
Bildcredit und Bildrechte: Amir Hossein Abolfath
Der Vollmond beim Perigäum erhellt die Nacht. Er wirft Schatten auf dieser nächtlichen Landschaft im Iran. Das Bild entstand nahe dem Höhepunkt des jährlichen Meteorstroms der Perseïden am 12. August. Es zeigt auch einen hellen, farbigen Perseïdenstreif über dem Baum, der vorne steht.
Dieses Jahr störte das helle Mondlicht am frühen Morgen die Beobachtung der Meteore. Es überstrahlte die Spuren blasser Meteore. Doch man sah helle Perseïden wie diese. Ihre Spuren zeigen rückwärts zum heroischen Sternbild Perseus. Es ist rechts skizziert.
Die kosmischen Körnchen, die als Perseïden aufblitzen, werden aufgefegt, wenn der Planet Erde durch den Staub pflügt, den der periodische Komet Swift-Tuttle hinterließ. Die Staubkörner treten mit fast 60 Kilometern pro Sekunde in die Atmosphäre ein. Dort werden bis zur Weißglut erhitzt und verdampfen in einer Höhe von etwa 100 km. Nächstes Jahr blitzen die Meteore der Perseïden zu Neumond am dunklen Himmel auf.
Hinweis der Herausgeber: Der Umriss des Perseus stimmt nicht ganz. Hier ist eine ergänzte Version – Dank an Wil Tirion.