Details in Auriga

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Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Die Ebene der Milchstraßen-Galaxis läuft genau durch Auriga, den Fuhrmann. Ein guter Teil der reichhaltigen Kollektion an Nebeln und Sternhaufen des antiken nördlichen Sternbildes ist auf dieser ausgedehnten, 10 Grad großen Himmelslandschaft zu sehen.

Der helle Stern Elnath steht unten rechts und verbindet Auriga mit einem weiteren Sternbild: mit Taurus, dem Stier. Drei offene Sternhaufen, die von Charles Messier als M36, M37 und M38 katalogisiert wurden, sind in diesem dichten Sternfeld links über Elnath aufgereiht und für viele Fernglasbeobachter ein vertrauter Anblick. Doch die detailreiche Aufnahme zeigt auch die rötlichen Emissionsnebel der Sternbildungsregionen IC 405, IC 410 und IC 417. E. E. Barnards Dunkelnebel B34 und B226 zeichnen sich auf dem helleren Hintergrund ab.

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Ein Hof für NGC 6164

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Credit und Bildrechte: Don Goldman

Beschreibung: Der schöne Emissionsnebel NGC 6164 wurde von einem seltenen, heißen, lichtstarken O-Stern erzeugt, der etwa 40mal so massereich wie die Sonne ist. Der Stern, der in der Mitte der kosmischen Wolke zu sehen ist, ist etwa 3 bis 4 Millionen Jahre alt. In weiteren drei bis vier Millionen Jarhen wird der massereiche Stern sein Leben mit einer Supernova-Explosion beenden. Der Nebel selbst, der sich über etwa 4 Lichtjahre erstreckt, hat eine bipolare Symmetrie. Damit ähnelt seine äußere Erscheinung den bekannteren planetarischen Nebeln – gasförmigen Hüllen, die sterbende sonnenähnliche Sterne umgeben. NGC 6164 hat außerdem – wie auch viele planetarische Nebel – einen ausgedehnten, blassen Lichthof, der auf diesem detailreichen Teleskopbild der Region zu sehen ist. Die Materie im Halo, die sich in das umgebende interstellare Medium ausdehnt, stammt wahrscheinlich aus einer früheren aktiven Phase des O-Sterns. Die großartige Himmelslandschaft ist ein Komposit aus Schmalbandaufnahmen, die das leuchtende Gas hervorheben, und Breitband-Daten des umgebenden Sternfeldes. NGC 6164 liegt 4200 Lichtjahre entfernt im südlichen Sternbild Winkelmaß (Norma).

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Thors Helm (NGC 2359) und ein planetarischer Nebel

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Credit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo, Ray Gralak

Beschreibung: Thors Helm rechts (NGC 2359) scheint über ein liebliches Sternfeld zu blicken. Die weite Himmelslandschaft umfasst etwa 1,5 Grad oder 3 Vollmonddurchmesser in Richtung Canis Major. Ein genauer Blick in die linke untere Ecke des Bildes zeigt einen zarten runden Nebel – er könnte das Ziel des kosmischen Starrens sein. Thors Helm hat mit 30 Lichtjahren Durchmesser heroische Ausmaße, selbst für einen nordischen Gott. Der Helm ist in Wirklichkeit eher eine interstellare Blase, aufgebläht von den schnellen Winden des hellen, massereichen Sterns nahe dem Zentrum der Blase, die durch eine ihn umgebende Molekülwolke fegen. Der Zentralstern ist als Wolf-Rayet-Stern bekannt und ein extrem heißer Riese, der sich vermutlich in einem kurzen Stadium vor einer Supernova-Explosion befindet. Im Gegensatz dazu ist der zarte, runde Nebel ein planetarischer Nebel – die gasförmige Hülle eines sterbenden Sterns mit weniger Masse. Thors Helm ist etwa 15.000 Lichtjahre von uns entfernt.

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Cygnus ohne Sterne

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Credit und Bildrechte: Igor Chekalin

Beschreibung: Der Himmel ist voller Wasserstoff, allerdings braucht man eine empfindliche Kamera und ein Teleskop, um ihn zu sehen. Diese zwölf Grad große Ansicht des nördlichen Teils des Sternbildes Cygnus (Schwan) enthüllt kosmische Wolken aus Wasserstoffgas entlang der Ebene unserer Milchstraße.

