover Curiosity auf dem Mars, um seine eindrucksvolle Umgebung zu fotografieren. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen gleich vorne der Central Butte, ein ungewöhnlich flacher Hügel, den Curiosity erst wenige Tage untersucht hatte, bevor dieses Bild fotografiert wurde.

Rechts daneben liegt der ferne Mount Sharp, der fünf Kilometer hohe Zentralberg des Kraters Gale, dessen Inneres Curiosity erforscht. Mount Sharp ist von Sulfaten bedeckt und wirkt auf diesem kolorierten Rotfilterbild ziemlich hell. Ganz links befindet sich der in sehr dunklen Schatten gehüllte Südhang des Vera-Rubin-Kamms, eine Erhebung, die Curiosity zuvor erforscht hatte. Zwischen dem Grat und dem Hügel hinterließen Curiositys Räder Spuren, als sie vorwärts rollten, sie laufen aus dem Bild hinaus.

Im Vordergrund stehen die aktuellen Augen der Menschheit auf dem Mars: der komplexe robotische Rover Curiosity selbst. Noch dieses Jahr wird die NASA – wenn alles klappt – einen weiteren Rover und mehr Augen auf dem Mars haben. Heute können Sie einen Namen für diesen Rover vorschlagen, morgen ist die letzte Gelegenheit, abzustimmen.

Schlagen Sie einen Namen für den Rover Mars 2020 vor: Zur Abstimmung
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Am späten Nachmittag auf dem Mars

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Marco Di Lorenzo

Beschreibung: Zum Sonnenuntergang werden auf diesem Weitwinkelpanorama des Marsrovers Curiosity die Schatten lang. Die Szene wurde mit Curiositys Navigationskamera aufgenommen, sie umfasst – von links nach rechts – etwa 200 Grad von Norden über Osten bis Süden. Dafür wurden Bilder zusammengefügt, die der Marsrover an SOL 2616 aufnahm, das entspricht auf der Erde dem 16. Dezember.

Curiosity thront auf einem Plateau des westlichen Tafelbergs. Links sieht man den fernen nördlichen Rand des Kraters Gale. Nahe der Mitte befindet sich der zentrale Tafelberg, den Curiosity bereits besucht hat. Rechts erstreckt sich der Schatten des Rovers scheinbar zum Fuß des Aeolis Mons (Mount Sharp), einem zukünftigen Ziel. Die monochromen Navcam-Bilder wurden eingefärbt, um annähernd die Farben des späten Marsnachmittags darzustellen.

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Der Tag nach Mars

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Bildcredit und Bildrechte: Rolando Ligustri (CARA-Projekt, CAST)

Beschreibung: Der 31. Oktober 1938 war der Tag, nachdem Marsbewohner den Planeten Erde erreicht hatten, und alles war ruhig. Es stellte sich heraus, dass die Berichte von der Invasion Teil einer Halloween-Radiosendung waren – dem inzwischen berühmten Hörspiel, das auf dem Science-Fiction-Roman „Der Krieg der Welten“ von H.G. Wells basiert.

Auch auf dem Mars war der 20. Oktober 2014 ruhig. Es war der Tag nach seiner nahen Begegnung mit dem Kometen Siding Spring (C/2013 A1). Das war keine Falschmeldung – dieser Komet kam tatsächlich etwa 140.000 Kilometer an den Mars heran, das entspricht etwa einem Drittel der Erde-Mond-Distanz. Die Rover und Raumsonden der Erde in der Marsumlaufbahn und auf der Oberfläche berichteten von keinen schädlichen Auswirkungen, doch sie hatten einen Logenplatz, als der Besucher aus dem äußeren Sonnensystem vorüberzog.

Dieser farbenprächtige Teleskop-Schnappschuss ist breiter als 2 Grad und zeigt die Sterne im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus) sowie unsere Sicht auf den Mars am Tag danach. Der bläuliche Stern 51 Ophiuchi steht rechts oben, und der Komet taucht gerade aus dem hellen Glanz des Roten Planeten auf.

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Rover Curiosity findet ein Lehm auf dem Mars

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS

Beschreibung: Warum gibt es auf dem Mars Lehm? Auf der Erde kann sich am Boden eines ruhigen Sees Ton bilden, wenn bestimmte Mineralien Wasser binden. Der Roboter-Rover Curiosity auf dem Mars bohrte in zwei Felsen und fand die bislang höchste Konzentration an Lehm. Dieses Lehmlager gilt als weiterer Hinweis, dass sich im Krater Gale in ferner Vergangenheit Wasser befand.

57 Bilder Curiositys wurden zu diesem Selbstporträt kombiniert. Die Bilder wurden mit einer Kamera am Ende seines Roboterarms aufgenommen. Man sieht viele Details des fahrzeug-großen Rovers, unter anderem seine robusten Räder, zahlreiche wissenschaftliche Instrumente und einen hohen Mast, der Kamera-„Augen“ besitzt. Eines davon kann einen Infrarot-Laserstrahl abschießen.

Curiosity rollt weiterhin um und auf den Mount Sharp im Zentrum des Kraters Gale, er ist auf der Suche nach neuen Hinweisen zur urzeitlichen Geschichte des Mars und versucht herauszufinden, ob die Bedingungen auf dem Roten Planeten einst günstig für Leben waren oder nicht.

