Spuk im Kepheus Flare

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Bildcredit und Bildrechte: Thomas Lelu

Beschreibung: Gespenstische Gestalten spuken scheinbar in dieser juwelengeschmückten Weite, die im königlichen Sternbild Kepheus durch die Nacht treibt. Natürlich sind die Gestalten kosmische Staubwolken, die man im schwach reflektierten Sternenlicht kaum sieht. Sie sind weit von Ihrer Nachbarschaft auf dem Planeten Erde entfernt und lauern in der Ebene der Milchstraße am Rand des Kepheus-Flare-Molekülwolkenkomplexes, der etwa 1200 Lichtjahre entfernt ist.

Rechts im sternbedeckten Sichtfeld befindet sich vdB 141 oder Sh2-136. Er ist größer als 2 Lichtjahre und heller als die anderen geisterhaften Erscheinungen, man kennt ihn auch als Geisternebel. Im Nebel befinden sich die verräterischen Zeichen dichter, kollabierender Kerne in frühen Stadien der Sternentstehung.

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Geister und Strichspuren

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Bildcredit und Bildrechte: Chris Kotsiopoulos (GreekSky)

Beschreibung: Keine Angst. Die Sterne fallen nicht vom Himmel, und es spuken auch keine Geister in Ihrer Nachbarschaft. Doch es sieht so aus, als würden sie auf diesem gruseligen Bild eines exzentrischen, verlassenen alten Hauses im Mondlicht genau das tun. Das Bild, ein Genuss fürs Auge, nützt den Trick gestapelter Mehrfachbelichtung. Während der Belichtung der Digitalbilder (60 Aufnahmen, die jeweils 25 Sekunden belichtet wurden) zogen die Sterne konzentrische Bögen um den Himmelsnordpol, während der Planet Erde um seine Achse rotierte. Der Himmelsnordpol, praktischerweise mit dem hellen Polarstern markiert, liegt über den Spitzen der verlassenen Behausung. Die Bewegungen des in eine Decke gewickelten Fotografen während der Aufnahmen wurden zu einer geisterhaften Erscheinung kombiniert. Auch Jack O’Lantern war dort, um ein fröhliches, sicheres Halloweenfest zu wünschen!

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Der Tag danach auf dem Mars

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Bildcredit und Bildrechte: Rolando Ligustri (CARA-Projekt, CAST)

Beschreibung: Der 31. Oktober 1938 war der Tag nach der Ankunft der Marsianer auf dem Planeten Erde, und alles war ruhig. Berichte von der Invasion entpuppten sich als Teil eines Halloween-Hörspiels – jener inzwischen berühmten Sendung frei nach H.G. Wells‘ Science-Fiction-Roman „Der Krieg der Welten„. Auf dem Mars war es am 20. Oktober 2014, dem Tag nach seiner nahen Begegnung mit dem Kometen Siding Spring, ebenfalls ruhig. Das ist keine Ente, dieser Komet kam tatsächlich etwa 140.000 Kilometer an den Mars heran, das ist ungefähr ein Drittel der Entfernung Erde-Mond. Die Raumsonden und Fahrzeuge der Erde im Marsorbit und auf der Oberfläche berichteten jedoch von keinem Unheil und waren an vorderster Front, als der Besucher aus dem äußeren Sonnensystem vorbeizog. Dieser farbenprächtige Teleskopschnappschuss zeigt mehr als 2 Grad des Sternbildes Schlangenträger sowie unsere Sicht auf Mars am Tag danach. Oben rechts steht der bläuliche Stern 51 Ophiuchi, und der Komet entfernt sich gerade vom hellen Glanz des Roten Planeten.

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Milchstraße über dem Teufelsturm

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Bildcredit und Bildrechte: David Lane

Beschreibung: Ein rätselhaftes, als Teufelsturm bekanntes Gebilde erhebt sich auf diesem Panoramabild aus 16 Aufnahmen in der Dunkelheit über der nordöstlichen Prärie in Wyoming. Sternhaufen und Nebel wölben sich zum zentralen Bereich der Milchstraße rechts im Bild und sind zusammen mit dünnen, blassen Wolken und unheimlich grünem Nachthimmellicht abgebildet. Natürlich enthält die Szenerie auch die spukhaften, grausigen Halloween-Visagen der Milchstraße – Geister, ein lodernder Schädel, ein leuchtendes Auge und ein Hexenbesen. Um sie zu finden, schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild oder folgen Sie diesem Link, wenn Sie sich trauen. Fröhlichen und sicheren Allerheiligen-Vorabend!

