Die Tentakel des Tarantelnebels

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Credit und Bildrechte: WFI, MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop, La Silla, ESO

Beschreibung: Die größte und aktivste Sternbildungsregion in der gesamten Lokalen Gruppe, die wir kennen, liegt in der benachbarten Großen Magellanschen Wolke. Wäre der Tarantelnebel genauso weit von der Erde entfernt wie der Orionnebel – eine Sternbildungsregion in der näheren galaktischen Umgebung unserer Sonne -, dann würde er den halben Himmel einnehmen.

Das Gebilde wird auch als 30 Doradus bezeichnet. Rotes und rosafarbenes Gas deuten auf einen massereichen Emissionsnebel hin, es gibt in dieser Region aber auch Überreste von Supernovae und Dunkelwolken. Der helle Sternenknoten links neben der Bildmitte ist R136. Er enthält viele der massereichsten und heißesten Sterne, die wir kennen.

Das Bild wurde mit dem Wide Field Imager der Europäischen Südsternwarte (ESO) aufgenommen. Es ist eines der detailreichsten Bilder, die jemals von diesem Areal gemacht wurden.

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Eine rote Kuppel unter dem großen Wagen

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Credit und Bildrechte: M. Colleen Gino

Beschreibung: Warum erscheint die Kuppel dieser Sternwarte durchsichtig rot? Während eines der Teleskope des Etscorn-Observatoriums von New Mexico Tech darauf wartete, kleine Ausschnitte des Nachthimmels zu beobachten, beschlossen verspielte Beobachter dieses ungewöhnliche Bild zu fotografieren.

Mit diesen Tricks gelang die scheinbar unmögliche Aufnahme: Die Kuppel wurde ein klein wenig geöffnet, der Innenraum mit rotem Licht beleuchtet, die Kuppel gedreht und mit langer Belichtungszeit aufgenommen. Durch den offenen Kuppelspalt wurde das Innere der Sternwarte mit Teleskop schrittweise abgebildet. Eine zufällige Wolkenlücke ließ schließlich noch die Sterngruppe des großen Wagen durchscheinen.

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Haufenkollision beleuchtet Rätsel um Dunkle Materie

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Credits: Röntgen: NASA / CXC / U. Victoria / A. Mahdavi et al.; Optisch/Linseneffekt: CFHT / U. Victoria / A. Mahdavi et al.

Beschreibung: In Abell 520 kollidieren riesige Galaxienhaufen – soviel steht fest. Astrophysiker können jedoch nicht mit Sicherheit sagen, warum die Dunkle Materie von der normalen Materie getrennt wird. Dieses Kompositbild in verschiedenen Wellenlängen zeigt die Dunkle Materie in Falschfarbenblau, indem sorgfältig ermittelt wurde, auf welche Weise der Haufen das Licht weiter entfernten Galaxien verzerrt. Sehr heißes Gas – eine Form normaler Materie – ist in Falschfarbenrot dargestellt. Dieses Gas wurde mit dem Röntgen-Weltraumteleskop Chandra im Erdorbit detektiert. Einzelne Galaxien, in denen normale Materie vorherrscht, leuchten gelblich oder weiß.

Nach herkömmlicher Meinung wird normale und Dunkle Materie gleichermaßen durch Gravitationskraft zusammengehalten und sollten daher in Abell 520 gleich verteilt sein. Bei genauer Betrachtung des Bildes zeigt sich jedoch ein überraschender Mangel in der Konzentration sichtbarer Galaxien in der Dunklen Materie.

Eine mögliche Erklärung besagt, dass diese Diskrepanz durch die großen Galaxien verursacht wird, die in eine Art herkömmliche Gravitationsschleuder geraten sind. Eine umstrittenere Hypothese besagt, dass die Dunkle Materie auf eine nie zuvor beobachtete, nicht-gravitative Weise mit sich selbst kollidiert.

