Venus durch Wassertropfen

An einem Baum war eine Glasscheibe befestigt, die mit Wassertropfen bespritzt war. Die Tropfen bilden die Venus über einem Baum am westlichen Horizont ab. Das Bild wurde umgedreht.

Bildcredit und Bildrechte: John Bell

Das kreative Astrofoto zeigt die Venus. Sie ist der gleißende „Stern“ am Abendhimmel des Planeten Erde. Das Foto entstand am 18. Jänner in Milton Keynes (UK) mit einem Makroobjektiv. Es zeigt Mehrfachbilder des Himmels am westlichen Horizont kurz nach Sonnenuntergang.

Die Bilder entstanden durch Wassertropfen auf einer Glasscheibe an einem Baum. Die Oberflächenspannung zog die Wassertropfen zu einfachen linsenähnlichen Formen. Die Tropfen brechen Licht. So entstanden Bilder, die auf dem Kopf stehen. Daher wurde die Szene umgedreht. So kann man die multiple Makro-Himmelslandschaft bequem richtig herum betrachten.

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Als der Mars dem Neptun begegnete

Der Sichelmond, Venus, Mars und Neptun stehen in einer Reihe. Der untere Bildeinschub zeigt den Mond vergrößert, der obere Einschub zeigt die enge Konjunktion zwischen Mars und Neptun.

Bildcredit und Bildrechte: Stephen Mudge

Am 1. Jänner half der Mars Leuten mit Fernglas dabei, einen Eisriesen auf ihrer Liste abzuhaken. Die Sichtlinie zum hellen Roten Planeten lag am Nachthimmel der Erde weniger als 0,02 Grad neben dem blassen Neptun. Der zeitliche Abstand der Bildfelder zur engsten Begegnung betrug nur 3 Stunden. Sie zeigen die Erscheinung des seltsamen Paares am Himmel über der australischen Stadt Brisbane.

Das Weitwinkelbild zeigt den schmalen Sichelmond zu Neujahr und Venus als gleißenden Abendstern. Beide stehen im Westen am Horizont. Mars und Neptun sind rechts oben markiert. Die beiden vergrößerten Bildeinschübe wurden mit demselben Teleobjektiv fotografiert. Daher zeigen sie die Mars-Neptun-Konjunktion und die scheinbare Größe des Sichelmondes im gleichen Maßstab. Diese Woche nähert sich Neptun im Westen der Venus.

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Monduntergang über dem Hafen von New York

Über dem Hafen von New York steht rechts ganz tief der Mond, links ist die Freiheitsstatue hell beleuchtet, und oben in der Mitte strahlt die Venus.

Bildcredit und Bildrechte: Stan Honda

Diese Momentaufnahme zeigt Meer und Nachthimmel bei der Hafenstadt New York, als der Mond am 1. Jänner unterging. Das warme Licht des etwa 3 Tage alten Sichelmondes zu Neujahr leuchtet durch Dunst und dünne Wolken. Die Mondscheibe ist zu etwa 10 Prozent beleuchtet.

Auch die Venus funkelt im Westen über dem Horizont. Sie ist im Dunst des Stadthimmels leicht erkennbar. Sie beginnt das Jahr als Abendstern. Wie der Mond weist auch die Venus vom Planeten Erde aus gesehen viele Phasen auf. Als das Jahr begann, war die gleißende Scheibe des inneren Planeten zu etwa 50 Prozent beleuchtet, wenn man sie mit einem Teleskop betrachtete.  Anfang März wird sie eine größere, schmale Sichel.

Das Leuchtfeuer im Hafen von New York, die Freiheitsstatue, bildet links die irdische Ecke des nächtlichen Dreiecks.

Ö1-Nachtquartier: „Das Jahr in den Sternen“ mit Maria Pflug-Hofmayr

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Die Milchstraße über einem Schiffswrack

Über einem Schiffswrack wölbt sich die Milchstraße.

Bildcredit und Bildrechte: Sergio Montúfar (Planetario Ciudad de La Plata)

Was ist mit diesem Schiff passiert? Es strandete 2002 bei einem gewaltigen Sturm an der Küste von Argentinien. Das verlassene Schiff heißt Naufragio del Chubasco. Es havarierte in der Nähe der fast verlassenen Stadt Cabo Raso (1 Einwohner).

Das rostende Schiff liefert einen malerischen, etwas gruseligen Vordergrund für den schönen Himmel oben. Der großen Bogen unserer Milchstraße wölbt sich am Himmel. Dort leuchten Galaxien, darunter die Große und die Kleine Magellansche Wolke. Auch Sterne wie Kanopus und Atair, Planeten wie Mars und Neptun sowie Nebel wie die Lagune, Carina und den Kohlensack sind zu sehen.

Das Mosaik entstand aus mehr als 80 Bildern. Sie wurden Anfang September fotografiert. Es gibt auch ein interaktives 360-Grad-Panorama dieses Bildes. Wie der waghalsige Astrofotograf berichtet, war der gruseligste Teil beim Fotografieren dieses Bildes nicht das verlassene Schiff, sondern die ungewöhnlich große Menge schwarzer, haariger Raupen.

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Dämmerung mit Mond, Merkur und Radioantenne

In der Abenddämmerung steht eine gelb beleuchtete Radio-Parabolantenne, die Schüssel ist nach oben gerichtet. Darüber verfärbt sich der Himmel von leuchtend rot aufwärts nach mittelblau. Oben steht der Mond, die schmale Sichel zeigt nach unten, die Nachtseite nach oben. Links unter dem Mond leuchtet Merkur.

