Blitze über Athen

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Credit und Bildrechte: Chris Kotsiopoulos

Beschreibung: Haben Sie je ein Gewitter beobachtet? Willkommen im Club. Seltsamerweise weiß niemand genau, wie ein Blitz entsteht. Wir wissen, dass Ladungen in manchen Wolken langsam aufgeteilt werden, was rasante elektrische Entladungen (Blitze) verursacht, doch wie elektrische Ladungen in Wolken getrennt werden, ist immer noch Gegenstand vieler Untersuchungen. Ein Blitz hat normalerweise eine gezackte Bahn, wobei er eine dünne Luftsäule schlagartig auf die dreifache Oberflächentemperatur der Sonne aufheizt. Die daraus resultierende Stoßwelle startet mit Überschallgeschwindigkeit und verklingt mit dem lauten Geräusch, das als Donner bekannt ist. Blitzschläge kommen häufig während heftiger Regenfälle in Wolken vor, und durchschnittlich 6000 Blitze schlagen jede Minute zwischen Wolken und der Erde ein. Im oben gezeigten Bild wurde diesen Monat ein aktiver Gewittersturm über Athen in Griechenland fotografiert.

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Dunkler Fluss, weites Feld

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Credit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo

Beschreibung: Ein dunkler Fluss aus Staub scheint von unserem galaktischen Zentrum auszugehen und dann in ein Sternfeld mit fotogenen Himmelswundern zu münden. Wenn Sie nach rechts scrollen, sehen Sie viele dieser Objekte, darunter (finden Sie sie?) den hellen orangefarbenen Stern Antares, einen blau(äugig)en Pferdekopfnebel, den weißen Kugelsternhaufen M4, das helle Sternsystem Rho Ophiuchi, den dunkelbraunen Pfeifennebel, den roten Lagunennebel, den rot-blauen Trifidnebel, den roten Katzenpfotennebel und das vielfärbige, aber dennoch wichtige Zentrum unserer Galaxis. Diese außerordentlich detailreiche Weitwinkelansicht zeigt etwa 50 Grad des Nachthimmels, das sind 100 Vollmonddurchmesser, und reicht von den Sternbildern Schütze (Sagittarius) über den Schlangenträger (Ophiuchus) bis zum Skorpion. Der Dunkle Fluss selbst ist als braune Staubstraße zu sehen, die mit Antares verbunden und ist etwa 100 Lichtjahre lang ist. Da die Staubstraße des Dunklen Flusses nur zirka 500 Lichtjahre entfernt ist, ist sie nur scheinbar eine Brücke zu dem ferneren galaktischen Zentrum, das etwa 25.000 Lichtjahre dahinter liegt.

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Die Antennengalaxien in Kollision

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Credit: NASA, ESA und B. Whitmore (STScI) et al.; Bildbearbeitung: Davide De Martin

Beschreibung: Zwei Galaxien im Raben gehen aufeinander los, und hier sind die aktuellsten Bilder. Doch wenn zwei Galaxien kollidieren, tun die Sterne, aus denen sie bestehen, das üblicherweise nicht, weil Galaxien hauptsächlich aus leerem Raum bestehen und Sterne, egal wie hell sie sind, nur sehr wenig von diesem Raum einnehmen. Während der langsamen hundert Millionen Jahre dauernden Kollision kann eine Galaxie die andere gravitativ auseinanderreißen, und Staub und Gas, die in beiden Galaxien reichlich vorhanden sind, kollidieren. Bei diesem Kampf der Titanen werden Staubsäulen, die massereiche Molekülwolken markieren, während der galaktischen Begegnung komprimiert, was die plötzliche Entstehung von Millionen von Sternen verursacht, von denen manche in massereichen Sternhaufen gravitativ aneinander gebunden sind.

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Galaxien im Fluss

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Credit und Bildrechte: Martin Pugh

Beschreibung: Große Galaxien wachsen, indem sie kleine verschlingen. Sogar unsere eigene Galaxis betreibt galaktischen Kannibalismus und verschlingt kleine Galaxien, die ihr zu nahe kommen und von der Gravitation der Milchstraße eingefangen werden. Diese Praxis ist im Universum weit verbreitet und wird von diesem auffälligen Paar miteinander wechselwirkender Galaxien vom Ufer des südlichen Sternbildes Eridanus (Fluss) veranschaulicht. Die riesige, verzerrte Spirale NGC 1532, die mehr als 50 Millionen Lichtjahre entfernt ist, ist sichtlich in einem Gravitationskampf mit der Zwerggalaxie NGC 1531 gefangen – ein Kampf, den die kleinere Galaxie verlieren könnte. Die von der Kante sichtbare Spirale NGC 1532 hat einen Durchmesser von etwa 100.000 Lichtjahren. Das Paar NGC 1532/1531 auf diesem detailreichen, scharfen Bild ähnelt vermutlich dem gut untersuchten System einer von oben sichtbaren Spirale mit kleinem Begleiter, das als M51 bekannt ist.

