Roter Schneemond über Edmonton

Hinter beleuchteten Wolkenkratzern steigen rote Schwaden auf, rechts hinten steigt der rote Mond auf.

Credit und Bildrechte: Luca Vanzella

Beschreibung: Was schwebt da zwischen den Gebäuden? Der Mond. Dieses Bild wurde vor etwa zwei Wochen aufgenommen, als der volle Schneemond über Edmonton im kanadischen Alberta aufging. Die eigenartige Übereinstimmung zwischen der Winkelgröße des Mondes in weiter Ferne und der Winkelgröße der nahen Gebäude erzeugte einen auffälligen Vergleich.

Für die Planung des Bildes war wichtig, Abstand zu den Gebäuden zu halten, um ihre Winkelgröße zu verringern. Die Temperatur war mit minus 25 °C so niedrig, dass bei den benachbarten Ölraffinerien Dampfschwaden aufstiegen. Das Bild wurde während einer kurzen Lücke in den Wolken aufgenommen.

Der aufgehende Mond erscheint hier rot, aus demselben Grund, aus dem die untergehende Sonne rot erscheint: Blaues Licht wird durch die dazwischen liegende Luft stärker gestreut. In diesem Fall ließen die rot leuchtenden Dampfschwaden den Mond außerdem leicht komprimiert erscheinen. Der nächste Vollmond, ein Wurmmond, geht Mitte März auf.

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Sterngrößen im Vergleich

Credit und Videorechte: morn1415 (YouTube)

Beschreibung: Wie groß ist unsere Sonne im Vergleich mit anderen Sternen? Ein beliebtes Video auf YouTube vergleicht die Größen von Planeten und Sternen vom kleinsten bis zum größten.

Das Video beginnt mit dem Erdmond und schreitet zu immer größere Planeten in unserem Sonnensystem fort. Als nächstes kommt die Sonne im Vergleich mit benachbarten helleren Sternen in der Milchstraße. Am Ende rotieren einige der größten bekannten Sterne ins Blickfeld. Die wahren Größen der meisten Sterne außerhalb von Sonne und Beteigeuze wurde nicht durch direkte Beobachtung ermittelt, sondern durch die Messung ihrer wahrnehmbaren Helligkeit, Temperatur und Entfernung.

Obwohl das Video ein anregendes, großteils genaues Lernwerkzeug ist, können APOD-Lesende die Lernerfahrung ergänzen und vielleicht an einer genaueren künftigen Version mitarbeiten, indem ihr auf kleine Unstimmigkeiten im Video aufmerksam macht.

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Apollo 14: Ein Blick von Antares

Das Bild zeigt die Mondoberfläche von der Landefähre Antares aus gesehen, nachdem die Astronauten ihr Programm absolviert haben.

Credit: Edgar Mitchell, Apollo 14, NASA; Mosaik: Eric M. Jones

Beschreibung: Vor vierzig Jahren blickte der Astronaut Ed Mitchell aus dem Fenster des Landemoduls Antares von Apollo 14. Dabei schoss er eine Fotoserie der Mondoberfläche, die Eric Jones, der Herausgeber des Apollo Lunar Surface Journal, zu diesem detailreichen Mosaik kombinierte.

Die Aussicht zeigt den Blick von der Landestelle nach Nordwesten über das Fra-Mauro-Hochland. Die Apollo-14-Astronauten hatten bereits ihre zweite und letzte Mondexpedition durchgeführt. Ihr Modular Equipment Transporter MET, eine Art Handkarren mit zwei Rädern, mit dem Werkzeug und Proben transportiert wurden, steht im Vordergrund. Zum Horizont hin steht oben in der Mitte ein 1,5 Meter breiter Felsbrocken, der so genannte Schildkrötenstein.

Im flachen Krater unter dem Schildkrötenstein befindet sich der lange, weiße Handgriff eines Instruments zum Sammeln von Proben, das Mitchell wie einen Speer dorthin geworfen hatte. Alan Shepard, Mitchells Kollege auf dem Mond und erster Amerikaner im All, verwendete einen provisorischen Golfschläger, um zwei Golfbälle abzuschlagen. Einer von Shepards Golfbällen ist gerade noch als weißer Punkt unter Mitchells Speer zu sehen.

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Mond und Venus über der Schweiz

Der Blick fällt über einen verschneiten Hang hinab auf eine Nebeldecke, die von unten beleuchtet wird. Dahinter ragt links ein Gebirge auf. Rechts leuchtet ein Sichelmond in der Morgendämmerung.

Credit und Bildrechte: David Kaplan

Beschreibung: Manchmal ist der Morgenhimmel stimmungsvoll und zugleich surreal. So könnte man den Himmel vom letzten Sonntag an einem verschneiten Hang im Osten der Schweiz vor Sonnenaufgang beschreiben.

