Bildcredit und Bildrechte: Humbert Cédric; Text: Keighley Rockcliffe (NASA GSFC, UMBC CSST, CRESST II)
Diese kosmische Fledermaus wünscht ein frohes Summerween! Diese Feier zur Jahreshälfte von Halloween überschreitet die Erdhälften, auch wenn der Sommer auf der Nordhalbkugel der Winter auf der Südhalbkugel ist.
Anders, als die unheimlichen Aura des kosmische Fledermausnebels (LDN 43) vermuten lässt, ist er eine lebhafte Stätte, wo Sterne entstehen. Diese Fledermaus sollte man nicht mit dem Fledermausnebel NGC 6995 verwechseln. Nur ein wenig junges Sternenlicht glimmt durch die dichten Gas- und Staubwolken. Die Spannweite der kosmischen Fledermaus macht 12 Lichtjahre aus.
Wenn ihr den Mauszeiger über das Bild schiebt, erscheint ein unheilvolles rotes Leuchten. Das ultraviolette Licht der jungen Sterne regt den Wasserstoff im Nebel an und bringt ihn dazu, rotes Licht abzustrahlen. Aus dem Kopf der Fledermaus strömt leuchtender Wasserstoff. Er deutet die Sternbildung an, die sich im Inneren der kosmischen Fledermaus verbirgt.