Vorstoß in den Orbit

Das Bild zeigt eine Abgasschwade, die nach dem Start der Raumfähre Endeavour noch in der Luft hängt. Über den Wolken leutet es hell von den Triebwerken der Raumfähre.

Credit und Bildrechte: James N. Brown

Vögel fliegen nicht so hoch und Flugzeuge nicht so schnell. Die Freiheitsstatue wiegt weniger. Keine andere Spezies als die menschliche versteht, was hier passiert, doch vor nur einem Jahrtausend hätten auch es Menschen nicht verstanden.

Der Start einer Rakete ins All ist ein eindrucksvolles Ereignis, das sich nur schwer beschreiben lässt. Diese Abgasschwade stammt vom Nachtstart der Raumfähre Endeavour letzte Woche zur Internationalen Raumstation. Das eindrucksvolle Leuchten über den Wolken stammt von den Raketentriebwerken der Endeavour.

Das zwei Millionen Kilogramm schwere Raketenschiff startete aus dem Stand und umrundete die Erde, wo die Außenluft zu dünn zum Atmen und die Schwerkraft an Bord kaum spürbar ist. Heutzutage starten etwa einmal pro Woche irgendwo auf der Welt Raketen ins All.

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Mond über Byzanz

Über der Silhouette von Istanbul in der Türkei befindet sich über dem Topkapi-Palast eine sehr schmale Mondsichel.

Credit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Eine schmale Mondsichel, die sich in der Nähe der Sonne versteckt, ist ein schwieriger, aber lohnender Anblick. Auf diesem Panorama, das über den Bosporus hinweg entlang der Silhouette des historischen Zentrums von Istanbul verläuft, könnt ihr rechts neben der Mitte einen erkennen.

Auf diesem Bild vom 8. März ist der Mond nur 22 Stunden alt. Der dünne, gekrümmte Rand der beleuchteten Mondoberfläche stand bei Sonnenuntergang knapp über dem westlichen Horizont über den Mauern des Topkapi-Palastes. Der Palast wurde unter der Herrschaft des osmanischen Sultans Mehmed II. erbaut. Dieser eroberte die Stadt im 15. Jahrhundert. Damals hieß sie Konstantinopel und war die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches.

Der hell erleuchtete Kuppelbau links neben dem Palast ist die Ayasofya (Hagia Sophia), die ein berühmtes Beispiel byzantinischer Architektur und heute ein Museum ist. Weiter links seht ihr die Sultan-Ahmed-Moschee.

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Die Internationale Raumstation expandiert wieder

Vor der Erde schwebt die Internationale Raumstation ISS. Sie besitzt eine ganze Batterie an Solarpaneelen und Kühlaggregaten. Oben ist der Rand der Erde, wo die blaue Atmosphäre ins schwarze All übergeht.

Credit: Raumfährenbesatzung STS-122, NASA

Die Internationale Raumstation ISS hat ihr Aussehen wieder einmal verändert. Letzten Monat besuchte die Raumfähre Atlantis die ISS. Sie brachte neue Bauteile. Einer davon war das Wissenschaftslabor Columbus. Das Bild zeigt die ganze Anordnung mit ausgebreiteten Solarpaneelen. Es wurde von der Besatzung der Atlantis fotografiert, als sie die ISS schon verlassen hatten und zur Erde zurückkehrten.

Wenn man dieses Bild mit früheren Bildern vergleicht, sieht man die Entwicklung des Außenpostens im All in den letzten Jahren. Verschiedene Arten von Modulen, ein Roboterarm, eine eindrucksvolle Anlage von Solarpaneelen und ein Versorgungsschiff sind zu sehen. Der Aufbau der ISS begann 1998.

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Columbus an der Internationalen Raumstation montiert

Aus dem Fenster der ISS ist das Wissenschaftslabor Columbus zu sehen, links dahinter ist ein Arm mit Solarpaneelen. Oben auf dem zylinderförmigen Modul arbeitet Missionsspezialist Hans Schlegel.

Credit: Besatzungen STS-122 und Expedition 16, ESA, NASA

Die Internationale Raumstation ISS bekam ein neues Wissenschaftslabor. Die Raumfähre Atlantis brachte das Labor-Modul Columbus zur ISS. Dort wurde es letzte Woche montiert. Columbus ist sieben Meter lang. Es enthält zehn Halterungen für Experimente. Diese können entweder von der Raumstation oder vom Kontrollzentrum für Columbus in Deutschland kontrolliert werden.

Zum ersten Satz an Experimenten gehört das Fluid Science Laboratory. Es untersucht die Eigenschaften von Flüssigkeiten in der Mikrogravitation im niedrigen Orbit. Das Biolab ist ein weiteres Experiment für Mikroorganismen. Zu den weiteren Experimenten für Columbus zählt unter anderem eine Atomuhr. Sie misst winzige Zeiteffekte, die wir laut Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie erwarten.

Das Bild zeigt, wie der Missionsspezialist Hans Schlegel außen an Columbus arbeitet. Die Mission dieses Labors ist für zehn Jahre geplant. Forschende aus der ganzen Welt können Experimente dafür vorschlagen und abwickeln.

