Licht am Ende der Straße

Eine Straße führt zum Horizont. Darüber leuchten drei helle Planeten im Abendrot. Links und rechts sind dunkle Silhouetten von Bäumen. Steil steigt Zodiakallicht zum Himmel auf, oben zieht schräg über den dunklen Nachthimmel.

Bildcredit und Bildrechte: Josh Calcino

Am Ende der Landstraße ist ein helles Licht. Es ist eine unglaublich enge Konjunktion zweier Planeten. Am 27. August nach Sonnenuntergang leuchteten die gleißende Venus und Jupiter auf dieser himmlischen Nachtlandschaft fast wie ein einziges Himmelslicht. Sie wurden in der Nähe von Lake Wivenhoe im australischen Queensland fotografiert.

Das spektakuläre senkrechte Panorama von der Südhalbkugel zeigt die zentrale Milchstraße nahe dem Zenit an der Spitze einer Säule aus Zodiakallicht, das in der Ebene der Ekliptik schimmert. Auch Mars und Saturn befinden sich in der Nähe der Ekliptik, knapp unter der zentralen Wölbung der Galaxis. Links über einem Baum am Horizont fügt sich der flüchtige Planet Merkur zu den Lichtern am Ende der Straße.

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Die Milchstraße geht unter

Über dem Horizont wölbt sich die Milchstraße mit diffusen Sternwolken und dunklen Staubwolken. Darunter bilden die Planeten Mars und Saturn mit dem hellen Stern Antares ein Dreieck knapp über den Bäumen.

Bildcredit und Bildrechte: Juan Carlos Casado (TWAN, Erde und Sterne)

Bei dunklem Himmel kann der Untergang der Milchstraße ein dramatischer Anblick sein. Unsere Galaxis ist von der Seite zu sehen. Sie verläuft über der staubigen namibischen Wüste fast parallel zum Horizont und reicht vom hellen, südlichen Zentauren links bis Kepheus rechts im Norden.

Das digital kombinierte Panorama zeigt eine Landschaft mit Nachthimmel von Anfang August mit den Sternwolken der Milchstraße und Flüssen aus kosmischem Staub. Die Farben der Nebel sind mit bloßem Auge nicht sichtbar.

Mars, Saturn und Antares sieht man sogar bei einem helleren Nachthimmel. Sie bilden das helle Dreieck, das die Bäume unter der Wölbung der Galaxis berührt. Unsere Milchstraße ist nicht die einzige Galaxie im Bild. Rechts schimmern bei der Milchstraße zwei weitere große Mitglieder der Lokalen Gruppe. Es sind die Andromedagalaxie und die Dreiecksgalaxie.

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Fünf Planeten und der Mond über Australien

Über einer Bucht steigen die Planeten Venus, Merkur, Jupiter, Mars und Saturn sowie der Mond in einer Reihe steil vom Horizont auf. Über dem Horizont ist ein schmaler Streifen Abendrot. Oben schimmert die Milchstraße am nachtblauen Himmel.

Bildcredit und Bildrechte: Alex Cherney (Terrastro, TWAN)

Wenn Planeten in einer Reihe stehen, ist das kein Zufall. Denn alle Planeten kreisen in (fast) derselben Ebene um die Sonne. Diese Ebene heißt Ekliptik. Bewohner* der Erde befinden sich praktisch immer in dieser Ebene. Von dort aus gesehen sind die Planeten auf ein schmales Band begrenzt.

Wenn aber mehrere helle Planeten in fast derselben Richtung stehen, ist das Zufall. So eine Begegnung wurde letzte Woche fotografiert. Oben standen sechs Planeten und der Erdmond kurz vor Sonnenuntergang in einer Reihe über der Mornington-Halbinsel im australischen Victoria. Das große Bild zeigt auch ein zweites Band: die zentrale Milchstraße.

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Mars in größter Nähe

Vor der von Kratern übersäten Oberfläche des Mondes, der rechts unten ins Bild ragt, sind 9 Bilder des Mars aufgereiht. Das erste links ist vom 13. Jänner, das letzte rechts vom 20. Dezember. Das mittlere Bild entstand bei der größten Annäherung und ist am größten.

Bildcredit: NASA/JPL-Caltech

Wann erscheint Mars am größten? Wenn die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne innen an Mars vorbeizieht, liegen Sonne, Erde und Mars kurz in einer Reihe. Diese Ausrichtung nennt man Opposition. Das Bild zeigt die Marsopposition dieses Jahres und wie Mars später noch aussehen wird. Eigentlich ändert sich die scheinbare Größe des Mars stetig. Die monatlichen Größensprünge sind anschaulicher.

In den ersten Monaten des Jahres blickt man von der Erde aus relativ großer Entfernung sehr seitlich auf den Mars. Daher wirkt er klein und seine Phase nicht voll. Er ist nur zu drei Vierteln beleuchtet. Im Laufe der Monate wird Mars immer größer und voller. Der Tag, an dem Mars in Opposition der Erde am nächsten stand, war der 22. Mai. Im Juni zog die Erde innen am Mars vorbei, und ein Teil auf der anderen Marsseite war abgeschattet.

Mars wird gegen Ende 2016 immer kleiner. Selbst wenn ihr den Mars von der Erde aus die ganze Zeit auf seiner Bahn beobachtet, zeigt er nie eine Sichelphase.

Hinweis: Das Video, das ursprünglich hier gezeigt war, wurde entfernt.

