
Der schöne Trifidnebel ist auch als Messier 20 bekannt. Er ist ungefähr 5000 Lichtjahre entfernt. Mit einem Teleskop findet man ihn leicht im nebelreichen Sternbild Schütze. Das gut komponierte Feld ist das fast 1 Grad breit und eine farbige Studie kosmischer Kontraste. Trifid teilt es sich mit dem offenen Sternhaufen Messier 21 (rechts unten).
Der Trifidnebel ist ungefähr 40 Lichtjahre breit. Staubbahnen teilen ihn grob in drei Keile. Er ist an die 300.000 Jahre alt. Damit ist er eine der jüngsten Regionen mit Sternbildung am Himmel. Die neuen, noch nicht fertigen Sterne sind in Staub- und Gaswolken eingebettet, in denen sie entstehen. Der offene Haufen M21 ist ähnlich weit entfernt wie M20. Obwohl sich die beiden Objekte die prächtige Landschaft am Himmel teilen, gibt es keine offensichtliche Verbindung dazwischen. Die Sterne von M21 sind nämlich ungefähr 8 Millionen Jahre alt, also viel älter als die in M20.