Weitere Simulationen und Beobachtungen dieses Haufens könnten dieses Rätsel lösen.

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Schallknall

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Credit: Ensign John Gay, USS Constellation, US Navy

Beschreibung: Was sieht man bei einem Schallknall? Sieht so ein Schallknall aus? Wenn ein Flugzeug mit Überschallgeschwindigkeit fliegt, können die vom Flugzeug ausgesendeten Schallwellen das Flugzeug nicht überholen, daher sammeln sie sich in einem Kegel hinter dem Flugzeug an. Wenn diese Stoßwelle vorbeizieht, hört ein Beobachter in einem einzigen Augenblick den Schall, der in einem längeren Zeitraum erzeugt wurde, als Schallknall.

Wenn ein Flugzeug beschleunigt, um die Schallmauer zu durchbrechen, kann sich – warum auch immer – eine ungewöhnliche Wolke bilden. Der Ursprung einer solchen Wolke ist noch umstritten. Eine der führenden Theorien besagt, dass der Luftdruck fällt, wie in der Prandtl-Glauert-Singularität beschrieben, sodass der Dunst in der Luft dort kondensiert und Wassertröpfchen bildet.

Oben wurde eine F/A-18 Hornet genau in dem Augenblick fotografiert, als sie die Schallmauer durchbrach. Große Meteore und die Raumfähre erzeugen regelmäßig einen Schallknall, bevor sie von der Erdatmosphäre unter die Schallgeschwindigkeit abgebremst werden.

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ISS über dem Observatoire du Mont Mégantic

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Credit und Bildrechte: Guillaume Poulin (Astrolab du Parc du Mont-Megantic)

Beschreibung: Am 1. August entstand bei einer Langzeitbelichtung diese surreale Ansicht des Morgenhimmels über dem Süden von Quebec. Nur das Licht eines fast vollen Mondes beleuchtet den Himmel und die Kuppel des 1,6-Meter-Teleskops am Observatoire du Mont Mégantic. Die schattenartigen Gestalten auf der Galerie sind Astronomen, die ihre Arbeit unterbrachen, um einen Blick auf die Internationale Raumstation (ISS) über ihren Köpfen zu werfen. Die ISS – der hellste „Stern“ am mondbeleuchteten Himmel – war leicht zu erkennen, als sie vor dem sternklaren Hintergrund im hoch fliegenden Sternbild Pegasus vorbeizog.

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Trifid in Infrarot

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Credit: J. Rho (SSC/Caltech), JPL-Caltech, NASA

Beschreibung: The Trifid Nebula, aka Messier 20, is easy to find with a small telescope, a well known stop in the nebula rich constellation Sagittarius. But where visible light pictures show the nebula divided into three parts by dark, obscuring dust lanes, this penetrating infrared image reveals filaments of glowing dust clouds and newborn stars. The spectacular false-color view is courtesy of the Spitzer Space Telescope. Astronomers have used the Spitzer infrared image data to count newborn and embryonic stars which otherwise can lie hidden in the natal dust and gas clouds of this intriguing stellar nursery. As seen here, the Trifid is about 30 light-years across and lies only 5500 light-years away.

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Am Rande des Victoriakraters

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Bildcredit: Mars Exploration Rover Mission, Cornell, JPL, NASA

Beschreibung: We’re going in. The robotic Opportunity rover currently rolling across Mars has been prowling around the edge of the largest crater it has visited since landing over three years ago. It has been studying Victoria crater and looking for a way in. Now scientists on Earth have decided to take a calculated risk and plan to send Opportunity right into this ancient Martian crater over the next few weeks. Pictured is Cape St. Vincent, part of the wall of Victoria Crater next to where Opportunity will descend. The wall itself appears to contain clues about the Martian terrain before the impact that created Victoria crater, and so will be studied during the daring descent. Above the crater wall, far in the distance, lies a relatively featureless Martian horizon.

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