Titania, Uranus‘ größter Mond

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Bildcredit: NASA, Voyager 2; Bearbeitung und Lizenz: zelario12

Titanias zerklüftete Landschaft ist eine Mischung aus Schluchten, Klippen und Kratern. Dieses Bild nahm die interplanetare Roboter-Raumsonde Voyager 2 der NASA auf, als sie 1986 am größten Mond von Uranus vorbeiflog. Die Gräben auf Titania ähneln denen von Ariel, ein weiterer Uranusmond. Das deutet auf hin, dass Titania in der Vergangenheit eine Phase mit gewaltigen Oberflächenveränderungen durchmachte. Wahrscheinlich wurden sie durch das Frieren und Ausdehnen von Wasser verursacht.

Titania ist zwar der größte Mond von Uranus, aber nur halb so groß wie Triton. Er ist Neptuns größter Mond. Triton ist wiederum etwa nur halb so groß wie der Erdmond.

Titania wurde 1787 von William Herschel entdeckt. Vereinfacht kann man sich den Mond als großen, schmutzigen Eisball vorstellen. Er besteht zur Hälfte aus Wassereis und zur Hälfte aus Gestein. Jüngsten Spekulationen zufolge soll ein Teil des unterirdischen Eises durch radioaktive Erwärmung zu Ozeanen geschmolzen sein.

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