Wie man sich im Weltraum die Haare wäscht

Videocredit: NASA, Besatzung Expedition 36

Wie wäscht man sich im Weltraum die Haare – ohne Gravitation? Das war lange Zeit eine Plage für Astronautinnen im All. Karen Nyberg war 2013 Flugingenieurin auf der Internationalen Raumstation (ISS). Hier zeigt sie eine Anleitung. Die wichtigsten Dinge sind eine Packung, aus der man Wasser quetschen kann, Shampoo, das nicht ausgewaschen wird, und die beherzte Verwendung von Handtuch und Kamm.

Das Video zeigt auch, dass der ganze Prozess nur ein paar Minuten dauern sollte. Das restliche Wasser verdunstet aus dem Haar. Es wird von der Klimaanlage der Raumstation eingesaugt und zu Trinkwasser gereinigt. Nach insgesamt 180 Tagen im All kehrte Nyberg aus dem All zurück. Sie arbeitete in mehreren Funktionen für die NASA. Unter anderem war sie Leiterin der Abteilung für Robotik.

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Die Spirale am Nordpol des Planeten Mars

Der Nordpol des Planeten Mars ist von einer Eisschicht bedeckt. Auf einer spiralförmigen Struktur aus Wassereis entsteht jeden Winter eine neue Schicht Trockeneis aus Kohlendioxid. Das Bild zeigt die Polkappe schräg von der Seite. Man erkennt deutlich die spiralförmige Struktur.

Bildcredit: ESA/DLR/FU Berlin; NASA MGS MOLA-Wissenschaftsteam

Warum läuft eine Spirale um den Nordpol des Planeten Mars? Jeden Winter bekommt der Pol eine neue Außenschicht aus Kohlendioxid, das aus der Marsatmosphäre gefriert. Sie ist etwa einen Meter dick. Diese frische Schicht lagert sich auf einer Schicht aus Wassereis ab. Diese Eisschicht besteht das ganze Jahr über. Starke Winde wehen von der Mitte der Kappe herab, und die Rotation des Roten Planeten erzeugt Wirbel. Das führt zur Spiralstruktur von Planum Boreum.

Das Bild ist ein perspektivisches Mosaik. Es entstand Anfang des Jahres aus zahlreichen Aufnahmen der ESA-Raumsonde Mars Express und Messungen eines Laser-Höhenmessers, der sich an Bord der NASA-Mission Mars Global Surveyor befindet.

Für die nächsten Jahre sind neue Missionen zum Mars geplant. Dazu gehören Insight, ExoMars und der Rover Mars 2020. Insight soll in den Mars bohren. ExoMars und der Rover Mars 2020 suchen nach Hinweisen auf mikroskopisches Leben auf dem Mars einst und jetzt.

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Ein Meteorschauer im Winter

Über dem Lake Edith im kanadischen Jasper-Nationalpark, der teilweise zugefroren und von Schnee bedeckt ist, blitzen vier Meteore der Geminiden über den Himmel. Dahinter stehen die Rocky Mountains.

Bildcredit und Bildrechte: Jack Fusco

Vier Geminiden blitzen über diesen winterlichen nördlichen Nachthimmel. Eine einzige Aufnahme wurde 10 Sekunden belichtet. Sie bannte die helle Feuerkugel und 3 blassere Meteore. Das Bild entstand fast zum Höhepunkt des Meteorstroms der Geminiden im Dezember.

Der Lake Edith liegt im Jasper-Nationalpark. Der befindet sich in der kanadischen Provinz Alberta. Der See ist teilweise zugefroren. Er reflektiert das grünliche Licht der Feuerkugel. Am Horizont im Norden ragen die kanadischen Rocky Mountains auf. Der Gletschersee ist sogar im Sommer kalt. In dieser Nacht hatte der Fotograf Jack Fusco Temperaturen von minus 9 Grad Celsius. Dabei beobachtete er einen der aktivsten Meteorschauer seines Lebens.

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Meteore über der inneren Mongolei

Viele Meteore ziehen über den Nachthimmel, sie spiegeln sich in einem See. Rechts steht eine Person mit einem Stativ. Am Horizont strahlt ein helles Licht.

Bildcredit und -rechte: Haitong Yu

Hat euch schon einmal ein Strom aus Sternschnuppen fasziniert? Dabei flammen fast jede Minute kurze Lichtblitze am Himmel auf. Das war das Schicksal dieses Astrofotografen beim Perseïden-Meteorstrom im letzten Jahr. Die Aufnahmen für dieses Bildkomposit entstanden im Lauf von 3 Stunden. Dabei fielen etwa 90 Perseïden über dem Duolun. Das ist ein See in der Inneren Mongolei in China. Wenn ihr den Spuren der Meteore rückwärts folgt, seht ihr, dass die meisten scheinbar aus einem Sternbild strömen. In diesem Fall ist es Perseus. Ihr seht sogar, welche Meteore keine Perseïden sind, denn sie laufen anders.

Heute Nacht ist wieder eine gute Gelegenheit für einen Meteorstrom, denn die Geminiden erreichen ihren Höhepunkt. Der Radiant des Stroms liegt in den Zwillingen. Sie gehen kurz nach Sonnenuntergang auf, und man sieht sie fast die ganze Nacht.

