Bettina Anderl

Sternbild

Neueste Beiträge:

  • Saturn und Neptun tanzen rückwärts
    Was bedeutet es, wenn Saturn und Neptun rückläufig sind? Das Bild wurde aus Aufnahmen zusammengesetzt, die in 34 Nächten von Mai 2025 bis Februar 2026 entstanden sind. Sie zeigen Saturn (er ist heller) und Neptun (schwächer). In dieser Zeit bewegten sich beide Planeten am Himmel rückwärts.
  • Orion über dem Teide
    Orion kann man selten so sehen. Für diesen majestätischen Anblick benötigt man eine Kamera, die so lange Belichtungszeiten ermöglicht, dass auch schwache Strukturen am Nachthimmel sichtbar werden. Zu den bekannten Nebeln im Bild gehören der Orionnebel, der Flammennebel und die Barnardschleife.
  • CG 30: Kometenartige Globulen
    Sie erinnern an Bergspitzen, doch sie bilden gerade Sterne. Das Gebiet liegt am Rand der südlichen Sternbilder Segel und Achterdeck des Schiffs. Helle, fließende Formen mit roten Rändern sammeln sich in der Mitte. Diese Ansammlung aus interstellarem Gas und Staub besteht aus kometenartigen Globulen.

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Denise Böhm-Schweizer

Sternbild Schlangenträger

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  • M82: Galaxie mit heftiger Sternbildung und Superwind
    In der Galaxie Messier 82 gibt es heftige Sternbildung und einen Superwind. Die Explosionen von Supernovae und starke Winde von massereichen Sternen sorgen für die turbulente Bewegung der Gase. Das scharfe Bild entstand mit einem Teleskop. Mitten aus der Galaxie strömt ein Superwind.
  • Die Antennen erkunden
    Im südlichen Sternbild Rabe (Corvus) stoßen zwei große Galaxien aufeinander. Es sind NGC 4038 und NGC 4039. Die beiden sind 60 Millionen Lichtjahre entfernt. Nur selten kollidieren dabei die Sterne in den Galaxien. Doch in den Galaxien sind große Wolken aus molekularem Gas und Staub. Diese kollidieren häufig.
  • Hickson 44 im Löwen
    Als der kanadische Astronom Paul Hickson und seine Kollegen nach Galaxien suchten, fanden sie am Himmel ca. 100 kompakte Galaxienhaufen. Heute nennt man sie passend kompakte Hickson-Gruppen. Die vier markanten Galaxien auf dieser faszinierenden Fotografie gehören zu so einer Gruppe, nämlich Hickson 44.

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Ruth Grützbauch

Sternbild
  • Astronomin und Wissenschaftsvermittlerin
  • Gründerin des Pop-Up Planetariums Public Space
  • Studium der Astronomie an der Universität Wien, 2008 Promotion zum Thema Galaxienentwicklung
  • Forschungsaufenhalte in Italien, Chile, Hawaii; Postdocs in Großbritannien und Portugal, danach Wissenschaftsvermittlerin im Jodrell Bank Discovery Centre.
  • Seit 2018 selbständige Wissensvermittlerin und Podcasterin (Podcast „Das Universum„)
  • Autorin der Bücher „Per Lastenrad Durch Die Galaxis“ (2021; ISBN: 978-3-8412-2838-3) sowie „Sternenjahr Auf Unischtbar“ (2024; ISBN 978-3-351-04246-2)
  • Seit 2021 Mitglied der Wissenschaftskabarett-Gruppe Science Busters

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  • Mond, Venus und die Plejaden
    Nein, die Erde hat nicht vor Kurzem sechs neue Monde bekommen! Heute zeigt APOD ein Weltraumbild, das aus mehreren Aufnahmen kombiniert wurde. Es ist der Abendhimmel vom 19. April im südlichen Sizilien. Wir folgen Mond, Venus und den Plejaden, während die Dämmerung in den Abend übergeht.
  • Drei Bögen am Himmel über den verschneiten Alpen
    Warum wölben sich hier drei Bögen am Himmel statt nur zwei? Ein Hubschrauber brachte eine Astrofotografin vor einem Monat auf einen hohen Berggipfel in den Alpen nahe der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Dort hatte sie erwartet, zwei Bögen der Milchstraße im Lauf der Nacht zu sehen.
  • Die Wächter von Rapa Nui unter der Milchstraße
    Mit den Worten der Astrofotografin des Tages, Rositsa Dimitrova: Was haben diese stummen Beobachter schon alles am Himmel geschehen sehen? Die vulkanischen Mo’ai (das bedeutet Statue) von Ahu Tongariki wachen über Rapa Nui. Die Osterinsel ist eine polynesische Insel. 1888 wurde sie von Chile annektiert.

