Erde in der Dämmerung

Die Sonne scheint von rechts auf den Planeten Erde, der nach links hin allmählich in die dunkle Nachtseite des Planeten Erde verläuft. Oben ist ein blauer Rand, es ist die Troposphäre.

Bildcredit: ISS-Besatzung der Expedition 2, Gateway to Astronaut Photography of Earth, NASA

Es gibt keine plötzliche, scharfe Grenze, die den Übergang vom Tag zur Nacht markiert. Diese prächtige Ansicht zeigt Meer und Wolken unseres Planeten Erde. Die Schattenlinie wird auch als Terminator bezeichnet. Sie ist diffus und zeigt den allmählichen Übergang zur Finsternis. Wir erleben das als Dämmerung.

Die Sonne beleuchtet die Szene von rechts. Wolkenoberflächen reflektieren sanft gerötetes Sonnenlicht, das durch die staubhaltige Troposphäre gefiltert wird. Die Troposphäre ist die niedrigste Schicht der schützenden Atmosphäre der Erde.

Am oberen Rand der Tagseite ist hoch oben eine klare Schicht zu sehen. Sie streut blaues Sonnenlicht und geht in die Schwärze des Raumes über.

Dieses digitale Einzelbild wurde im Juni 2001 auf der Internationalen Raumstation in einer Höhe von 390 Kilometern fotografiert.

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Mond oder Bratpfanne?

Die beiden Abbildungen sind sehr ähnlich, eine zeigt den Jupitermond Europa, die andere den Boden einer Bratpfanne.

Bildercredit: Bratpfanne (urheberrechtlich geschützt): Christopher Jonassen; Mond: NASA

Mond oder Bratpfanne? Eins dieser beiden Bilder ist ein Mond in unserem Sonnensystem, das andere der Boden einer Bratpfanne. Wir verraten nichts – könnt ihr eine Pfanne von einem Planetoiden unterscheiden? Wisst ihr die Antwort? Um sie zu lesen, klickt hier.

Schön, aber es gibt mehr davon! Tatsächlich: Ihr, eure Familie, Freunde, Nachbarn und eure lokalen gewählten Volksvertreter können mit diesen Bildpaaren „Mond oder Bratpfanne“ spielen. Wie jeder weiß, besteht die zugrunde liegende Ursache, warum Monde und Bratpfannen ähnlich aussehen, darin, dass… – gut, wir von APOD sind auch nicht sicher. Falls ihr reingelegt wurdet, ärgert euch nicht. Heute ist der erste April!

Das ganze Quiz: Mond oder Bratpfanne?

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Nachts über die Erde fliegen

Videocredit: Gateway to Astronaut Photography, NASA; Zusammenstellung: David Peterson (YouTube); Musik: Freedom Fighters (Two Steps from Hell)

Wenn man nachts über die Erde fliegt, sieht man viele interessante Dinge. Einige davon wurden auf der Internationalen Raumstation ISS gefilmt und mit Musik untermalt. Unten ziehen weiße Wolken, orangefarbene Stadtlichter, Blitze in Gewittern und dunkelblaue Meere vorbei.

Am Horizont zieht der goldene Dunst der dünnen Atmosphäre über die Erde. Im Video ist sie häufig mit tanzenden Polarlichtern geschmückt. Die grünen Teile der Polarlichter bleiben meist unter der Raumstation. Doch die Station fliegt mitten durch die roten und violetten Spitzen der Polarlichter.

An den Rändern ragen die Solarpaneele der ISS ins Bild. Die helle Welle, die am Ende jedes Abschnitts heranrückt, ist die Dämmerung der Erdhälfte, die von der Sonne beleuchtet ist. Dieses Morgenrot kommt alle 90 Minuten.

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Wasserfall, Polarlicht und Komet auf Island

Über einem isländischen Wasserfall wölbt sich ein geschichtetes grünes Polarlicht. Links ist der Komet PanSTARRS eine leichte Einkerbung am Horizont.

Bildcredit und Bildrechte: Stephane Vetter (Nuits sacrees)

Wenn euch die malerische Landschaft, die Wasserfälle, Sterne und Polarlichter nicht zu sehr ablenken, könnt ihr den Kometen PanSTARRS entdecken. Das Bild zeigt viele irdische und himmlische Wunder auf einmal. Es wurde letzte Woche im Südwesten von Island fotografiert.

Der bekannte Wasserfall Gullfoss stürzt unter den prächtigen Polarlichtern in die Tiefe. Die Polarlichter folgten auf eine Sonneneruption der Klasse M1 und einen mächtigen koronalen Massenauswurf zwei Tage zuvor. Habt ihr die Suche nach dem Kometen schon aufgegeben?

Komet PanSTARRS leuchtet schwach links. Er ist eine helle Markierung knapp über dem Horizont. Für Leute, die mit einem Fernglas kurz nach Sonnenuntergang am Westhorizont suchen, bleibt der Komet am nördlichen Himmel direkt sichtbar.

Galerie: Komet PanSTARRS

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Reflektiertes Polarlicht über Alaska

In einem von Seerosen bedeckten Teich spiegeln sich rote und grüne Polarlichter am Himmel.

Bildcredit und Bildrechte: Todd Salat (AuroraHunter); Himmelsbeschriftung: Judy Schmidt

Manche Polarlichter erkennt man nur mit einer Kamera. Dann bezeichnet man sie als subvisuell, weil sie zu blass für das bloße Auge sind. Das grüne Polarlicht im Bild war gut sichtbar, das rote Polarlicht kam erst nach einer Belichtungszeit von 20 Sekunden zum Vorschein. Der Grund dafür ist, dass das menschliche Auge das Licht nur im Bruchteil einer Sekunde aufnimmt, während der Verschluss einer Kamera viel länger geöffnet sein kann.

