Die Sombrerogalaxie von Hubble

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Credit: NASA, ESA und das Hubble Heritage Team (STScI / AURA)

Beschreibung: Was geschieht im Zentrum dieser Spiralgalaxie? M104, die wegen ihrer Ähnlichkeit mit einem Hut Sombrerogalaxie genannt wird, besitzt einen markanten Staubring und einen hellen Hof aus Sternen und Kugelsternhaufen. Ein Grund für die hutähnliche Erscheinung des Sombreros ist eine ungewöhnlich große, ausgedehnte Zentralwölbung aus Sternen und dunkle, markante Staubsbahnen in einer Scheibe, die wir fast von der Seite sehen. Milliarden von alten Sternen verursachen das diffuse Leuchten der ausgedehnten Zentralwölbung. Eine genaue Untersuchung der Wölbung im Dieses Foto zeigt viele Lichtpunkte, die eigentlich Kugelsternhaufen sind. spektakulären Staubringe von M104 enthalten viele jüngere, hellere Sterne und komplexe Details, die die Astronomen noch nicht vollständig erklären können. Das Zentrum des Sombreronebels leuchtet im gesamten elektromagnetischen Spektrum und enthält wahrscheinlich ein großes schwarzes Loch. Das fünfzig Millionen Jahre alte Licht der Sombrerogalaxie ist mit einem kleinen Teleskop im Sternbild Jungfrau (Virgo) zu sehen.

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Der kleine Wagen

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Bildcredit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo

Beschreibung: Der 2 Größenklassen helle Polarstern ist weit davon entfernt der hellste Stern am Nachthimmel zu sein. Doch er steht als hellster Stern links in diesem gut komponierten, sternbedeckten Mosaik, das etwa 23 Grad der als „kleiner Wagen“ bezeichneten nördlichen Sterngruppe umfasst.

Polaris ist als Polarstern bekannt, ein Freund der Seeleute ebenso wie der Astrofotografen, doch er steht nicht genau am Himmelsnordpol. Seine aktuelle Distanz vom Himmelspol beträgt 0,7 Grad.

Wenn ihr den Mauspfeil über das Bild schiebt, seht ihr sowohl Polaris als auch den Himmelspol und die anderen Sterne des kleinen Wagens. Die Sterne sind mit ihren richtigen Namen benannt, denen die Bezeichnungen nach dem griechischen Alphabet des antiken Sternbildes Ursa Minor – kleiner Bär – vorangestellt sind. Auch Staubwolken, die über der Ebene unserer Galaxis, der Milchstraße, schweben, sind in dem weiten Sichtfeld zart zu sehen.

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Ein schöner Trifid

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Bildcredit und Bildrechte: R Jay Gabany

Beschreibung: Der schöne Trifidnebel ist eine kosmische Studie an farbigen Kontrasten. Er ist auch als M20 bekannt und liegt etwa 5000 Lichtjahre entfernt im nebelreichen Sternbild Schütze (Sagittarius). Der Trifidnebel, eine Sternbildungsregion in der Ebene unserer Galaxis, veranschaulicht drei verschiedene Arten astronomischer Nebel: rote Emissionsnebel, in denen von Wasserstoffatomen abgestrahltes Licht überwiegt, blaue Reflexionsnebel, bei denen Staub das Sternenlicht reflektiert, und Dunkelnebel, bei denen dichte  Staubwolken als Silhouetten zu sehen sind. Die helle, rote Emissionsregion, grob dreigeteilt durch dunkle Staubbahnen, verleiht dem Trifid seinen gängigen Namen. In dieser gut getroffenen Ansicht stehen die roten Emissionen auch neben den verräterischen blauen Schleiern der Reflexionsnebel. Säulen und Materiestrahlen links unter der Mitte des Emissionsnebels, die von jungen Sternen gebildet werden, sind auf Nahaufnahmen dieser Region, die mit dem Weltraumteleskop Hubble gemacht wurden, zu sehen. Der Trifidnebel hat einen Durchmesser von etwa 40 Lichtjahren.

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Enceladus im Blickfeld

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Credit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Die sonnenbeleuchtete Sichel des Saturnmondes Enceladus ragt in diesem dramatischen Bild der Raumsonde Cassini über der Nachtseite Saturns auf. Diese Ansicht vom 13. August 2010 Richtung Sonne, die bei einem Vorbeiflug an dem Eismond entstand, zeigt auch Schichten der oberen Saturnatmosphäre, die am hellen Rand des Planeten Sonnenlicht streuen. Enceladus ist etwa 60.000 Kilometer von Cassinis Kamera entfernt und somit der Raumsonde näher als Saturn. Die südliche Polregion dieses Mondes mit einem Durchmesser von 500 Kilometern ist beleuchtet, wie auch die Schwaden aus Wasserdampf und Eispartikeln, welche über die langen Rissen auf der Oberfläche des Mondes sprühen. Die Spalten wurden als Tigerstreifen bezeichnet. Die Schwaden, die 2005 erstmals auf Cassinibildern entdeckt wurden, sind ein deutlicher Hinweis auf flüssiges Wasser nahe der Oberfläche des überraschend aktiven Enceladus.

