NGC 1672: Balkenspiralgalaxie von Hubble

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Bildcredit: Hubble Legacy Archive, NASA, ESA; Bearbeitung und Bildrechte: Domingo Pestana und Raul Villaverde

Beschreibung: Viele Spiralgalaxien haben Balken in ihrer Mitte. Sogar unsere Milchstraße besitzt vermutlich einen kleinen Zentralbalken.

Hier ist die Spiralgalaxie NGC 1672 mit einem markanten Balken zu sehen. Sie wurde außerordentlich detailreich mit dem Weltraumteleskop Hubble im Orbit fotografiert. Man sieht dunkle, faserartige Staubbahnen, junge Haufen aus hellen, blauen Sternen, rote Emissionsnebel aus leuchtendem Wasserstoff, in der Mitte einen langen, hellen Balken aus Sternen und einen hellen aktiven Kern, der wahrscheinlich ein sehr massereiches Schwarzes Loch enthält.

Licht braucht ungefähr 60 Millionen Jahre, um uns von NGC 1672 zu erreichen. NGC 1672 steht im Sternbild Schwertfisch (Dorado), sie umfasst zirka 75.000 Lichtjahre und wird erforscht, um herauszufinden, wie ein Spiralbalken in den Zentralregionen einer Galaxie zur Sternbildung beiträgt.

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Die Dreiecksgalaxie M33

Die Spiralgalaxie M33 im Sternbild Dreieck (Triangulum) ist bildfüllend dargestellt. Ihre Spiralarme wirken zerfleddert. Sie enthalten viele blaue Sternhaufen und rosarote Regionen mit Sternbildung.
Bildcredit und Bildrechte: Christoph Kaltseis, CEDIC

Im kleinen, nördlichen Sternbild Dreieck (Triangulum) liegt die prächtige Spiralgalaxie M33. Wir sehen sie von oben. Ihre gängigen Namen sind Feuerradgalaxie oder einfach Dreiecksgalaxie. M33 ist mehr als 50.000 Lichtjahre groß. Sie ist die drittgrößte Galaxie in der Lokalen Gruppe. Die größeren Galaxien sind die Andromedagalaxie (M31) und unserer Milchstraße.

M33 ist ungefähr 3 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Vermutlich ist sie eine Begleiterin der Andromedagalaxie. Forschende in den beiden Galaxien hätten eine prachtvolle Aussicht auf das jeweils andere prächtige Spiralsystem.

Das scharfe Bild zeigt die Aussicht vom Planeten Erde. Wir sehen viele blaue Sternhaufen und rosarote Regionen mit Sternbildung in den losen Spiralarmen der Galaxie M33. Die hellste Sternbildungsregion ist die poröse Struktur NGC 604. Von der Galaxienmitte aus liegt sie ungefähr bei 7 Uhr. Wie bei M31 gibt es auch in M33 eine Population veränderlicher Sterne, die gut vermessen sind. Sie machen diese nahe Spirale zu einem kosmischen Meilenstein, um die Entfernungsskala des Universums zu definieren.

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Die irreguläre Galaxie NGC 55

Eine schmale Galaxie läuft schräg durchs Bild. Ihre Mittelachse ist von rosaroten Sternbildungsregionen und blauen Sternhaufen durchzogen. Außen herum sind wenige Sterne verteilt.
Bildcredit und Bildrechte: Martin Pugh

Die irreguläre Galaxie NGC 55 ähnelt vermutlich der Großen Magellanschen Wolke (GMW). Die GMW ist ungefähr 180.000 Lichtjahre entfernt und eine gut bekannte Begleitgalaxie unserer Milchstraße. Auf Detailbildern ähnelt die GMW einer Balkenspirale. NGC 55 ist dagegen ungefähr 6 Millionen Lichtjahre entfernt und gehört zur Sculptor-Gruppe im Sternbild Bildhauer.

