Ausbruch beim Kometen Holmes

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Credit und Bildrechte: Babak Tafreshi und Alan Friedman (Einschub)

Beschreibung: Zu Beginn dieser Woche erstaunte Komet 17P/Holmes Kometenbeobachter auf dem ganzen Planeten Erde. Am 24. Oktober erhöhte sich seine Helligkeit in wenigen Stunden um mehr als eine halbe Million Mal. Der Ausbruch verwandelte den dunklen und schwachen Kometen, der in aller Stille mit einer Periode von etwa sieben Jahren um die Sonne kreist, in ein mit bloßem Auge sichtbares Objekt, das mit den helleren Sternen im Sternbild Perseus rivalisiert. Diese Aufnahme, entstanden an diesem Tag in Tehran im Iran, zeigt die drastische neue Sichtbarkeit des Kometen (im Kreis) am Stadthimmel. Das Insert (links) ist ein Teleskopbild von einem Hinterhof in Buffalo, New York, welches die beeindruckende Koma des Kometen zeigt, doch auch das offensichtliche Fehlen eines Schweifes. Der Ausbruch von Holmes könnte mit einer plötzlichen Enthüllung von frischem Kometeneis oder sogar mit dem Aufbrechen des Kometenkerns zusammenhängen. Der Komet könnte die nächsten Tage weiterhin so hell bleiben.

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Die Ringe des Saturn

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Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Schieben Sie das Bild nach links und lassen Sie Ihre Augen über die dünnen, eisigen Ringe Saturns wandern. Dieser hoch aufgelöste Scan ist ein Mosaik von Bildern in natürlichen Farben, aufgenommen im Mai im Lauf von etwa 2,5 Stunden, als die Raumsonde Cassini die unbeleuchtete Seite der Ringe überflog. Die Ringe selbst sind sichtlich aus vielen einzelnen Rillen zusammengesetzt. Um Ihnen das Verständnis der Abfolge zu erleichtern ist unterhalb der Ringe die Entfernung vom Mittelpunkt des Gasriesen in Kilometern angegeben. Die Hauptringe und Lücken sind oberhalb beschriftet. Die alphabetische Bezeichnung der Saturnringe ist historisch und hängt mit der Reihenfolge ihrer Entdeckung zusammen; A und B sind die hellen Ringe, die durch die Cassini-Teilung voneinander getrennt werden. Von Saturn aus nach außern aufgelistet sind die sieben Hauptringe D, C, B, A, F, G und E. (Die lichtschwachen äußeren Ringe G und E sind hier nicht abgebildet.)

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Saturnsichel

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Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Saturn zeigt niemals eine Sichel – von der Erde aus. Doch von weiter draußen gesehen kann der majestätische Riesenplanet ein ungewohnt zierliches Scheibchen zeigen. Dieses Bild des sichelförmigen Saturn in natürlichen Farben wurde im Mai von der robotischen Raumsonde Cassini aufgenommen. Das Bild erfasst Saturns majestätische Ringe von der sonnenabgewandten Seite der Ringebene aus – die unbeleuchtete Seite – das ist eine von der Erde aus ebenfalls nicht sichtbare Perspektive. Abgebildet sind viele von Saturns fotogenen Wundern, einschließlich der zarten Farben der Wolkenbänder, der komplexen Schatten der Ringe auf dem Planeten, des Planetenschattens auf den Ringen und der Monde Mimas (2 Uhr), Janus (4 Uhr) und Pandora (8 Uhr). Da sich Saturn auf seine Tag- und Nachtgleiche im Jahr 2009 zubewegt, werden die Ringschatten kleiner und bewegen sich auf den Äquator zu. Während des Äquinoktiums werden die Ringe von der Erde aus fast unsichtbar sein und projizieren nur eine extrem dünne Schattenlinie auf den Planeten.

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Der Victoria-Krater auf dem Mars

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Credit: Mars Exploration Rover Mission, Cornell, JPL, NASA

Beschreibung: Wenn Sie das Bild nach links schieben, sehen Sie den größten Krater, der bislang von einem Marsrover besucht wurde. Den ausgedehnten Victoria-Krater zu erreichen war eines der Ziele des robotischen Rovers Opportunity, der seit fast zwei Mars-Jahren über den Mars rollt. Der Victoria -Krater hat etwa den fünffachen Durchmesser des Endurance-Kraters, den Opportunity sechs Monate lang erforschte. Opportunity erreichte Victoria vergangenes Jahr und erforschte vorsichtig die die Ränder dieser Kluft mit den Ausmaßen eines Stadions, während er darauf wartete, dass sich die großen Staubstürme legten. Ein sicherer Pfad wurde gefunden, und Opportunity fuhr vorsichtig in den Victoria-Krater hinein. Man hofft, dass dieser Krater einen dicken Stapel von Schichten zeigt, die durch dem Einschlag, der den Krater erzeugt hat, enthüllt wurden, und so neue Hinweise auf Geschichte der Mars-Oberfläche in einer weit zurückliegenden Epoche liefert. Auf dem obigen Mosaik sieht man die gegenüber liegende Kante des Victoria-Kraters, die etwa 800 Meter entfernt ist und sich zirka 70 Meter über dem Kraterboden erhebt. Die Einbuchtung im Vordergrund erhielt die Bezeichnung Duck Bay.

