Messier 24: Sternennebel im Schützen

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Bildcredit und Bildrechte: Chuck Ayoub

Im Gegensatz zu den meisten Einträgen in Charles Messiers berühmtem Katalog der Deep-Sky-Objekte ist M24 keine helle Galaxie, kein Sternhaufen und kein Nebel. Es handelt sich um eine Lücke in nahegelegenen, lichtabschirmenden interstellaren Staubwolken, die den Blick auf die fernen Sterne im Sagittarius-Spiralarm unserer Milchstraße freigibt.

Wer mit einem Fernglas oder einem kleinen Teleskop durch diese Lücke schaut, blickt durch ein über 300 Lichtjahre breites Fenster auf Sterne, die ca. 10.000 Lichtjahre oder mehr von der Erde entfernt sind.

M24, manchmal auch als „Kleine Sagittarius-Wolke“ bezeichnet, erstreckt sich mit ihren leuchtenden Sternen über diese wunderschöne interstellare Szenerie. Das teleskopische Sichtfeld erstreckt sich am Himmel über vier Vollmonde. Wir schauen hier in Richtung des Sternbilds Schütze. Das Bild zeigt die Dunkelwolken Barnard 92 und Barnard 93 nahe dem Zentrum von M24 sowie weitere Staubwolken und leuchtende Nebel in Richtung des Zentrums der Milchstraße.

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