Meteorstaub

Über den nebelverhangenen Gelben Bergen (Huang Shan) im Osten von China flammt ein heller Meteor der Geminiden am sternklaren Himmel auf. Nach links zieht eine rötliche blasse Staubspur. Oben strahlt der helle Stern Sirius.

Bildcredit und Bildrechte: Xu Chen

Was geschieht mit diesem Meteor? Während er durch die Erdatmosphäre rast und sich dabei erhitzt, verliert er seine äußersten Schichten. Die Temperatur steigt rasch an. So entsteht nicht nur das helle Leuchten des beeindruckenden Streifens, sondern es schmelzen und verdampfen auch Teile des Meteors. Dabei entsteht Staub.

Dieser Staub wird üblicherweise vom Wind fortgeblasen. Nur ein paar Minuten später sieht man keine Spuren mehr. Der größte Teil des Staubs sinkt allmählich zur Erdoberfläche herab.

Das Bild wurde Mitte Dezember beim Sternschnuppenstrom der Geminiden fotografiert. Links oben leuchtet Sirius, der hellste Stern am Nachthimmel. Im Vordergrund stehen die nebelverhangenen Hänge des Huang Shan, das Gebirge der Gelben Berge im Osten von China.

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