Anneliese Haika

Anneliese Haika
  • Gleiches „Gründungsjahr“ wie die NASA
  • AHS-Lehrerin in Pension (Unterrichtsfächer: Englisch, Geschichte)
  • Seit 1996 begeisterte Amateurastronomin und in der astronomischen Volksbildung tätig

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  • PanSTARRS und die Planeten
    Komet C/2025 R3 PanSTARRS steht vor Sonnenaufgang am Horizont im Osten, und er wird heller. Man sieht ihn schon mit einem Fernglas oder kleinen Teleskop. Bei sehr dunklem Himmel erkennt man ihn vielleicht gerade schon mit freiem Auge. Die Aufnahme entstand am 16. April auf der französischen Insel Reunion.
  • Reflexionsnebel IC 4592: Der blaue Pferdekopf
    Seht Ihr den Kopf des Pferdes? Es ist aber nicht um der berühmte Pferdekopfnebel im Orion, sondern ein ziemlich blasser Nebel. Nur wenn er längere Zeit belichtet wird, tritt die bekannte Form hervor. Der Hauptteil der hier gezeigten Molekülwolke ist der Reflexionsnebel IC 4592. Solche Nebel bestehen aus sehr feinem Staub.
  • NGC 3310, eine spiralförmige Sternbildungsgalaxie
    In der Spiralgalaxie NGC 3310 geht es noch rund. Vor etwa 100 Millionen Jahren kollidierte NGC 3310 vermutlich mit einer kleineren Galaxie. Im Laufe der Kollision änderte sich die Schwerkraft. Das erzeugte Dichtewellen, die bereits vorhandene Gaswolken komprimierten. Das löste die Sternbildung aus.

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Susanne M. Hoffmann

Susanne M. Hoffmann
  • Astronomin mit akademischem Hintergrund an zwei Fakultäten (naturwissenschalftlich, philosophisch), Studienfächer: Physik und Wissenschafts- u. Technikgeschichte.
  • international tätig, geboren in Berlin, aber in verschiedenen Ländern gearbeitet, u.a. 2005-2008 Mauretanien/ Portugal, 2015/6 Österreich, 2017 Indonesien, 2022 Ägypten, 2023 Israel, 2024 China…
  • seit 1996 Lehrproben Astronomie u.a. NaWi für Schule (Gymnasium), Museum, Sternwarte
  • seit 1998 geprüfte „Astronomin für Öffentlichkeitsarbeit“, Planetarierin (Technik und Inhalt), außerschulische Jugendarbeit in Astronomie, Museumsführungen, Reiseleitungen, populärwissenschaftliche Fachvorträge – z.B. in Planetarien
  • seit 2007 eigenes Blog bei den SciLogs (Spektrum Verlag, Heidelberg)

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  • Riesige Schwaden im Inneren der Erde
    Warum gibt es im Inneren der Erde ungewöhnliche Massen? Das weiß niemand. Die Menschheit beobachtet, wie Erdbeben im Inneren unseres Planeten grollen. Dabei entdeckte man zwei Strukturen in der Tiefe. Es scheint, als hätten sie eine ungewöhnliche Temperatur, oder ihr chemischer Aufbau weicht ab.
  • Säulen und Strahlen im Trifid
    Staubsäulen sind wie interstellare Berge. Sie überleben, weil sie dichter sind als das Material um sie herum, aber sie werden von einer feindlichen Umgebung langsam weg erodiert. Sichtbar im gezeigten Bild des Hubble Weltraumteleskops ist das Ende einer riesigen Gas- und Staubsäule im Trifidnebel (M20). Punktiert von einer kleineren Säule, die nach oben zeigt und …
  • Das Ungeheuer vom unheimlichen Berg zerfällt
    Im Kopf dieses interstellaren Monsters ist ein Stern, der es langsam zerstört. Das große Ungeheuer ist eigentlich eine unbeseelte Sammlung an Säulen aus Staub und Gas. Es ist Lichtjahre lang. Im Kopf ist ein Stern, den man durch den opaken interstellaren Staub nicht direkt sieht. Er ist ein Herbig-Haro-Objekt.

