Hongkong-Himmel

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Credit und Bildrechte: Peter Lau

Beschreibung: Diese interessante Szenerie besteht aus mehreren kombinierten Aufnahmen, die am Abend des 18. Januar von Küstenperspektive in Hongkong in China aufgenommen wurden. Sie folgte einem jungen Sichelmond und dem gleißenden Planeten Jupiter links daneben, als sie zusammen am westlichen Himmel untergingen. Ihre beiden hellen Spuren verlaufen parallel zu den schwachen Spuren von Hintergrundsternen. Leichter auszumachen sind die kurzen, hellen Flugzeugspuren, die am Horizont zum Internationalen Flughafen Hongkong zusammenlaufen, der eine hektische Imitation der Himmelsspuren zu sein scheint. Natürlich folgen die Reflexionen der Stadtlichter und des Bootsverkehrs der Wasseroberfläche. Streifende Fahrzeuglichter zeichnen den Bereich der Ting-Kau-Schrägseilbrücke ab.

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Staubsturm auf dem Mars

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Credit und Bildrechte: Jean-Luc Dauvergne, Francois Colas, IMCCE/S2P, Obs. Midi-Pyrénées

Beschreibung: Es ist Frühling auf der Nordhalbkugel des Mars, und Frühling auf dem Mars bedeutet normalerweise Staubstürme. Daher ist die einschneidende braune Staubschwade (oben), wo ansonsten die weiße nördliche Polkappe auf diesem Bild des Roten Planeten zu sehen ist, nicht wirklich überraschend. Dieses scharfe Bild nützt die Gelegenheit eines guten Blicks auf den Mars, was derzeit nahe der Opposition und somit der größten Annäherung von Erde und Mars im Jahr 2010 möglich ist. Zu sehen ist der sich entwickelnde Staubsturm, der von der großen, dunklen, als Mare Acidalium bekannten Region unter der Polkappe ausgeht. Aufgenommen wurde das Bild wurde am 2. Februar mit dem 1-Meter-Teleskop auf dem Pic Du Midi, einem Berggipfel-Observatorium in den französischen Pyrenäen.

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Sternstaub in Perseus

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Credit und Bildrechte: Máximo Ruiz

Beschreibung: Diese kosmische Weite aus Staub, Gas und Sternen bedeckt am Himmel an die 3 Grad im heroischen Sternbild Perseus. Rechts der Mitte dieser prächtigen Himmelslandschaft befindet sich der etwa 1000 Lichtjahre entfernte staubhaltige blaue Reflexionsnebel NGC 1333. In der geschätzten Entfernung hat dieses Blickfeld einen Durchmesser von zirka 50 Lichtjahren. Neben NGC 1333 ist sich das rötliche Leuchten von verdichtetem Wasserstoff zu sehen, das durch energiereiche Strahlung und Winde von sich bildenden Sternen erzeugt wird. Weitere Reflexionsnebel sind rundum verstreut, zusammen mit bemerkenswerten dunklen Staubnebeln. Diese liegen am Rand einer riesigen Molekülwolke und neigen sie dazu, die neu gebildeten Sterne und jungen stellaren Objekte oder Protosterne vor neugierigen optischen Teleskopen zu verbergen. Die Protosterne, kollabieren unter der Eigengravitation und bilden sich um dichte Kerne, welche in die Molekülwolke eingebettet sind.

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P/2010 A2: Ungewöhnlicher Asteroidenschweif impliziert gewaltige Kollision

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Credit: NASA, ESA, D. Jewitt (UCLA)

Beschreibung: Was ist dieses fremdartige Objekt? Es wurde am 6. Januar auf erdgebundenen LINEAR-Bildern entdeckt und erschien ungewöhnlich genug um letzte Woche weitere Untersuchungen mit dem Weltraumteleskop Hubble anzustellen.Was Hubble sah, ist oben abgebildet und lässt den Schluss zu, dass P/2010 A2 anders ist als jedes zuvor beobachtete Objekt. Auf den ersten Blick scheint es einen Kometenschweif zu besitzen. Eine nähere Betrachtung zeigt einen von der Schweifmitte versetzten 140-Meter-Kern, eine sehr ungewöhnliche Struktur nahe dem Kern und kein erkennbares Gas im Schweif. Da das Objekt im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter kreist, besagt eine vorläufige Hypothese, die alle bisher bekannten Hinweise erklären zu können scheint, dass P/2010 A2 aus den Trümmern besteht, die von einer Kollision, die sich kürzlich zwischen zwei kleinen Asteroiden ereignet hat, zurückgeblieben sind. Wenn das zutrifft, ereignete sich die Kollision wahrscheinlich bei mehr als 15.000 Kilometern pro Stunde – das ist die fünffache Geschwindigkeit einer Gewehrkugel -, und die freigesetzte Energie ist höher als die einer Atombombe. Der Druck des Sonnenlichtes verteilte dann die Trümmer in einen nachziehenden Schweif. Künftige Untersuchungen von P/2010 A2 könnten die Natur der ursprünglichen Kollision besser erkennen lassen und der Menschheit helfen, die frühen Jahre unseres Sonnensystems besser zu verstehen, in denen sich viele ähnliche Kollisionen ereigneten.

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Mars und ein farbenprächtiger Mondnebelbogen

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Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (AstroPics.com, TWAN)

Beschreibung: Sogar auf dem Gipfel eines Vulkankraters war diese Aussicht ungewöhnlich. Zum einen war Mars vor zwei Wochen, als dieses Bild aufgenommen wurde, blendend hell, da er sich seiner hellsten Zeit des ganzen Jahres näherte. Mars, oben links, ist das hellste Objekt im Bild. Die Helligkeit des Roten Planeten erreichte ihren höchsten Wert letzte Woche etwa zu der Zeit, als Mars die Opposition erreichte – zu diesem Zeitpunkt nähern sich Erde und Mars einander auf ihen Bahnen sich so weit wie möglich. Über den unteren Teil des Bildes wölbt sich ein seltener Mondnebelbogen. Anders als ein häufiger beobachtbarer Regenbogen, der entsteht, wenn Sonnenlicht prismatisch von fallendem Regen gebrochen wird, entstand dieser Nebelbogen durch Mondlicht, das von den kleinen Wassertröpfchen, aus denen Nebel besteht, gestreut wurde. Obwohl die meisten Nebelbögen weiß erscheinen, waren hier alle Farben des Regenbogens zu sehen. Das obige Bild entstand auf dem Gipfel des Haleakalā, einem riesigen Vulkan auf Hawaii in den USA.

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Schäfermond Prometheus von Cassini

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Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Ein weiterer von Saturns Monden wurde von der Raumsonde Cassini detailreich abgebildet. Die robotische Sonde Cassini umkreist Saturn seit 2004 und erreichte letzte Woche ihren geringsten Abstand zum kleinen Mond Prometheus. Die 100 km lange Oberfläche von Prometheus, die oben in einem unkomprimierten Bild aus einer Entfernung von 36.000 Kilometern zu sehen ist, besitzt, wie sich herausstellte, ein interessantes System aus Beulen, Furchen und Kratern. Diese Merkmale, zusammen mit der länglichen Form und dem hohen Reflexionsvermögen des Mondes, werden nun untersucht, um die Geschichte von Prometheus und Saturns Ringen besser zu verstehen. Prometheus ist einer der wenigen bekannten Schäfersatelliten, da seine Gravitation, zusammen mit der seines Begleitmondes Pandora, viele kleinere Eisbestandteile in Saturns F-Ring einschließt. Cassinis nächster großer geplaneter Vorbeiflug ist jener am Mond Rhea am 2. März.

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