Videocredit: Bildmaterial: Erik Wernquist; Musik: Christian Sandquist; Worte und Stimme: Carl Sagan
Wie weit dringen Menschys vor? Dieses Video kombiniert echte Bilder aus dem All mit fiktiven Visualisierungen. Vielleicht stimmen die darin gezeigten Vermutungen. Dann lautet die Antwort: zumindest bis an den Rand des Planetensystems.
Das Video zeigt fantastische Szenen. Menschys treiben durch die Saturnringe, erforschen Jupiter mit einem Raumfahrzeug oder springen in der geringen Gravitation eines Uranusmondes von einer hohen Klippe.
Niemand kennt die Zukunft. Doch das Wandern und Forschen über physische und intellektuelle Grenzen ist Teil des menschlichen Geistes. Es hat unsere Spezies bisher meistens gut gedient.
Die Idee ist ja nicht schlecht. Die Präsentation jedoch weniger. Wissen Leute, die so etwas produzieren nicht, dass es viele Menschen gibt, die Hörprobleme haben? Die Anzahl derer wird täglich mehr. (Hörakustiker bestätigen das.) Aber auch sie möchten verstehen, was da gesprochen wird. Darum von mir die Frage: Wozu diese absolut unnötige ‚Musik’begleitung?
Wenn ein Mensch spricht, dann will oder soll er verstanden werden. Dann haben alle anderen Geräusche Pause. Ab-so-lu-te Pau-se!
Leider muss man immer wieder die Beobachtung machen, dass die schönsten und interessantesten Dokumentationen durch idiotische Geräuscheinlagen total verhunzt werden.
Eckard Krüger
Lieber Herr Krüger, dafür gibt es die Untertitel. Nicht gesehen?
Ich schätze die musikalische Untermalung sehr – sie verleiht den fantastischen Szenen noch zusätzliche Wirkung und emotionale Tiefe.
Naja, „nicht schlecht“ …
Carl Sagan ud seine Frau Ann Druyan waren begnadete Filmemacher die eine sensationelle, von Millionen gesehen Filmreihe „Cosmos“ produziert haben.
Leider ist der Astronom Carl Sagan sehr jung gestorben an einem Gendeffekt.
Seine Filme kann man bei Youtube finden.
Er hat sich wie wohl kaum ein anderer für die Popularisierung der Astronomie als Wissenschaft verdient gemacht.
auch teilweise bei vimeo: https://vimeo.com/11028796