Im Zentrum der Spiralgalaxie M61

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Bildcredit: ESA/Hubble, NASA; Danksagungen: G. Chapdelaine und L. Limatola

Beschreibung: M61 ist eine Balkenspiralgalaxie im nahe gelegenen Virgo-Galaxienhaufen. In M61 sind viele Bestandteile zu sehen, die in Spiralgalaxien häufig vorkommen: helle Spiralarme, ein Zentralbalken, Staubbahnen und helle Knoten aus Sternen. M61, auch als NGC 4303 bekannt, ist ähnlich aufgebaut wie unsere eigene Galaxis, die Milchstraße. M61 wurde 1779 mit einem Teleskop an einem Tag gleich zweimal entdeckt, doch einer der Beobachter verwechselte die Galaxie zunächst mit einem Kometen. Licht braucht etwa 55 Millionen Jahre, um von M61 zu uns zu gelangen. Das obige Bild der Zentralregionen von M61 wurde mit dem Weltraumteleskop Hubble fotografiert und für die Veröffentlichung im Rahmen des Bildbearbeitungswettbewerbs „Hubbles versteckte Schätze“ aufbereitet.

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Meteore, Flugzeuge und eine Galaxie über Bryce Canyon

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Bildcredit und Bildrechte: Dave Lane

Beschreibung: Manchmal sind Land und Himmel belebt und schön zugleich. Die Landschaft im Vordergrund umfasst den Bryce Canyon in Utah (USA), dieser ist berühmt für viele interessante Felsgestalten, die im Laufe von Millionen Jahren herauserodiert wurden. Die ebenfalls sehr fotogene Himmelslandschaft darüber zeigt die sich wölbende Zentralscheibe unserer Milchstraße und Streifen, zu denen drei vorbeifliegende Flugzeuge und schließlich vier Eta-Aquariiden-Meteore gehören, sowie helle Sterne, unter anderem das Sommerdreieck. Das obige Bild ist ein Digitalpanorama, das aus 12 kleineren Bildern erstellt wurde, die Anfang des Monats in der Nacht vom 6. Mai fotografiert wurden. Aber keine Sorge, falls Sie kürzlich den Meteorstrom der Eta Aquariiden verpasst haben – vielleicht haben Sie eine unerwartete neue Chance. Himmelsfreunde warten ab, ob sich am Samstag, 24. Mai in den frühen Morgenstunden ein neuer Meteorstrom ereignet, wenn die Erde durch eine möglicherweise dichte Wolke aus Staub und Teilchen wandert, die vom Kometen 209P/LINEAR ausgestoßen wurde.

Sehen Sie selbst: Astronomiefstival im Bryce-Canyon-Nationalpark Astronomy Festival von 25.-28. Juni
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Jupiters Großer Roter Fleck von Voyager 1

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Bildcredit: NASA, JPL; Digitalbearbeitung: Björn Jónsson (IAAA)

Beschreibung: Was wird aus Jupiters Großem Rotem Fleck? Seit den 1930er Jahren wird das Schrumpfen des Großen Roten Flecks beobachtet, doch das Ausmaß scheint in den letzten Jahren zugenommen zu haben. Der Große Rote Fleck ist ein Wirbelsturm größer als die Erde und besteht schon mindestens so lange, wie er mit Teleskopen beobachtet wird. Wie die meisten astronomischen Phänomene wurde der Große Rote Fleck weder prognostiziert noch gleich nach seiner Entdeckung verstanden. Obwohl kleine Wirbel, die in das Sturmsystem einspeisen, eine Rolle zu spielen scheinen, bleibt eine bessere Erklärung der gewaltigen Sturmwolke Gegenstand andauernder Forschung, was zu einem besseren Verständnis des Wetters hier auf der Erde führen könnte. Das obige Bild ist ein digital kontrastverstärktes Bild von Jupiter, das 1979 mit der Raumsonde Voyager 1 fotografiert wurde, als diese am größten Planeten des Sonnensystems vorbeizog. Die NASA-Raumsonde Juno steuert derzeit in Richtung Jupiter und erreicht diesen 2016.