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NGC 6188 in Form bringen

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Credit und Bildrechte: Piotrek Sadowski

Beschreibung: Die dunklen Formen mit hellen Rändern, die durch den staubigen NGC 6188 fliegen, sind zig Lichtjahre lang. Der Emissionsnebel ist etwa 4000 Lichtjahre entfernt und befindet sich nahe dem Rand einer ansonsten dunklen riesigen Molekülwolke im südlichen Sternbild Altar. Die massereichen jungen Sterne der eingebetteten Ara-OB1-Assoziation, welche vor nur wenigen Millionen Jahren in dieser Region gebildet wurden, modellieren die fantasieanregenden Formen und liefern in Form von Sternwinden und intensiver ultravioletter Strahlung die Energie für das Leuchten des Nebels. Die aktuelle Sternbildung selbst wurde wahrscheinlich durch Winde und Supernova-Explosionen früherer Generationen massereicher Sterne ausgelöst, die das molekulare Gas zusammenfegten und komprimierten. Eine Falschfarben-Palette von Hubble wurde verwendet, um diese scharfe Nahaufnahme zu fotografieren; sie zeigt Emissionen von Schwefel-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen in roten, grünen und blauen Farbtönen. In der geschätzten Entfernung von NGC 6188 umfasst das Bild etwa 200 Lichtjahre.

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Anden-Sonnenuntergangsfinsternis

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Credit und Bildrechte: Janne Pyykkö

Beschreibung: Am 11. Juli erreichte der Mondschatten nach einer langen Reise ostwärts über den südlichen Pazifischen Ozean in Südamerika das Festland. Bei einer totalen Sonnenfinsternis kurz vor Sonnenuntergang umarmten die Sonne und der als Silhouette vor ihr stehende Mond den westlichen Horizont und sind hier über den Anden nahe der Südspitze des Kontinents zu sehen. Um einen guten Aussichtspunkt zu erreichen, bestieg der Fotograf einen windigen Punkt etwa 400 Meter über einem See, dem Lago Argentino, und trat in das Bild, nachdem er seine Kamera auf einem Stativ montiert hatte. Links liegt der Himmel außerhalb des Schattenkegels und ist dort noch hell. Darunter leuchten die Lichter von El Calafate in Patagonien (Argentinien) am Seeufer.

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Osterinselfinsternis

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Credit und Bildrechte: Stéphane Guisard (Los Cielos de America), TWAN

Beschreibung: Makemake, ein Gott in der Mythologie der Osterinseln, hat vielleicht gelächelt, als sich die Wolken lang genug teilten um Himmelsbeobachtern diesen Blick auf die totale Sonnenfinsternis am 11. Juli freizugeben. Im Vordergrund der dramatischen Szenerie teilen sich die berühmten monolithischen Statuen (Moai) der Insel einen Küstenbilck auf die schimmernde Sonnenkorona und den verdunkelten Tageshimmel. Andere Gelegenheiten um einen Blick auf die totale Phase dieser Sonnenfinsternis zu erhaschen waren an diesem Tag schwierig zu finden. Der Finsternispfad, der durch den dunklen Teil des Mondschattens definiert wird, wanderte ostwärts über den südlichen Pazifischen Ozean, streifte das Festland nur bei Mangaia (Cookinseln) und den Osterinseln (Isla de Pascua) und endete kurz nachdem er das Südende von Chile und Argentinien erreicht hatte. Doch eine partielle Finsternisphase war in einer breiteren Region zu bewundern, zu der viele südpazifische Inseln und weite Teile Südemerikas gehörten.

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Mosaik: Willkommen auf dem Planeten Erde

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Credit: Apollo-17-Besatzung, NASA; Fotomosaik und Digitalbildrechte: Rob Stevenson

Beschreibung: Willkommen auf dem Planeten Erde, dem dritten Planeten eines Sterns namens Sonne. Die Erde ist kugelförmig und besteht hauptsächlich aus Gestein. Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt. Der Planet hat eine relativ dünne Atmosphäre, die hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff besteht.

