Im Dezember 1972 verbrachten die Apollo-17-Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt etwa 75 Stunden auf dem Mond im Taurus-Littrow-Tal. Zur selben Zeit kreiste ihr Kollege Ronald Evans oben. Cernan fotografierte dieses scharfe Bild, als er und Schmitt über die Talsohle wanderten. Links steht Schmitt mit dem Mondrover am Rand des Kraters Shorty. Es ist nahe bei dem Ort, wo der Geologe Schmitt orange gefärbten Mondboden entdeckte.
Die Besatzung von Apollo 17 kehrte mit 110 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zurück. Das war mehr als von jeder anderen Landestelle auf dem Mond. Fünfundvierzig Jahre später sind Cernan und Schmitt immer noch die letzten Menschen, die auf dem Mond waren.
Helle, bläuliche Sterne verlaufen diagonal durch diese kosmische Aussicht. Es sind – von Osten nach Westen (rechts unten nach links oben) – Alnitak, Alnilam und Mintaka. Die drei blauen Überriesensterne sind auch als Gürtel des Orion bekannt. Sie sind viel heißer und massereicher als die Sonne. Die drei Sterne sind zwischen 800 und 1500 Lichtjahren entfernt. Sie entstanden in Orions gut erforschten interstellaren Wolken.
Die Wolken aus Gas und Staub in dieser Region haben einige überraschend vertraute Formen. Dazu gehören der dunkle Pferdekopfnebel und der Flammennebel rechts unten bei Alnitak. Der berühmte Nebel im Orion liegt vom bunten Sternfeld aus gesehen rechts außerhalb des Bildes. Das schön komponierte Teleskopmosaik entstand aus zwei Bildern. Es ist am Himmel ungefähr vier Grad breit.
Noch nie haben wir so etwas gesehen. ʻOumuamua ist ein ungewöhnlicher Fels aus dem Weltraum. Er ist der erste je entdeckte Asteroid, der von außen in unser Sonnensystem kam. Das ist faszinierend. Also fingen Teleskope fast jeglicher Art an, ʻOumuamua zu beobachten. So will man mehr über den ungewöhnlichen interstellaren Besucher erfahren. Heute wird der Himmel computergestützt überwacht. Dabei entdecken wir sicherlich noch viele solche Körper.
Die Illustration zeigt ʻOumuamua aus der Nähe. Er erinnert unerwartet an das berühmte fiktive interstellare Raumschiff Rama. Es stammt aus dem späten Werk des Science-Fiction-Autors Arthur C. Clarke. Wie Rama ist auch ʻOumuamua ungewöhnlich länglich. Er rotiert um seine Längsachse und besteht aus festem Material, sonst wäre er zerbrochen. Der Brocken saust durch unser Sonnensystem. Für etwas, das nicht durch Gravitation an uns gebunden ist, zog er ungewöhnlich nahe an der Sonne vorbei.
Bei ʻOumuamua passen viele Dinge zu einem Körper, der vor vielen Millionen Jahren auf natürliche Weise bei einem gewöhnlichen Stern entstand. Anders wäre es bei einem Raumschiff. Für eine natürliche Entstehung sprechen die Flugbahn, die Geschwindigkeit und seine Farbe. Auch die Wahrscheinlichkeit seiner Entdeckung zählt dazu. ʻOumuamua wurde vermutlich nach der Begegnung mit einem normalen Planeten durch die Gravitation abgestoßen. Seither kreist er allein um die Galaxis. Auch wenn ʻOumuamua einen natürlichen Ursprung hat, dürfen wir hoffen, dass wir in ferner Zukunft einen Eindringling ins Sonnensystem in ein interstellares Raumschiff Rama umbauen.
Seit wann kennt ihr diese Sterngruppe? Viele Leute auf der ganzen Welt kennen sie. Doch verschiedene Kulturen verbinden mit dieser Sterngruppe unterschiedliche Bilder und Sagen. In Europa kennt man sie als Großer Wagen. Sie gehören zu einem Sternbild, das 1922 von der Internationalen Astronomischen Union Große Bärin (Ursa Major) genannt wurde.