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Hubbles Jupiter und der erstaunlich schrumpfende Große Rote Fleck

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Credit: NASA, ESA und Amy Simon (Goddard Space Flight Center) et al.

Beschreibung: Der Gasriese Jupiter ist mit der etwa 320-fachen Masse des Planeten Erde die größte Welt im Sonnensystem. Bekannt ist er auch für ein gewaltiges wirbelndes Sturmsystem, den Großen Roten Fleck, der auf dieser scharfen Hubble-Aufnahme vom 21. April zu sehen ist. Der Große Rote Fleck ist zwischen Wolkenbändern eingebettet, die Jupiter umschließen, und könnte leicht die Erde verschlucken, doch er ist kürzlich geschrumpft. Laut den aktuellsten Hubble-Beobachtungen hatte der Fleck einen Durchmesser von etwa 16.500 Kilometern, das ist der kleinste je von Hubble gemessene Durchmesser. Besonders dramatisch ist der Vergleich mit den 23.335 Kilometern, die 1979 bei den Vorbeiflügen von Voyager 1 und 2 gemessen wurden. Historische Teleskopbeobachtungen aus dem 19. Jahrhundert deuten eine Breite in der Längsachse von etwa 41.038 Kilometern an. Allem Anschein nach nimmt das Schrumpfen des langlebigen Großen Roten Flecks zu.

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Opportunitys Mars-Analemma

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Bildcredit: NASA/JPL/Cornell/ASU/TAMU

Beschreibung: Der Rover Opportunity starrte in den Marshimmel und fotografierte ein Marsjahr lang fast jeden 3. Sol – oder Marstag – um 11:02 Ortszeit ein Bild. Daraus resultiert dieses Marsanalemma, eine Kurve, die der Sonnenbewegung am Himmel im Laufe eines Jahres (668 Sols) auf dem Roten Planeten folgt. In Erd-Daten wurden die Bilder zwischen dem 16. Juli 2006 und dem 2. Juni 2008 fotografiert und zu dieser auf den Zenit zentrierten Fischaugenprojektion zusammengefügt. Es ist von einem Himmels- und Landschaftspanorama umgeben, das Ende 2007 im Inneren des Victoriakraters gemacht wurde; Norden liegt oben. Der bräunliche Marshimmel ist um die Analemmabilder geschwärzt, um die Sonnenpositionen deutlich zu zeigen. Anders als das 8-förmige Analemma auf der Erde ist das Marsanalemma birnenförmig, da zwar die Achsenneigung ähnlich, aber der Orbit elliptischer ist. Wenn der Mars weiter von der Sonne entfernt ist, zieht die Sonne langsamer über den Marshimmel, dabei entsteht die Spitze der Kurve. Wenn er der Sonne näher ist und schneller wandert, wird die scheinbare Sonnenbewegung zu der gerundeten Unterseite gestreckt. Für mehrere Sols fehlen wegen Arbeiten des Rovers und Staubstürmen einige Bilder.

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Voyagers Neptun

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Kompositbild-Credit und Bildrechte: Montage/Bearbeitung – Rolf Olsen, Daten – Voyager 2, NASA Planetary Data System

Beschreibung: Auf ihrer Reise durch das äußere Sonnensystem erreichte die Raumsonde Voyager 2 am 25. August 1989 ihre größte Annäherung an Neptun. Sie ist die einzige Raumsonde, die je den fernsten Gasriesen besucht hat. Diese inspirierende Kompositszenerie wurde aus Bildern erstellt, die während der Annäherung und an den darauf folgenden Tagen fotografiert wurden. Sie zeigt den blassen äußeren Planeten, seinen größten Mond Triton und das blasse Ringsystem. Die interplanetare Perspektive knapp außerhalb Neptuns Orbit blickt zur Sonne zurück und fotografiert den Planeten und Triton als dünne, sonnenbeleuchtete Sicheln. Federwolken und ein dunkles Band umkreisen Neptuns Südpolregion. Über dem Pol selbst befindet sich ein Wolkenwirbel. Teile des sehr blassen Ringsystems und die drei hellen Ringbögen wurden erstmals von Voyager während ihres Vorbeiflugs fotografiert, doch die blassen Segmente sind in dieses zusammengesetzte Bild hineinmodelliert. Das Sternenfeld im Hintergrund umfasst 7,5 Grad und wurde aus Himmelsdurchmusterungsdaten zusammengesetzt, die auf das Sternbild Giraffe zentriert sind, was dem Blickwinkel der abreisenden Raumsonde Voyager auf das prächtige Neptunsystem entspricht.