Dieses Bild der Erde, das „Blaue Murmel“ genannt wird, wurde 1972 von Apollo 17 fotografiert und zeigt Afrika und die Antarktis. Es ist vermutlich eines der am weitesten verbreiteten Fotos jedweder Art. Hier wurde das weltberühmte Bild als spektakuläres Fotomosaik nachgestaltet, für das mehr als 5000 Archivbilder der Erde und des Weltalls verwendet wurden.

Mit ihrem Reichtum an flüssigem Wasser bietet die Erde eine große Vielfalt an Leben, darunter möglicherweise intelligente Lebensformen wie Delfine und Menschen. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt auf dem Planeten Erde.

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Monde außerhalb der Saturnringe

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Credit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Was ist mit diesem Saturnmond passiert? Nichts – Saturnmond Rhea ist nur teilweise hinter den Saturnringen versteckt. Im April fotografierte die Roboter-Raumsonde Cassini, die derzeit Saturn umkreist, diese spitzwinkelige Ansicht mit Blick über die berühmtesten Ringe des Sonnensystems. Zu den Ringen im Vordergrund gehören der dünne F-Ring außen und gleich innerhalb die viel breiteren A- und B-Ringe. Saturnmond Janus, der über den Ringen zu schweben scheint, steht in Wirklichkeit weit dahinter. Janus ist einer der kleineren Saturnmonde und hat einen Durchmesser von nur etwa 180 Kilometern. Weiter von der Kamera entfernt ist der mit Kratern übersäte Rhea, ein viel größerer Mond mit einem Durchmesser von 1500 Kilometern. Die Oberseite von Rhea ist nur durch Lücken in den Ringen zu sehen. Die Cassinimission bei Saturn wurde bis 2017 verlängert um das komplexe planetare System im Laufe seiner Jahreszeiten vom Äquinoktium bis zur Sonnenwende besser untersuchen zu können.

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Gekrümmter Himmel: Sternspurpanorama

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Credit und Bildrechte: Peter Ward

Beschreibung: Was ist mit dem Himmel passiert? Ein Art Zeitschleife und außerdem eine digitale Raumkrümmung. Die Zeitschleife entstand, weil dieses Bild in einer vier Stunden dauernden Belichtung des Nachthimmels auf einem Einzelbild festgehalten wurde. Als Ergebnis sind deutliche Sternspuren sichtbar. Die Raumkrümmung entsteht, weil das Bild in Wirklichkeit ein vollständiges 360-Grad-Panorama ist – waagrecht verkürzt, damit es in Ihren Webbrowser passt. Da sich die Erde drehte, scheinen die Sterne sowohl um den Himmelssüdpol links als auch um den Himelsnordpol rechts knapp unter dem Horizont zu kreisen. Das Bild zeigt den Himmel über Mudgee in New South Wales (Australien), zusammen mit den Kuppeln zweier großer Teleskope, die rot beleuchtet sind. Wenn Sie auf das Bild klicken, sehen Sie ein waagrecht unverzerrtes Bild.

Totale Sonnenfinsternis heute: Zeiten und Sichtbarkeit | Webcast
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Ekliptisches Neuseeland

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Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Vier helle Himmelsbaken und ein zartes Dreieck aus Licht folgen der Ebene der Ekliptik, die sich hoch über diese nächtliche Himmelslandschaft der südlichen Hemisphäre wölbt. Die Aneinanderreihung, die in einer Juli-Winternacht am Lake Taupo auf der Nordinsel von Neuseeland zu sehen war, zeigt Venus, Regulus (Alpha Leonis), Mars und Saturn von links unten nach rechts oben. Schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild, um die Planeten und Sternbilder zu erkennen.

Auch das zarte Leuchten des Zodiakallichtes – Sonnenlicht, das von Staub in der Ekliptik gestreut wird – steigt links unten vom Horizont auf. Natürlich steht die Ekliptik, die vom Pfad der Sonne am Himmel des Planeten Erde definiert wird, in Julinächten am Sommerhimmel der Nordhalbkugel niedrig.

Morgen begegnen Mond und Sonne einander auf der Ekliptik. Auf einem Pfad im südlichen Pazifischen Ozean ist am Tageshimmel eine totale Sonnenfinsternis zu sehen.

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