Die Oberfläche von Io: in Arbeit

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Credit: Projekt Galileo, JPL, NASA

Beschreibung: Wie der Innenstadtbereich Ihrer Lieblingsstadt, die Straßen, auf denen Sie zur Arbeit fahren oder jede beliebige selbstbewusste Website … Ios Oberfläche ist eine permanente Baustelle. Dieser Jupitermond besitzt die Auszeichnung, der Körper mit der größten Vulkanaktivität im Sonnensystems zu sein – seine bizzarre Oberfläche wird ständig von Lavafluten geformt und neu gebildet. Dieses hochaufgelöste Kompositbild, das 1996 anhand von Daten der NASA-Raumsonde Galileo erstellt wurde, zeigt jene Seite Ios, die ständig von Jupiter abgewandt ist. Sie wurde kontrastbetont, um Ios Oberflächenhelligkeit und Farbenvielfalt hervorzuheben, wobei Details bis zu einer Größe von weniger als 2,5 Kilometern Durchmesser dargestellt werden. Das auffallende Fehlen von Einschlagskratern lässt darauf schließen, dass die ganze Oberfläche schneller mit neuen vulkanischen Ablagerungen bedeckt wird, als Krater erzeugt werden. Was treibt dieses vulkanische Kraftwerk an? Eine wahrscheinliche Energiequelle sind die sich verändernden Gezeiten, die von Jupiter und den anderen galileischen Monden hervorgerufen werden, während Io den massereichen Gasriesenplaneten umrundet. Die pumpenden Gezeiten erzeugen, indem sie Ios Inneres aufheizen, die schwefelreiche vulkanische Aktivität.

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Perseïden über Vancouver

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Credit und Bildrechte: Yuichi Takasaka (www.blue-moon.ca / TWAN)

Beschreibung: Hell strahlen die Lichter der Stadt Vancouver. Dieses Bild ist ein Komposit aus vielen 2-minütigen Aufnahmen, die zusammen eine Belichtungszeit von 33 Minuten ergeben. Während dieser Zeit erzeugte die Erdrotation lange, konzentrische Sternstrichspuren. Die unterbrochene Linie, die quer zu den Strichspuren verläuft, stammt dagegen von einem Flugzeug. Da die Aufnahme am 12. August während des Meteorstroms der Perseïden entstand, wurde auch ein kurzer, aber heller Feuerball von der Kamera festgehalten (im oberen Bildteil). Die Unterbrechung der Meteorspur kommt durch die Pause zwischen zwei aufeinander folgenden Aufnahmen zu Stande.

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Das Gesicht von NGC 6946

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Credit und Bildrechte: Volker Wendel (Spiegelteam)

Beschreibung: Von unserem Aussichtspunkt in der Milchstraße sehen wir das Gesicht von NGC 6946 – man sagt, wir sehen die Galaxie face on. Diese große Spiralgalaxie liegt 10 Millionen Lichtjahre entfernt hinter einem Schleier aus Staub und Sternen unserer eigenen Galaxie im Sternbild Kepheus. Sie misst 40000 Kilometer im Durchmesser und ist auch bekannt unter dem Namen Feuerwerksgalaxie. Von innen nach außen ändert sich die Farbe des Galaxienlichts – von einem gelblichen Farbton im Kern (hier befinden sich vor allem alte Sterne) hin zu blauen und roten Tönen in den Spiralarmen, wo es viele junge, heiße und damit blaue Sterne sowie rote Wasserstoffregionen gibt. NGC 6946 strahlt auch im infraroten Wellenlängenbereich sehr hell und ist reich an interstellarem Gas und Staub, eine deutlicher Hinweis auf ihre hohe Sternentstehungs und –sterberate. Seit dem frühen 20. Jahrhundert wurden  mindestens neun Supernovaexplosionen in NGC 6946 entdeckt.

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Perseïdenspur

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Credit und BildrechteWally Pacholka (Astropics.com / TWAN)

Beschreibung: Dieser helle Meteor blitzte am vergangenen Dienstagmorgen auf: Ein Exemplar des Meteorstroms der Perseïden. Verantwortlich für das jährliche Spektakel am Sommerhimmel ist der Staub des Kometen Swift-Tuttle. Mit bis zu 60 Kilometern pro Sekunde tritt der Kometenstaub in die Atmosphäre ein, wo er in einer Höhe um 100 Kilometer verglüht. Die Leuchtspuren scheinen alle aus einem Punkt am Himmel zu kommen, dem Radianten. Dieser liegt im Sternbild Perseus – daher der Name der Perseïden. Das Bild ist eines von mehr als 350, die am 12. August im Joshua Tree Nationalpark in Kalifornien aufgenommen wurden. Der helle, bläuliche Stern auf der rechten Seite ist die Wega im Sternbild Leier, in der linken Bildhälfte erkennt man das Band der Milchstraße.

