Infrarotporträt der Großen Magellanschen Wolke

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Bildcredit: ESA / NASA / JPL-Caltech / STScI

Beschreibung: Kosmische Staubwolken kräuseln sich auf diesem Infrarotporträt der Großen Magellanschen Wolke, einer Satellitengalaxie der Milchstraße. Das bemerkenswerte Komposit aus Bildern des Weltraumobservatoriums Herschel und des Weltraumteleskops Spitzer zeigt, dass Staubwolken diese benachbarte Zwerggalaxie füllen, ähnlich dem Staub in der Ebene der Milchstraße. Die Staubtemperaturen zeigen tendenziell Sternbildungsaktivität. Spitzer-Daten in blauen Farbtönen stellen warmen Staub dar, der von jungen Sternen aufgeheizt wird. Herschels Instrumente steuerten die in rot und grün gezeigten Bilddaten bei, die Staubemission von kühleren, dazwischen liegenden Regionen zeigen, wo Sternbildung gerade beginnt oder aufgehört hat. Die Infraroterscheinung der Großen Magellanschen Wolke wird von Staubemissionen dominiert und unterscheidet sich von Ansichten im sichtbaren Licht. Doch der bekannte Tarantelnebel dieser Galaxie sticht immer noch hervor und ist hier leicht als die hellste Region links im Bild zu erkennen. Die große Wolke von Magellan ist an die 160.000 Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 30.000 Lichtjahren.

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