NGC 55 ist ungefähr 50.000 Lichtjahre groß. Wir sehen sie fast genau von der Seite. Sie präsentiert uns ein flaches, schmales Profil. Damit bildet sie einen Kontrast zur GMW, die wir von oben sehen. In der GMW bilden große Emissionsnebel Regionen mit Sternbildung, und auch in NGC 55 entstehen offenbar neue Sterne. Dieses Galaxienporträt zeigt viele Details. Es betont den hellen Kern in NGC 55, den Staubwolken, verräterische rosarote Regionen mit Sternbildung und junge blaue Sternhaufen kreuzen.

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Kosmische Kollision formt galaktischen Ring

Rechts im Bild ist eine irreguläre Galaxie, die von einem ovalen blauen Ring aus Sternen umgeben ist. Die Galaxie sitzt innen beim oberen Rand des Ringes. Wahrscheinlich wurde sie von der Galaxie rechts durchdrungen. Rosarote Flecken im Bild zeigen helle Röntgenquellen.
Bildcredit: Röntgen: Chandra (NASA, CXC, INAF, A. Wolter et al.); Optisch: Hubble (NASA, STScI)

Warum ist die Galaxie AM 0644-741 wie ein Ring geformt? Rechts ist der blaue Rand einer Galaxie abgebildet. Er ist eine gewaltige, ringähnliche Struktur, die 150.000 Lichtjahre groß ist. Sie besteht aus neuen, extrem hellen und massereichen Sternen. Die Galaxie AM 0644-741 ist auch als Ringgalaxie bekannt. Sie entstand bei einer gewaltigen Kollision.

Wenn Galaxien kollidieren, durchdringen sie einander. Ihre Einzelsterne stoßen selten zusammen. Die ringähnliche Form ist das Ergebnis der gravitativen Störung. Ausgelöst wurde die Störung von einer kleinen Galaxie, welche die große Galaxie durchdrang. Als das geschah, wurden das Gas und der Staub zwischen den Sternen komprimiert. Das löste eine Welle an Sternbildung aus. Diese Welle wanderte vom Einschlagspunkt nach außen wie Wellen auf der Oberfläche eines Teiches.

Links ist die Galaxie, die wahrscheinlich eingedrungen ist. Das Bild kombiniert Daten der Weltraumteleskope Hubble in sichtbarem Licht und Chandra in Röntgenstrahlung. Röntgenlicht ist rosarot dargestellt. Es zeigt, wo energiereiche Schwarze Löcher oder Neutronensterne hausen. Wahrscheinlich entstanden sie kurz nach der Kollision der Galaxien.

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NGC 3682: Spiralgalaxie von der Seite

Die Hamburger-Galaxie ist von der Seite sichtbar. In der Mitte verläuft eine dunkle Staubbahn, oben und unten ist sie von blauen Sternen umgeben, dadurch wirkt sie sehr fluffig.
Bildcredit und Bildrechte: Daten: Paul Gardner, Great Basin Observatory; Bearbeitung: Rogelio Bernal Andreo (DeepSkyColors.com)

Wie sehen Spiralgalaxien von der Seite aus? Dieses scharfe Teleskopbild zeigt viele Details der prächtigen Spiralgalaxie NGC 3628, die wir von der Seite sehen. Dunkle Staubbahnen teilen die fluffige galaktische Scheibe in der Mitte. Das Porträt erinnert an den gängigen Namen: „Hamburger-Galaxie“.

Die reizvolle Insel im Universum ist etwa 100.000 Lichtjahre groß und 35 Millionen Lichtjahre entfernt. Sie liegt im nördlichen Sternbild Löwe, das man im Frühling gut sieht. NGC 3628 teilt sich ihre lokale Umgebung im Universum mit zwei weiteren großen Spiralen, M65 und M66. Gemeinsam bilden sie eine Gruppe, das Leo-Triplett. Mit ihren kosmischen Nachbarinnen gab es Wechselwirkungen durch Gravitation. Das führte wahrscheinlich zu den ausgedehnten Auswürfen und Krümmungen in der Scheibe dieser Galaxie.