Die anerkannten Namen dieser Sterne sind – von links nach rechts – Alkaid, Mizar und Alkor, Alioth, Megrez, Phekda, Merak und Dubhe. Meist hängen die Sterne in einem beliebigen Sternbild physisch nicht zusammen. Daher überrascht es, dass die meisten Sterne im Großen Wagen anscheinend nahe beisammen stehen und gemeinsam durch den Raum pflügen.
Diese Eigenschaft teilen sie mit weiteren Sternen in einem noch größeren Bereich am Himmel. Ihre gemessene gemeinsame Bewegung lässt vermuten, dass sie alle zu seinem losen, nahen Sternhaufen gehören. Vermutlich ist er nur etwa 75 Lichtjahre entfernt und bis zu 30 Lichtjahre groß. Der Haufen wird passend Ursa-Major-Gruppe genannt.
Habt ihr euch schon einmal auf dem Mars selbst fotografiert? Der Rover Curiosity auf dem Mars hat das getan. Dieses Selbstporträt entstand aus vielen kleineren Bildern. Darum ist der mechanische Arm, der die Kamera hält, nicht zu sehen (doch man sieht seinen Schatten!).
Derzeit – Ende 2017 – erforscht Curiosity weiterhin die Schichten aus Sedimentgestein, die er am Vera-Rubin-Grat entdeckt hat. Die Untersuchung soll helfen, die urzeitliche geologische Geschichte des Mars allgemein besser zu verstehen. Vor allem möchte man herausfinden, warum diese Gesteinsarten dort existieren.
Junge Sterne in NGC 7822 höhlen die Stätten ihrer Entstehung aus. Im Nebel sind helle Ränder und komplexe Skulpturen aus Staub verteilt. Sie markieren die detailreiche Himmelslandschaft, die mit dem Satelliten Wide Field Infrared Survey Explorer (WISE) der NASA in Infrarotlicht aufgenommen wurde.
NGC 7822 liegt im nördlichen Sternbild Kepheus am Rand einer riesigen Molekülwolke. Die leuchtende Region mit Sternbildung ist etwa 3000 Lichtjahre entfernt. Die Energie für die atomare Lichtemission im Gas des Nebels stammt von der energiereichen Strahlung heißer Sterne. Ihre mächtigen Winde und ihr Licht formen und erodieren die dichteren Säulen. Im Inneren der Säulen könnten durch Gravitationskollaps immer noch Sterne entstehen. Doch die Säulen werden erodiert. Das schneidet entstehende Sterne am Ende vom Vorrat an Sternenstoff ab.
In der geschätzten Entfernung von NGC 7822 ist dieses Feld etwa 40 Lichtjahre breit.
Am Freitag lächelte der alte Mond.Morgenmenschen konnten das sehen. Die abnehmende Sichel war von der Sonne beleuchtet. Sie wurde auf dieser klaren, stimmungsvollen Szene bei Bursa in der Türkei auf dem Planeten Erde fotografiert. In den zarten Farben der Dämmerung leuchten die nahen Himmelslichter Jupiter (oben) und Venus am östlichen Horizont.
Dieser Gipfelblickzeigt den Himmel in der abklingenden Dämmerung in rosigen Farben. Das Bild wurde am 14. November bei Minusgraden auf einem Gebirgspass fotografiert. Es zeigt verschneite, zerklüftete Berge. Im Tal liegt das Dorf La Villa (Stern) in Alta Badia in den italienischen Dolomiten.
Oben hängt das Sternbild Großer Bär über dem nördlichen Horizont. Doch am meisten fasziniert eine mächtige Feuerkugel. Sie kam zufällig aufs Bild, als sie unter der vertrauten Sterngruppe Großer Wagen aufblitzte. Der Feuerball zischte von Osten nach Westen über den nördlichen Horizont.
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