Panorama mit allen Planeten

Das breite Panorama zeigt die Ekliptik mit allen Planeten. Wenn man die Maus übers Bild schiebt, werden die Sternbilder und Namen der Planeten angezeigt.

Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Dieses Panorama zeigt einen 360-Grad-Blick in die Ebene der Ekliptik. Am sternklaren Himmel stehen sieben Planeten. Die Bilder für das Mosaik wurden von 24.-26. Jänner am Nacpan-Strand von El Nido fotografiert. Er liegt auf der philippinischen Insel Palawan.

Links im Bild ist der östliche Horizont in den dunklen Morgenstunden. Rechts ist der Abendhimmel am westlichen Horizont. Die Ekliptik verläuft durch die Mitte. Sie wird vom blassen Band des Zodiakallichtes gesäumt. Die Milchstraße schneidet schräg ins Bild. Wolken und der Mond begleiten den flüchtigen Planeten Merkur im Osten.

Weiter rechts nahe der Ekliptik liegen der gelbliche Saturn, der helle Stern Antares und Jupiter. Regulus – er ist der Alphastern im Löwen – und der Sternhaufen M44 liegen fast genau auf der Ekliptik. Über dem westlichen Horizont liegen die Abendplaneten entlang der Ekliptik. Es sind der blasse Uranus, der rötliche Mars, die gleißende Venus und sogar der blasse Neptun.

Wenn ihr den Mauspfeil über das Bild schiebt oder diesem Link folgt, seht ihr eine ausführlich beschriftete Version des Panoramas.

Zur Originalseite

Porträt des Sonnensystems

60 Bilder der Raumsonde Voyager 1 zeigen ein Familienporträt der meisten Planeten im Sonnensystem.

Bildcredit: Voyager-Projekt, NASA

Am Valentinstag 1990 blickte die Raumsonde Voyager 1 ein letztes Mal zurück und fotografierte dieses erste Familienporträt des Sonnensystems. Die Sonde war damals 6,4 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt. Das ganze Porträt ist ein Mosaik aus 60 Bildern. Der Blickwinkel lag 32 Grad über der Ebene der Ekliptik.

Die Bilder von Voyagers Weitwinkelkamera streifen links durch das innere Sonnensystem. Sie reichen rechts bis zum Gasriesen Neptun. Er ist der äußerste Planet im Sonnensystem. Die Positionen von Venus, Erde, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sind mit Buchstaben markiert. Die Sonne ist der helle Fleck mitten im Bildkreis. Die Bildeinschübe der Planeten stammen von Voyagers Teleobjektivkamera.

Merkur ist im Porträt unsichtbar, weil er der Sonne zu nahe steht. Mars ist leider im Sonnenlicht verborgen, das vom Optiksystem der Kamera gestreut wird. Der kleine, blasse Pluto war damals der Sonne näher als Neptun, doch seine Position wurde nicht erfasst.

Zur Originalseite

Begegnung der Vier

Über den dunklen Silhouetten von Bäumen leuchten die Lichter des Sichelmondes, der Planeten Venus und Mars sowie der Internationalen Raumstation ISS.

Bildcredit und Bildrechte: Maxime Oudoux

Am 31. Jänner begegneten sich der zunehmende Sichelmond, die gleißende Venus und der blassere Mars in der Dämmerung. Sie standen nach Sonnenuntergang im Westen über dem Horizont des Planeten Erde. Diese Landschaft am Abendhimmel ist ein Komposit. Sie zeigt das hübsche Himmelsdreieck hinter Wolken und Dunst.

An diesem Abend begegnete die Internationale Raumstation ISS dem himmlischen Trio. Sie leuchtete im niedrigen Erdorbit noch im Sonnenlicht. Die Aufnahme entstand im französischen Le Lude. Die Sichtlinie des Fotografen zur Raumstation lag auffallend nahe beim Mars, als die erste Aufnahme begann. Daher steigt die helle Spur der Raumstation scheinbar vom Roten Planeten zum dunkleren Himmel darüber auf.

Zur Originalseite

Venus durch Wassertropfen

An einem Baum war eine Glasscheibe befestigt, die mit Wassertropfen bespritzt war. Die Tropfen bilden die Venus über einem Baum am westlichen Horizont ab. Das Bild wurde umgedreht.

Bildcredit und Bildrechte: John Bell

Das kreative Astrofoto zeigt die Venus. Sie ist der gleißende „Stern“ am Abendhimmel des Planeten Erde. Das Foto entstand am 18. Jänner in Milton Keynes (UK) mit einem Makroobjektiv. Es zeigt Mehrfachbilder des Himmels am westlichen Horizont kurz nach Sonnenuntergang.

Die Bilder entstanden durch Wassertropfen auf einer Glasscheibe an einem Baum. Die Oberflächenspannung zog die Wassertropfen zu einfachen linsenähnlichen Formen. Die Tropfen brechen Licht. So entstanden Bilder, die auf dem Kopf stehen. Daher wurde die Szene umgedreht. So kann man die multiple Makro-Himmelslandschaft bequem richtig herum betrachten.

Zur Originalseite

Als der Mars dem Neptun begegnete

Der Sichelmond, Venus, Mars und Neptun stehen in einer Reihe. Der untere Bildeinschub zeigt den Mond vergrößert, der obere Einschub zeigt die enge Konjunktion zwischen Mars und Neptun.

