Schatten eines Marsroboters

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Bildcredit: Mars Exploration Rover Mission, JPL, NASA

Beschreibung: Was ist, wenn Sie Ihren Schatten auf dem Mars sehen, und er ist nicht menschlich? Dann sind Sie vielleicht der Rover Opportunity auf dem Mars. Opportunity erforschte 2004 bis 2018 den Roten Planeten, fand Hinweise auf urzeitliches Wasser und schickte atemberaubende Bilder durch das innere Sonnensystem. Auf diesem Bild aus dem Jahr 2004 blickt Opportunity von der Sonne weg in den Krater Endurance und sieht seinen eigenen Schatten. Zwei Räder sind unten links und rechts zu sehen, während der Boden und die Wände des ungewöhnlichen Kraters im Hintergrund sichtbar sind.

Nachdem Opportunity 2018 von einem Staubsturm erwischt wurde, beendete die NASA letzte Woche ihre Versuche, Opportunity zu kontaktieren, und erklärte die bahnbrechende Mission, die ursprünglich für nur 92 Tage geplant war, für vollendet.

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Milchstraßenfall

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Bildcredit und Bildrechte: Yuri Beletsky (Carnegie Las Campanas Observatory, TWAN)

Beschreibung: Sie kann der trockenste Ort des Planeten Erde sein, dennoch fließt noch Wasser in der chilenischen Atacamawüste hoch in den Bergen. Nach der Entdeckung dieses kleinen Baches mit fließendem Wasser kehrte der Fotograf an den Ort zurück und beobachtete, wie die Milchstraße am dunklen Südhimmel aufging, und berechnete den Zeitpunkt, wann die Milchstraße und das fließende Wasser einander begegnen würden.

Auf dieser Panorama-Nachthimmelslandschaft sind Sterne und Nebel in das Leuchten der Milchstraße getaucht. Sie teilen diesen Augenblick mit den Begleitgalaxien der Milchstraße, der Großen und Kleinen Magellanschen Wolke rechts über dem Horizont. Der helle Stern Beta Centauri posiert genau über dem Wasserfall. Darüber liegen die dunkle Fläche des Kohlensacknebels und die Sterne im Kreuz des Südens.

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Gefrorene Methanblasen im Baikalsee

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Bildcredit und Bildrechte: Kristina Makeeva

Beschreibung: Was sind diese im Baikalsee gefrorenen Blasen? Methan. Der Baikalsee, eine UNESCOWelterbestätte in Russland, ist (am Volumen gemessen) der größte, älteste und tiefste See der Welt, er enthält mehr als 20 Prozent des frischen Wassers auf der Erde. Der See ist auch eine gewaltige Lagerstätte für das Treibhausgas Methan. Wenn dieses freigesetzt wird, könnte es die Absorption von Infrarotlicht in der Erdatmosphäre steigern und so die Durchschnittstemperatur des ganzen Planeten erhöhen.

Glücklicherweise ist die Menge an Methan, das derzeit heraussprudelt, klimatologisch unbedeutend. Wir wissen jedoch nicht, was geschieht, wenn die Temperaturen in der Region beträchtlich steigen oder wenn der Wasserspiegel im Baikalsee fallen würde. Hier wurden Blasen aus aufsteigendem Methan fotografiert, die im Winter im sehr klaren Eis, das den See bedeckt, eingefroren sind.

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Sichel-Enceladus

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Auf diesem Bild der Raumsonde Cassini mit Blick aus dem Schatten posiert die Halbkugel des reizenden inneren Mondes Enceladus, die Saturn zugewandt ist. In der dramatischen Szene vom letzten November ist Norden oben, Cassinis Kamera war fast sonnenwärts gerichtet und etwa 130.000 Kilometer von der hellen Sichel des Mondes entfernt. Die ferne Welt reflektiert mehr als 90 Prozent des Sonnenlichts, das sie erhält, weil ihre Oberfläche etwa das gleiche Reflexionsvermögen wie frischer Schnee besitzt. Enceladus, ein überraschend aktiver Mond, hat einen Durchmesser von etwa 500 Kilometern. Die Daten, die während Cassinis jahrelangen Vorbeiflügen gesammelt wurden, bei denen die Bilder entstanden, zeigen auffallende Südpolgeysire und einen möglichen globalen Ozean aus flüssigem Wasser unter einer Eiskruste.

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Der Krater Odysseus auf Tethys

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Manche Monde hätten diese Kollision nicht überlebt. Tethys, einer von Saturns größeren Monden mit einem Durchmesser von etwa 1000 km, überlebte die Kollision und weist heute den ausgedehnten Einschlagkrater Odysseus auf, der manchmal Großes Becken genannt wird. Er befindet sich auf Tethys‚ vorderer Halbkugel, sein hohes Alter ist an den kleineren Kratern erkennbar, die innerhalb seiner aufragenden Wände liegen. Die Dichte von Tethys ist ähnlich wie die von Wassereis. Dieses Bild wurde im November von der Roboter-Raumsonde Cassini im Orbit um Saturn fotografiert, als sie an der riesigen Eiskugel vorbeischoss. Inzwischen hat Cassinis große letzte Reise begonnen, die sie ins Innere der Saturnringe bringt und ihren Höhepunkt im September erreicht, wenn sie in Saturns dicke Atmosphäre taucht.

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Venus durch Wassertropfen

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Bildcredit und Bildrechte: John Bell

Beschreibung: Dieses kreative Astrofoto zeigt die Venus, den gleißenden „Stern“ am Abendhimmel des Planeten Erde. Es wurde am 18. Januar in Milton Keynes (UK) mit einem Makroobjektiv fotografiert und zeigt Mehrfachbilder des Himmels kurz nach Sonnenuntergang vom westlichen Horizont.

Die Bilder wurden von Wassertropfen auf einer Glasscheibe erzeugt, die an einem Baum befestigt war. Die Oberflächenspannung hat die Wassertropfen zu einfachen linsenähnlichen Formen gezogen. Die Tropfen brechen Licht und erzeugen kopfstehende Bilder, daher wurde die Szene umgedreht, sodass man die multiple Makro-Himmelslandschaft bequem richtig herum betrachten kann.

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Mosaik: Willkommen auf dem Planeten Erde

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Credit: Apollo-17-Besatzung, NASA; Fotomosaik und Digitalbildrechte: Rob Stevenson

Beschreibung: Willkommen auf dem Planeten Erde, dem dritten Planeten eines Sterns namens Sonne. Die Erde ist kugelförmig und besteht hauptsächlich aus Gestein. Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt. Der Planet hat eine relativ dünne Atmosphäre, die hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff besteht.

Dieses Bild der Erde, das „Blaue Murmel“ genannt wird, wurde 1972 von Apollo 17 fotografiert und zeigt Afrika und die Antarktis. Es ist vermutlich eines der am weitesten verbreiteten Fotos jedweder Art. Hier wurde das weltberühmte Bild als spektakuläres Fotomosaik nachgestaltet, für das mehr als 5000 Archivbilder der Erde und des Weltalls verwendet wurden.

Mit ihrem Reichtum an flüssigem Wasser bietet die Erde eine große Vielfalt an Leben, darunter möglicherweise intelligente Lebensformen wie Delfine und Menschen. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt auf dem Planeten Erde.

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