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NGC 6888: Der Sichelnebel

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Credit und Bildrechte: Tony Hallas

Beschreibung: Das heutige Bild zeigt NGC 6888, besser bekannt als der Crescent (Sichel)-Nebel. Diese 25 Lichtjahre große, kosmische Gasblase liegt rund 5000 Lichtjahre entfernt in einer nebelreichen Region der Milchstraße. In ihrem Zentum befindet sich ein heller, massereicher Wolf-Rayet-Stern mit dem Namen WR 136. Der Stern verliert seine äußere Hülle durch starke Sternwinde – alle 10.000 Jahre wird WR 136 um eine Sonnenmasse leichter. Die Winde treiben die Gashüllen nach außen in den Raum, durch Reibung mit dem interstellaren Medium und mit zuvor bereits abgestoßenem, sich langsamer bewegendem Sternmaterial entsteht das Leuchten des Nebels. Das Bild ist eine Kombination aus einem Farbbild und einer schmalbandigen Aufnahme, die das Wasserstoffleuchten vom Licht der Sauerstoffatome im Gas isoliert, der Sauerstoff erzeugt einen blaugrünen Farbton, der die feinen Filamente des Nebels einzuhüllen scheint. WR 136 ist ein heißer Kandidat für eine gewaltige Supernovaexplosion, denn er befindet sich am Ende seines Sternlebens und verbrennt seinen Kernbrennstoff sehr schnell.

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Ein Marspanorama von Phoenix

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Credit und Bildrechte:  Phoenix Mission Team, NASA, JPL-Caltech, U. Arizona

Beschreibung: Könnte man auf dem Mars stehen, was würde man sehen? Der Landeroboter Phoenix ist im Mai auf dem Planeten gelandet und hat dieses Panorama fotografiert. Das Bild ist eine digitale Kombination von mehr als 100 Einzelaufnahmen und umfasst den vollen 360°-Rundumblick um das fleißige robotische Laboratorium. Die obige Vorschau ist horizontal gestaucht – ein Klick auf das Bild und man sieht die unverzerrte Version. Im Vordergrund erkennt man die runden Solarzellen von Phoenix, einige Instrumente, rostfarbene Felsen, einen kleinen Graben, den Phoenix ausgehoben hat und aus dem einige Bodenproben entnommen wurden, ein weites Plateau aus Staub und staubbedecktem Eis und in der Entfernung die staubgefärbte Marsatmosphäre. Phoenix befindet sich im hohen Norden des Planeten, wo man im Eis des Bodens auf Spuren von vergangenem Leben hofft. Die Untersuchung der Bodenproben hat die Anwesenheit von Wassereis bestätigt, aber möglicherweise auch die von unerwarteten Perchlorat-Salzen. Ob es tatsächlich Perchlorate auf dem Mars gibt wird zur Zeit intensiv untersucht, ebenso welche Effekte diese Substanzen auf die mögliche Entwicklung von Leben in der Vergangenheit gehabt haben könnten.

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Cygnus X-1

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Credit und Bildrechte: ESA, Hubble

Beschreibung: Ist das ein Schwarzes Loch? Gut möglich. Das Doppelsternsystem Cygnus X-1 enthält einen der besten Kandidaten für ein solch exotisches Objekt. Es ist eine der hellsten Röntgenquellen am Himmel und wurde daher schon früh entdeckt, als die ersten Röntgenteleskope den Himmel nach dieser Strahlung absuchten. Der Name sagt es: Cygnus X-1 ist die hellste Röntgenquelle im Sternbild Schwan (Cygnus). Die Beobachtungsdaten lassen auf ein massives Objekt mit dem Neunfachen der Sonnenmasse schließen, das seine Helligkeit kontinuierlich auf verschiedensten Zeitskalen ändert, bis hinunter in den Millisekundenbereich. Damit kann es sich eigentlich nur um ein Schwarzes Loch handeln – kein anderes Modell vermag diese Daten zu erklären. Das Bild zeigt eine künstlerische Darstellung des Cygnus X-1-Systems. Links erkennt man den Stern HDE 226868, dessen Masse etwa das 30fache der Masse unserer Sonne entspricht. Die Röntgenquelle ist auf der rechten Seite dargestellt. Sie ist mit dem Riesenstern über eine Materiebrücke verbunden, über die Masse vom Stern in eine Akkretionsscheibe überströmt, die das Schwarze Loch umgibt. Der Stern des Systems ist schon mit einem kleinen Teleskop zu sehen. Seltsamerweise scheint Cygnus X-1 ohne eine vorangegangene Supernovaexplosion entstanden zu sein.

