Mars, Antares, Mond und Saturn

Am ungarischen Balaton spiegeln sich die Lichter von Mond, Antares, Mars, Saturn und dem Positionslicht eines Segelbootes im Wasser. Am Horizont ist noch ein schwaches Abendrot.

Bildcredit und Bildrechte: Tamas Ladanyi (TWAN)

Mars, Antares, Mond und Saturn sind die hellsten Lichter am heiteren Himmel. Das Bild wurde am 28. September nach Sonnenuntergang fotografiert. Der goldene Glanz der Sonne wird noch über den südwestlichen Horizont gestreut. Die abendliche Versammlung wandernder Planeten und Mond war auf dem ganzen Planeten Erde zu bewundern. Der marsähnliche helle Stern Antares ist der Kern des Skorpions.

Der Fotograf blickte über das ruhige Wasser des Balaton in Ungarn. Dort begleitete sie das Positionslicht eines Segelbootes. Topplaterne, Stern, Planeten und Mond posieren in der Ebene der Ekliptik.

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Supermond versus Mikromond

Ein Supermond ist neben einem Mikromond dargestellt. Am Himmel ist nur schwer erkennbar, wann ein Mikromond oder ein Supermond stattfindet, das fällt nur bei der Gegenüberstellung leicht.

Bildcredit und Bildrechte: Catalin Paduraru

Was ist so super am Supermond? Morgen ist der Vollmond etwas größer und heller als sonst. Die voll beleuchtete Phase des Mondes tritt nämlich fast genau im Perigäum auf. Das ist der erdnächste Punkt der elliptischen Mondbahn. Die exakte Definition für einen Supermond variiert. Doch morgen findet der dritte Supermond des Jahres statt. Es ist der dritte Monat in Folge mit einem Supermond.

Supermonde sind teils deshalb so beliebt, weil man sie so leicht sieht. Geht einfach bei Sonnenuntergang hinaus und beobachtet, wie der imposante Vollmond aufgeht! Da der Mond heute das Perigäum erreicht, sollte auch der heutige Mondaufgang kurz vor Sonnenuntergang eindrucksvoll wirken.

Der oben gezeigte Supermond wurde 2012 fotografiert und mit einem Mikromond kombiniert. Ein Mikromond ist ein Vollmond beim erdfernsten Punkt der Mondbahn. Dort wirkt er kleiner und dunkler als sonst. Angesichts vieler Definitionen gibt es mindestens einen Supermond pro Jahr. Der nächste findet am 30. August 2015 statt.

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Vollmondsilhouetten

Videocredit und -rechte: Mark Gee; Musik: Tenderness (Dan Phillipson)

Habt ihr schon einmal einen Mondaufgang beobachtet? Wenn der volle Mond langsam über einem klaren Horizont aufgeht, ist das eindrucksvoll. Anfang 2013 wurde ein imposanter Mondaufgang über dem Mount Victoria Lookout im neuseeländischen Wellington gefilmt.

Nach genauer Planung platzierte ein Astrofotograf seine Kamera etwa zwei Kilometer entfernt. Er richtete sie zum Aussichtspunkt. Dort würde der Mond bald sein nächtliches Debüt geben. Das Video wurde in einem Stück gefilmt. Es ist unbearbeitet und läuft in Echtzeit. Es ist keine Zeitraffer. Die Leute, die den Aufgang des größten Erdsatelliten auf dem Mount Victoria Lookout bewundern, sind als Silhouetten zu sehen.

Es ist nicht schwer, einen Mondaufgang zu beobachten: Es passiert jeden Tag, aber nur die halbe Zeit bei Nacht. Jeden Tag geht der Mond etwa fünfzig Minuten später auf als am Tag zuvor. Der Vollmond geht immer bei Sonnenuntergang auf.

Am Dienstag gibt es eine gute Gelegenheit, einen Mondaufgang bei Sonnenuntergang zu sehen. Der Mond steht dann während der vollen Phase der Erde relativ nahe. Manche nennen ihn einen Supermond, weil er etwas größer und heller erscheint als sonst.

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Perseid in Mondlicht

Über einem Baum in einer kargen Landschaft wölbt sich der blaue Himmel im Mondlicht. Zwischen Wolken zischt links ein Perseïd, rechts sind die Umrisse des Sternbildes Perseus markiert.

Bildcredit und Bildrechte: Amir Hossein Abolfath

Der Vollmond beim Perigäum erhellt die Nacht. Er wirft Schatten auf dieser nächtlichen Landschaft im Iran. Das Bild entstand nahe dem Höhepunkt des jährlichen Meteorstroms der Perseïden am 12. August. Es zeigt auch einen hellen, farbigen Perseïdenstreif über dem Baum, der vorne steht.

Dieses Jahr störte das helle Mondlicht am frühen Morgen die Beobachtung der Meteore. Es überstrahlte die Spuren blasser Meteore. Doch man sah helle Perseïden wie diese. Ihre Spuren zeigen rückwärts zum heroischen Sternbild Perseus. Es ist rechts skizziert.

Die kosmischen Körnchen, die als Perseïden aufblitzen, werden aufgefegt, wenn der Planet Erde durch den Staub pflügt, den der periodische Komet Swift-Tuttle hinterließ. Die Staubkörner treten mit fast 60 Kilometern pro Sekunde in die Atmosphäre ein. Dort werden bis zur Weißglut erhitzt und verdampfen in einer Höhe von etwa 100 km. Nächstes Jahr blitzen die Meteore der Perseïden zu Neumond am dunklen Himmel auf.

