Raumfähre und Raumstation zusammen fotografiert

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Credit: NASA

Beschreibung: Wie wurde dieses Bild aufgenommen? Normalerweise werden Bilder der Raumfähre im Weltraum von der Raumstation aus fotografiert. Und Bilder der Raumstation werden üblicherweise von der Raumfähre aus geschossen. Wie kann es also ein Bild von beiden, Shuttle und Station zusammen, im Weltraum geben? Die Antwort lautet, dass während der letzten Reise des Spaceshuttles Endeavour zur Internationalen Raumstation vor zwei Wochen ein Versorgungsschiff mit Astronauten von der Staion ablegte, die eine Serie seltener Ansichten aufnahmen. Das Versorgungsschiff war die russische Sojus TMA-20, die dann am gleichen Tag in Kasachstan landete. Das obige spektakuläre Bild zeigt anschaulich das Größenverhältnis zwischen der Station und dem angedockten Shuttle. Weit dahinter sind die Wolken der Erde über dem blauen Meer zu sehen. Der nächste und letzte Start einer US-Raumfähre ist für Anfang Juli geplant.

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Eine letzte Landung der Raumfähre Endeavour

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Credit: NASA, Bill Ingalls

Beschreibung: Der Spaceshuttle Endeavour kam nach Hause um zu bleiben. Bei einer der seltenen Nachtlandungen glitt Endeavour letzte Woche auf die Laufbahn in Cape Canaveral (Florida, USA) um eine 16-Tage-Mission zu beenden, bei der die Internationale Raumstation (ISS) besucht wurde. Der Spaceshuttle Endeavour flog 25 Flüge, seit er 1992 erstmals von der NASA eingesetzt wurde, und verbrachte insgesamt 299 Tage im All. Die nächste Mission der Endeavour ist stationär und führt sie ins California Science Center. Als Endeavour landete, wurde gerade der Spaceshuttle Atlantis zur Vorbereitung auf die letzte Mission jeder Raumfähre hinausgerollt; diese Mission ist derzeit für den 8. Juli vorgesehen.

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Spielewiese des Geodäten über Wyoming

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Credit und Bildrechte: Robert Arn (Colorado St. U.)

Beschreibung: Wenn Sie sich mehrere Kilometer von einer Fernststraße durch Wyoming entfernen, sehen Sie vielleicht eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit. Speziell bei Buford in Wyoming (USA) könnten Sie auf das geometrische Ames-Monument stroßen; es steht rechts und wurde zum Gedenken an die Geldgeber einer historischen transkontinentalen Bahnlinie durch Nordamerika errichtet. Das obige spektakuläre Weitwinkelmosaik zeigt jedoch auch andere geometrische Anordnungen, viele davon weit entfernt. Ganz links zum Beispiel umgibt ein Mondhof eine Mondkorona, die den untergehenden Mond umgibt. Rechts jedoch ist der Bogen des zentralen Bandes unserer Galaxis, der Milchstraße, zu sehen, der das pyramidenartige Gebilde umgibt. Rechts vom Monument erhellen die Stadtlichter von Cheyenne den Horizont. Die Bilder, aus denen dieses 360-Grad-Komposit erstellt wurde, wurden alle in einer einzigen Nacht aufgenommen. Dennoch hat das digitale Zusammenfügen der Bilder, die in einem so langen Zeitraum aufgenommen wurden, zu einigen unnatürlichen Land- und Himmelsaufreihungen geführt. Finden Sie welche?

Heute, 21:30 Uhr auf OKTO: Supernova
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Schon wieder eine nahe Supernova in der Strudelgalaxie

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Credit und Bildrechte: Stephane Lamotte Bailey, Marc Deldem und Jean-Luc Dauvergne

Beschreibung: Eine der hellsten Supernovae der letzten Jahre wurde kürzlich in der nehe gelegenen Strudelgalaxie (M51) entdeckt. Überraschenderweise wurde 2005 eine scheinbar ähnliche Supernova in M51 entdeckt, welche auf eine im Jahr 1994 folgte. Drei Supernovae in 17 Jahren sind ziemlich viel für eine einzelne Galaxie, und die Gründe für diese Supernova-Welle in M51 werden derzeit erörtert. Oben sind zwei Bilder von M51 abgebildet, die mit einem kleinen Teleskop aufgenommen wurden: eines wurde am 30. Mai fotografiert und zeigt die Supernova nicht, das andere wude am 2. Juni aufgenommen und zweigt sie. Das Bild vom 2. Juni ist eines der ersten Bilder mit Supernova, die gemeldet wurden. Die Bilder wechseln, um die Position des explodierten Sterns zu zeigen. Obwohl die meisten Supernovae klassische Helligkeitsmuster aufweisen, ist eine genaue Vorhersage des Helligkeitsanstiegs und -abfalls dieser sowie jeder anderen Supernova im Voraus schwierig und kann Astronomen viel über das Geschehen verraten. Derzeit ist die Supernova in M51 mit der Bezeichnung SN 2011dh noch hell genug um sie mit einem kleinen Teleskop zu beobachten. Daher werden Himmelsbeobachter gebeten die Strudelgalaxie so oft wie möglich zu fotografieren um die Zeitlücken zu füllen, die durch Unterbrechungen bei der Beobachtung duch die mächtigsten Teleskope der Welt entstehen. Ansichten der sich entwickelnden Supernova werden hier hochgeladen.

