Feuer auf der Erde

In einem Fluss stehen zwei Hirsche. Sie sind auf der Flucht vor einem Waldbrand, der im Hintergrund wütet und sich im Wasser spiegelt.
Bildcredit: John McColgan (AFS, BLM)

Manchmal fangen Gebiete auf dem Planeten Erde Feuer. Es ist die rasante Aufnahme von Sauerstoff, der ein Schlüsselindikator für Leben ist. Daher wäre Feuer auf jedem beliebigen Planeten ein Indikator für Leben. Auf der Erde wurde ein Großteil des Festlandes irgendwann in der Vergangenheit von Feuer verbrannt.

Feuer verursacht viele Tragödien. Doch es gehört an vielen Orten der Erde zum natürlichen Kreislauf des Ökosystems. Meist verursachen Menschen oder Gewitter die großen Waldbrände auf der Erde. Man sieht sie sogar in der Umlaufbahn. Dieses Bild aus dem Jahr 2000 zeigt verängstigte Hirsche vor einem Feuer flüchten, indem sie sich in einen Bach stellen. Die Flammen fegen durch das Bitterroot Valley in Montana.

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Parker versus Perseïd

Am dunklen Nachthimmel steigt eine hell leuchtende parabelförmige Bahn auf. Am Boden sind blaue Strahlen, die fächerförmig schräg nach oben leuchten.
Bildcredit und Bildrechte: Derek Demeter (Emil Buehler Planetarium)

Rechts oben zischt der kurze Blitz eines Perseïden. Am Sonntag früh entstand eine Serie an Aufnahmen, als der jährliche Meteorstrom der Perseïden fast den Höhepunkt erreicht hatte. Die Bilder wurden kombiniert. Der Fotograf war etwa drei Kilometer von der Startrampe 37 der Raumfahrtstation Cape Canaveral entfernt. Er fotografierte vier Minuten lang die Spur einer Delta-IV-Schwerlastrakete. Damit startete die Parker Solar Probe in den dunklen Morgenhimmel.

Die Meteore der Perseïden sind nicht gerade langsam. Die Staubkörnchen des periodischen Kometen Swift-Tuttle pflügen mit etwa 60 Kilometern pro Sekunde durch die obere Erdatmosphäre und verdampfen.

Die Parker Solar Probe ist auf dem Weg zu ihrer Mission, die sieben Jahre dauert. Dabei sind sieben gravitationsgestützte Vorbeiflüge an der Venus geplant. Ihre größte Nähe zur Sonne nimmt kontinuierlich ab, bis sie schließlich eine Entfernung von 6,1 Millionen Kilometern erreicht. Das ist etwa ⅛ der Distanz zwischen Merkur und der Sonne, dorthin reicht schon die Sonnenkorona. Das ist die dünne äußere Atmosphäre der Sonne. Die Sonde hat dann eine Geschwindigkeit von ungefähr 190 Kilometern pro Sekunde. Damit erreicht sie einen Rekord für die schnellste Raumsonde vom Planeten Erde.

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Roter Planet, roter Mond und Mars

Aus dem Meer ragt ein roter zerklüfteter Felsen. Der Himmel über dem Meer ist dämmrig. Links steht der Mond bei einer Mondfinsternis, er ist in den Erdschatten getaucht.
Bildcredit und Bildrechte: Alex Cherney (Terrastro, TWAN)

Mars ist auch als der Rote Planet bekannt. In einer dunklen Nacht leuchtet er am Himmel häufig in einem rötlichen Farbton. Diese prächtige Ansicht entstand auf der Mornington-Halbinsel in Victoria (Australien). Darauf leuchtet der Mars hell links oben in der Morgendämmerung. Doch der Mond und der Planet Erde sind noch rötlicher.

Der total verfinsterte Mond wurde hier am 27. Juli fotografiert, als er unterging. Er schimmert rötlich, weil der Kernschatten der Erde nicht ganz dunkel ist. Stattdessen erfüllt ihn ein zartrotes Licht im Erdschatten. Es stammt von allen Auf- und Untergängen der Sonne auf der ganzen Erde, wenn man sie vom verfinsterten Mond aus betrachtet. Die Auf- und Untergänge der Sonne sind rötlich, weil die Atmosphäre der Erde blaues Licht stärker streut als rotes. Daher ist der Himmel in der Dämmerung blassblau. Auch die schroffen Felsen am Meer nehmen die rötlichen Farben des Sonnenaufgangs in Australien an.

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Schichten am Südpol auf dem Mars

Der Südpol des Planeten Mars ist von einer weißen Schicht bedeckt, die abgestuft ist.
Bildcredit und Bildrechte: ESA/DLR/FU Berlin; Bill Dunford

Was liegt unter dem geschichteten Südpol des Mars? Bei einer aktuellen Messung mit Bodenradar des Satelliten Mars Express der ESA entdeckte man eine helle Reflexionsschicht. Sie passt zu einem See aus salzigem Wasser unter dem Boden. Die Reflexion kommt aus einer Tiefe von etwa 1,5 km. Der Bereich, den sie abdeckt, ist 200 km breit.

Flüssiges Wasser verdunstet rasch auf der Oberfläche des Mars. Doch ein begrenzter salziger See, den die Radar-Reflexion andeutet, besteht vielleicht viel länger. Er könnte ein Ort für Leben sein, zum Beispiel für Mikroben. Mars Express nahm dieses Bild des Südpols auf dem Mars im Jahr 2012 in Infrarot, Grün und Blau auf. Es zeigt eine komplexe Mischung aus Schichten von Schmutz, gefrorenem Kohlendioxid und Wassereis.

