Die Planeten des Sonnensystems

Alle Planeten und der abnehmende Sichelmond stehen vor Sonnenaufgang in einer Reihe über den östlichen Horizont bei Marina di San Nicola in Italien.

Bildcredit und Bildrechte: Antonio Canaveras, Chiara Tronci, Giovanni Esposito, Giuseppe Conzo, Luciana Guariglia (Gruppo Astrofili Palidoro)

Gleichzeitig fotografierte Bilder von vier Kameras wurden zu dieser stimmungsvollen Himmelslandschaft in der Dämmerung kombiniert. Das gemeinsam erstellte Astro-Panorama vom 24. Juni zeigt alle Planeten des Sonnensystems kurz vor Sonnenaufgang.

Der innerste Planet Merkur stand am nebeligen Morgen nahe am Horizont, er war in der Dämmerung links unter der gleißenden Venus gerade noch sichtbar. Der abnehmende Sichelmond und die anderen hellen, mit bloßem Auge sichtbaren Planeten – Mars, Jupiter und Saturn – leuchten nahe der Ekliptik und verteilen sich über das weite Sichtfeld nach rechts oben.

Für die viel blasseren Planeten Uranus und Neptun hätte man ein Fernglas gebraucht, doch auch sie standen am Himmel in der Ekliptik. Im Vordergrund befinden sich Ausgrabungen einer antiken römischen Villa bei Marina di San Nicola in Italien auf dem Planeten Erde.

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In Bewegung: Uranus und Monde


Videocredit: David Campbell (U. Hertfordshire), Bayfordbury-Observatorium

Beschreibung: Was bewegt sich hier am Himmel? Ein Planet, der etwas zu blass ist, um ihn mit bloßem Auge zu sehen: Uranus. Der Gasriese außerhalb von Saturn wurde zu Beginn dieses Monats nahe seiner Opposition beobachtet, als er der Erde am nächsten war und seine größte Helligkeit erreicht hatte.

Dieses Video wurde am BayfordburyObservatorium in Hertfordshire in GB fotografiert. Es ist ein Zeitraffervideo von vier Stunden und zeigt Uranus mit seinen vier größten Monden im Schlepptau: Titania, Oberon, Umbriel und Ariel. Die scheinbare Bewegung von Uranus vor den Hintergrundsternen wird großteils durch die Bahnbewegung der Erde um unsere Sonne hervorgerufen.

Das Kreuz um Uranus sind Beugungsspitzen, sie entstehen durch Licht, das an den vier Armen gebeugt wird, an denen einer der Teleskopspiegel befestigt ist. Die Rotation der Beugungsspitzen entstehen nicht durch die Rotation von Uranus, sondern im Wesentlichen durch die Rotation der Erde. In den nächsten Monaten seht ihr Uranus mit einem Fernglas, aber für die Monde braucht ihr – wie immer – ein Teleskop.

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Verona Rupes: Die höchste bekannte Klippe im Sonnensystem

Verona Rupes, die größte Klippe im Sonnensystem auf dem Uranusmond Miranda, wurde 1986 von der vorbeifliegenden Roboter-Raumsonde Voyager 2 fotografiert.

Bildcredit: Voyager 2, NASA

Beschreibung: Kann man einen Sprung von der höchsten Klippe des Sonnensystems überleben? Durchaus möglich. Verona Rupes auf dem Uranusmond Miranda ist ungefähr 20 Kilometer tief, also zehnmal so tief wie die Große Schlucht auf der Erde.

Bei Mirandas geringer Schwerkraft würde es etwa 12 Minuten dauern, bis ein Abenteurer, der den Nervenkitzel sucht, von oben hinunterfällt. Er würde mit der Geschwindigkeit eines Rennwagens – etwa 200 Kilometer pro Stunde – den Boden erreichen. Trotzdem könnte man den Sturz mit einem geeigneten Prallkissen überleben.

Dieses Bild von Verona Rupes wurde 1986 von der vorbeifliegenden Roboter-Raumsonde Voyager 2 fotografiert. Wie die gewaltige Klippe entstand, bleibt ein Rätsel, wahrscheinlich entstand sie im Zusammenhang mit einem großen Einschlag oder einer tektonischen Oberflächenbewegung.

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Verona Rupes – die höchste bekannte Klippe im Sonnensystem

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Voyager 2, NASA

Beschreibung: Kann man einen Sprung von der höchsten Klippe im Sonnensystem überleben? Ziemlich wahrscheinlich. Verona Rupes auf dem Uranusmond Miranda ist schätzungsweise 20 Kilometer tief – zehnmal so tief wie der Grand Canyon auf der Erde.

Wegen Mirandas geringer Gravitation würde es etwa 12 Minuten dauern, bis ein abenteuerlustiger Glücksritter, der von oben hinunterfällt, den Boden erreicht. Er hätte unten die Geschwindigkeit eines Rennautos – ungefähr 200 Kilometer pro Stunde. Trotzdem könnte man den Sturz mit einem geeigneten Schutz durch ein Prallkissen überleben.

Dieses Bild von Verona Rupes wurde 1986 beim Vorbeiflug der Roboterraumsonde Voyager 2 fotografiert. Wie die gewaltige Klippe entstand, ist nicht bekannt – vielleicht bei einem großen Einschlag oder durch tektonische Oberflächenbewegung.

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Verona Rupes: die größte bekannte Klippe im Sonnensystem

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Voyager 2, NASA

Beschreibung: Könnten Sie einen Sprung von der größten Klippe im Sonnensystem überleben? Wahrscheinlich schon. Verona Rupes auf dem Uranusmond Miranda ist zirka 20 Kilometer tief – das ist die zehnfache die Tiefe des Grand Canyon auf der Erde. Bei Mirandas geringer Gravitation würde ein erlebnishungriger Abenteurer etwa 12 Minuten brauchen, um von oben hinunterzufallen und den Boden mit der Geschwindigkeit eines Rennnautos zu erreichen – etwa 200 Kilometern pro Stunde. Trotzdem könnte der Fall bei gutem Schutz durch Airbags überlebbar sein. Das obige Bild von Verona Rupes wurde 1986 von der vorbeifliegenden Raumsonde Voyager 2 aufgenommen. Wie die gigantische Klippe entstand, ist unbekannt, wahrscheinlich entstand sie im Zusammenhang mit einem großen Einschlag oder tektonischer Oberflächenbewegung.

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