Milchstraßen-Wasserfall

Über einen Hang plätschert ein Wasserfall. Darüber steigt die Milchstraße auf. Es wirkt, als strömte der Wasserfall daraus hervor. Rechts leuchten die Große und die Kleine Magellansche Wolke.

Bildcredit und Bildrechte: Yuri Beletsky (Carnegie Las Campanas Observatory, TWAN)

Sie kann der trockenste Ort auf dem Planeten Erde sein. Dennoch fließt in der chilenischen Atacamawüste hoch in den Bergen noch Wasser. Nachdem der Fotograf dieses kleinen Baches mit fließendem Wasser entdeckt hatte, kehrte er an den Ort zurück und beobachtete, wie die Milchstraße am dunklen Südhimmel aufging. Er berechnete den Zeitpunkt, wann die Milchstraße und das fließende Wasser einander begegnen.

Das Panorama einer Landschaft mit Nachthimmel zeigt Sterne und Nebel, die in das Leuchten der Milchstraße getaucht sind. Sie teilen sich den Anblick mit den Begleitgalaxien der Milchstraße, der Großen und Kleinen Magellanschen Wolke. Sie leuchten rechts über dem Horizont. Der helle Stern Beta Centauri posiert über dem Wasserfall. Darüber liegen die dunkle Fläche des Kohlensack-Nebels und die Sterne im Kreuz des Südens.

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HESS-Teleskope erforschen den Hochenergiehimmel


Videocredit und -rechte: Vikas Chander, H.E.S.S.-Arbeitsgemeinschaft; Musik: Emotive Piano von Immersive Music

Beschreibung: Sie sehen aus wie moderne mechanische Dinosaurier, doch sie sind gewaltige schwenkbare Augen, die den Himmel beobachten. Das Observatorium High Energy Stereoscopic System (H.E.S.S.) besteht aus vier 12-Meter-Spiegelteleskopen, die ein größeres Teleskop mit einem 28-Meter-Spiegel umgeben. Sie wurden entwickelt, um seltsames Flackern aus blauem Licht – Tscherenkowstrahlung zu erkennen. Diese wird abgestrahlt, wenn geladene Teilchen sich etwas schneller bewegen, als die Lichtgeschwindigkeit in der Luft beträgt. Das Licht wird ausgesendet, wenn ein Gammastrahl von einer fernen Quelle ein Molekül in der Erdatmosphäre trifft und einen Schauer geladener Teilchen auslöst.

H.E.S.S. ist empfindlich für manche der energiereichsten Photonen (TeV), die das Universum durchkreuzen. H.E.S.S. ist seit 2003 in Namibia in Betrieb, suchte nach Dunkler Materie und entdeckte mehr als 50 Quellen, die energiereiche Strahlung abstrahlen, darunter Supernovaüberreste und die Zentren von Galaxien, die sehr massereiche Schwarze Löcher enthalten. Die H.E.S.S.-Teleskope wurden letzten September in Zeitrafferabläufen fotografiert. Während sie schwenkten und starrten, zischten gelegentlich Satelliten in der Erdumlaufbahn vor unserer Milchstraße und den Magellanschen Wolken vorbei.

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Laserangriff auf das galaktische Zentrum

Aus einer geöffneten Teleskopkuppel schießt ein Laserstrahl ins Zentrum der Galaxis. Links oben wölbt sich die Milchstraße.

Bildcredit: Yuri Beletsky (Carnegie Las Campanas Observatory, TWAN), ESO

Warum schießen Leute mit einem mächtigen Laser aufs Zentrum der Galaxis? Zum Glück ist das kein Erstschlag in einem galaktischen Krieg. Vielmehr versuchen Forschende am Very Large Telescope (VLT) in Chile, die Verzerrung der veränderlichen Erdatmosphäre zu messen.