Hinweis der Herausgeber: Der Umriss des Perseus stimmt nicht ganz. Hier ist eine ergänzte Version – Dank an Wil Tirion.

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Surrealer Mond

Hinter den Silhouetten von Blättern und mondbeschienen Wolken leuchtet am blauen Himmel der gestochen scharfe, gelb leuchtende Vollmond. Unten ist der Krater Tycho mit seinen Strahlen erkennbar, die Mondmeere sind dunklere Flecken auf der Vorderseite des Mondes.

Bildcredit und Bildrechte: Jerry Lodriguss (Catching the Light)

Am 10. August ging nahe dem Perigäum der große, helle Vollmond auf. Das Perigäum ist der erdnächste Punkt der elliptischen Mondbahn um unseren Planeten. Das Bild entstand an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Die Szenerie hat eine traumhafte Qualität. Es ist ein Komposit aus 10 digitalen Einzelbildern. Jedes wurde eine 500stel-Sekunde bis eine Sekunde belichtet. So blieben Kontrast und Details mit einem großen Helligkeitsumfang erhalten.

Das Perigäum ist etwa 356.896 Kilometer entfernt. In dieser Distanz war der Vollmond im August der nächste und größte der drei Vollmonde, die 2014 nahe dem Perigäum stattfanden. Sie werden Supermonde genannt.

Habt ihr den Supermond im August verpasst? Dann könnt ihr am 8. September den nächsten, nicht ganz so tollen Mond beobachten. Das Mondperigäum ist dann nahe der vollen Mondphase etwas mehr als 358.387 Kilometer entfernt. Das ist nur zirka 0,4 Prozent weniger super (ferner und kleiner) als der tolle Supermond.

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Mondaufgang am Strand von Alicante

Eine Familie picknickt am Strand von Alicante in Spanien. Zwei Angeln hängen ins Meer, oben leuchtet der rötliche Vollmond im Perigäum größer als sonst.

Bildcredit und Bildrechte: José Carlos González

Auf dieser Landschaft mit Strand und Himmel von Alicante in Spanien scheint der Julivollmond. In der dunkelblauen Dämmerung färbt seine Reflexion das mediterrane Wasser. Der Mond steht nahe am Horizont, daher ist sein Licht durch den langen Pfad in die Erdatmosphäre gerötet.

Dieser Vollmond fand außerdem nahe beim Perigäum statt. Das ist der erdnächste Punkt auf der elliptischen Mondbahn. So kam es zu einem Supermond. Er war gewaltige 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als ein Vollmond beim Apogäum. Das ist der erdfernste Punkt der Mondbahn.

Die meisten warmen Sommernächte bieten eine gute Gelegenheit, um mit der Familie ein Picknick am Strand zu genießen. Und was kann man nachts bei Supermond fischen? Das müssten Mondbrassen sein …

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Der Mond bedeckt Saturn

Links unten ist ein Teil des Mondes zu sehen. Diagonal durchs Bild verläuft der Terminator. Rechts oben verschwindet Saturn gerade zur Hälfte hinter dem dunklen Mondrand.

Bildcredit und Bildrechte: Carlos Di Nallo

Was ist mit der Hälfte von Saturn passiert? Nichts weiter. Es kam bloß der Erdmond dazwischen. Rechts oben sieht man, wie Saturn teilweise vom dunklen Rand des Mondes bedeckt wird. Auch der Mond ist nur zum Teil von der Sonne beleuchtet. Dieses Jahr führten die Bahnen von Mond und Saturn dazu, dass der Ringplanet ungewöhnlich oft in der Sichtlinie hinter dem größten Begleiter der Erde lag.

Technisch gesehen ist oben eine Bedeckung zu sehen. Sie wurde bei so einer fotogenen Ausrichtung in der argentinischen Stadt Buenos Aires fotografiert. Die Bedeckung ereignete sich Anfang letzter Woche. Man sah sie mit bloßem Auge, besser aber mit einem Fernglas.

2014 bedeckt unser Mond noch viermal Saturn. Die nächste Finsternis findet am 4. August in Australien statt. Danach gibt es eine Bedeckung am 31. August, die nachts in Westafrika zu sehen ist, aber auch tagsüber in einem Großteil von Nordostamerika. (Anm.: In Europa ist am 25. Oktober eine Saturnbedeckung zu sehen.)

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Konjunktion am Meer

Über dem Meer leuchten Venus und Sichelmond in der Morgendämmerung. Der Himmel ist unten rötlich und oben dunkelblau gefärbt. Am Strand steht ein Holzgebäude auf Stelzen.

Bildcredit und Bildrechte: Mike Black

Eine prachtvolle Konjunktion belohnte Morgenmenschen am 24. Juni. Die Venus begegnete der abnehmenden Mondsichel. Das Strandfoto zeigt die beiden in der Nähe von Belmar im US-amerikanischen New Jersey. Das himmlische Paar leuchtet über dem Horizont des Atlantischen Ozeans. Gerade wurde der Himmel im Osten in Licht der Dämmerung heller.

Am Himmel sind die Silhouetten von zarten Wolken verteilt. Die Aufnahme zeigt auch die Nachtseite der Mondscheibe. Sie liegt in den Armen der sonnenbeleuchteten Sichel. Der schattige Teil des Mondes mit den Umrissen der glatten, dunklen Mondmeere oder Maria ist vom Erdlicht beleuchtet. Es ist Sonnenlicht, das vom Planeten Erde reflektiert wird.

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