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Mondfinsternis über Rio

Rechts neben dem "Zuckerhut" am Botafogo-Strand in Rio de Janeiro leuchtet der rote Mond bei einer totalen Mondfinsternis. Rechts oben strahlt Mars, der Rote Planet.
Bildcredit: Carlos ‚Kiko‘ Fairbairn

Wenn der Mond aufgeht, sieht das normalerweise nicht so interessant aus. Zum einen ist der Vollmond sonst nicht so dunkel. Aber letzten Freitag ging der Mond so auf, weil er gerade durch den Erdschatten zog. Außerdem leuchtet der Mond meist nicht so rot. Doch an diesem Abend beleuchtete ihn der rote Anteil des Sonnenlichtes, das die Erdatmosphäre bevorzugt bricht.

Für gewöhnlich geht der Mond nicht neben einem Planeten auf. Weil aber der Mars gleichzeitig fast gegenüber der Sonne stand, sah man den Roten Planeten rechts über dem Vollmond. Und schließlich geht der Mond aus Sicht der meisten Menschen nicht über Rio de Janeiro in Brasilien auf. Dort war es aber ein aufregender Anblick.

Diese Finsternis bei Sonnenuntergang war eine außergewöhnliche totale Mondfinsternis bei MikroBlutmond. Sie wurde am Botafogo-Strand in Rio fotografiert. Dort sah auch eine ungewöhnlich große Menge an Schaulustigen zu.

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Dunkle Hangstreifen spalten sich auf dem Mars

Ein dunkler Strom fließt einen Hang hinab und fächert sich unten breit auf. Es wirkt, als wäre eine dunkle Flüssigkeit den Hang hinabgeschüttet worden. Tatsächlich wurde aber der dunkle Untergrund freigelegt.
Bildcredit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

Wie entstehen diese dunklen Streifen auf dem Mars? Das weiß niemand genau. Mögliche Ursprünge sind Staublawinen, Schollen aus Trockeneis, die verdampfen, oder Ströme aus flüssigem Wasser. Klar ist, dass die Ströme den hellen Staub an der Oberfläche entfernen. Dabei legen sie eine tiefere dunkle Schicht frei. Seit Jahren bilden Raumsonden auf dem Mars ähnliche Schlieren ab. Diese Ströme gehören zu den wenigen Strukturen an der Oberfläche, die ihr Aussehen im Lauf der Jahreszeiten verändern. Interessant ist hier, dass sich ein breiter Strom weiter unten am Hang in kleinere auffächert.

Das Bild entstand vor einigen Monaten mit der HiRISE-Kamera, die sich an Bord des Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) befindet. MRO kreist in der Umlaufbahn um den Planeten Mars. Derzeit verhüllt ein globaler Staubsturm einen Großteil des Roten Planeten.

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Mond und Venus über Cannon Beach

Aus dem Meer ragen hohe Felsen. Dahinter färbt der Sonnenuntergang den Horizont rötlich. Am blauen Himmel darüber strahlt ein heller Punkt unter dem Sichelmond.
Bildcredit und Bildrechte: James W. Young

Was ist der Punkt neben dem Mond? Die Venus. Vor zwei Tagen zog der Sichelmond langsam an der Venus vorbei und war bei der größten Annäherung nur zwei Grad von ihr entfernt. Diese Konjunktion war aber nur eines von mehreren fotografischen Abenteuern unseres Mondes in diesem Monat (Mon-d), weil am 12. Juli, nur wenige Tage zuvor, eine partielle Sonnenfinsternis stattgefunden hatte.

Derzeit wird der Mond – von der Erde aus gesehen – immer heller, denn der Teil der Vorderseite, den die Sonne beleuchtet, wird größer. In ein paar Tagen ist der Mond mehr als halb beleuchtet. Nächste Woche ist die Vorderseite des Mondes, die immer zur Erde zeigt, ganz von der Sonne beleuchtet. Auch bei dieser vollen Phase gibt es ein Abenteuer. Am 27. Juli findet eine totale Finsternis des Donnermondes statt.

Macht euch aber keine Sorgen, dass es mit Frau Luna langweilig wird. Nächsten Monat – am 11. August – wird sie wieder neu. Und genau dann folgt eine weitere partielle Sonnenfinsternis. Dieses Bild zeigt Mond und Venus bei Cannon Beach vor der Küste von Oregon in den USA. Die Felsformation im Vordergrund nennt man „Die Nadeln„. Etwa eine Stunde später gingen Venus und Mond durch die Erdrotation unter.

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Eine nordische Sommernacht

Die Landschaft wirkt wie ein Traum. In der Mitte spiegelt sich der klare Himmel in einem Bach, über den Nebelschwaden ziehen. Am Himmel schimmern rötliche und silbrige Wolken.
Bildcredit und Lizenz: Ruslan Merzlyakov (RMS Photography)

Eines Sommers spukte um Mitternacht herum Nebel am Bachufer. Diese traumartige Landschaft wurde am 3. Juli im Norden von Dänemark bei klarem Himmel fotografiert. Die Sonne stand schon unter dem Horizont. Ihr rötliches Licht verleiht den tief hängenden Wolken einen schaurigen Schimmer.

Die silbrigen Gebilde am Himmel schweben extrem hoch am Rand des Weltalls. Es sind leuchtende Nachtwolken. Sie entstehen, wenn auf Meteorstaub oder Vulkanasche Eis kondensiert. Die Wolken befinden sich in der Mesosphäre und sind noch von der Sonne beleuchtet. Meist sieht man sie in den Sommermonaten in hohen Breiten. Derzeit berichten viele Leute von leuchtenden Nachtwolken.

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