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Endet das Universum mit einem großen Riss?

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Illustrationscredit und Bildrechte: Lynette Cook

Beschreibung: Wie endet unser Universum? Eine der neuesten Vermutungen enthält ein alles durchdringendes wachsendes Feld geheimnisvoller abstoßender Phantomenergie, die nahezu alles auseinanderreißt. Obwohl das Universum mit einem Urknall begann, lässt die Analyse kosmologischer Messungen die Möglichkeit zu, dass es mit einem großen Riss endet. In nur wenigen Milliarden Jahren, so das kontroversielle Szenario, wird die Dunkle Energie zu einer solchen Größe anwachsen, dass unsere Galaxis nicht mehr länger zusammenhält. Danach könnten auch Sterne, Planeten und sogar die Atome der ausdehnenden Kraft im Inneren nicht mehr widerstehen. In der Vergangenheit beliefen sich die Vermutungen zum finalen Schicksal des Universums entweder auf einen großen Zusammenbruch, bei dem das Universum kollabiert, oder ein großes Einfrieren. Zwar ist das Schicksal des Universums nach wie vor ein Rätsel, doch die Lösung desselben erfolgt wahrscheinlich aus einem wachsenden Verständnis der Natur der Dunklen Materie und der Dunklen Energie heraus.

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Der Milchweg

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Credit und Bildrechte: Larry Landolfi

Beschreibung: Der Fotograf Larry Landolfi ließ sich bei einem Besuch von Fort Davis in Texas, dem Standort des McDonald-Observatoriums und bekannt für dunkle Nachthimmel, dazu inspirieren, dieses verlockend fantasievolle Bild zu kreieren. Dieses Komposit-Bild vermittelt den Eindruck, die Milchstraße wäre die himmlische Fortsetzung einer einsamen Landstraße. Natürlich bezieht sich der Name unserer Galaxie, der Milchstraße (lateinisch Via Lactea) auf ihre Erscheinung als ein milchiges Band oder Weg in den Himmel. Tatsächlich leitet sich das Wort „Galaxis“ von dem griechischen Begriff für Milch ab. Man sieht das schimmernde himmlische Band wegen des gesammelten Lichts von Myriaden von Sternen, die sich in der Ebene unserer Galaxis befinden und zu schwach leuchten, um einzeln gesehen zu werden, in mondlosen Nächten in Gegenden mit dunklem Himmel, wenn auch nicht so farbenprächtig wie auf diesem Bild. Das diffuse Sternenlicht wird von Schwaden dunkler galaktischer Staubwolken durchbrochen. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts richtete Galileo sein Fernrohr zur Milchstraße hinauf und berichtete, sie wäre aus unzählbar vielen Sternen zusammengesetzt.

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IC 5067 im Pelikannebel

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Credit und Bildrechte: Antonio Fernandez

Beschreibung: Der markante Emissions-Rand, der auf dieser dramatischen Himmelslandschaft abgebildet ist, wurde als IC 5067 katalogisiert. Dieser Rand ist Teil eines größeren Emissionsnebels, der wegen seiner markanten Form auch Pelikan-Nebel genannt wird, und erstreckt sich über 10 Lichtjahre, wobei er der Kurve von Kopf und Nacken des kosmischen Pelikans folgt. Diese Falschfarben-Ansicht stellt auch den überall vorhandenen Schimmer schmalbandiger Emissionslinien von Atomen im Nebel auf einer Farbpalette dar, die durch Aufnahmen des Hubble-Teleskops von Sternbildungsregionen bekannt wurde. Die fantasievollen, dunklen Formen, die sich in dem 1/2 Grad weiten Feld befinden, sind Wolken aus kühlem Gas und Staub, die von den Winden und der Strahlung von heißen, massereichen Sternen verformt wurden. Nahaufnahmen einiger dieser interessant geformten Wolken zeigen klare Zeichen von sich neu bildenden Sternen. Der Pelikan-Nebel, katalogisiert als IC 5070, ist etwa 2000 Lichtjahre weit entfernt. Um ihn zu finden, suchen Sie am besten nordöstlich des hellen Sterns Deneb im hoch „fliegenden“ Sternbild Schwan (Cygnus).

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Der Elefantenrüssel in IC 1396

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Credit und Bildrechte: Brian Lula

Beschreibung: Wie eine Illustration in einer galaktischen Nur-so-Geschichte windet sich der Elefantenrüsselnebel durch den Emissionsnebel und den jungen Sternhaufen-Komplex IC 1396 in dem nördlichen und abgelegenen Sternbild Kepheus. Natürlich ist dieser kosmische Elefantenrüssel mehr als 20 Lichtjahre lang. Das Falschfarben-Bild wurde mit Schmalband-Filtern aufgenommen, die das Licht von Wasserstoff- (grün), Schwefel- (rot) und Sauerstoffatomen (blau) der Region durchließen. Das Ergebnis-Komposit betont die hellen zusammengedrängten Grate, welche die Taschen von kühlem interstellarem Staub und Gas begrenzen. Auf solche Weise eingebettet enthalten die dunklen, rankenförmigen Wolken das Rohmaterial für Sternbildung und verstecken Protosterne in dem undurchsichtigen kosmischen Staub. Fast 3000 Lichtjahre entfernt bedeckt der relativ lichtschwache IC 1396-Komplex eine große Region des Himmels und erstreckt sich über 5 Grad. Diese beeindruckende Nahaufnahme bedeckt ein 1/2 Grad weites Feld, etwa die Größe des Vollmondes.

