Landschaft mit Mars und Milchstraße

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Bildcredit und Bildrechte: Jose Luis Hernandez Verdejo

Beschreibung: Der Mars leuchtet nun hell am Himmel des Planeten Erde. Er hat einen gelblichen Farbton und geht über den fernen Hügeln dieser ruhigen Nachthimmelslandschaft auf. Dieses Landschaftspanorama wurde letzten Monat im Parque Nacional de Cabaneros (Spanien) fotografiert.

Auch die Milchstraße erhebt sich hinter den fernen Hügeln in den sternklaren Himmel. Ihre blassen, rosaroten Nebel, kosmischen Gräben und Staubflüsse sind mit dem blassen, diffusen Leuchten des Sternenlichtes vermischt. Der helle Stern Antares imitiert den gelblichen Farbton des Mars, er leuchtet rechts neben den Sternwolken der zentralen Milchstraße. CubeSats von der Erde sind auf dem Weg zum Roten Planeten.

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Jupitersaison, hawaiianischer Himmel

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Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Die vulkanische Aktivität auf Hawaii hat zugenommen, seit diese hawaiianische Nachtlandschaft zu Beginn dieses Jahres aufgenommen wurde. Neue Schlote und Lavaströme liegen etwa 30 Kilometer östlich in Richtung des treibenden Rauchs und Dampfs im Panoramablick auf die Caldera des Kīlauea und den Krater Halemaʻumaʻu, der im Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark fotografiert wurde.

Dieses Jahr leuchtet Jupiter hell am späten Frühlings- und frühen Sommerhimmel. Er ist das hellste Himmelslicht hoch im Süden der Szene, wo die Wölbung der Milchstraße über Dämpfen und Wolken aufgeht. Der gelbliche Antares ist der helle Stern am Ende der dunklen Staubflüsse, die beim Zentrum unserer Galaxis zu sehen sind. Nahe dem Horizont leuchten die Sterne Alpha und Beta Centauri sowie das kompakte Kreuz des Südens durch den fast zu hellen Vulkanrauch.

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Milchstraße und Nachthimmellicht

Der ganze Himmel über der chilenischen Atacama ist von orange gefärbtem Nachthimmellicht geflutet. Links verläuft die Milchstraße nach oben. Unten steht das Las-Campanas-Observatorium. Der helle Planet Jupiter leuchtet oben. Links sind die Magellanschen Wolken.

Bildcredit und Bildrechte: Yuri Beletsky (Carnegie Las-Campanas-Observatorium, TWAN)

Das Nachthimmellicht war eindrucksvoll. Letzte Woche flutete es nach Sonnenuntergang den ganzen Himmel von Horizont zu Horizont. Es bedeckte in einer Herbstnacht den Himmel über dem Las-Campanas-Observatorium in der chilenischen Atacamawüste. Das Leuchten war so intensiv, dass es sogar Teile der Milchstraße abschwächte.

Nachthimmellicht (Airglow) entsteht, wenn die UV-Strahlung der Sonne Atome in der Luft ionisiert. Es schimmert in ähnlicher Höhe wie Polarlichter. Meist fotografiert man Nachthimmellicht mit empfindlichen Digitalkameras in Farbe. Hier wirkt es fast feurig. Der größte Teil stammt von Sauerstoffatomen, die extrem dünn verteilt sind. In den letzten Jahren trat es häufig nachts auf der Südhalbkugel auf.

In dieser dunklen Nacht sah man außer der Milchstraße auch das starke Nachthimmellicht mit bloßem Auge, nur ohne Farbe. Doch das hellste Himmelslicht ist Jupiter. Er steht gegenüber der Sonne nahe bei der zentralen Wölbung der Milchstraße. Hier strahlt er über dem östlichen Horizont (oben). Die Große und Kleine Magellansche Wolke glänzen links unter der galaktischen Ebene am südlichen Horizont.

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Galaxis, Meteore und Flugzeuge über dem Bryce Canyon

Über dem malerischen Bryce Canyoun mit seinen urzeitlichen Hoodoos aus Sandstein wölbt sich die Milchstraße wie ein Bogen. Lichtstreifen von Meteoren blitzen über den Himmel.

Bildcredit und Bildrechte: Dave Lane

Manchmal sind Land und Himmel lebhaft und schön zugleich. Die Landschaft ist der Bryce Canyon in Utah in den USA. Er ist für seine vielen interessanten Felsformen bekannt, die im Lauf von Jahrmillionen erodiert sind. In der fotogenen Landschaft am Himmel wölbt sich die zentrale Scheibe unserer Milchstraße. Flugzeuge ziehen am Horizont drei kurze Streifen. Mindestens vier lange Streifen stammen wahrscheinlich von Meteoren der Eta Aquariiden. Zu den vielen Sternen zählen auch die drei hellen Sterne des Sommerdreiecks.

Das digitale Panorama entstand 2014 aus 12 kleineren Bildern des heutigen Datums. Gestern und heute erreicht der Meteorstrom der Eta Aquariiden, der jedes Jahr wiederkehrt, seinen Höhepunkt. Wenn der Himmel dunkel ist und die Augen an die Dunkelheit angepasst sind, sieht man mit etwas Geduld vielleicht alle paar Minuten einen Meteor.