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ESO 137-001 entblättert sich

Links oben liegt eine Spiralgalaxie hinter Sternen mit Zacken, die eine breite, blau leuchtende Spur aus Gas hinter sich herzieht.
Bildcredit: NASA, ESA, CXC

Die Spiralgalaxie ESO 137-001 rast durch den massereichen Galaxienhaufen Abell 3627, der ungefähr 220 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Das farbige Kompositbild stammt von Hubble und Chandra. Es zeigt die Galaxie hinter den Sternen der Milchstraße im Sternbild Südliches Dreieck. Die Spirale rast mit fast 7 Millionen km/h dahin. Deshalb ist der Staudruck des heißen, dünnen Mediums im Galaxienhaufen stärker als die Gravitation in der Galaxie. Das dünne Medium streift Gas und Staub darin ab.

Hubbles Daten im sichtbaren Licht zeigen klar, dass in dem Material in der blauen Schliere kurz hinter der Galaxie helle Sternhaufen entstanden sind. In Chandras Röntgendaten erkennt man die gewaltige Ausdehnung des aufgeheizten Gases, das abgestreift wurde. Es zieht in diffusen Bahnen in dunklem Blau zum rechten unteren Rand. Das blaue Band ist etwa 400.000 Lichtjahre lang. Weil die Galaxie deutlich Staub und Gas verloren hat, wird neue Sternbildung in dieser Galaxie schwierig. Rechts im Bild liegt neben ESO 137-001 eine gelbliche elliptische Galaxie. Ihr mangelt es an Staub und Gas, in dem Sterne entstehen könnten.

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M86 mitten im Virgohaufen

Mehrere Galaxien und lose verteilte Sterne füllen das Bild. Die größte Galaxie oben ist M86.

Bildcredit und Bildrechte: Mark Hanson, Stan Watson Obs.

Verläuft zwischen diesen großen Galaxien eine Brücke aus Gas? Gut möglich, aber es ist schwer zu erkennen. Links oben ist M86 beim Zentrum des nahen Virgo-Galaxienhaufens. Sie ist eine riesige elliptische Galaxie. Die Milchstraße fällt zum Virgohaufen, der etwa 50 Millionen Lichtjahre entfernt ist.

Rechts unter M86 liegt die ungewöhnliche Spiralgalaxie NGC 4438. Sie und ihr spitzer Nachbar NGC 4435 bilden zusammen die „Augen der Jungfrau„. Sie sind auch als Arp 120 bekannt. Das Bild ist etwa so breit wie der Vollmond. Es ist eines der detailreicheren, die es von dieser Region gibt. Es deutet an, dass M86 von rot leuchtendem Gas umgeben ist, das sie scheinbar mit NGC 4438 verbindet.

Wir wissen auch, dass vor dem Virgohaufen Cirrusgas liegt, das sich in unserer Galaxis befindet. Die geringe Geschwindigkeit des Gases passt scheinbar besser zu dieser Hypothese des Ursprungs. Das könnte auch erklären, wie die ausgefahrenen blauen Arme von NGC 4435 entstanden sind. Vielleicht liefern künftige Forschungen eine klare Antwort.

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Meteor vor Galaxie

Vor der Andromedagalaxie M31 zischt ein Meteor vorbei. Er zieht eine grün leuchtende Spur, die an manchen Stellen breiter ist.

Bildcredit und Bildrechte: Fritz Helmut Hemmerich

Ein grüner Streifen blitzt vor der Andromedagalaxie auf – was ist es? Ein Meteor. Die Andromedagalaxie wurde 2016 fotografiert, als der Meteorstrom der Perseïden seinen Höhepunkt erreichte. Dabei zog ein Stein aus dem Weltraum vor der fernen Begleiterin unserer Milchstraße vorbei. Der winzige Meteor war so klein wie ein Sandkorn. Er querte im Bruchteil einer Sekunde dieses 10 Grad breite Feld.

Der Meteor flammte mehrmals auf, als ihn die Erdatmosphäre beim Eintritt stark abbremste. Die grüne Farbe entstand – zumindest zum Teil -, weil Gas leuchtete, als der Meteor verdampfte. Die Aufnahme entstand zeitgleich mit den Perseïden-Meteoren. Doch die Richtung dieser Leuchtspur deutet an, dass der Meteor eher zu den südlichen Delta-Aquariiden gehört. Dieser Meteorstrom erreichte seinen Höhepunkt einige Wochen früher. Nicht zufällig erreichen die Perseïden heute Nacht wieder ihren Höhepunkt.

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