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Live-Ansicht der Internationalen Raumstation


Credit: NASA, UStream, HDEV Project

Beschreibung: Wenn wir gerade über der Erde schweben würden, sehen wir vielleicht das hier. Die robotische Kapsel SpaceX Dragon, die vor zwei Wochen Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation (ISS) im Erdorbit brachte, lieferte auch High-Definition-Earth-Viewing-Kameras (HDEV), die Live-Ansichten der Erde aufnehmen und senden. Oben ist – wenn in Betrieb – der Live-Videofeed zu sehen, der zwischen vier unterschiedlich ausgerichteten Kameras wechselt. Beobachten Sie, wie weiße Wolken, braunes Land und blaue Ozeane vorbeiziehen. Das obige Video erscheint schwarz, wenn auf der Erde unten Nacht ist, doch der kurze 90-Minuten-Orbit der Raumstation verkürzt diese dunkle Zeit auf nur 45 Minuten. Die aktuelle Position der ISS über der Erde ist im Netz zu finden. Wenn das Video grau erscheint, wechselt die Ansicht gerade zwischen den Kameras, oder die Kommunikation mit der ISS ist gerade nicht möglich. Im Laufe des HDEV-Projekts wird die Videoqualität überwacht, um herauszufinden, wie sich die energiereiche Strahlung auswirkt, welcher Kameratyp am besten arbeitet und welche Erdansichten die beliebtesten sind. Auch wenn dieser Feed später eingestellt wird, können aufgrund der Erfahrung in Zukunft bessere Kameras an der ISS installiert werden, um vielleicht noch interessantere Livefeeds anzubieten.

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CG4: Eine zerrissene kometenartige Globule

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Bildcredit und Bildrechte: Jason Jennings (cosmicphotos)

Beschreibung: Kann eine Gaswolke eine Galaxie packen? Sie ist nicht einmal in der Nähe. Die „Kralle“ dieser seltsam aussehenden „Kreatur“ auf dem oben gezeigten Foto ist eine Gaswolke, die als kometenartige Globule bekannt ist. Diese Globule ist jedoch gerissen. Kometenartige Globulen sind meist von staubigen Köpfen und lang gezogenen Schweifen geprägt. Wegen dieser Strukturen haben kometenartige Globulen eine visuelle Ähnlichkeit mit Kometen, doch in Wirklichkeit sind sie ganz anders. Globulen sind häufig die Geburtsstätten von Sternen, und viele weisen in ihren Köpfen sehr junge Sterne auf. Die Ursache für den Abriss im Kopf dieses Objekts ist nicht vollständig bekannt. Die Galaxie links neben der Globule ist riesig, sehr weit entfernt und nur durch zufällige Überlagerung in der Nähe von CG4 platziert.

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Illustris-Simulation des Universums


Videocredit: Illustris Collaboration, NASA, PRACE, XSEDE, MIT, Harvard CfA; Musik: The Poisoned Princess (Media Right Productions)