Bildcredit und Bildrechte: Stephen Mudge

Am 1. Jänner half der Mars Leuten mit Fernglas dabei, einen Eisriesen auf ihrer Liste abzuhaken. Die Sichtlinie zum hellen Roten Planeten lag am Nachthimmel der Erde weniger als 0,02 Grad neben dem blassen Neptun. Der zeitliche Abstand der Bildfelder zur engsten Begegnung betrug nur 3 Stunden. Sie zeigen die Erscheinung des seltsamen Paares am Himmel über der australischen Stadt Brisbane.

Das Weitwinkelbild zeigt den schmalen Sichelmond zu Neujahr und Venus als gleißenden Abendstern. Beide stehen im Westen am Horizont. Mars und Neptun sind rechts oben markiert. Die beiden vergrößerten Bildeinschübe wurden mit demselben Teleobjektiv fotografiert. Daher zeigen sie die Mars-Neptun-Konjunktion und die scheinbare Größe des Sichelmondes im gleichen Maßstab. Diese Woche nähert sich Neptun im Westen der Venus.

Zur Originalseite

Monduntergang über dem Hafen von New York

Über dem Hafen von New York steht rechts ganz tief der Mond, links ist die Freiheitsstatue hell beleuchtet, und oben in der Mitte strahlt die Venus.

Bildcredit und Bildrechte: Stan Honda

Diese Momentaufnahme zeigt Meer und Nachthimmel bei der Hafenstadt New York, als der Mond am 1. Jänner unterging. Das warme Licht des etwa 3 Tage alten Sichelmondes zu Neujahr leuchtet durch Dunst und dünne Wolken. Die Mondscheibe ist zu etwa 10 Prozent beleuchtet.

Auch die Venus funkelt im Westen über dem Horizont. Sie ist im Dunst des Stadthimmels leicht erkennbar. Sie beginnt das Jahr als Abendstern. Wie der Mond weist auch die Venus vom Planeten Erde aus gesehen viele Phasen auf. Als das Jahr begann, war die gleißende Scheibe des inneren Planeten zu etwa 50 Prozent beleuchtet, wenn man sie mit einem Teleskop betrachtete.  Anfang März wird sie eine größere, schmale Sichel.

Das Leuchtfeuer im Hafen von New York, die Freiheitsstatue, bildet links die irdische Ecke des nächtlichen Dreiecks.

Ö1-Nachtquartier:Das Jahr in den Sternen“ mit Maria Pflug-Hofmayr

Zur Originalseite

Die Milchstraße über einem Schiffswrack

Über einem Schiffswrack wölbt sich die Milchstraße.

Bildcredit und Bildrechte: Sergio Montúfar (Planetario Ciudad de La Plata)

Was ist mit diesem Schiff passiert? Es strandete 2002 bei einem gewaltigen Sturm an der Küste von Argentinien. Das verlassene Schiff heißt Naufragio del Chubasco. Es havarierte in der Nähe der fast verlassenen Stadt Cabo Raso (1 Einwohner).

Das rostende Schiff liefert einen malerischen, etwas gruseligen Vordergrund für den schönen Himmel oben. Der großen Bogen unserer Milchstraße wölbt sich am Himmel. Dort leuchten Galaxien, darunter die Große und die Kleine Magellansche Wolke. Auch Sterne wie Kanopus und Atair, Planeten wie Mars und Neptun sowie Nebel wie die Lagune, Carina und den Kohlensack sind zu sehen.

Das Mosaik entstand aus mehr als 80 Bildern. Sie wurden Anfang September fotografiert. Es gibt auch ein interaktives 360-Grad-Panorama dieses Bildes. Wie der waghalsige Astrofotograf berichtet, war der gruseligste Teil beim Fotografieren dieses Bildes nicht das verlassene Schiff, sondern die ungewöhnlich große Menge schwarzer, haariger Raupen.

Zur Originalseite

Dämmerung mit Mond, Merkur und Radioantenne

In der Abenddämmerung steht eine gelb beleuchtete Radio-Parabolantenne, die Schüssel ist nach oben gerichtet. Darüber verfärbt sich der Himmel von leuchtend rot aufwärts nach mittelblau. Oben steht der Mond, die schmale Sichel zeigt nach unten, die Nachtseite nach oben. Links unter dem Mond leuchtet Merkur.

Bildcredit und Bildrechte: Pierluigi Giacobazzi

Am 29. September stand Merkur in der Morgendämmerung beim Mond. Er war so weit von der Sonne entfernt, wie es ihm möglich ist. Der innerste Planet erreichte am Himmel des Planeten Erde fast seine größte Elongation. In der bunten Szene leuchtet Merkur links unter der abnehmenden Mondsichel, die von der Sonne beleuchtet ist. Die Nachtseite des Mondes wird von der Erde beleuchtet. Der neue Mond lag in den Armen des alten Mondes.

Unten steht die italienische Astrophysikalische Radiostation Medicina. Sie befindet sich in der Nähe von Bologna. Eine Reihe niedriger Antennen gehört zur ersten italienischen Anordnung von Radioteleskopen, sie tragen die Bezeichnung „Kreuz des Nordens“. Dazu kommt eine 32 Meter große Parabolantenne. Wer am 8. Oktober den Mond beobachten möchte, muss natürlich nicht frühmorgens aufstehen. Bei der Internationalen Nacht der Mondbeobachtung steht der Mond nach Sonnenuntergang hoch und hell als Halbmond am Abendhimmel.

Zur Originalseite