In großer Höhe werden Atome mit Laser angeregt. Dadurch erscheinen sie wie ein künstlicher Stern. Regelmäßige Aufnahmen solcher künstlichen Sterne helfen Forschenden, die Unruhe der Atmosphäre sofort zu messen. Diese Information wird in einen VLT-Teleskopspiegel eingespeist. Der Spiegel wird dann leicht deformiert. So wird die Unschärfe minimiert. Hier beobachtete eine VLT-Einheit das Zentrum unserer Galaxis, daher wurde die Luftunruhe der Erdatmosphäre in diese Richtung gemessen.

Was einen intergalaktischen Krieg betrifft, sind im Zentrum unserer Galaxis keine Verluste zu erwarten. Das Licht dieses mächtigen Lasers wäre in Kombination mit dem Licht unserer Sonne nämlich höchstens so hell wie ein blasser, weit entfernter Stern.

APOD ist in den Weltsprachen Arabisch, Bulgarisch, Chinesisch (Peking), Chinesisch (Taiwan), Deutsch, Englisch (GB), Französisch (Frankreich), Hebräisch, Indonesisch, Japanisch, Katalanisch, Kroatisch, Montenegrinisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch (Brasilien), Russisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch, Syrisch, Taiwanesisch, Tschechisch, Türkisch, Türkisch und Ukrainisch verfügbar.

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Der Galaxienbaum

Vor dem klaren Himmel steht die Silhouette eines gestutzten Baumes. In seinen Zweigen hängt scheinbar die Milchstraße. Am rot beleuchteten Horizont stehen weitere Silhouetten von Bäumen.

Bildcredit und Bildrechte: César Vega Toledano; Beschriftung: Judy Schmidt

Zuerst kamen die Bäume. Im spanischen Salamanca fiel dem Fotografen ein Eichenwäldchen auf, das nach dem Stutzen ziemlich einzigartig aussah. Dahinter kam die Galaxis. Der Fotograf blieb bis 2 Uhr morgens wach. Er wartete, bis die Milchstraße auf die Höhe einer majestätischen Eiche gestiegen war. Der Standort war sorgfältig gewählt. Dort bildeten die Staubbahnen der Galaxis natürliche visuelle Fortsätze der Zweige im Baum.

Zuletzt kam das Licht. Ein Blitzlicht auf der Rückseite des Baumes machte ihn als Silhouette sichtbar. Zufällig sehen die Schemen der anderen Bäume am relativ hellen Horizont sehr ähnlich aus. Das Bild entstand Anfang des Monats als einzelne, 30 Sekunden belichtete Aufnahme. Die Milchstraße wurde digital verstärkt.

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Sommer- und Wintermilchstraße

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Dong Han

Beschreibung: Dieses Panorama einer Herbstnacht wurde etwa um Mitternacht fotografiert. Es folgt dem Bogen der Milchstraße am nördlichen Horizont im Hohen Venn im Nationalpark Eifel an der Grenze von Belgien und Deutschland.

Wenn Sie den Blick von Westen nach Osten (von links nach rechts) über die Auen schweifen lassen, sehen Sie noch einmal die auffälligen Sterne des nördlichen Sommers, die den Sternbildern weichen, welche bald die Nächte des nördlichen Winters dominieren. Der untergehende Wanderer Mars ganz links leuchtet am hellsten, er leuchtet noch in den fast übermächtigen irdischen Lichtern am südwestlichen Horizont. Die hellen Sterne Atair, Deneb und Wega, auch bekannt als nördliches Sommerdreieck, überspreizen links neben der Mitte die Milchstraße. Kapella und Aldebaran, Teil des nördlichen Wintersechsecks, leuchten beim hübschen Sternhaufen der Plejaden im Nordosten.

Die Sichtlinie entlang des Bretterweges führt fast direkt zum großen Wagen, der in diesen nördlichen Breiten eine Sterngruppe für alle Jahreszeiten ist. Folgen Sie den Zeigersternen des großen Wagens zum Polarstern und dem Himmelsnordpol, der fast genau darüber steht. Andromeda, die andere große Galaxie in der Himmelslandschaft, steht nahe dem oberen Bildrand.

