Silhouette der Raumstation auf dem Mond

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Bildcredit und Bildrechte: Eric Holland

Beschreibung: Was ist dieser ungewöhnliche Punkt auf dem Mond? Es ist die Internationale Raumstation. Mit präziser Zeiteinteilung wurde die Raumstation, welche die Erde umkreist, letzten Monat vor dem teilbeleuchteten gewölbten Mond fotografiert. Dieses Bild wurde in Palo Alto in Kalifornien (USA) mit einer Belichtungszeit von nur 1/667 Sekunde aufgenommen. Der Transit der ISS über den ganzen Mond dauerte nur etwa eine halbe Sekunde.

Eine genaue Betrachtung dieser ungewöhnlich scharfen ISS-Silhouette zeigt die Umrisse vieler Solarpaneele und Träger. Der helle Krater Tycho ist links unten zu sehen, auch das vergleichsweise raue, helle Gelände, das als Hochländer bekannt ist, sowie relativ glatte, dunkel gefärbte Bereiche, die als Maria bezeichnet werden. Online-Hilfsmittel zeigen Ihnen, wann die Internationale Raumstation in Ihrer Gegend sichtbar ist.

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Raketenstart, beobachtet von der Raumstation


Videocredit: ISAA, NASA, Besatzung Expedition 57 (ISS); Bearbeitung: Riccardo Rossi (ISAA, AstronautiCAST); Musik: Inspiring Adventure Cinematic Background von Maryna

Beschreibung: Haben Sie schon einmal einen Raketenstart gesehen – vom All aus? Wenn man dieses Zeitraffervideo genau betrachtet, sieht man von der Internationalen Raumstation (ISS) aus eine Rakete in den Erdorbit aufsteigen. Die russische Sojus-FG -Rakete wurde vor zehn Tagen im Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet, die Nutzlast war ein Progress MS-10-Modul (auch 71P), um benötigte Versorgungen zur ISS zu transportieren.

Im 90-Sekunden-Video (das etwa 15 Minuten zusammenfasst) sieht man Stadtlichter und Wolken, die auf der Erde links unten sichtbar sind, blaue und goldene Bänder atmosphärischen Luftleuchtens, die diagonal über die Mitte verlaufen, und rechts oben ferne Sterne, die hinter der Erde untergehen.

Außerdem ist zu sehen, wie eine Unterstufe zur Erde zurückfällt, während das robotische Versorgungsschiff seine Schubdüsen zündet für die Annäherung an die ISS, ein Weltraumlabor, das diesen Monat seinen 20. Jahrestag feiert. Derzeit leben drei Astronauten an Bord der ISS im Erdorbit. Sie leiten neben praktischeren Aufgaben zahlreiche Wissenschaftsexperimente, die das Wissen der Menschheit erweitern und künftige kommerzielle Industrie im niedrigen Erdorbit ermöglichen.

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Höhepunkte des nördlichen Herbsthimmels

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Illustrationscredit und -rechte: Universe2go.com

Beschreibung: Was sehen Sie zu dieser Jahreszeit am Nachthimmel? Diese Grafik zeigt einige Höhepunkte auf der Nordhalbkugel der Erde. Betrachtet man die Grafik als Ziffernblatt, dessen Zentrum unten liegt, sind frühe (nördliche) Herbsthimmelsereignisse nach links aufgefächert, späte Herbstereignisse sind nach rechts projiziert. Erdnahe Objekte sind näher an der Figur mit Teleskop unten in der Mitte abgebildet, doch fast alles Dargestellte ist ohne Teleskop sichtbar.

Wie zu jeder Jahreszeit treten Jahr für Jahr dieselben Sternbilder auf, und der Meteorstrom der Leoniden erreicht wie gewöhnlich Mitte November seinen Höhepunkt. Auch die Internationale Raumstation (ISS) ist wie gewöhnlich zeitweise als heller Punkt zu sehen, der nach Sonnenuntergang über den Himmel zieht. Zu den Planeten, die diesen Herbst nach Sonnenuntergang sichtbar sind, zählen Jupiter und Mars sowie gegen Herbstende Saturn.

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Eine Nacht, ein Teleskop, eine Kamera

Vor dem Dreiviertelmond sind Bilder fast aller Planeten mit ihren Monden angeordnet. Auch Pluto und die ISS sind dargestellt. Alle Bilder wurden im selben Maßstab fotografiert.
Bildcredit und Bildrechte: Fernando Cabrerizo (Centro Astronomico de Tiedra)

Diese Postkarten zeigen unser Sonnensystem. Sie entstanden alle in derselben Nacht am selben Ort mit demselben Teleskop. Alle sind im gleichen Maßstab gezeigt. So kann man die scheinbare Größe auf interessante Weise vergleichen.

Der Mond ist ein Mosaik aus sechs Bildern. Am Himmel ist er etwa ½ Grad breit. Die anderen Bilder wurden digital kombiniert oder einzeln fotografiert. Die echte Entfernung der Objekte steht bei jedem Einschub unten. Die Fotos zeigen die meisten Planeten im Sonnensystem mit ihren helleren Monden. Auch Pluto ist dabei. Nur der schwer fassbare Merkur fehlt, denn am Horizont standen Wolken. Dafür ist die Internationale Raumstation ISS abgebildet.

