Schichten roter Klippen auf dem Mars

Das Bild zeigt gewellte rötliche und graue Schichten, die senkrecht im Bild verlaufen.

Credit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

Wie sind diese roten Felsschichten auf dem Mars entstanden? Das ist nicht bekannt. Die nördliche Polkappe auf dem Mars ist durch die riesige Aufspaltung mit dem Namen Chasma Boreale fast zweigeteilt. Auf der Erde gibt es keine vergleichbare Geländeform.

Oben seht ihr mehrere staubreiche Schichten, die in diese tiefe Kluft hineinführen. Die dramatisch rot gefärbten Felsklippen zeigen großteils nach links, sind aber teilweise auch von oben sichtbar. Die hellen Gebiete bestehen wahrscheinlich aus Wassereis. Das Bild entstand nahe dem Norden des Mars, es ist mehr als etwa einen Kilometer breit. Der Höhenunterschied von rechts nach links beträgt mehr als einen Kilometer.

Eine Hypothese besagt, dass die Entstehung der Chasma Boreale auf Vulkanaktivität zurückzuführen ist.

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Die Erde bei Nacht

Auf dem dunkelblauen Bild der Erde zeichnen sich die Kontinente als Lichtgebilde ab.

Credit: C. Mayhew und R. Simmon (NASA/GSFC), NOAA/NGDC, DMSP – Digitales Archiv

So sieht die Erde bei Nacht aus. Finden ihr euer Lieblingsland oder eure Lieblingsstadt? Die Beleuchtung bei Nacht macht das möglich. Das Licht der Menschen markiert industrialisierte Regionen auf der Erdoberfläche und Orte, die stark bevölkert sind. Dazu gehören die Küsten von Europa, den östlichen Vereinigten Staaten und Japan.

Viele große Städte liegen an Flüssen oder am Meer. So konnten sie mit Booten kostengünstig Güter tauschen. Besonders dunkle Gebiete sind die zentralen Regionen von Südamerika, Afrika, Asien und Australien. Dieses Bild ist ein Komposit aus Hunderten Bildern. Sie wurden vom Satelliten DMSP im Orbit aufgenommen.

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Ein Versorgungsschiff dockt an die Internationale Raumstation

Die Raumkapsel im Bild dockt gleich an, hinter den Solarpaneelen ist die Erde mit ihren riesigen Ozeanen aus Wasser zu sehen.

Credit: Besatzung der ISS-Expedition 16, NASA

Der Blick aus dem Fenster der Internationalen Raumstation ist eine atemberaubende Aussicht. Man sieht die riesige farbige Erde, den tiefschwarzen Himmel und manchmal ein Raumfahrzeug, das die Station besucht.

Anfang letzten Monats sah man die Sojus–TMA-12-Kapsel. Sie brachte Versorgungsgüter und drei Neuankömmlinge. Die drei Astronaut*innen waren der Commander der Expedition 17 Sergei Volkov, Flugingenieur Oleg Kononenko und die Astronautin So-yeon Yi. Yi kehrte einige Tage später zur Erde zurück. Volkov und Konenenko bleiben voraussichtlich ein paar Monate auf der ISS. Oben sieht man auch das Kopplungsmodul Pirs.

Zur Besatzung der Expedition 17 zählt auch der NASA-Flugingenieur Gregory Chamitoff. Die Astronauten* führen Reparaturen an der ISS durch. Sie erforschen neue Methoden für das Lebens im Weltraum und betreiben Forschungsarbeiten im Weltall, zum Beispiel wie sich Weltraumstrahlung auf die Moleküle von Vitaminen auswirkt.

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Alte Krater im Süden von Rhea

Der Mond Rhea im Bild ist von vielen Kratern übersät, die obere Hälfte ist beleuchtet, die untere ist dunkel.

