Andromeda vor der Bildbearbeitung


Dieses Bild der Andromedagalaxie zeigt viele Mängel, die durch Flugzeuge, Satelliten und kosmische Strahlung entstehen.

Bildcredit und Bildrechte: Kees Scherer

Wie sieht die Andromedagalaxie wirklich aus? Dieses Bild zeigt die nächste galaktische Nachbarin der Milchstraße. So sieht sie aus, wenn man sie mit einer Digitalkamera hinter dem hektischen Himmel der Erde fotografiert. Bei langer Belichtungszeit weist es die üblichen Mängel auf. Das Bild entstand aus 223 gestapelten Aufnahmen. Sie wurden letztes Jahr in einer Sternwarte fotografiert, die in Portugal in einem Garten steht. Jede Aufnahme ist 300 Sekunden belichtet.

Einige Mängel im Bild sind offensichtlich. Flugzeuge ziehen helle Spuren. Die langen Streifen stammen von Satelliten. Manche Störungen entstehen durch kosmische Strahlung mit kurzer Wellenlänge. Dann gibt es noch fehlerhafte Pixel. Diese Mängel wurden nicht mit einem Grafikprogramm entfernt. Stattdessen reduzierte man sie stark mit mehreren Softwarepaketen. Zu diesen Programmen zählen Astro Pixel Processor, DeepSkyStacker und PixInsight.

Die ganze Arbeit soll keine Täuschung durch eine digitale Fantasie sein, die wenig mit dem echten Abbild der Andromedagalaxie M31 zu tun hat. Stattdessen soll sie soll irdische Artefakte minimieren, die nichts mit der fernen Galaxie zu tun haben. Das Ziel ist, das echte Aussehen von M31 besser zu zeigen.

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