Venus und die Plejaden im April

Die Venus wandert als Abendstern vor dem Sternhaufen der Plejaden vorbei; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Antonio Finazzi

Beschreibung: Anfang April sah man am Himmel auf der ganzen Welt, wie die Venus, unser gleißender Abendstern, vor dem hübschen Sternhaufen der Plejaden vorbeiwanderte.

Dieses Zeitrafferbild folgt dem Pfad des inneren Planeten während der hübschen Konjunktion und zeigt seine tägliche Annäherung an die Sterne der sieben Schwestern. Das Sichtfeld zeigt ein Komposit aus Aufnahmen, die mit einem nachgeführten Teleobjektiv gemacht wurden, es passt aber auch für Himmelsbeobachter mit Fernglas.

Der Sternhaufen und der Planet waren leicht mit bloßem Auge zu sehen. Die gezackte Erscheinung unseres Schwesterplaneten im Bild ist ein Beugungsmuster, das im Objektiv der Kamera entsteht. Alle Bilder wurden in einem Garten in Chiuduno in der Nähe von Bergamo in der Lombardei (Italien) fotografiert, wo zum Glück die Frühlingsnächte klar und das Wetter gut war.

Interessante APOD-Einsendungen: Galerie – Venus zieht vor den Plejaden vorbei
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Venus und die Schwestern

Der Planet Venus zieht am Sternhaufen der Plejaden vorbei; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Fred Espenak (Bifrost Astronomical Observatory)

Beschreibung: Nachdem sich die Venus am Himmel so weit von der Sonne entfernt hat, wie es nur möglich ist, kreuzen sich nun die Wege des gleißenden Abendsterns und des Sternhaufens der Plejaden. Wenn Sie nach Sonnenuntergang Richtung Westen sehen, teilen Sie die laufende Konjunktion mit Himmelsbeobachtern auf der ganzen Welt.

Dieses Himmelsgruppenfoto vom 2. April zeigt die Sicht von Portal in Arizona (USA). Doch sogar die hellen, mit bloßem Auge sichtbaren Sterne der Plejaden leuchten als viel blasser als die Venus. Die staubige Umgebung des Haufens mit den vertrauten bläulichen Reflexionsnebeln, die auf länger belichteten Teleskopbildern augenfällig sind, sieht man kaum, während die hellere Venus auf dieser Einzelaufnahme fast überbordend hell ist.

Venus und die Schwestern sehen ein bisschen wie Sternenkreuze aus, doch ihre stachelige Erscheinung stammt von Beugungsmustern, die durch die Lamellen in der Öffnung des Teleobjektivs entstehen.

Die letzte ähnliche Begegnung der Venus mit den Plejaden ereignete sich vor fast 8 Jahren.

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Stau im Stier

Stau im Stier - Venus und die Internationale Raumstation ISS beim Sternhaufen der Plejaden; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Lionel Majzik

Beschreibung: Kürzlich gab es im Stier einen Stau. Dieser Ausschnitt zeigt das Tierkreissternbild Stier in der ekliptischen Ebene des Sonnensystems am leicht dunstigen Himmel über Tápióbicske in Ungarn.

Am 1. April sah man dort eine eindrucksvolle Anhäufung. Von rechts nach links sauste die Internationale Raumstation durch den unteren Teil dieses Teleskopsichtfeldes. Der innere Planet Venus, der am Himmel des Planeten Erde so weit von der Sonne entfernt ist, wie es nur geht, steht rechts – überbelichtet und gleißend hell – und nähert sich viel langsamer. Links oben stehen die Schwestersterne der Plejaden.

Doch kein Bestandteil kam bei der engen Begegnung zu Schaden, weil sie einander nicht wirklich nahe war. Die Raumstation, die seit November 2000 ständig besatzt ist, kreist etwa 400 Kilometer über der Oberfläche des Planeten. Die Venus, derzeit der gleißende Abendstern, ist fast 2/3 einer Astronomischen Einheit entfernt. Der Sternhaufen der Plejaden, ein dauerhafter Bewohner des Stiers, ist 400 Lichtjahre entfernt.

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Venus und Plejaden im April

Der Planet Venus zieht als Abendstern vor dem Sternhaufen der Plejaden vorbei; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Illustrationscredit und Bildrechte: Fred Espenak (Bifrost Astronomical Observatory)

Beschreibung: Die Venus leuchtet derzeit als gleißender Abendstern. Überall auf der Welt beginnt die Venus heute Abend, am Himmel vor dem Sternhaufen der Plejaden vorbeizuwandern.

Diese digitale Himmelskarte zeigt den Weg des inneren Planeten während der hübschen Begegnung und zeigt ihre Position am Himmel im Laufe der nächsten Tage. Das Sichtfeld eignet sich gut für Himmelsbeobachter mit Fernglas, doch Sternhaufen und Planet sind auch leicht mit bloßem Auge sichtbar.

Vor 8 Jahren zog die Venus – von unserem Planeten aus gesehen – zuletzt vor den Sternen der sieben Schwestern vorbei und wird das in 8 Jahren wieder tun. Tatsächlich entsprechen 13 Umläufe der Venus um die Sonne – 13 Venusjahre – fast genau 8 Jahren auf dem Planeten Erde. Daher ist zu erwarten, dass unser Schwesterplanet alle 8 Jahre an denselben Ort am Himmel zurückkehrt.

