Die Winde der Erde

Bildcredit und Bildrechte: Cameron Beccario, earth.nullschool.net; Daten und Bearbeitung (kurz gefasst): GFS, Nationaler Wetterdienst der USA (NOAA), Zentrum für Klimasimulation (NASA)

Woher weht der Wind? Diese Karte verrät das und viel mehr, auch für euren Standort auf dem Planeten Erde. Die dynamische Karte kombiniert viele Quellen weltweiter Satellitendaten und Prognosen von Hochleistungsrechnern. Sie werden alle drei Stunden aktualisiert. Helle Wirbel zeigen meist Tiefdrucksysteme mit hoher Windgeschwindigkeit, zum Beispiel dramatische Zyklone, Wirbelstürme und Taifune.

Der Erdball kann hier mit der Maus gedreht werden. Doch für volle Interaktivität – zum Beispiel Vergrößern – klickt auf das Wort „earth“ links unten. Ihr könnt auch dem Link earth.nullschool.net folgen. Ein Klick auf „earth“ zeigt zusätzlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Niederschlag und Kohlendioxidkarten. Ihr könnt sogar zu Windgeschwindigkeiten in größerer Höhe oder Meeresströmen wechseln. Bei rascher Veränderung können diese Karten veraltet oder ungenau sein.

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Erforsche Rosettas Kometen!

Interaktive Animation: sci.esa.int/comet-viewer/

Credit: Science Office, ESA

Was sieht man beim Flug um einen Kometenkern? Seht selbst! Wartet, bis euer hoffentlich WebGL-kompatibler Browser ein detailliertes digitales Modell des Kometen 67P lädt. Dann forscht los!

Mit einer Standard-Maus könnt ihr mit der linken Taste den Kometen drehen. Mit der rechten Taste ihr den Kometen bewegen und mit dem Scrollrad vergrößern oder verkleinern. Die robotische Raumsonde Rosetta der ESA umkreiste den Kometen C67/P Tschurjumow-Gerassimenko ab Mitte 2014. Letzten Freitag wurde sie nach einer unglaublich erfolgreichen Mission wie geplant auf der Oberfläche abgesetzt und abgeschaltet.

Rosetta schaffte viele beachtliche wissenschaftlichen Leistungen. Dank Rosetta verstehen wir nun besser, wie auf Kometenstrahlen entstehen, wenn sich ein Komet der Sonne nähert.

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Gaia: Hier kommt die Sonne

Bildcredit: Galaxien-Illustration: Nick Risinger (skysurvey.org), Sterndaten: Gaia Mission, ESA, Toni Sagristà (U. Heidelberg) et al.

Wie sieht es aus, wenn man von außerhalb der Milchstraße nach Hause kommt? Die Roboter-Mission Gaia der ESA soll wichtigere Fragen als diese beantworten. Doch ihre aktuellen Daten bieten der Menschheit auch einen einzigartigen neuen Blickwinkel auf ihrem Platz im Universum.

Gaia umkreist die Sonne in der Nähe der Erde. Sie vermisst Sternpositionen so präzise, dass man eine leichte Verschiebung ihres wechselnden Blickwinkels im Lauf eines Jahres messen kann. Diese Verschiebung ist bei weit entfernten Sternen entsprechend kleiner. So kann man die Entfernung bestimmen.

Im ersten Abschnitt des Videos seht ihr eine Illustration der Milchstraße. Diese wird rasch in eine dreidimensionale Visualisierung der Gaia-Sterndaten aufgelöst. Einige bekannte Sterne sind mit ihren üblichen Namen beschriftet. Bei anderen Sternen steht die Nummer des Gaia-Katalogs. Am Ende erreichen wir unseren Heimatstern Sol (die Sonne). Dann wird das Licht ihres dritten Planeten aufgelöst: Es ist die Erde.

Das Video basiert auf der Vermessung von etwas mehr als 600.000 Sternen. Gaias Mission soll fünf Jahre dauern. Dabei misst die Sonde die Entfernungsparallaxen von mehr als einer Milliarde Sternen.

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Die Sternennacht als Schnitzeljagd

Im Gemälde "Sternennacht" von van Gogh sind zahlreiche Weltraumbilder versteckt. Das Bild ist eine Schnitzeljagd.

Bildcredit: Vincent van Gogh; Digitalcollage und Bildrechte: Ronnie Warner

Wusstet ihr, dass van Goghs Gemälde Sternennacht den Kometen Hale-Bopp zeigt? Hoffentlich nicht, denn es stimmt nicht. Doch er ist im Bild. Es wirkt auf den ersten Blick wie eine digitale Reproduktion der ursprünglichen Sternennacht. Doch es ist eine moderne Interpretation. Diese ehrt nicht nur eines der berühmtesten Gemälde des zweiten Jahrtausends. Es ist auch eine Schnitzeljagd.

Findet ihr einen Kometen, eine Spiralgalaxie, einen offenen Sternhaufen und einen Supernovaüberrest im Bild? Zu einfach? Gut, dann sucht die Ringe der Supernova 1987A, den Nebel NGC 2392, den Krebsnebel, Thors Helm, die Wagenradgalaxie und den Ameisennebel.

Immer noch zu simpel? Dann, bitte sehr, findet ihr sicherlich weitere versteckte Bilder, die hier nicht erwähnt wurden. Es gibt mehrere. Im APOD-Forum „The Asterisk“ wird darüber diskutiert. Am Ende versteckte der Collagist auch die Vermeer-Bildmontage zum 10. Jahrestag von APOD zur Feier von APOD.