Ruhige Wolken bedecken ein Tal, sie werden von unten von den Lichtern des Dorfes Trübbach beleuchtet. Ein schneebedeckter Berg, der Mittlerspitz, posiert machtvoll links oben, er thront über der kleinen, viel tiefer liegenden Stadt Balzers in Liechtenstein. Die Gipfel der Alpen regen rechts auf der anderen Seite auf, knapp unter der aufgehenden Sonne. Rechts oben leuchten der Sichelmond und der helle Planet Venus.

Die Venus bleibt noch den ganzen Monat am Morgenhimmel, auch wenn sie nicht überall in einer so fotogenen Umgebung strahlt.

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Sonnenuntergang, Monduntergang

Hinter einer verschneiten Landschaft hängt die partielle Sonnenfinstrnis über dem Horizont, zusammen mit einer Abgasschwade.

Bildcredit und Bildrechte: Aleksandr Yuferev (TWAN)

Beschreibung: Am 4. Jänner gingen in Zentral- und Nordasien die Sonne und der Neumond zusammen als partielle Sonnenfinsternis unter. Diese Winterszene vom Ufer der Berd bei Novosibirsk im russischen Sibirien zeigt die Finsternis etwa zum Maximum, das kurz vor Sonnenuntergang stattfand.

Die stimmungsvolle Aussicht im Dämmerlicht blickt nach Westen über eine verschneite, gefrorene Landschaft. Außer dem Mond vor der Sonne hängt am schwach beleuchteten Himmel eine industrielle Rauchschwade und einen Kondensstreifen.

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Blick auf die verfinsterte Erde

Die Erde vom Weltraum aus gesehen hat hier einen dunklen Fleck. Es ist der Mondschatten. Menschen im Schatten können zu dieser Zeit eine Sonnenfinsternis sehen.

Credit: Mir-27-Besatzung; Bildrechte: CNES

Beschreibung: Hier seht ihr, wie die Erde bei einer Sonnenfinsternis aussieht. Der Schatten des Mondes verdunkelt klar erkennbar einen Teil der Erde. Dieser Schatten flog mit fast 2000 Kilometern pro Stunde über die Erde. Nur Leute in der Mitte des dunklen Kreises sehen eine totale Sonnenfinsternis. Andere sehen eine partielle Finsternis, bei der nur ein Teil der Sonne vom Mond bedeckt wird.

Dieses spektakuläre Bild der Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 war eine der letzten Aufnahmen, die je auf der Raumstation Mir fotografiert wurden. Die beiden hellen Punkte links oben sind vermutlich Jupiter und Saturn. Die Mir wurde 2001 bei einem kontrollierten Wiedereintritt zum Absturz gebracht.

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Finsternis zu Monduntergang

Über dem Meer und Wolken wandert der Mond von links nach rechts, bis er untergeht, und gerät dabei immer tiefer in den Erdschatten.

Bildcredit und Bildrechte: Itahisa N. González (Grupo de Observadores Astronómicos de Tenerife)

Beschreibung: Ein dunkelroter Mond grüßte frühmorgens am 21. Dezember am Horizont die Leute in der Ostatlantikregion. Die totale Phase der Sonnwend-Mondfinsternis 2010 begann fast bei Monduntergang.

Dieses ausgewogene Bild des geozentrischen Himmelsereignisses kombiniert mehrere Aufnahmen, die den Fortschritt der Finsternis auf der kanarischen Insel Teneriffa zeigen. Der Mond spiegelt sich zunächst hell auf einem Wolkenmeer und der Küste des Ozeans. Dann sinkt tiefer in den Erdschatten, während er von links nach rechts über den Himmel wandert.

Der Mond stand gegenüber der Sonne und war in den dunkelsten Teil des Erdschattens getaucht, als er den westlichen Horizont erreichte, kurz bevor über Teneriffa die Sonne aufging.

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Die Sonnwend-Mondfinsternis

Mitten im Bild leuchtet ein rötlich gefärbter Mond, der nach links unten hell und leicht bläulich wird. Die dunklen Flecken der Lavameere sind gut erkennbar.

Bildcredit und Bildrechte: Chris Hetlage

Beschreibung: Ein großer, schöner Vollmond glitt am Dienstagmorgen in den Schatten des Planeten Erde. Bemerkenswerter ist, dass die totale Mondfinsternis auf das Datum der Dezember-Sonnenwende fiel. Die beste Sicht auf die Finsternis war in Nordamerika zu genießen, wo die Kupferscheibe des Mondes hoch am kalten Winterhimmel stand.

Der Mond wurde durch Licht, das in den dunklen Kernschatten oder Umbra hinein gebrochen wurde, gerötet. Dieses Licht stammt von all den Sonnenaufgängen und -untergängen, die von der Mondperspektive aus an den Rändern der Erdsilhouette zu sehen sind.

Auf diesem Finsternisbild, das im Deerlick Astronomy Village im US-Bundesstaat Georgia aufgenommen wurde, während der Mond tiefer ins Zentrum des Schattens wanderte, wirkt die linke Südhalbkugel des Mondes dunkler. Das Bild ist ein Digitalkomposit. Es entstand aus einer länger belichteten Aufnahme, die mit einem Bild der Finsternis kombiniert wurde, um das umgebende Sternfeld zu zeigen.

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