Totale Mondfinsternis in der Nacht vom 20. auf 21. Februar!

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Venus und Jupiter am Morgenhimmel

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Diese beiden himmlischen Lichtbaken, die vor Sonnenaufgang hell im Osten strahlen, sind eigentlich Kinder der Sonne – die Planeten Venus und Jupiter. Als die zweit- und dritthellsten Objekte am Nachthimmel nach dem Mond erschienen Venus und Jupiter etwa 2 Grad voneinander entfernt, als dieses Bild am 30. Januar aufgenommen wurde, gestern am frühen Morgen jedoch weniger als einen halben Grad. Der beschauliche Vordergrund ist die Küstenlinie entlang der Halbinsel Miankaleh und der Gorgan-Bucht, ein wichtiges Vogel- und Naturschutzgebiet im Südosten des Kaspischen Meeres. In den nächsten beiden Tage können Frühaufsteher des gesamten Erdkreises eine Begegnung von Venus und Jupiter am Himmel mit dem abnehmenden sichelförmigen Mond genießen.

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Astronaut im Orbit spiegelt die Erde

Im Helm eines Raumanzugs spiegeln sich die ISS, die Erde, die Arme des Astronauten Clay Anderson von der Expedition 15 und die Kamera, mit der er das Foto machte.

Credit: Clayton C. Anderson, Besatzung Expedition 15, NASA

Selbstporträts von Leuten im All sind manchmal recht interessant. Dieses Bild zeigt – von außen nach innen – den verspiegelten Helm eines Raumanzuges, die Module der Internationalen Raumstation ISS, in der Mitte die Erde, dann die Arme des Astronauten Clay Anderson von der Expedition 15 und innen die Digitalkamera für den Schnappschuss.

Dieses Bild entstand bei der Mission der Raumfähre Endeavour letzten August. Dabei wurde die Raumstation ausgebaut. Die starke Krümmung der kugelförmigen Erde, die man in der Reflexion des Visiers sieht, zeigt nicht die tatsächliche Krümmung. Sie ist ein Artefakt, das durch die Krümmung des Helmes entsteht. Wenn man den Horizont der Erde aus der Höhe der ISS betrachtet, erscheint nur sanft gekrümmt. Die ISS ist nur ungefähr 400 Kilometer von der Erde entfernt.

Nächsten Monat ist wieder eine Mission eines Spaceshuttles zur Raumstation geplant. Dabei wird das Wissenschaftslabor Columbus installiert.

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Blick von der Raumstation auf Hurrikan Ivan

Hinter den Solarpaneelen der Internationalen Raumstation wirbelt der Sturm Ivan um sein gewaltiges Auge.

Credit: Besatzung Expedition 9, Internationale Raumstation, NASA

Neunzig Prozent der Häuser auf Grenada wurden von der destruktiven Kraft des Hurrikans Ivan zerstört. Am Höhepunkt war Ivan ein Hurrikan der Kategorie 5. Das ist die Kategorie mit der höchsten Energie auf der Saffir-Simpson-Skala. Ivan erzeugte anhaltende Stürme  mit 200 Kilometern pro Stunde. Er war der größte Hurrikan, der die USA 2004 traf. Ivan zählt zu den zehn mächtigsten der Geschichtsaufzeichnung.

Als der Hurrikan Ivan über den Atlantischen Ozean wirbelte, wurde das gewaltige Auge von der Internationalen Raumstation im Erdorbit fotografiert. Der Name Ivan wurde nun von der World Meteorological Organization für den Atlantischen Ozean außer Gebrauch gesetzt.

Hinweis: Astronomiekurse eines APOD-Herausgebers sind als Gratis-Podcast verfügbar.

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Erde in der Dämmerung

Die Erde ist von Wolken bedeckt, das Bild zeigt einen Ausschnitt mit dem Horizont oben. Der Erdrand geht mit einem blauen Streifen in den Weltraum über. In der Mitte verläuft der Schattenverlauf, links ist es schon dunkel, rechts scheint noch die Sonne.

Credit: ISS-Besatzung, Labor für Geowissenschaften und Bildanalyse, JSC, NASA

Beschreibung: Auf diesem prachtvollen Anblick der Ozeane und Woken unseres schönen Planeten Erde gibt es keine plötzliche, scharfe Begrenzung, die den Übergang vom Tag zur Nacht markiert. Stattdessen ist die Schattenlinie, die auch als Terminator bezeichnet wird, diffus und zeigt den allmählichen Übergang zur Dunkelheit, den wir als Dämmerung bezeichnen kennen.

Die Sonne beleuchtet die Szenerie von rechts, und die Oberseiten der Wolken reflektieren zart gerötetes Sonnenlicht, das durch die staubhaltige Troposphäre gefiltert wird. Die Troposphäre ist die niedrigste Schicht der unteren Erdatmosphäre. Eine klare Schicht in großer Höhe, die am oberen Ende der Tagseite erkennbar ist, streut blaues Sonnenlicht und verblasst in die Schwärze des Weltraums.

Dieses Bild ist eine Einzelaufnahme, die im Juni 2001 auf der Internationalen Raumstation fotografiert wurde. Die ISS umrundet die Erde in einer Höhe von etwa 400 Kilometern.

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