Dieses Mosaik aus Teleskopaufnahmen wurde mit einem H-Alpha-Filter aufgenommen, der nur sichtbares rotes Licht von leuchtenden Wasserstoffatomen hindurchlässt. Durch weitere digitale Bearbeitung wurde der größte Teil dessen, was von der Szenerie an Myriaden von punktförmigen Milchstraßensternen übrig blieb, entfernt, auch wenn der helle Deneb, der Alpha-Stern des Schwans und Kopf des Kreuz des Nordens, nahe der oberen Mitte übrigblieb. Zu erkennen sind helle Nebel, darunter NGC 7000 (der Nordamerika-Nebel) und IC 5070 (der Pelikan-Nebel) oben links mit IC 1318 (der Schmetterlingsnebel) und NGC 6888 (der Sichelnebel) weiter unten rechts – doch auch andere sind auf diesem großen Feld zu finden.

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Thors Smaragdhelm

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Credit und Bildrechte: Robert Gendler

Beschreibung: Diese helmförmige kosmische Wolke mit flügelartigen Fortsätzen wird allgemein Thors Helm genannt. Thors Helm mit sogar für einen nordischen Gott heldenhaften Ausmaßen hat einen Durchmesser von etwa 30 Lichtjahren. In Wirklichkeit ähnelt der Helm eher einer interstellaren Blase, die von den schnellen Winden des hellen, massereichen Sterns in der Mitte der Blase, die durch eine umgebende Molekülwolke fegen, geformt wird. Der Zentralstern, bekannt als ein Wolf-Rayet-Stern, ist ein ein extrem heißer Riese und befindet sich vermutlich in einem kurzen Prä-Supernova-Stadium seiner Entwicklung. Der Nebel, katalogisiert als NGC 2359, liegt etwa 15.000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Canis Major. Das scharfe Bild enthält beachtliche Details der Filamentstruktur des Nebels und zeigt auch eine fast smaragdene Farbe von starken Emissionen, die von Sauerstoff-Atomen im leuchtenden Gas erzeugt werden.

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Himmelslandschaft mit dem Kometen Holmes

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Credit und Bildrechte: Dave Kodama

Beschreibung: Diese prächtige Himmelslandschaft erstreckt sich 10 Grad über das heroische Sternbild Perseus, das entspricht etwa dem Sichtfeld eines größeren Fernglases. Die Aufnahme enthält helle Sterne, Emissionsnebel, Sternhaufen und – natürlich – den berühmten Kometen Holmes.

Um die himmlischen Meilensteine zu erkennen, schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild. Der hellste Stern auf dieser Ansicht, Alpha Persei, ist von einem losen Sternhaufen in einer Entfernung von etwa 600 Lichtjahren umgeben – dem offenen Sternhaufen Alpha Persei (Mel 20). Doch in einer Entfernung von ungefähr 14 Lichtminuten dominiert immer noch der helle Komet Holmes mit seiner fluoreszierend-grünlichen Koma und seinem verkürzt erscheinenden blauen Schweif die Szenerie.

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Die farbenprächtigen Wolken von Rho Ophiuchi

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Credit: Adam Block, KPNO Visitor Program, NOAO, AURA, NSF

Beschreibung: Die zahlreichen eindrucksvollen Farben der Rho-Ophiuchi-Wolken (sprich: o-fi-u-chi) zeugen von vielen Prozessen, die dort stattfinden. Die blauen Regionen leuchten hauptsächlich in reflektiertem Licht. Das blaue Licht des Sterns Rho Ophiuchi und anderer Sternen aus der Umgebung wird von diesem Teil des Nebels effizienter reflektiert als rotes Licht. Der Tageshimmel der Erde erscheint aus dem gleichen Grund blau.

Die roten und gelben Regionen leuchten wegen der Emissionen des atomaren und molekularen Gases im Nebel. Licht von blauen Sternen in der Umgebung, die energiereicher sind als der helle Stern Antares, stößt Elektronen aus den Hüllen der Atome. Das Gas leuchtet, wenn diese Elektronen sich wieder mit den Atomen verbinden. Die dunklen Regionen werden von Staubwolken gebildet. Diese Staubwolken entstehen in den Atmosphären junger Sterne und blockieren wirksam das Licht, das hinter ihnen abgestrahlt wird.

Die Rho-Ophiuchi-Sternenwolken, die viel näher sind als der Kugelsternhaufen M4oben im linken Bildbereich -, enthalten sogar wesentlich mehr Farben, als Menschen sehen können – die Wolke strahlt Licht in jeder Wellenlänge aus – vom Radiobereich bis hin zu den Gammastrahlen.

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