Beschreibung: Wie sind wir hierher gekommen? Klicken Sie auf den Pfeil, lehnen Sie sich zurück und sehen Sie zu. Eine neue Computersimulation der Entstehung des Universums – die größte und anspruchsvollste, die je erstellt wurde – bietet einen neuen Einblick in die Entstehung von Galaxien und relativiert den Sitz der Menschheit im Universum. Das Illustris-Projekt – das bisher größte seiner Art – verbrauchte 20 Millionen CPU-Stunden und folgt 12 Milliarden Rasterelementen, wobei ein Würfel mit einer Kantenlänge von 35 Millionen Lichtjahren aufgespannt wird, während es sich mehr als 13 Milliarden Jahre lang entwickelte. Die Simulation ist die erste, die nachvollzieht, wie Materie eine große Vielfalt an Galaxientypen bildet. Während sich das virtuelle Universum entwickelt, kondensiert bald darauf ein Teil der mit dem Universum expandierenden Materie durch Gravitation und bildet Filamente, Galaxien und Galaxienhaufen. Das obige Video nimmt die Perspektive einer virtuellen Kamera ein, die einen Teil dieses sich verändernden Universums umkreist, und zeigt zuerst die Entwicklung Dunkler Materie, dann des Wasserstoffs, nach Temperatur codiert (0:45), danach schwere Elemente wie Helium und Kohlenstoff (1:30), dann wieder zurück zu Dunkler Materie (2:07). Unten links ist die Zeit gelistet, die seit dem Urknall vergangen ist, während rechts unten die Art der gezeigten Materie angeführt wird. Explosionen (0:50) zeigen Galaxienzentren mit sehr massereichen Schwarzen Löchern, die Blasen aus heißem Gas auswerfen. Es gibt interessante Unstimmigkeiten zwischen Illustris und dem realen Universum, die untersucht werden, etwa warum die Simulation ein Übermaß an alten Sternen erzeugt.

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Valles Marineris: Die große Schlucht auf dem Mars

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Bildcredit: Viking Project, USGS, NASA

Beschreibung: Die größte Schlucht im Sonnensystem zieht eine breite Schneise über die Marsoberfläche. Das große Tal, das Valles Marineris genannt wird, ist mehr als 3000 Kilometer lang, ganze 600 Kilometer breit und 8 Kilometer tief. Der Grand Canyon auf der Erde in Arizona (USA) ist im Vergleich dazu 800 Kilometer lang, 30 Kilometer breit und 1,8 Kilometer tief. Der Ursprung des Valles Marineris ist nicht bekannt, doch eine führende Hypothese besagt, dass er vor Milliarden Jahren als Riss begann, als der Planet abkühlte. Mehrere geologische Prozesse wurden im Canyon erkannt. Das obige Mosaik wurde aus mehr als 100 Marsbildern erstellt, die in den 1970er Jahren von den Viking-Orbitern aufgenommen wurden.

Klick in den Hyperraum: APOD-Zufallsgenerator
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Im Inneren des Flammennebels

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Bildcredit: Optisch: DSS; Infrarot: NASA/JPL-Caltech; Röntgen: NASA/CXC/PSU/ K.Getman, E.Feigelson, M.Kuhn und das MYStIX-Team

Beschreibung: Auf diesem optischen Bild der staubigen, überfüllten, etwa 1400 Lichtjahre entfernten Sternbildungsregion in Orions Gürtel sticht der Flammennebel heraus. Röntgendaten des Chandra-Observatoriums und Infrarotbilder des Weltraumteleskops Spitzer blicken jedoch ins Innere des leuchtenden Gases und der undurchsichtigen Staubwolken. Wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben oder darauf klicken, kommen viele Sterne des kürzlich entstandenen, eingebetteten Haufens NGC 2024 zum Vorschein, die 200.000 bis 1,5 Millionen Jahre jung sind. Das überlagerte Röntgen-Infrarot-Kompositbild umfasst zirka 15 Lichtjahre im Zentrum des Flammennebels. Die Röntgen-Infrarot-Daten zeigen auch, dass die jüngsten Sterne auf die Mitte des Haufens konzentriert sind. Das widerspricht einfachen Modellen der Sternbildung in dieser Sternkrippe, die besagen, dass die Sternbildung zuerst im dichteren Zentrum beginnt und schrittweise nach außen zu den Rändern fortschreitet, wobei die älteren Sterne im Zentrum des Flammennebels zurückbleiben, und nicht die jüngeren.

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