Die Bilder entstanden nachts am 21. Juli. Das Teleskop und die Kamera standen im Centro Astronómico de Tiedra in Spanien.

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Kleiner Planet Sojus

Aus einem Panorama entstand diese Projektion eines Kleinen Planeten. Oben steigt eine Rakete mit feuernden Triebwerken auf.
Bildcredit und Bildrechte: Andrew Bodrov

Mit lodernden Triebwerken stieg eine große Rakete von diesem kleinen Planeten auf. Er ist natürlich die Erde. Die große Rakete ist eine Sojus-FG. Sie startete am 6. Juni vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan und brachte das Raumschiff Sojus MS-09 in die Umlaufbahn. An Bord war die Besatzung der Expedition 56/57 der Internationalen Raumstation ISS. Sie bestand aus Sergei Prokopjew von Roskosmos, Serena Aunon-Chancellor von der NASA und Alexander Gerst von der ESA.

Das Raumschiff dockte zwei Tage später erfolgreich am Außenposten der Menschheit in der Erdumlaufbahn an. Die Kleiner-Planet-Projektion ist ein digital gekrümmtes und kombiniertes Mosaik. Es entstand aus Bildern, die 2018 bei der Star Trek car expedition fotografiert wurden. Das Panorama deckt 360 mal 180 Grad ab.

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Polarlicht und Manikouagan-Krater unter der Raumstation

Über der Erde krümmt sich orangefarbenes Nachthimmellicht. Links schimmert grünes und rotes Polarlicht. Unten ist eine auffällige runde Struktur, es ist der Manikouagan-Krater. Oben ragt ein Teil der ISS ins Bild.

Bildcredit: NASA

Auf diesem Bild findet ihr eine Reihe an Dingen: ein Polarlicht, Nachthimmellicht, einen der ältesten Einschlagskrater auf der Erde, Schnee und Eis, Sterne, Stadtlichter und einen Teil der Internationalen Raumstation ISS. Ihr erkennt die meisten dieser Objekte an ihren typischen Farben.

Das Polarlicht leuchtet links im Bild, es ist unten grün und oben rot. Nachthimmellicht schimmert orangefarben, es schwebt über der Erdkrümmung. Der runde Manicouagan-Krater in Kanada ist ungefähr 100 Kilometer groß und 200 Millionen Jahre alt. Ihr seht ihn rechts unten, er ist mit weißem Schnee und Eis bedeckt. Helle, farbige Sterne sind am dunklen Hintergrund des Weltraums verstreut. Stadtlichter leuchten in hellem Gelb und sprenkeln die Landschaft. Oben ragt ein brauner Teil der Internationalen Raumstation (ISS) ins Bild.

Dieses Bild wurde 2012 auf der ISS fotografiert.

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Polarlicht und Sonnenaufgang

Die Polarlichter, die sich unter der ISS ausbreiten, sind nur noch kurz zu sehen. Links oben kündigt sich schon der Sonnenaufgang an. Vom Rand ragen Solarpaneele und eine Kapsel ins Bild. Unten ist die Erde, am oberen Ende verläuft ein bräunlicher Rand aus Nachthimmellicht.

Bildcredit: NASA, Internationale Raumstation, Ricky Arnold

Auf der Internationalen Raumstation ISS kann man ein Polarlicht nur bis zum Sonnenaufgang bewundern. Danach wird die Erde im Hintergrund zu hell. Leider dauert es nach Sonnenuntergang wegen des schnellen Umlaufs der ISS um die Erde bis zum Sonnenaufgang meist weniger als 47 Minuten. Dieses Bild zeigt grüne Polarlichter unter der ISS und rechts oben am Horizont. Links oben breitet sich schon der Sonnenaufgang aus.

Im Weltraum ein Polarlicht zu beobachten kann verzaubern. Die veränderliche Form wurde mit einer riesigen grünen Amöbe verglichen. Polarlichter entstehen, wenn energiereiche Elektronen und Protonen von der Sonne auf das Erdmagnetfeld treffen. Dort wirbeln sie so schnell zur Erde hinab, dass dadurch Atome und Moleküle in der Atmosphäre aufleuchten. Die ISS kreist fast in derselben Höhe wie Polarlichter. Häufig fliegt sie mitten durch die dünnen oberen Schichten eines Polarlichts. Das schadet aber weder den Astronauten, noch verändert es die Form des Polarlichts.

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Flug über die Erde bei Nacht II

Videocredit: NASA, Portal für Weltraumfotografie; Musik: The Low Seas (The 126ers)

Was sieht man, wenn man um die Erde kreist? Die Internationale Raumstation ISS tut das alle 90 Minuten. Die Leute an Bord fotografieren dabei Bildfolgen, aus denen manchmal Videos entstehen.

Dieses Video zeigt in Zeitraffer viele Naturschauspiele auf der dunklen Erde. Zu Beginn schimmern links oben grüne und rote Polarlichter über den weißen Wolken. Bald kommen Stadtlichter in Sicht. An diesen erkennt man, dass die Raumstation über Nordamerika und weiter über Florida zieht. In der zweiten Sequenz fliegt sie über Europa und Afrika und zieht am Ende über den Nil. Kurze Lichtblitze beleuchten die Gewitter. Weit entfernte Sterne gehen hinter dem grünlich-goldenen Schimmer der Erdatmosphäre auf.

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