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Mond und Merkur über Las Campanas

Über den chilenischen Bergen breitet sich ein malerisches Abendrot über dem Horizont aus. Nach oben hin wird der Himmel dunkelblau. Unten begegnet die Venus dem Stern Regulus, oben steht die Mondsichel mit beleuchteter Nachtseite knapp neben dem Planeten Merkur.

Bildcredit und Bildrechte: Yuri Beletsky (Carnegie Las Campanas Observatory, TWAN)

Letzten Donnerstag war der Blick zum Sonnenuntergang auf dem 2,5 km hohen Gipfel des Cerro Las Campanas in den einsamen chilenischen Anden eindrucksvoll. Der helle Merkur verblasst gerade. Er stand sehr nahe beim zwei Tage alten Mond. Die Mondsichel war von der Sonne beleuchtet, die Mondnacht von der Erde. Der Mond stand über der malerischen Gebirgslandschaft neben dem flüchtigen innersten Planeten.

Unter der Konjunktion begegnete die gleißende Venus dem hellen Stern Regulus. Der westliche Horizont war sehr farbenfroh. Der prächtige Himmel über Las Campanas war natürlich nicht unerwartet. Dort befinden sich die Magellan-Zwillingsteleskope am Las-Campanas-Observatorium. Auf dem Gipfel ist die Baustelle des künftigen Giant Magellan Telescope.

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Betrachte das Universum

Vorne sind rund geschliffene Felsen, rechts oben steht eine Person und hält ein Licht in der Hand, links ist die Silhouette eines Nadelbaums. Dazwischen steigt die Milchstraße nach links auf. In der Mitte verlaufe mächtige dunkle Staubwolken. Über der Person schimmern die bunten Nebel beim Stern Rho Ophiuchi.

Bildcredit und Bildrechte: A. Garrett Evans; Beschriftung: Judy Schmidt

Kann man auf einen Felsen klettern und das Universum entdecken? Ja. Es gibt zwar viele Aufzeichnungen. Trotzdem könnt ihr für euch Sterne, Planeten und die Ebene unserer Milchstraße orten. Alles, was ihr braucht, ist ein dunkler, klarer Himmel. Der Felsen ist optional. Wenn ihr eine Kamera habt, könnt ihr außerdem blasse Nebel, Galaxien und lange Fasern aus interstellarem Staub fotografieren.

Wenn ihr digitale Bilder bearbeitet, könnt ihr blasse Strukturen herausarbeiten, wissenschaftliche Farben aufzeigen sowie Bilder von Vordergrund und Hintergrund verschmelzen. Ein Astrofotograf erstellte dieses Bild und nützte dazu alle Möglichkeiten. Die Einzelbilder wurden Anfang des letzten Monats in einer Nacht in Abständen von wenigen Metern fotografiert. Das malerische Umfeld war Sand Beach in Stonington im US-Bundesstaat Maine. Die Kamera zeigte nach Süden zur Penobscot Bay.

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Den Himmel über Argentinien enträtseln

Über einem Hügel mit Sternwarte wölbt sich die prächtige Milchstraße. Am Himmel sind helle Sterne, Planeten, die Magellanschen Wolken und schließlich auch ein Komet verteilt.

Bildcredit und Bildrechte: Sergio Montúfar; Danksagung: Planetario Ciudad de La Plata / CASLEO-Observatorium

Seht ihr den Kometen? Genau, ein scharfes Auge sieht Tausende Sterne, zig Sternbilder, vier Planeten, drei Galaxien und das Zentralband der Galaxis. Sie alle sind am Himmel dieses spektakulären 180-Grad-Panoramas verteilt.

Wenn ihr wisst, wonach ihr sucht, erkennt ihr ein durchdringendes grünes Nachthimmellicht, eine irdische Wolke, den Himmelssüdpol und sogar einen fernen Sternhaufen. Doch sie alle sind leichter zu finden als der Komet 252P/LINEAR. Das Bild wurde Anfang April im Nationalpark El Leoncito in Argentinien fotografiert. Es zeigt auch die Kuppel des Jorge-Sahade-Teleskops rechts auf dem Hügel.

Habt ihr den Kometen schon entdeckt? Wenn ja, gut! (Es ist der grüne Fleck links.) Besonders schwierig ist es, die Kleine Magellansche Wolke zu sehen.

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Sommerplaneten und die Milchstraße

Über der Landschaft im Nationalpark Uludağ in der türkischen Provinz Bursa breitet sich ein Nachthimmel mit drei Planeten und der Milchstraße aus.

Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Diese Landschaft mit Nachthimmel liegt im Nationalpark Uludağ in der türkischen Provinz Bursa auf dem Planeten Erde. Am Horizont breitet sich Licht aus, doch man sieht immer noch die Sterne und Nebel der Milchstraße. Sie schimmern in der nördlichen Sommernacht über den Lichtern. Oben glänzen drei andere Planeten. Ganz rechts steht Jupiter. Mars leuchtet nahe der Bildmitte und Saturn rechts neben dem gewölbten Zentrum unserer Galaxis.

Die Panoramaszene wurde am 6. Juli fotografiert. An dem Tag waren bei allen drei Planeten Roboter-Raumsonden von der Erde im Einsatz. Auf dem beliebten Mars tummeln sich fünf (von drei verschiedenen Raumfahrtagenturen): MAVEN (NASA), die Mars Orbiter Mission (Indien), Mars Express (ESA), Mars Odyssey (NASA) und der Mars Reconnaissance Orbiter (NASA). Um den beringten Saturn kreist die ausdauernde Raumsonde Cassini. Juno kam soeben beim markanten Gasriesen Jupiter an und umkreist ihn nun.

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