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InSight an einem trüben Tag

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Mars InSight

Beschreibung: Wolken treiben über den Himmel, während auf diesem animierten GIF aus drei Bildern das Licht bei Sonnenuntergang verblasst. Die Szene wurde an Sol 145 ab etwa 18:30 Ortszeit mit einer Kamera auf der Landesonde Mars InSight fotografiert. InSights Marstag Sol 145 entspricht auf der Erde dem Kalendertag 25. April 2019.

Unter der 69 Zentimeter großen Kuppel im Vordergrund befindet sich das empfindliche Seismometer SEIS der Landesonde, das zur Erkennung von Marsbeben entwickelt wurde. So wie Erdbeben die innere Struktur des Planeten Erde zeigen, können von SEIS gemessene Erschütterungen den Untergrund der Marsoberfläche erkunden. So registrierte SEIS am 22. Mai (Sol 173) und am 25. Juli (Sol 235) zwei typische Marsbeben. Die leichten Erschütterungen des Roten Planeten haben jedoch eine sehr tiefe Frequenz und müssen zum Hören in den Audiofrequenzbereich transponiert werden.

Externe Geräusche auf den beschleunigten Aufnahmen, die häufig an kühlen Marsabenden auftreten und wahrscheinlich durch mechanische Verschiebungen und Kontraktionen verursacht werden, werden technisch als Dinks und Donks bezeichnet.

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Sanddünen tauen auf dem Mars

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Bildcredit und Lizenz: ESA, Roscosmos, CaSSIS

Beschreibung: Was sind das für seltsame Formen auf dem Mars? Es sind tauende Sanddünen. Als der Frühling auf der Nordhalbkugel des Mars anbrach, begannen die Sanddünen in der Nähe des Pols, die der ExoMars Trace Gas Orbiter der ESA Ende Mai hier abbildete, zu tauen. Kohlendioxid– und Wassereis sublimierten in der dünnen Atmosphäre unmittelbar zu Gas.

Wenn dünnere Eisregionen auftauen, legen sie Sand frei, dessen dunkle Färbung das Sonnenlicht aufnimmt und so das Tauen beschleunigt. An dem Prozess könnten sogar Sandstrahlen beteiligt sein, die durch das dünner werdende Eis platzen. Bis zum Sommer breiten sich die Flecken aus und erfassen die ganzen Dünen. Der Nordpol des Mars ist von vielen ähnlichen Sicheldünenfeldern umgeben, deren seltsam glatte Bögen von den ständigen Marswinden geformt werden.

Erstellen Sie ein fernes Erbe: Schicken Sie Ihren Namen zum Mars

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Curiosity am Teal Ridge

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Marsrover Curiosity

Beschreibung: Dieser Teil eines 360-Grad-Panoramas zeigt die Aussicht am aktuellen Standort des Marsrovers Curiosity auf dem Roten Planeten, der als Teal Ridge bezeichnet wird. Die Mosaik-Szenerie wurde nach irdischem Kalender am 18. Juni 2019 mit der Mastkamera des Rovers fotografiert. Das entspricht Curiositys Sol 2440, seinem 2440. Tag auf der Marsoberfläche.

Seit seiner Landung vor sieben Jahren – am 6. August 2012 im Krater Gale – legte Curiosity etwa 21 Kilometer zurück. Die Spuren des Rovers auf der rechten Seite führen zum Vera-Rubin-Kamm. Der Grat des Kraters Gale ist in der Ferne sichtbar. Die Radspuren des robotischen Rovers sind etwa 3 Meter voneinander entfernt.

Während seiner Mission hatte Curiosity großen Erfolg bei der Erforschung der Geschichte von Wasser in der Marsumgebung. Der Entwurf des Rovers Mars 2020 der NASA basiert im Wesentlichen auf der Bauweise des Marsrovers Curiosity.

Aufgepasst: der Meteorstrom der Perseïden

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Landeplatz Ares 3: Die Rückkehr zum Mars

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Bildcredit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

Beschreibung: Diese Nahaufnahme der HiRISE-Kamera des Mars Reconnaissance Orbiters zeigt verwitterte Krater und vom Wind verwehte Ablagerungen in der südlichen Acidalia Planitia. Zu den Standard-HiRISE-Bildfarben zählt ein auffällig blauer Farbton. Für ein menschliches Auge würde die Region wohl grau oder rötlich aussehen.

Doch es waren keine menschlichen Augen, die dieses Gelände gesehen haben, außer man zählt die Augen der NASA-Astronauten im Sci-Fi-Roman Der Marsianer von Andy Weir dazu. Dieser Roman berichtet von den Abenteuern Mark Watneys, einem Astronauten, der am Landeplatz der fiktiven Marsmission Ares 3 strandet, und der den Koordinaten dieses beschnittenen HiRISE-Bildes entspricht. Zur Größenordnung: Watneys Habitat mit einem Durchmesser von 6 Metern würde hier etwa 1/10 vom Durchmesser des großen Kraters füllen.

Übrigens liegen die Ares-3-Landekoordinaten nur etwa 800 Kilometer nördlich der (tatsächlichen) Carl Sagan Memorial Station, Pathfinders Landeplatz 1997.

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