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Erde und Mond

Bildrechte: NASA, JPL, Galileo-Projekt; Bearbeitung und Lizenz: Gordan Ugarkovic

Nur selten werden Erde und Mond zusammen fotografiert. Diesen Monat vor 25 Jahren bot sich eine der besten Gelegenheiten. Damals sauste die Jupitersonde Galileo am System unserer Heimatwelt vorbei. Die Raumsonde Galileo näherte sich auf etwa 15 Erde-Mond-Distanzen. Von dort aus sah sie, wie unser natürlicher Begleiter an unserer Heimatwelt vorbeiglitt.

Dieses Video kombiniert 52 historische Bilder, die farbverstärkt wurden. Der Mond wirkt zwar neben der Erde klein. Doch kein anderer Planet im Sonnensystem hat einen Begleiter, dessen Größe so ähnlich ist. Rechts außen ist die Sonne. Sie beleuchtete etwa die Hälfte jeder Kugel. Die rotierende Erde zeigt Wolken, blaue Ozeane und braune Kontinente.

Heute Nacht leuchtet auf der ganzen Erde ein fast voller EichenSupermond. Er scheint von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang.

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Wirbelsturmsaison – animiert

Videocredit: M. R. Radcliff (USRA) et al., NASAGSFC, SVS; Musik: Elapsing Time von C. Telford und R. A. Navarro (ASCAP)

Auf welchen Wegen wandern Wirbelstürme? Seit langer Zeit will man gefährliche Stürme besser verstehen. Daher sammelte die NASA die Daten von mehreren Satelliten und kombinierte sie. Das Video zeigt eine Simulation der Wirbelsturmsaison vom letzten Jahr. Sie wurde mit Supercomputern aus diesen Daten modelliert.

Das Video zeigt Aerosole, die in der Luft schweben. Rauch ist weiß gefärbt. Meersalz ist blau und Staub braun. Von August bis Oktober 2017 wurden die Daten für das Video auf der Nordhälfte der westlichen Erdhalbkugel aufgezeichnet. Die Aerosole machen Winde sichtbar, die mitunter unsichtbar sind. Mitten in vielen faszinierenden Strömungen wirbeln rechts Orkane über den Atlantik. Einige Wirbelstürme peitschten Inseln und Küstenregionen in Nordamerika. Danach verflüchtigten sie sich im Nordatlantik.

Es lohnt sich, die Wettermuster dieses Jahres zu analysieren. Dann erhalten wir vielleicht schon nächstes Jahr genauere Vorhersagen von Unwettern.

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Unsere Geschichte in einer Minute

Videocredit und -rechte: MelodySheep, Symphony of Science, John Boswell; Musikcredit: Our Story

Habt ihr eine Minute, um die ganze Geschichte der menschlichen Existenz zu sehen? Dieser Film kombiniert mehrere Ausschnitte aus Videos. Er fasst unsere Geschichte prägnant zusammen und vertont sie.

Von Anfang bis Ende sind kurze Szenen eingeblendet. Es beginnt mit einer Animation des Urknalls. Dann folgt eine Reise durch das frühe Universum. Erde und Mond entstehen. Mehrzelliges Leben und Pflanzen kommen auf. Reptilien und Dinosaurier erleben ihren Aufstieg bis zu dem vernichtenden Einschlag eines Meteoriten. Er führt zum Aufkommen von Säugetieren und Menschen und schließlich zum Beginn der modernen Zivilisation.

Das Video dauert eine Minute. Es endet mit einem Flug über einen modernen Wolkenkratzer, und auf einem schneebedeckten Gipfel steht ein Mensch.

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Großer Wagen über dem Pyramid Mountain

Eine Landschaft mit hohen Bergen in der Ferne und immergrünen Bäume in der Nähe. Oben ist ein sternenklarer Himmel, an dem die Sterne des Großen Wagens leicht erkennbar sind. Ein Rollover-Bild beschriftet die Namen der Sterne des Großen Wagens.

Bildcredit und Bildrechte: Steve Cullen

Seit wann kennt ihr diese Sterngruppe? Viele Leute auf der ganzen Welt kennen sie. Doch verschiedene Kulturen verbinden mit dieser Sterngruppe unterschiedliche Bilder und Sagen. In Europa kennt man sie als Großer Wagen. Sie gehören zu einem Sternbild, das 1922 von der Internationalen Astronomischen Union Große Bärin (Ursa Major) genannt wurde.

Die anerkannten Namen dieser Sterne sind – von links nach rechts – Alkaid, Mizar und Alkor, Alioth, Megrez, Phekda, Merak und Dubhe. Meist hängen die Sterne in einem beliebigen Sternbild physisch nicht zusammen. Daher überrascht es, dass die meisten Sterne im Großen Wagen anscheinend nahe beisammen stehen und gemeinsam durch den Raum pflügen.

Diese Eigenschaft teilen sie mit weiteren Sternen in einem noch größeren Bereich am Himmel. Ihre gemessene gemeinsame Bewegung lässt vermuten, dass sie alle zu seinem losen, nahen Sternhaufen gehören. Vermutlich ist er nur etwa 75 Lichtjahre entfernt und bis zu 30 Lichtjahre groß. Der Haufen wird passend Ursa-Major-Gruppe genannt.

Das Bild zeigt die kultigen Sterne. Es wurde über dem Pyramid Mountain in Alberta (Kanada) fotografiert.

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