Ein Geist im östlichen Schleier

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit und Bildrechte: Paul Mortfield, Stefano Cancelli

Beschreibung: Bedrohliche fliegende Formen und grelle Farben sind charakteristisch für die Zeit um Halloween. Sie stechen auch auf dieser kosmischen Nahaufnahme des östlichen Schleiernebels hervor. Der Schleiernebel selbst ist ein riesiger Supernova-Überrest, eine sich ausdehnende Trümmerwolke von der Todesexplosion eines massereichen Sterns. Während der Schleier eine annähernd runde Form hat und am Himmel fast 3 Grad im Sternbild Schwan abdeckt, erstreckt sich dieser Ausschnitt des östlichen Schleiers über nur 1/2 Grad, etwa die scheinbare Größe des Mondes. Das entspricht 12 Lichtjahren in der geschätzten Entfernung des Schleiers vom Planeten Erde von 1400 Lichtjahren. Auf diesem Komposit aus Bilddaten, die mit Schmalbandfiltern aufgenommen wurden, sind Emissionen von Wasserstoffatomen im Überrest rot dargestellt, mit starken Emissionen von Sauerstoffatomen in grünlichen Farbtönen. Im westlichen Teil des Schleiers liegt eine weitere saisonale Erscheinung, der Hexenbesen.

Stöbern Sie in Ästhetik und Astronomie
Zur Originalseite

Eine Hexe im Sternlicht

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit und Bildrechte: Star Shadows Remote Observatory (Steve Mazlin, Jack Harvey, Rick Gilbert, Teri Smoot, Daniel Verschatse)

Beschreibung: Diese furchterregende Fratze leuchtet im Dunkeln im Sternenlicht. Das krumme Profil lässt an seinen gängigen Namen denken: Hexenkopfnebel. Dieses bezaubernde Teleskop-Porträt vermittelt den Eindruck, als fixierte die Hexe ihren Blick auf Orions hellen Superriesensterm Rigel. Die kosmische Staubwolke erstreckt sich über 50 Lichtjahre und reflektiert das blaue Licht des nahe gelegenen Sterns Rigel, was ihr die charakteristische Farbe eines Reflexionsnebels verleiht. Der Hexenkopfnebel ist als IC 2118 katalogisiert und etwa 1000 Lichtjahre entfernt. Natürlich könnten Sie in der heutigen Gruselnacht eine Hexe sehen, aber keine Panik! Wir wünschen einen sicheren und fröhlichen Abend vor Allerheiligen!

Zur Originalseite

Gespenstische Aufhellung im Kepheus

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit und Bildrechte: Giovanni Benintende

Beschreibung: Geisterhafte Schatten scheinen durch diese sterngefüllte Weite zu spuken und im königlichen Sternbild Kepheus durch die Nacht zu treiben. Natürlich sind diese Schemen kosmische Staubwolken, kaum sichtbar im matten reflektierten Sternenlicht. Weit von Ihrer Nachbarschaft auf dem Planeten Erde entfernt lauern sie am Rand des Molekülwolkenkomplexes Kepheus-Flare, der an die 1200 Lichtjahre entfernt ist. Dieser Nebel mit mehr als 2 Lichtjahren Durchmesser ist heller als die anderen geisterhaften Erscheinungen und auch als Sh2-136 bekannt. Er liegt nahe dem Zentrum des Feldes und ist sogar im Infrarotlicht zu sehen. Der Kern dieser Wolke, auch als Bok-Globule CB230 katalogisiert, kollabiert und ist wahrscheinlich ein Doppelsternsystem in einem frühen Stadium der Sternbildung.

Zur Originalseite

Halloween und der Geisterkopf-Nebel

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: Mohammad Heydari-Malayeri (Observatoire de Paris) et al., ESA, NASA

Beschreibung: Der Ursprung von Halloween ist historisch und astronomisch. Seit dem fünften Jahrhundert vor Christus wurde Halloween als ein „Viertel-Kreuzungspunkt-Tag“ gefeiert und ist der Tag zwischen dem Äquinoktikum (Tag-Nacht-Gleiche) und der Sonnenwende (kürzester Tag/längste Nacht auf der Nordhalbkugel). Wie auch immer, auf unserem modernen Kalender tritt der tatsächliche Viertel-Kreuzungspunkt-Tag nächste Woche ein. Ein weiterer Viertel-Kreuzungspunkt-Tag ist der Murmeltiertag.  Die modernen Halloween-Feiern haben historische Wurzeln; das Verkleiden hatte den Zweck, die Geister der Toten zu verscheuchen. Eine vielleicht passende Anerkennung an diesen historischen Feiertag ist der oben abgebildete Geisterkopf-Nebel, der vom Weltraumteleskop Hubble aufgenommen wurde. Sein Aussehen erinnert an einen fiktionalen Geist; NGC 2080 ist eine Sternbildungsregion in der Großen Magellanschen Wolke, einer Satellitengalaxie unserer eigenen Milchstraßen-Galaxie. Der Geisterkopf-Nebel erstreckt sich über 50 Lichtjahre und ist in typischen Farben dargestellt.

Zur Originalseite