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Der aufsteigende Adler

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Credit und Bildrechte: Apollo 11, NASA – Stereo Image Copyright: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Dieses bemerkenswerte Stereobild entstand aus zwei Aufnahmen aus dem Apollo-Bildarchiv (AS11-44-6633, AS11-44-6634), fotografiert 1969 von Michael Collins während der Aufstiegsphase der Apollo 11 Landefähre „Eagle“. An Bord sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die zuvor als die ersten Menschen unseren Trabanten betreten haben. Die dunkle Ebene auf der Mondoberfläche im Hintergrund ist Mare Smythii am extremen östlichen der Erde zugewandeten Mondrand. Halb verdeckt vom Mondhorizont steht unser Heimatplanet, die Erde.

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Aurora Perseïdis

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Credit und Bildrechte: Jimmy Westlake (Colorado Mountain College)

Beschreibung: Um Meteore sehen zu können braucht man einen dunklen Himmel – der beste Zeitpunkt für die Beobachtung des diesjährigen Meteorstroms der Perseïden sind deshalb die frühen Morgenstunden. Die Perseïden erreichen in den kommenden Tagen das Maximum ihrer Aktivität, doch das helle Licht des zunehmenden Monds „schluckt“ die vielen schwachen Sternschnuppen. Nach Monduntergang (etwa gegen 1-2 Uhr morgens) stört er aber nicht mehr – dann sollten einige Dutzend Meteore pro Stunde zu sehen sein. Besonders lange und schöne Leuchterscheinungen sieht man, wenn die Meteore die Erdatmosphäre gerade eben streifen. Steht der Radiant im Sternbild Perseus tief am Himmel, kann an besonders viele dieser „Earthgrazer“ sehen. Mit etwas Glück erwischt man ein sehr helles Exemplar, eine so genannte Feuerkugel. Jimmy Westlake gelang im August 2000 diese spektakuläre Aufnahme eines hellen Perseïden – inklusive Polarlicht!

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Die Sonnenkrone

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Credit und Bildrechte Hartwig Luethen

Beschreibung: Die Sonnenkorona ist vielleicht das Spektakulärste, das man während einer totalen Sonnenfinsternis sehen kann. Sie besteht aus mehr als eine Million Grad heißem Gas und erstreckt sich weit in den Weltraum, bildet also den äußersten Teil der Sonnenatmosphäre. Die „Krone“ der Sonne ist viel lichtschwächer als die Photosphäre, man kann sie daher nur während einer Finsternis sehen. Der enorme Helligkeitsbereich von 1:10000 von den schwächsten zu den hellsten Teilen der Korona ist für das menschliche Auge kein Problem – überfordert aber den Dynamikumfang jeder Kamera. Dieses Bild ist daher ein Komposit aus 28 digitalen Einzelaufnahmen mit Belichtungszeiten von 1/1000 bis zu 2 Sekunden. Es zeigt die Korona in ihrer vollen Pracht. Die geladenen Partikel bewegen sich entlang der Feldlinien des Sonnenmagnetfeldes – zu erkennen an den feinen, linienartigen Strukturen in der Korona. Spezielle Bildbearbeitung macht sie auf den digitalen Aufnahmen sichtbar. Doch auch die dunkle Mondseite ist auf dem Bild zu erkennen: Das von der Erde reflektierte Sonnenlicht lässt sie in einem grauen Licht erscheinen.

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Am Rand der Sonne

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Credit und Bildrechte: Catalin Beldea (Descopera Magazine)

Beschreibung: Auf einer Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Nowosibirsk zur Sonnenfinsternis vom 1. August entstand dieses bemerkenswerte Bild des äußersten Sonnenrandes. Es handelt sich um ein Komposit von zwei Einzelbildern, die zu Beginn beziehungsweise am Ende der Totalität aufgenommen wurden. Diese Momente nennt man fachsprachlich den 2. und den 3. Kontakt. Die hellen Lichtperlen entstehen durch Sonnenlicht, das gerade noch durch die letzten Täler am Rand der Mondscheibe scheint. Außerdem sind die Protuberanzen der Chromosphäre sichtbar – heißes Plasma, das sich angetrieben von Magnetfeldern weit über die Sonnenscheibe erhebt.

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