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Ein Gespenst im östlichen Schleier

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Bildcredit und Bildrechte: Alfonso Carreño (Observatorio Zonalunar)

Beschreibung: Furcht einflößende Formen und gruselige Gesichter kennzeichnen die Jahreszeit um Halloween. Sie spuken auch in dieser kosmischen Nahaufnahme des östlichen Schleiernebels. Der Schleiernebel selbst ist ein großer Supernovarest – die sich ausdehnende Trümmerwolke der Todesexplosion eines massereichen Sterns. Während der Schleier annähernd kreisförmig ist und am Himmel im Sternbild Schwan fast 3 Grad bedeckt, umfasst dieser Teil des östlichen Schleiers nur 1/2 Grad, was etwa der scheinbaren Größe des Mondes entspricht. Das entspricht 12 Lichtjahren in der geschätzten, beruhigend großen Entfernung des Schleiers vom Planeten Erde von 1400 Lichtjahren. In dem Komposit aus Bilddaten, die mit Schmalbandfiltern aufgenommen wurden, sind Emissionen von Wasserstoffatomen des Überrests in Rot abgebildet, mit starken Emissionen von Sauerstoffatomen in blaugrünen Farbtönen. Im westlichen Teil des Schleiers liegt eine weitere jahreszeitliche Erscheinung, der Hexenbesen.

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Rigel und der Hexenkopfnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Beschreibung: Doppelt plagt euch, mengt und mischt! Kessel brodelt, Feuer zischt – vielleicht hätte sich Macbeth vom Hexenkopfnebel beraten lassen sollen. Der vielsagend geformte Reflexionsnebel steht in Verbindung mit dem hellen Stern Rigel im Sternbild Orion. Der Hexenkopfnebel, förmlicher als IC 2118 bekannt, ist etwa 50 Lichtjahre groß und besteht aus interstellaren Staubkörnern, die Rigels Sternenlicht reflektieren. Die blaue Farbe des Hexenkopfnebels und des Staubs um Rigel, die in diesem kosmischen Porträt zu sehen ist, entsteht nicht nur durch Rigels intensiv blaues Sternenlicht, sondern weil die Staubkörnchen blaues Licht effizienter streut als rotes Licht. Der gleiche physikalische Prozess lässt auch den irdischen Tageshimmel blau erscheinen, wobei die Streuung in der Erdatmosphäre an Stickstoff- und Sauerstoffmolekülen erfolgt. Rigel, der Hexenkopfnebel sowie das Gas und der Staub in ihrer Umgebung sind etwa 800 Lichtjahre entfernt.

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VdB 152 – ein Geist im Kepheus

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Bildcredit und Bildrechte: Stephen Leshin

Beschreibung: Der geheimnisvolle Reflexionsnebel VdB 152, ein „staubiger Vorhang“ oder auch eine „geisterhafte Erscheinung“, ist wirklich sehr blass. Das kosmische Phantom ist etwa 1400 Lichtjahre und somit weit von Ihrer Nachbarschaft oder der heutigen Halloween-Nacht entfernt. Es ist auch als Ced 201 katalogisiert und befindet sich in der nördlichen Milchstraße im königlichen Sternbild Kepheus am Rande einer großen Molekülwolke. Taschen interstellaren Staubs in der Region blockieren das Licht dahinter liegender Sterne und streuen das Licht des eingebetteten hellen Sterns, was einem Teil des Nebels seine charakteristische blaue Farbe verleiht. Das Ultraviolettlicht des Sterns verursacht vermutlich auch ein schwaches, rötliches Leuchten im Staub des Nebels. Obwohl Sterne sich tatsächlich in Molekülwolken bilden, scheint dieser Stern nur zufällig in diese Region gewandert zu sein, da sich seine gemessene Geschwindigkeit im Raum stark von jeder der Wolke unterscheidet. Dieses detailreiche Teleskopbild der Region umfasst etwa 7 Lichtjahre.