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Großes Finale in der Dämmerung

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Bildcredit und Bildrechte: Luis Argerich

Beschreibung: Nach mehr als einem Monat geht die hübsche Aufstellung von vier mit bloßem Auge sichtbaren Planeten am Morgenhimmel zu Ende. Doch am 31. Mai gesellte sich die schmale Mondsichel in einer letzten himmlischen Darbietung am Osthorizont zu der Gruppe, die auf dieser Morgenszene an einem Strand nahe Buenos Aires in Argentinien zu sehen ist. Das Foto zeigt einen guten Blick auf die Konfiguration am Herbsthimmel der Südhalbkugel und wurde etwa 30 Minuten vor Sonnenaufgang fotografiert. Von unten nach oben sind die wandernden Planeten Merkur, Venus, Mars und Jupiter auf der ekliptischen Ebene verteilt. Die sonnenbeleuchtete Mondsichel sinkt in das farbenprächtige Zwielicht links von Merkur. In Tagesanbrüchen, die kommen werden, steigen Mars und Jupiter weiter, während Venus und Merkur zum Horizont sinken und näher zur aufgehenden Sonne ziehen.

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Mitternachtssonnenfinsternis

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Credit und Bildrechte: Catalin Beldea (Stiinta si Tehnica Team)

Beschreibung: Am 1. Juni wurde bei der zweiten partiellen Sonnenfinsternis dieses Jahres der Schatten des Neumondes auf ein Land der Mitternachtssonne geworfen. Dieses Bild des geozentrischen Himmelsereignisses nördlich des Polarkreises wurde kurz vor Mitternacht am Kaunispää in Lappland im Norden Finnlands aufgenommen. Natürlich konnten auch die Rentiere in der Region sehen, wie Mond und Sonne den Nordhorizont knapp über einer Wolkenbank berührten. Die Finsternis war auch in Teilen Alaskas und Kanadas zu sehen; sie begann um 19:25 UT bei Sonnenaufgang in Sibirien und Nordchina und endete etwa 3,5 Stunden später nördlich von Neufundland im Atlantischen Ozean. Bemerkenswerterweise erreicht nur einen Mondzyklus später, am 1. Juli, der Schatten des Neumondes die Erde wieder in einer partiellen Sonnenfinsternis, deren Sichtbarkeit auf eine relativ kleine Region im Südpolarmeer beschränkt ist. Auf die Julifinsternis folgt am 25. November die vierte und letzte partielle Sonnenfinsternis des Jahres 2011. Diese Finsternis wird von einem südlichen Land der Mitternachtssonne aus sichtbar sein.

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Endeavours sternklare Nacht

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Credit: ISS Expedition 28, STS-134, NASA

Beschreibung: Diese strahlende Nachtaufnahme der Raumfähre Endeavour, die ein letztes Mal an die Internationale Raumstation angedockt ist, wurde am 28. Mai aufgenommen. Die Ladebucht der Endeavour, die 350 Kilometer über dem Planeten Erde kreist, ist beleuchtet, während sie mit 28.000 Kilometern pro Stunde durch den Erdschatten rast. Am oberen Bildrand sind die gelenkigen Gliedmaßen des Raumstations-Roboterarms Dextre als Silhouette zu sehen. Die Bewegung während der Langzeitbelichtung erzeugte Streifen beim sternklaren Hintergrund und den Stadtlichtern des dunklen Planeten darunter. Endeavour vollendete eine 16-Tage-Mission und vollbrachte ihre letzte Landung am Kennedy Space Center in den dunklen Morgenstunden des 1. Juni.

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Die Erde rotiert unter den Very Large Telescopes


Credit: S. Guisard und J. F. Salgado, ESO, Bulletpeople.com; Musik: Arcadia (Licence: Kevin Macleod)

Beschreibung: Warum bewegt sich die Erde im obigen Video? Die meisten Zeitraffervideos des Nachthimmels zeigen, wie sich die Sterne und der Himmel über einer fest stehenden Erde bewegen. Hier jedoch wurden die Bildfelder digital gedreht, sodass die Sterne (annähernd) ruhig bleiben und die Erde sich unter ihnen bewegt. Das Video zeigt auf eindrucksvolle Weise die Rotation der Erde, die als tägliche Bewegung bezeichnet wird, als ob die Kamera frei im Raum schweben würde. Die im Video gezeigten Teleskope sind die Very Large Telescopes (VLT) in Chile, eine Gruppe von vier der größten optischen Teleskope, die weltweit zum Einsatz kommen. Ein aufmerksamer Beobachter des oben gezeigten Zeitraffervideos könnte auch die Verwendung von Laser-Leitsternen, das Zodiakallicht, die Große und die Kleine Magellansche Wolke und schnell wandernde, Sonnenlicht reflektierende Erdbeobachtungssatelliten erkennen. Das Originalvideo, aus dem die oben gezeigten Sequenzen stammen, ist hier zu sehen.

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