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Gaias Milchstraße

Die ovale Abbildung zeigt unsere ganze Milchstraße. Sie entstand, indem der Satellit Gaia die Helligkeit, Farbe, Position und Distanz von 1,3 Milliarden Sternen präzise vermaß. Rechts unten sind die Magellanschen Wolken.

Bildcredit und Bildrechte: ESA, Gaia, DPAC

Dieses prachtvolle Panorama zeigt unsere Milchstraße und Galaxien in ihrer Nähe. Es ist kein Foto, sondern eine Karte. Dafür wurden fast 1,7 Milliarden Sterne einzeln vermessen. So entstand ein großer astronomischer Datensatz. Er ist die zweite Veröffentlichung von Daten des Satelliten Gaia, der den Himmel abtastet. Der Datensatz enthält präzise Angaben zu Position, Helligkeit, Farbe und parallaktischer Distanz für 1,3 Milliarden Sterne. Das sind etwa ein Prozent der Sterne in der Milchstraße.

Die Ebene der Milchstraße liegt flach im Sichtfeld von Gaias Karte der Sterndaten. Die meisten Sterne der Galaxis befinden sich in dieser Scheibe. Hohlräume und Risse in der galaktischen Ebene zeigen Staubwolken zwischen den Sternen und verdecken ihr Licht. Rechts unten schimmern die Große und Kleine Magellansche Wolke. Die beiden Nachbargalaxien liegen etwas unter der Milchstraße.

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Meteor über dem Kratersee

Über einem verschneiten Kratersee blitzt ein Meteor am sternklaren Himmel über der Milchstraße auf.

Bildcredit und Bildrechte: Brad Goldpaint (Goldpaint Photography)

„Habt ihr das gesehen?“ Diese Frage hört man bei einem Meteorschauer häufig, denn die Zeit, die ein Meteorblitz dauert, ist meistens zu kurz, um den Kopf zu drehen. Vielleicht besteht der Reiz darin, dass man helle Meteore aufblitzen sieht und dabei weiß, dass es einst kleine Körnchen auf einer anderen Welt waren, auch wenn man nicht jedes einzelne Erlebnis teilen kann.

Heute Nacht erreicht der Lyriden-Meteorstrom seinen Höhepunkt. Wenn der Himmel dunkel ist, sollten man an manchen Orten immerhin 20 Meteore pro Stunde aufleuchten sehen. Dieses Komposit entstand aus neun Aufnahmen, die 2012 fotografiert wurden. Darauf zieht ein heller Lyrid über den malerischen Crater Lake in Oregon in den USA. Vorne liegt Schnee. Weit hinter dem ruhigen See wölbt sich das majestätische Zentralband unserer Heimatgalaxie. Weitere Meteorströme sind dieses und jedes Jahr die Perseïden Mitte August und die Leoniden Mitte November.

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Milchstraße über Deadvlei in Namibia

Aus einem flachen Tonboden ragen verdorrte Reste von Bäumen. Darüber wölbt sich die Milchstraße.

Bildcredit und Bildrechte: Stefan Liebermann

Welcher Planet ist das? Es ist der einzige Planet mit Bäumen, den wir kennen. Doch die Bäume in Deadvlei sind seit mehr als 500 Jahren tot. Sie wuchsen im Namib-Naukluft-Park in Namibia auf der Erde. Zuvor hatten Regenfälle einen Fluss zum Überlaufen gebracht. Nachdem Sanddünen den Fluss verschoben hatten, verdorrten sie.

Dieses Kompositbild entstand letzten Monat und wurde zeitlich gut geplant. Darauf wölbt sich hoch oben das weit entfernte Band unserer Milchstraße über einem großen Strunk. Der Boden aus weißem Ton schimmert scheinbar im reflektierten Sternenlicht.

Links unter dem Bogen der Milchstraße steigt ein Band aus Zodiakallicht auf. Es ist Sonnenlicht, das von Staub reflektiert wird, der im inneren Sonnensystem kreist. Rechts über einer der größeren Sanddünen der Erde findet ein scharfes Auge die Große Magellansche Wolke. Sie ist eine Begleitgalaxie unserer Galaxis. Die Kleine Magellansche Wolke auf diesem Bild zu finden, ist vielleicht zu schwierig.

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Die Milchstraße über den Felsen der sieben starken Männer

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Bildcredit und Bildrechte: Sergei Makurin

Sicher habt ihr schon von den Sieben Schwestern am Himmel gehört. Aber kennt ihr die Sieben starken Männer auf der Erde? Die ungewöhnlichen Manpupunjor-Felsen stehen westlich vom Uralgebirge. Sie sind eines der sieben Wunder Russlands. Die urzeitlichen Säulen sind 40 Meter hoch. Wie sie entstanden sind, ist nicht bekannt.

Als der hartnäckige Fotograf die schroffen Steintürme im Winter bei Nacht fotografierte, kämpfte er im unwegsamen Gelände mit wenig einladendem Wetter. Im Februar 2014 hatte er endlich Erfolg. Er nützte den Selbstauslöser seiner Kamera, um vorne bei einer schneebedeckten Säule einen Blitz zu halten. Hoch oben leuchten Millionen Sterne. Das Band der Milchstraße kreuzt diagonal von links oben nach unten.

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