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Der Geist in der Kepheus-Fackel

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Bildcredit und Bildrechte: Adam Block, Mt. Lemmon SkyCenter, University of Arizona

Beschreibung: Gespenstische Formen scheinen in dieser sternklaren Ausdehnung zu spuken, die im königlichen Sternbild Kepheus durch die Nacht treibt. Natürlich sind die Formen kosmische Staubwolken, die im schwach reflektierten Sternenlicht nur zart sichtbar sind. Sie lauern weit von Ihrer eigenen Nachbarschaft auf dem Planeten Erde, 1200 Lichtjahre entfernt, am Rand des Molekülwolkenkomplexes Kepheus-Fackel. Mit einem Durchmesser von mehr als 2 Lichtjahren sind der geisterhafte Nebel und die relativ isolierte Bok-Globule, auch bekannt als vdB 141 oder Sh2-136, nahe der Bildmitte. Der Kern der dunklen Wolke rechts kollabiert und ist wahrscheinlich ein Doppelsternsystem in einer frühen Entstehungsphase. Wenn die spukhaften Formen jedoch sprechen könnten, würden sie Ihnen vielleicht ein fröhliches Halloween wünschen.

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Halloween und der Geisterkopfnebel

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Credit: Mohammad Heydari-Malayeri (Observatoire de Paris) et al., ESA, NASA

Beschreibung: Der Ursprung von Halloween ist uralt und astronomisch. Seit dem fünften Jahrhundert v. Chr. wird Halloween als Kreuz-Viertel-Tag gefeiert, das ist jener Tag, der genau zwischen einem Äquinoktium (gleicher Tag / gleiche Nacht) und einer Sonnenwende (kürzester Tag / längste Nacht auf der Nordhalbkugel) liegt. Nach dem aktuellen Kalender findet der Kreuz-Viertel-Tag jedoch erst nächste Woche statt. Ein weiterer Kreuz-Viertel-Tag ist der Murmeltiertag. Die heutigen Halloweenfeiern haben historische Wurzeln, was das Verkleiden betrifft, um die Geister der Toten zu verscheuchen. Eine vielleicht passende Anerkennung dieses uralten Feiertages ist diese Ansicht des Geisterkopfnebels, die mit dem Weltraumteleskop Hubble aufgenommen wurde. NGC 2080 ähnelt dem Symbol eines fiktiven Geistes, ist jedoch eine Sternbildungsregion in der Großen Magellanschen Wolke, einer Begleitgalaxie unserer Galaxis, der Milchstraße. Der Geisterkopfnebel umfasst etwa 50 Lichtjahre und ist hier in charakteristischen Farben zu sehen.

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Halloween-Mond

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Credit und Bildrechte: Miguel Claro

Beschreibung: Der helle Vollmond dieser Woche, der der am 2. November die ganze Nacht lang die Landschaft erhellte, war auf der Nordhalbkugel als Jägermond bekannt. Doch diese dramatische Ansicht der leuchtenden Mondkugel aus Sobreda in Portugal wurde einige Nächte früher aufgenommen: zu Halloween. In der Stimmung der Jahreszeit spielt das Bild einen kleinen Trick: es besteht in Wirklichkeit aus zwei Digitalfotos – eine kurz und eine lang belichtete Aufnahme. Diese wurden kombiniert, um die Details der hellen Mondoberfläche und die zarteren Strukturen in den dunklen Wolken drumherum auf einem einigen Bild darzustellen. Natürlich können Sie auch so manche gruselige Form in den Wolken erkennen, falls Sie letzte Woche Ihre Nachbarschaft besucht haben – zusammen mit dem Halloweenmond.

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VdB 152: Reflexionsnebel im Kepheus

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Credit und Bildrechte: Stephen Leshin

Beschreibung: Der geheimnisvolle Reflexionsnebel VdB 152, der als „staubiger Vorhang“ oder „geisterhafte Erscheinung“ beschrieben wird, ist wirklich sehr lichtschwach. In dieser Halloween-Nacht ist das kosmische Phantom fast 1400 Lichtjahre weit von Ihrer Nachbarschaft entfernt. Es ist auch als Ced 201 katalogisiert und liegt in der nördlichen Milchstraße im königlichen Sternbild Kepheus. In dieser Region am Rande einer großen Molekülwolke blenden Taschen interstellaren Staubs Licht von Hintergrundsternen aus oder streuen das Licht des eingebetteten hellen Sterns, was Teilen des Nebels eine charakteristische blaue Farbe verleiht. Ultraviolettlicht des Sterns verursacht möglicherweise ein mattes rötliches Leuchten im nebelartigen Staub. Obwohl sich tatsächlich Sterne in Molekülwolken bilden, scheint dieser Stern nur zufällig in die Region gewandert zu sein, da sich seine gemessene Geschwindigkeit im All stark von der jener der Wolke unterscheidet. Dieses detailreiche Teleskopbild der Region umfasst etwa 7 Lichtjahre.

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