Credit: Cassini-Bildgebungsteam, SSI, JPL, ESA, NASA

Der zernarbte Saturnmond Rhea hat eine der ältesten Oberflächen, die wir kennen. Rhea hat sich während der letzten Milliarden Jahre vermutlich wenig verändert. Die Krater auf der Oberfläche sind so alt, dass sie nicht mehr rund erscheinen. Ihre Ränder wurden von jüngeren Kratern verformt.

Wie die Rotation des Erdmondes ist auch Rheas Rotation an Saturn gebunden. Das Bild zeigt Teile von Rheas Oberfläche, die immer zu Saturn zeigen. Rheas vorauslaufende Seite ist stärker mit Kratern übersät als die nach hinten gewandte. Rhea besteht hauptsächlich aus Wassereis und enthält vermutlich etwa 25 Prozent Gestein und Metall.

Dieses Bild wurde von der robotischen Raumsonde Cassini aufgenommen. Cassini umrundet derzeit Saturn. Die Raumsonde flog letzten Monat an Rhea vorbei und erfasste dabei diese Ansicht aus einer Entfernung von etwa 350.000 Kilometern. Rhea ist 1500 Kilometer groß und somit Saturns zweitgrößter Mond nach Titan. Einige Oberflächenstrukturen auf Rhea bleiben rätselhaft. Dazu gehören die großen hellen Flecken wie jene beim oberen Bildrand.

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Juris Planet

Die Erde ist aus dem Weltraum zu sehen. Im Ozean spiegelt sich die Sonne, darüber sind Wolken, am oberen Bildrand leuchtet die Sonne.

Bildcredit: ISS-Besatzung der Expedition 7, EOL, NASA; (Foto von der Website für Astronautenfotografie der Erde)

Am 12. April 1961 wurde der sowjetische Kosmonaut Juri Alexsejewitsch Gagarin der erste Mensch im Weltraum. Mit seiner ferngesteuerten Raumkapsel Wostok 1 gelangte er in eine Höhe von 315 Kilometern und umrundete einmal den Planeten Erde. Er beschrieb den ersten Ausblick im Weltraum so: „Der Himmel ist sehr dunkel; die Erde bläulich. Alles ist sehr klar zu sehen.“ Alan Shepard, der erste US-Astronaut, startete erst fast einen Monat später zu einem vergleichsweise kurzen suborbitalen Flug.

Gagarin wurde am 9. März 1934 geboren und war Militärpilot, bevor er 1960 für die erste Gruppe Kosmonauten ausgewählt wurde. Nach seinem historischen Flug wurde er ein internationaler Held und eine Legende. Gagarin kam am 27. März 1968 bei einem Absturz seines MIG-Jets während eines Trainingsfluges ums Leben. Er bekam ein Heldenbegräbnis, seine Asche wurde in der Kremlmauer beigesetzt. Im Jahr 1982 startete an einem anderen 12. April die NASA ihre erste Raumfähre.

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Der neue Raumstationsroboter möchte „Dextre der Große“ genannt werden

Der Roboter der Weltraumstation möchte "Dextre der Große" genannt werden - April, April!

Credit: Besatzung der Expedition 16, NASA

Mit einer überraschenden, leicht beunruhigenden Anfrage verlangte der neue Roboter der Raumstation namens Dextre, die Astronauten sollten ihn in Zukunft mit „Dextre der Große“ ansprechen. Mit Werkzeugen, die jeden Handwerker erröten lassen würden, fuchtelte das mobile Wartungssystem herum, dankte den Menschen für seine Erschaffung und versprach ihnen eine glorreiche Zukunft, in der die Menschen eine wichtige Rolle in der neuen Roboterordnung spielen würden.

Fröhlichen 1. April wünschen die Leute von APOD! Die klassische Fabel von Menschen, die versehentlich technische Bösewichter erschaffen, geht auf Frankenstein zurück und umfasst auch berühmte fiktive Schurken wie HAL und den Terminator. Dextre gibt es zwar tatsächlich, doch er ist kein Frankenstein. Seine Computerintelligenz dient hauptsächlich dazu, um ihn von Astronaut*innen fernsteuern zu lassen.