Die malerische Szene entstand letzten Herbst bei Anchorage im US-amerikanischen Alaska. Beim Fotografieren hielt eine Kamera sowohl das sichtbare grüne als auch das unsichtbare rote Polarlicht fest. Die Lichter spiegelten sich in einem See, der mit Seerosen bedeckten war. Hoch oben leuchteten Tausende Sterne, darunter der Sternhaufen der Plejaden. Rechts über den Wolken am Horizont posierte der Planet Jupiter.

Polarlichter entstehen, wenn energiereiche Teilchen von der Sonne auf die Magnetosphäre der Erde treffen. Dabei werden Elektronen und Protonen zu den Polen der Erde gelenkt und treffen auf Luft. Rote und grüne Polarlichter entstehen meist durch angeregte Sauerstoffatome. Die roten Emissionen treten – wenn sichtbar – in größerer Höhe auf. Polarlichter können viele Formen und Farben annehmen.

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Mars: Schatten am Point Lake

Das Panorama zeigt die Weite der Marslandschaft, vorne links ragt der Rover Curiosity ins Bild und wirft einen Schatten.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, Mastcam

Was ist los, wenn man auf dem Mars seinen eigenen Schatten sieht, und er ist nicht menschlich? Dann ist man wohl der Roboterrover Curiosity, der derzeit den Mars erforscht. Curiosity landete letzten August im Gale-Krater. Seither ist er damit beschäftigt, Anzeichen für urzeitliches fließendes Wasser zu suchen. Er forscht auch nach Hinweisen, ob es auf dem Mars einst Leben gegeben haben könnte.

Das oben gezeigte breite Panorama wurde von Curiosity fotografiert. Es zeigt seinen Schatten in Gegenrichtung der Sonne. Das Bild entstand im November an einem Ort, der „Point Lake“ genannt wurde. Es gibt dort aber derzeit kein Wasser. Curiosity entdeckte bereits mehrere Hinweise auf ausgetrocknete Bachbetten auf dem Mars. Er setzt seine Erkundung fort, indem er in den nächsten Jahren den nahen Mt. Sharp erklimmt.

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ISS und Sommermilchstraße

Über dem wolkenverhangenen Meer bei Buenos Aires in Argentinien ist der prächtige Südhimmel zu sehen. Links steigt die Milchstraße mit dem Kohlensacknebel auf, oben leuchten die Große und die Kleine Magellansche Wolke, und die Internationale Raumstation ISS zieht diagonal eine Leuchtspur durchs Bild.

Bildcredit und Bildrechte: Luis Argerich

In einer Sommernacht rahmen Wolken diese Landschaft mit Meer und Himmel. Sie wurde zu Beginn des Monats in der Nähe der argentinischen Stadt Buenos Aires fotografiert. Die Wolken auf dem Planeten Erde sind nicht die einzigen in der Szenerie.

Sternwolken und Nebel in der Sommermilchstraße des Südhimmels wölben sich über dem Horizont. Eine davon ist der dunkle Kohlensack beim Kreuz des Südens und dem rötlichen Leuchten des Carinanebels. Auch die Große Magellansche Wolke oben in der Mitte und die Kleine Magellansche Wolke sind im Bild. Es sind kleine, eigenständige Galaxien, sie begleiten die Milchstraße. Beide sind ungefähr 200.000 Lichtjahre entfernt.

Kanopus ist der Alphastern im Sternbild Schiffskiel (Carina) und der zweithellste Stern am Nachthimmel der Erde. Er ist etwa 300 Lichtjahre entfernt und leuchtet oben. In einer Höhe von 400 Kilometern gleißt die Internationale Raumstation ISS in der Erdumlaufbahn in der Sonne. Sie zieht eine lange Leuchtspur über die Strichspuraufnahme, die 5 Minuten belichtet wurde.

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Schattenwelt

Am blauen Himmel schwebt ein kleiner Planet mit einem Strand, über dem eine totale Sonnenfinsternis stattfindet. Das Bild entstand aus einem Panorama von Green Island an der Küste von Queensland.

Bildcredit und Bildrechte: Dennis L. Mammana (TWAN)

Am Morgen des 14. November versammelten sich Himmelsbeobachter aus aller Welt auf diesem kleinen Planeten. Sie wollten im dunklen Kernschatten des Mondes stehen. Der Mond warf bei der totalen Sonnenfinsternis letzten Monat seinen Schatten.

Der kleine Planet liegt eigentlich am Strand von Green Island vor der Küste von Queensland in Australien. Das Bild ist die vielleicht erste Kleiner-Planet-Projektion einer totalen Sonnenfinsternis. Es ist ein digital gekrümmtes Panorama, das aus 8 Bildern zusammengefügtes wurde. Die Bilder decken 360 mal 180 Grad ab.

Für dieses Panorama musste sich der furchtlose Fotograf am Riemen reißen und während der aufregenden Finsternisphase nicht nur zur Sonne fotografieren, sondern auch in die Gegenrichtung.

Nahe am Horizont dieses kleinen Planeten steht die verfinsterte Sonne genau über der Mitte, umgeben vom Glanz der Sonnenkorona. Am oberen Bildrand leuchtet die Venus. Rechts unten strahlt der helle Stern Sirius an der Spitze eines beängstigend großen Baumes.

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