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Benjamin Knispel

Füchschen, erstellt mit Sellarium
  • Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover
  • Promotion im Bereich der Gravitationswellen-Astronomie und Radioastronomie mit einem freiwilligen verteilten Rechenprojekt
  • VHS-Kurse zu den Grundlagen der Astronomie
  • vor allem früher, heute bisweilen aktiv in der Volkssternwarte Hannover
  • Studium der Physik an der Leibniz Universität Hannover
  • seit der Jugend begeisterter Amateurastronom

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  • Titan sehen
    Eine dichte Atmosphäre verhüllt die Oberfläche des größten Saturnmonds Titan. Deswegen ist sie sehr schwierig zu sehen. In der oberen Atmosphäre von Titan schweben kleine Teilchen. Sie bilden einen fast undurchdringlichen Nebel. Er streut sichtbares Licht und verbirgt Details auf …
  • Erduntergang am iPhone
    Wie sieht ein Erduntergang aus? Reid Wiseman war Kommandant von Artemis II. Er fing beim historischen Flug um den Mond einen weiteren Blick auf die Erde ein. Kommandant Wiseman nahm sein Video mit 8-fachem Zoom auf einem iPhone auf. Es zeigt, wie unser Planet langsam hinter dem Mond verschwindet.
  • Der Komet R3 (PanSTARRS) wird heller
    Komet R3 wird zunehmend heller. Bleibt er bestehen? Der Komet mit der vollständigen Bezeichnung C/2025 R3 (PanSTARRS) wurde seit seiner Entdeckung im letzten Jahr langsam heller. Zudem ist sein Plasmaschweif gewachsen. Diesen Monat ist der zerbröselnde Berg aus schmutzigem Eis am schönsten.

Carolin Liefke

  • Stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in Heidelberg
  • Deputy Director des Office of Astronomy for Education (OAE) der Internationalen Astronomischen Union (IAU)
  • Seit mehr als 20 Jahren Tätigkeiten in der astronomischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • National Outreach Coordinator des Office of Astronomy Outreach (OAO) der IAU für Deutschland
  • Studium der Physik mit Schwerpunkt Astronomie an der Universität Hamburg. Anschließend Promotion an der Hamburger Sternwarte; Forschungsarbeit auf den Gebieten stellare Aktivität und Röntgenastronomie
  • Passionierte Amateurastronomin, in mehreren astronomischen Vereinen und Internet-Communities aktiv, unter anderem im Vorstand der Vereinigung der Sternfreunde

Neueste Beiträge:

  • Markarjans Kette
    Diese Teleskopansicht zeigt eine Kette von Galaxien, die nahe beim Zentrum des Virgo-Galaxienhaufens verläuft. Man nennt sie Markarjans Kette. Sie beginnt bei den markanten linsenförmigen Galaxien M84 (unten) und M86 (rechts unten). Von dort läuft der sanfte Bogen der Kette nach links oben.
  • Komet C/2025 R3 (PANSTARRS) hinter Spuren von Satelliten
    Findet ihr den Kometen in diesem Netz? Mittendrin versteckt sich der Komet C/2025 R3 (PANSTARRS). Er besucht das innere Sonnensystem. Während Satelliten um die Erde kreisen, ziehen sie im Bild lange Streifen. Mit dem bloßen Auge sehen wir Satelliten als Lichtpunkte, die langsam über den Nachthimmel ziehen.
  • Der Weg der Artemis II
    Warum landet Artemis II nicht auf dem Mond? Artemis II ist in erster Linie eine Testmission. Sie dient dazu, künftige Artemis-Missionen, bei denen Menschen auf dem Mond landen sollen, besser vorzubereiten. Auch vor Apollo 11 waren schon Apollo 8 und Apollo 10 in die Nähe des Mondes geflogen.

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Denise Lorenz

Sternbild

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  • Titania, Uranus‘ größter Mond
    Titanias zerklüftete Landschaft ist eine Mischung aus Schluchten, Klippen und Kratern. Dieses Bild nahm die interplanetare Roboter-Raumsonde Voyager 2 der NASA auf, als sie 1986 am größten Mond von Uranus vorbeiflog. Die Gräben auf Titania ähneln denen von Ariel, einem weiteren Uranusmond.
  • Die merkwürdige elliptische Galaxie Centaurus A
    Was ist im Zentrum dieser Galaxie passiert? Auffällige Staubstreifen ziehen über das Zentrum der ungewöhnlichen elliptischen Galaxie Centaurus A. Diese Staubbahnen sind so dicht, dass sie das Zentrum der Galaxie im sichtbaren Licht fast vollständig verdecken. Das ist sehr ungewöhnlich.
  • Webb zeigt den planetarischen Nebel der roten Spinne
    Oh welch ein verworren Netz ein planetarischer Nebel weben kann! Der planetarische Nebel der Rote Spinne hat eine komplexe Struktur. Sie entsteht, weil ein gewöhnlicher Stern seine äußere Gashülle abstößt und zu einem Weißen Zwerg wird. Der Nebel ist als NGC 6537 bekannt. Er ist ein bipolarer planetarischer Nebel.

Alle Beiträge von Denise Lorenz