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I Zwicky 18: Der Fall der alternden Galaxie

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Credit: NASA, ESA und A. Aloisi (ESA und STScI)

Beschreibung: Wie alt ist diese Galaxie? Die linke Galaxie, I Zwicky 18, wurde bis vor kurzem für eine der jüngsten bekannten Galaxien gehalten, da ihre hellen Sterne ein Alter von nur 500 Millionen Jahren aufweisen. Die Galaxie war so interessant, weil ihre Bildung jener der Galaxien im frühen Universum gleicht, und zusätzlich liegt die Galaxie sehr nahe – nur 59 Millionen Lichtjahre entfernt – und ist von Galaxien umgeben, die deutlich älter sind. Neue Bilder des Hubble-Weltraumteleskops von I Zwicky 18 halfen das Geheimnis zu lüften, indem sie einen Bestand alter, leuchtschwacher Sterne aufdeckten, der mit der Population der hellen Sterne vermischt ist. Daher wird I Zwicky 18 nunmehr für genauso alt gehalten wie ihre Nachbarn – grob geschätzt 10 Milliarden Jahre – mit einem zeitlichen Abschnitt, in dem sich sehr viele relativ junge Sterne gebildet haben. Vielleicht war der Auslöser dieser relativ kurz zurückliegenden Sternbildungs-Episode der veränderte gravitative Einfluss der kleineren Begleitgalaxie von I Zwicky 18, im Bild oben rechts zu sehen.

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SN 2005ap: Die hellste bisher entdeckte Supernova

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Credit: SDSS, R. Quimby/McDonald Obs./UT-Austin

Beschreibung: Was könnte einen derart großen Knall verursachen? Diese Supernova-Explosion war von sich aus so hell, dass sie über eine Entfernung von fünf Milliarden Lichtjahren (eine Rotverschiebung von 0.28) sogar mit kleinen Teleskopen gesehen werden konnte. Bestimmte Farben, die von SN 2005ap ausgestrahlt wurden, legen nahe, dass es sich um eine Typ-II-Supernova handelt, eine Sorte stellarer Explosionen, die entstehen, wenn ein massereicher Stern beginnt schwere Elemente in oder nahe seinem Kern zu fusionieren. Type II-Supernovae mögen energiereicher sein als ihre Typ-Ia-Verwandten, aber sie sind derzeit weniger nützlich, weil die Astronomen nicht genau wissen, wie sie ihre spezifische Leuchtkraft erklären können. Daher werden die weniger hellen Typ-Ia-Supernovae von Astronomen dazu herangezogen, um die Entfernungsskala des nahen Universums zu kalibrieren. Wenn man Typ-II-Supernovae besser verstehen könnte, dann könnten Astronomen damit auch im weiter entfernten Universum Entfernungen sondieren und so die Stabilität der seltsamen Dunklen Energie erforschen, die unser gegenwärtiges Universum dominiert. Oben abgebildet auf einem digital gestauchten Bild ist die helle Supernova SN 2005ap rechts sichtbar, wo weniger als drei Monate davor kein explodierender Stern auf der linken Seite zu sehen war.

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Jupiters Wolken von New Horizons

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Credit: NASA, Johns Hopkins U. APL, SWRI

Beschreibung: Die Sonde New Horizons nahm dieses Jahr auf ihrem Weg zu Pluto einige Atem beraubende Bilder von Jupiter auf. Dieser Planet, der berühmt ist für seinen Großen Roten Fleck, ist auch bekannt für seine regelmäßigen äquatorialen Wolkenbänder, die schon mit mittelmäßig großen Teleskopen sichtbar sind. Dieses Bild wurde nahe dem Terminator von Jupiter aufgenommen und zeigt, dass der joviale Gigant vielleicht die größte Vielfalt an Wolkenmustern in unserem Sonnensystem vorweisen kann. Auf der linken Seite befinden sich nächst dem Südpol gelegene Wolken. Hier sind in einer dunklen Region turbulente Wirbel und Studel zu sehen, die mit einem Gürtel synchron laufen, der den Planeten umringt. Sogar schwach gefärbte Regionen, Zonen genannt, zeigen gewaltige Strukturen, völlig mit komplexen Wellenmustern bedeckt. Die Energie, die diese Wellen erzeugt, kommt wahrscheinlich von tief unten. New Horizons ist die schnellste Raumsonde, die je gestartet wurde und schwirrt mit Kurs auf Pluto, den sie 2015 erreicht, durch das Sonnensystem.

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