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Mont Blanc, Meteor und Milchstraße

Über dem Mont Blanc leuchtet ein Sternenhimmel, der teilweise von orange beleuchteten Wolken verdeckt ist. Links neben der Milchstraße leuchtet Saturn, rechts Antares. Neben der Milchstraße blitzt ein grünlicher Perseïd auf.
Bildcredit und Bildrechte: Adrien Mauduit

Mitten in dieser stimmungsvollen Landschaft unter dem Nachthimmel steht der Mont Blanc, von Schnee bedeckt. Der Fotograf stand mit Blick nach Süden zu Europas höchstem Gipfel in den südlichen Schweizer Alpen. Dort vernebelten hohe, dünne Wolken den Himmel. Doch die Aufnahme, die 13 Sekunden belichtet wurde, zeigt die blassen Sternenfelder und die dunklen Teilungen der Milchstraße über dem berühmten weißen Berg.

Links leuchtet der helle Planet Saturn und rechts Antares, der Alphastern im Skorpion. Beide Lichter sind durch den Dunst aufgebläht. Sie leuchten hinter den Wolken und flankieren die zentrale Wölbung der Galaxis. Die Szene im Hochland entstand in der Nacht von 12. auf 13. August. Daher zieht neben der galaktischen Ebene auch ein Meteor der Perseïden seine grüne Spur.

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Die Milchstraße über der Trolltunga

Über einem Fluss, in dem sich der Himmel spiegelt, steigen steile Felswände auf. Vorne ragt Trolltunga über den Abgrund. Am Horizont stehen Berge, darüber steigt die Milchstraße senkrecht am sternklaren Himmel auf.
Bildcredit und Lizenz: Ruslan Merzlyakov (RMS Photography)

Nach einer langen Reise kam die Trollzunge in Sicht. Es ging zehn Stunden über steiniges Gelände. Ganze drei Reisen waren nötig, um die Felszunge bei klarem Nachthimmel zu fotografieren.

Trolltunga ist ein malerischer Felsvorsprung in der Nähe des Ringedalsvatnet in Norwegen. Er ragt in einer Höhe von etwa 700 Meter über gebirgige Klippen hinaus. Der Überhang ist Milliarden Jahre alt, ein gewachsener Fels aus dem Präkambrium. Vor etwa 10.000 Jahren schürften ihn die Gletscher bei einer Eiszeit aus.

Das Bild wurde aus zwei Aufnahmen kombiniert. Ein Bild zeigt die Erde im Vordergrund. Es wurde 15 Sekunden belichtet. 40 Minuten später folgte eine 87 Sekunden belichtete Aufnahme des Himmels dahinter. Tausende erkennbarer Sterne sprenkeln die gestirnte Landschaft. Dazu kommen Milliarden nicht aufgelöster Sterne im fast senkrechten Band der Milchstraße.

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Meer und Himmel leuchten an der Küste von Oregon

Am Oregon Coast Highway US 101 schimmerte an der Küste das Wasser blau, und auch der Sand leuchtete bei jedem Schritt auf. Über der surrealen Landschaft schimmert ein prachtvoller Sternenhimmel.
Bildcredit und Bildrechte: Rudy Montoya

Bei jedem Schritt leuchtete der Sand blau auf. Das Licht entstand durch Biolumineszenz. das blaue Leuchten schimmert auch in der Brandung. Die surreale Szene wurde letzten Monat an Meyer’s Creek Beach in Oregon in den USA fotografiert. Vorne stehen vulkanische Hügel im Meer. Am Horizont streut ein leichter Nebel das Licht.

Die Strahlen links am Horizont stammen von Scheinwerfern auf dem Oregon Coast Highway US 101. Das orangefarbene Licht rechts stammt von einem Fischerboot. In weiter Ferne steigt das Band der Milchstraße von einer dunklen Felsnase auf. Sechzehn Bilder wurden kombiniert, um die Milchstraße zu betonen und das Rauschen zu reduzieren.

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