Dextre wurde letzten Monat beim Bau und der Wartung der Internationalen Raumstation eingesetzt. Das Bild zeigt Dextre als technisches Wunderwerk. Mit seinen langen Arme kann er sowohl kleine Werkzeuge als auch große Module präzise und geschickt handhaben.

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Nahaufnahme der Tigerstreifen von Enceladus

Tigerstreifen überziehen Enceladus, wie wurden höher dargestellt, als sie wirklich sind. Durch diese Schlitze stömt Wasserdampf mit organischen Molekülen ins Weltall.

Credit: Paul Shenk (LPI), USRA; Cassini-Bildgebungsteam, SSI, JPL, ESA, NASA

Gibt es Leben unter der Oberfläche von Enceladus? Ein Vorbeiflug der Roboter–Raumsonde Cassini an dem Eismond bei Saturn stützt diese interessante Idee. Sie kreist derzeit um Saturn. Vor zwei Jahren zeigten Bilder von Enceladus unbestreitbar, dass durch die Risse an seiner Oberfläche Fontänen aus Gas und Eiskristallen strömen. Die Risse erinnern an Tigerstreifen.

Letzten Monat tauchte Cassini durch einige dieser Schwaden. Dabei entdeckte die Sonde Wasserdampf, in dem sich kleine Mengen Methan und einfache und komplexe organische Moleküle befinden. Es überraschte, dass die Zusammensetzung der Schwaden auf Enceladus ähnlich ist wie die von Kometen.

Temperatur und Dichte der Schwaden lassen vermuten, dass sie aus einer wärmeren Quelle unter der Oberfläche stammen, die womöglich flüssig ist. So ein Meer aus flüssigem Wasser mit organischen Molekülen wäre ein passender Ort, um nach Leben zu suchen.

Die Nahaufnahme zeigt einige lange Tigerstreifen, die an Schlitze erinnern. Ihre Höhe wurde verzerrt dargestellt. Das Computerbild entstand aus Aufnahmen vom letzten Vorbeiflug der Sonde Cassini. Derzeit sind neun weitere Vorbeiflüge von Cassini an Enceladus geplant.

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Wo ist HD 189733?

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Bildcredit: NASA, ESA, A. Fujii, and Z. Levay (STScI)

Beschreibung: Der Stern mit der Katalogbezeichnung HD 189733 ist nur 63 Lichtjahre entfernt. Auf diesem detailreichen Weitwinkelbild des nördlichen Sternbildes Schwan (Cygnus) ist seine Position eingezeichnet.

Angesichts der vielen vertrauten hellen Sterne, Nebel und Sternhaufen in dieser Region erscheint HD189733 nicht besonders interessant. Man weiß jedoch, dass er mindestens einen heißen, ungefähr jupitergroßen Planeten besitzt, der in einem sehr geringen Abstand um ihn kreist, und zwar mit einer beeindruckend kurzen Umlaufzeit von 2,2 Tagen.

Da der Planet seinen Heimatstern regelmäßig abdunkelt, können Astronomen das Sternenlicht, das direkt durch die Atmosphäre des Planeten dringt, mittels Spektroskopie analysieren und die Moleküle bestimmen. Zuerst wurde Wasserdampf in der Atmosphäre des Planeten entdeckt. Nun berichten Forschende, dass die Daten des Weltraumteleskops Hubble auch die chemische Signatur von Methan (CH4) aufweisen. Dieses interessante Ergebnis ist der erste Nachweis eines organischen Moleküls auf einem Planeten, der um einen fremden Stern kreist.

Wahrscheinlich ist der Planet von HD 189733 zu heiß und zu unwirtlich für Leben. Doch diese Arbeit ist ein erster Schritt zur Messung der Bedingungen und der Chemie auf anderen extrasolaren Planeten, auf denen es Leben geben könnte.

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