Bildcredit und Bildrechte: Pierluigi Giacobazzi

Am 29. September stand Merkur in der Morgendämmerung beim Mond. Er war so weit von der Sonne entfernt, wie es ihm möglich ist. Der innerste Planet erreichte am Himmel des Planeten Erde fast seine größte Elongation. In der bunten Szene leuchtet Merkur links unter der abnehmenden Mondsichel, die von der Sonne beleuchtet ist. Die Nachtseite des Mondes wird von der Erde beleuchtet. Der neue Mond lag in den Armen des alten Mondes.

Unten steht die italienische Astrophysikalische Radiostation Medicina. Sie befindet sich in der Nähe von Bologna. Eine Reihe niedriger Antennen gehört zur ersten italienischen Anordnung von Radioteleskopen, sie tragen die Bezeichnung „Kreuz des Nordens“. Dazu kommt eine 32 Meter große Parabolantenne. Wer am 8. Oktober den Mond beobachten möchte, muss natürlich nicht frühmorgens aufstehen. Bei der Internationalen Nacht der Mondbeobachtung steht der Mond nach Sonnenuntergang hoch und hell als Halbmond am Abendhimmel.

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Trifid, Lagune und Mars

In den dichten Sternfeldern im Sternbild Schütze sind von links oben nach rechts unten der Trifidnebel M20, der Lagunennebel M8 und der Planet Mars verteilt.

Bildcredit und Bildrechte: Mohammad Nouroozi

Die hellen Nebel und Sternhaufen hier sind beliebte Stationen bei Teleskopreisen im Sternbild Schütze und in den überfüllten Sternfeldern der zentralen Milchstraße. Das Sichtfeld ist 5 Grad breit. Der farbige Trifidnebel links oben wurde im 18. Jahrhundert von dem französischen Astronomen Charles Messier als M20 katalogisiert. In der Mitte befindet sich M8, der ausgedehnte Lagunennebel. Beide sind bekannte Regionen mit Sternbildung. Sie sind zirka 5000 Lichtjahre entfernt.

Rechts unten ist ein gelbliches Gestirn in einer Linie mit M8 und M20. Es ist der Planet Mars, der am 29. September durch dasselbe Sichtfeld zog. Er war an diesem Tag nur 8,8 Lichtminuten von der Erde entfernt. Diese Entfernung entspricht etwa einer Astronomischen Einheit (AE), das ist die Entfernung von der Erde zur Sonne. Mars ist im Bild überbelichtet. Seine Lichtkreuze stammen von der Halterung des Fangspiegels. Natürlich wissen wir seit Langem, dass der Mars über den Nachthimmel des Planeten Erde wandert.

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Rückläufiger Mars and Saturn

Rechts zieht der Planet Mars eine lange Schleife, links oben der Planet Saturn, wobei die Distanzen zwischen den einzelnen Aufnahmen deutlich kleiner sind.

Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Die Planeten Mars und Saturn wandern. Sie standen einen Großteil dieses Jahres am Nachthimmel der Erde auffallend nahe beisammen. Diese zusammengesetzte Himmelsansicht entstand aus einer Bildserie, die von Mitte Dezember bis Anfang dieser Woche aufgenommen wurde. Das Ergebnis zeigt die Zeit während der Opposition. Sie fand nördlich vom hellen Stern Antares nahe bei der zentralen Wölbung der Milchstraße statt.

Ein dazugehöriges Video zeigt die Bewegungen der Planeten vorwärts und rückwärts. Saturns scheinbare Bahn verläuft entlang einer flachen, kompakten Schleife. Mars zieht die weite, s-förmige Umkehrbahn im Bild. Sie verläuft von rechts oben nach links unten. Um die Punkte und Daten zu verbinden, schiebt den Mauspfeil über das Bild oder folgt diesem Link.

Es scheint, als würden Mars und Saturn auf ihrer Bahn in die verkehrte Richtung laufen. Doch die rückläufige Bewegung vor dem Hintergrund der Sterne spiegelt die Bahnbewegung der Erde. Eine rückläufige Bewegung beobachten wir immer dann, wenn die Erde innen einen Planeten überholt, dessen Bahn weiter von der Sonne entfernt ist. Die Erde bewegt sich nämlich auf ihrer kleineren Bahn schneller.

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Mars in den Wolken

Zwischen bunten Nebeln sind helle Lichter verteilt, im Hintergrund sind Wolken aus zarten Sternen. Eins der hellen Lichter ist ein Kugelsternhaufen. Die Nebel sind Reflexionsnebel und Emissionsnebel. Auch der Planet Mars ist im Bild.

Bildcredit und Bildrechte: Sebastian Voltmer

Mars wandert durch dieses atemberaubende Sichtfeld. Er liegt deutlich vor diesen farbigen kosmischen Wolken. Das Mosaik wurde aus Teleskopbildern konstruiert. Es ist etwa 5 Grad breit, das sind 10 Vollmonde. Das Bild zeigt die Position des Mars am 25. August, als er mehr als 7 Lichtminuten von der Erde entfernt war. Er lag fast in der Sichtlinie zum hellen Stern Antares und dem Wolkenkomplex bei Rho Ophiuchi.

Der gelbliche Mars steht links oben. Er sieht Antares sehr ähnlich, der unter der Mitte steht. Er ist auch als Alpha Scorpii bekannt. Rechts neben Antares leuchtet der Kugelsternhaufen M4. Er ist jedoch etwa 7000 Lichtjahre entfernt, Antares im Vergleich dazu nur 500 Lichtjahre. Das bläuliche Sternenlicht von Rho Ophiuchi ist etwas näher als Antares. Es wird von den staubhaltigen Molekülwolken oben reflektiert.

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