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Venus and Jupiter am Horizont

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Juan Carlos Casado (TWAN)

Beschreibung: Was sind die beiden hellen Objekte am Horizont? Venus und Jupiter. Die beiden hellsten Planeten am Nachthimmel zogen – was die Winkeldistanz betrifft – vor zwei Tagen sehr nahe aneinander vorbei. Im Weltraum waren sie jedoch so weit voneinander entfernt wie sonst auch, da Jupiter (rechts) die Sonne ungefähr siebenmal weiter draußen umrundet als die Venus.

Das Planetenpaar wurde vor zwei Tagen fotografiert, der malerische Himmel bei Sonnenuntergang befindet sich in Llers in der spanischen Region Katalonien zwischen einem Baum und der Tochter des Astrofotografen.

Die beiden Planeten leuchten in den nächsten Tagen weiterhin markant am Abendhimmel im Westen, in der Nähe sind auch eine zunehmende Mondsichel und der blassere Saturn zu sehen. Ende November sinkt Jupiter mit jeder Nacht bei Sonnenuntergang tiefer zum Horizont, während die Venus höher steigt. Die nächste Jupiter-Venus-Konjunktion findet Anfang 2021 statt.

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Begegnung von Mond und Venus über einem Baum

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Alex Dzierba

Beschreibung: Was ist der helle Fleck beim Mond? Die Venus. Vor ungefähr einer Woche stand der Erdmond dem fernen Planeten Venus ungewöhnlich nahe – ein zufälliger Winkeleffekt (Appulse). So eine Zufallsbegegnung ist ähnlich einer Konjunktion (dieser Begriff bezieht sich auf die Koordinaten), bezeichnet aber allgemein, wenn zwei Himmelsobjekte scheinbar nahe beisammen stehen. Diese Begegnung von Mond und Venus – er betrug einmal nur 0,05 Grad – wurde am frühen Morgen bei Aufgang hinter dem KokoKrater auf der Insel O’ahu (Hawaii, USA) fotografiert.

Der Mond war in einer Sichelphase, links unten reflektierte er Sonnenlicht direkt, den Rest des Mondes sieht man im Erdschein – das ist Sonnenlicht, das von der Erde reflektiert wurde. Im Vordergrund sind die Blätter und Zweige eines Kiawebaums als Silhouetten vor der hellen Sichel zu sehen, andere erscheinen vor dem dunkleren Hintergrund weiß wegen des nach vorne gestreuten Lichts. Enge Winkelbegegnungen mit dem Mond treten typischerweise mehrmals pro Jahr auf. Zum Beispiel soll der Mond am 1. März in einem Abstand von weniger als 0,2 Grad am fernen Saturn vorbeiziehen.

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Der Hügel, der Mond und Saturn

Auf einem Hügel stehen zwei Gestalten neben einer Kamera auf Stativ. Hügel und Gestalten sind eine dunkle Silhouette. Rechts leuchtet der Sichelmond über dem Planeten Saturn am dunkelblauen Himmel in der Abenddämmerung.

Bildcredit und Bildrechte: Tamas Ladanyi (TWAN)

Letzten Sonntag war der Mond noch jung. Seine Sichel, die von der Sonne beleuchtet war, hing im Westen tief am Horizont, als die Sonne unterging. Der Mond war von der Erde beleuchtet, und der helle Planet Saturn begleitete ihn am Abendhimmel. Die schöne Konjunktion war auf dem ganzen Planeten zu sehen.

An diesem klaren Abend standen auf einem Hügel in der Nähe der ungarischen Stadt Veszprém Mutter, Tochter, der helle Planet und der junge Mond. Sie alle wurden auf dieser ruhigen nächtlichen Landschaft mit Teleobjektiv fotografiert. Manchen altert der Mond zu schnell. Heute schon bildet der sonnenbeleuchtete Teil eine Halbmondphase.

Dieses Wochenende können wir uns eine schöne Zeit mit Mond und Sternen machen. Wir erwarten den jährlichen Staubregen eines Kometen, der als Meteorstrom der Leoniden bekannt ist.

Zu Gast in der Ö1-SendungSternderl schauen – dem Himmel so nah

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Mond und Venus über Cannon Beach

Aus dem Meer ragen hohe Felsen. Dahinter färbt der Sonnenuntergang den Horizont rötlich. Am blauen Himmel darüber strahlt ein heller Punkt unter dem Sichelmond.
Bildcredit und Bildrechte: James W. Young

Was ist der Punkt neben dem Mond? Die Venus. Vor zwei Tagen zog der Sichelmond langsam an der Venus vorbei und war bei der größten Annäherung nur zwei Grad von ihr entfernt. Diese Konjunktion war aber nur eines von mehreren fotografischen Abenteuern unseres Mondes in diesem Monat (Mon-d), weil am 12. Juli, nur wenige Tage zuvor, eine partielle Sonnenfinsternis stattgefunden hatte.

Derzeit wird der Mond – von der Erde aus gesehen – immer heller, denn der Teil der Vorderseite, den die Sonne beleuchtet, wird größer. In ein paar Tagen ist der Mond mehr als halb beleuchtet. Nächste Woche ist die Vorderseite des Mondes, die immer zur Erde zeigt, ganz von der Sonne beleuchtet. Auch bei dieser vollen Phase gibt es ein Abenteuer. Am 27. Juli findet eine totale Finsternis des Donnermondes statt.

Macht euch aber keine Sorgen, dass es mit Frau Luna langweilig wird. Nächsten Monat – am 11. August – wird sie wieder neu. Und genau dann folgt eine weitere partielle Sonnenfinsternis. Dieses Bild zeigt Mond und Venus bei Cannon Beach vor der Küste von Oregon in den USA. Die Felsformation im Vordergrund nennt man „Die Nadeln„. Etwa eine Stunde später gingen Venus und Mond durch die Erdrotation unter.

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