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Das Wasser auf dem Planeten Erde

Wenn man alles Wasser der Erde in einer Kugel sammeln würde, wäre sie im Vergleich zur Erdkugel nur eine kleine Perle. Der größte Teil davon ist Salzwasser.

Illustrationscredit und Bildrechte: Jack Cook, Adam Nieman, Woods Hole Oceanographic Institution, Howard Perlman, USGS

Wie viel Wasser gibt es auf der Erde? Sehr wenig. Zwar bedecken Ozeane aus Wasser etwa 70 Prozent der Erdoberfläche. Doch sie sind im Vergleich zum Erdradius sehr seicht.

Diese Illustration zeigt, was passiert, wenn man alles Wasser auf oder nahe der Oberfläche der Erde in einer Kugel sammelt. Die Kugel hätte einen Radius von nur etwa 700 Kilometern. Das ist weniger als der halbe Radius des Mondes oder des Saturnmondes Rhea. Wie viele Monde im äußeren Sonnensystem besteht auch Rhea großteils aus Wassereis.

Wie das Wasser auf die Erde gelangt ist und ob eine größere Menge tief unter der Erdoberfläche eingeschlossen ist, wird weiterhin erforscht.

Umfrage: Habt ihr dieses Bild schon einmal gesehen?

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Kleiner Planet Astro-Zeltplatz

Über einem kleinen Planeten wölbt sich oben ein Bogen aus Sonnenbildern, unten bedecken Strichspuren von Sternen den Boden. Auf der Nachtseite des kleinen Planeten ziehen Sternfreundinnen gewellte Lichtspuren mit roten Lampen.

Bildcredit und Bildrechte: György Soponyai

Auf diesem kleinen Planeten sehen Tag und Nacht ziemlich ähnlich aus wie auf dem Planeten Erde. Die Projektion des kleinen Planeten ist ein digital gekrümmtes Mosaik. Es umfasst 360 mal 180 Grad. Die Bilder, aus denen es entstand, wurden bei Tag und Nacht in der Nähe von Tarján in Ungarn auf der Erde fotografiert. Es war ein erfolgreiches Fotoexperiment über 33 Stunden beim Astro-Camp der Ungarischen Astronomischen Gesellschaft im Juli.

Für das Komposit wurde die Sonne von Aufgang bis Untergang in Intervallen von 20 Minuten aufgenommen. Dann folgte eine sechs Stunden lange Serie mit den Strichspuren der Sterne am Nordhimmel. Sie sind auf den Himmelsnordpol beim hellen Polarstern zentriert. Die Internationale Raumstation ISS zog im Orbit den versetzten Bogen in der nördlichen Nacht. Unter dem Horizont zogen rote Lampen der Teilnehmerinnen am Astro-Camp die langen tanzenden Spuren in der Nacht auf dem kleinen Planeten.

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Der Pfad der totalen Sonnenfinsternis im August 2017

Über die Karte von Nordamerika und Mexiko verläuft ein Streifen mit einem Strich in der Mitte, er zeigt den Pfad der Totalität bei der Sonnenfinsternis im August 2021.

Bildcredit: Fred Espenak (NASA’s GSFC), MrEclipse.com, Google Maps

Möchtet ihr eine totale Sonnenfinsternis sehen? Wenn ja, habt ihr Freunde oder Verwandte, die in der Nähe des Finsternispfades vom nächsten Sommer wohnen? Dann solltet ihr vielleicht einen Besuch für heute in einem Jahr vereinbaren.

Heute in genau einem Jahr läuft der Pfad einer totalen Sonnenfinsternis quer über die Vereinigten Staaten auf dem Kontinent Amerika. In ganz Nordamerika und Teilen von Südamerika sieht man zumindest eine partielle Sonnenfinsternis.

Das Bild zeigt eine Karte des Totalitätspfades. Sie wurde vom Finsternisexperten Fred Espenak am GSFC der NASA berechnet. Viele, die eine totale Sonnenfinsternis gesehen haben, erzählen den Rest ihres Lebens davon. Die letzte Finsternis, deren Pfad der Totalität teilweise über die kontinentalen USA verlief, fand 1979 statt. Die nächsten beiden sind 2024 und 2045 zu beobachten.

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Der Mensch als Raumschiff

Die Illustration visualisiert einen Menschen als Lebewesen, das von vielen weiteren Lebewesen besiedelt ist.

Weltraumbild-Credit: NASA, ESA, Hubble und J. Maiz-Apellániz (IAA); Danksagung: D. De Martin; Credit für das Bild des Menschenbild: Charis Tsevis; Komposition: R. J. Nemiroff

Jeder ist ein Raumschiff, das durchs Universum fliegt, genauso wie jeder Hund. Wir alle werden im Laufe unseres Lebens von Billionen Mikroorganismen besiedelt. Diese Scharen an Bakterien, Pilzen und Archaeen haben eine andere DNS als wir. Unsere Besatzung wird kollektiv als Mikrobiom bezeichnet. Sie sind unseren Zellen zahlenmäßig überlegen.

Die Mitglieder unserer Besatzung bilden Gemeinschaften. Sie helfen, Essen zu verdauen und bilden Armeen gegen Eindringlinge. Manchmal pendeln sie auf einer flüssigen Autobahn von einem Ende des Körpers zum anderen. Viel von dem, was das Mikrobiom tut, ist jedoch unbekannt. Ihr seid Kapitän. Wenn ihr nett zur Besatzung seid, erlaubt euch das vielleicht, mehr von eurem lokalen Kosmos zu erforschen.

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