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Das südliche Riff der Lagune

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Credit: Julia I. Arias und Rodolfo H. Barbá (Dept. Fisica, Univ. de La Serena), ICATE-CONICET, Gemini Observatory/AURA

Beschreibung: Geschwungene, helle Grate und Staubwolken verlaufen durch diese Nahaufnahme der nahe gelegenen Sternbildungsregion M8, die auch als Lagunennebel bekannt ist. Die Gesamtansicht des scharfen Falschfarbenkomposits aus Schmalbanddaten im sichtbaren Licht und Breitbanddaten im nahen Infrarot, die mit dem 8-Meter- Gemini-Süd-Teleskop aufgenommen wurden, umfasst etwa 20 Lichtjahre in einer Region des Nebels, die manchmal als das Südliche Riff bezeichnet wird. Das sehr detailreiche Bild erforscht den Verband vieler neu gebildeter Sterne, die in den Spitzen der hell geränderten Wolken und Herbig-Haro-Objekte eingebettet sind. Herbig-Haro-Objekte sind reich an Sternbildungsregionen und entstehen, wenn energiereiche Materiestrahlen, die von jungen Sternen bei ihrer Entstehung ausgestoßen werden, die umgebenden Wolken aus Staub und Gas aufheizen. Die kosmische Lagune ist etwa 5000 Lichtjahre weit entfernt und im Sternbild Schütze nahe dem Zentrum unserer Galaxis, der Milchstraße, zu finden.

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Gravity Probe B bestätigt die Existenz von Gravitomagnetismus

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Credit: Gravity Probe B Team, Stanford, NASA

Beschreibung: Hat Gravitation ein magnetisches Pendant? Wenn eine elektrische Ladung rotiert, entsteht ein Magnetfeld. Wenn eine Masse rotiert, sollte laut Einstein ein sehr geringer, dem Magnetismus ähnlicher Effekt auftreten. Dieser Effekt ist voraussichtlich so gering, dass er jenseits der Alltagserfahrung und erdgebundener Labor-Messmethoden liegt. Um Gravitomagnetismus direkt zu messen, schickte die NASA 2004 die glattesten Kugeln, die je hergestellt wurden, in den Weltraum um zu sehen, wie sie sich drehen. Diese vier Kugeln, jede davon etwa so groß wie ein Tischtennisball, sind der Schlüsel zu ultrapräzisen Gyroskopen im Herzen von Gravity Probe B. Letzte Woche wurden nach Berechnung ständig vorhandener Hintergrundsignale die Ergebnisse veröffentlicht – die Gyroskope präzedieren mit einer Geschwindigkeit, die mit den Prognosen aus Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie übereinstimmt. Die Ergebnisse, welche bereits vorhandene Resultate bestätigen, könnten zahlreiche langfristige Vorteile bringen, aber auch kurzfristige, wie etwa bessere Uhren und präzisere globale Positionierungsgeräte.

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Naturschauspiel und Rätsel über den Very Large Telescopes

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Credit: Yuri Beletsky (ESO)

Beschreibung: Was ist der helle, orange Punkt über dem großen Teleskop rechts? Sogar erfahrene Himmelsbeobachter könnten über die Natur der orangen Scheibe grübeln, die zu sehen ist, wenn Sie dieses Panoramabild weiterschieben, das letzten Dezember fotografiert wurde.

Vielleicht hilft es, wenn bekannte Objekte benannt werden. Links verläuft ein diagonales Lichtband, das als Zodiakallicht bekannt ist: Sonnenlicht, das von Staub reflektiert wird, der im inneren Sonnensystem kreist. Der helle, weiße Punkt links über dem Horizont ist die Venus, die ebenfalls durch reflektiertes Sonnenlicht leuchtet. Rechts neben der Venus erhebt sich diagonal vom Boden weg das Band unserer Galaxis, der Milchstraße.

Im Bild scheint sich das Band, das normalerweise hoch am Himmel steht, über das chilenische Hochland zu wölben. Rechts unter dem Bogen der Milchstraße liegen die Große und die Kleine Magellansche Wolke, während rechts das Sternbild Orion steht, umgeben vom roten Ring von Barnards Schleife. Am Boden ist jedes der vier Very Large Telescopes damit beschäftigt das ferne Universum im Auge zu behalten. Der orange Punkt ist – der Mond.

Das Bild wurde während einer totalen Mondfinsternis aufgenommen, als sich der sonst gleißend helle Vollmond durch die dazwischenliegende Erdatmosphäre in eine matte, orange gefärbte Scheibe verwandelte.

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Schatten eines Marsroboters

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, JPL, NASA

Beschreibung: Was, wenn Sie Ihren Schatten auf dem Mars sehen würden und dieser nicht menschlich wäre? Dann könnten Sie der Opportunity-Rover sein, der derzeit den Mars erkundet. Opportunity und sein Schwesterroboter Spirit erforschen seit Anfang 2004 den Roten Planeten, fanden Hinweise auf vorzeitliches Wasser und schickten atemberaubende Bilder durch das innere Sonnensystem. Oben ist zu sehen, wie Opportunity von der Sonne weg in den Krater Endurance blickt und seinen eigenen Schatten sieht. Unten links und rechts sind zwei Räder zu sehen, während im Hintergrund der Boden und die Wände des ungewöhnlichen Kraters zu sehen sind. Der Rover Spirit steckt inzwischen fest, doch Opportunity setzt seine lange Reise zum großen Marskrater Endeavor fort.

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