IC 4592: Der blaue Pferdekopf-Reflexionsnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Mario Cogo

Beschreibung: Erkennen Sie den Kopf des Pferdes? Das hier ist nicht der berühmte Pferdekopfnebel im Orion, sondern ein eher blasser Nebel, der nur auf langen Belichtungen eine vertraute Form annimmt. Der Hauptteil des hier abgebildeten Molekülwolkenkomplexes ist ein Reflexionsnebel, der als IC 4592 katalogisiert ist.

Reflexionsnebel bestehen aus sehr feinem Staub, der normalerweise dunkel erscheint, sie können aber ziemlich blau wirken, wenn sie das Licht energiereicher Sterne in der Nähe reflektieren. In diesem Fall stammt ein Großteil des reflektierten Lichts von einem Stern im Auge des Pferdes. Dieser Stern ist Teil von ν Scorpii, einem der helleren Sternsysteme im Sternbild Skorpion (Scorpius). Ein zweiter Reflexionsnebel mit der Bezeichnung IC 4601 umgibt zwei Sterne rechts neben der Bildmitte.

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Von der galaktischen Ebene durch Antares

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Bildcredit und Lizenz: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Beschreibung: Betrachten Sie eine der fotogensten Regionen des Nachthimmels, die hier eindrucksvoll fotografiert wurde. Ganz links verläuft diagonal das Band unserer Milchstraße, die farbenprächtige Rho-Ophiuchi-Region mit dem hellen orangefarbenen Stern Antares ist rechts neben der Mitte zu sehen, und der Nebel Sharpless 1 (Sh2-1) befindet sich ganz rechts. Vor dem Band der Milchstraße liegen mehrere berühmte Nebel, darunter der Adlernebel (M16), der Trifidnebel (M21) und der Lagunennebel (M8). Weitere namhafte Nebel sind die Pfeife und der blaue Pferdekopf.

Allgemein stammt Rot von Nebeln, in denen das Licht von angeregtem Wasserstoff stammt, während blau interstellaren Staub markiert, der bevorzugt das Licht heller junger Sterne reflektiert. Dichter Staub erscheint ansonsten dunkelbraun. Zu den großen sichtbaren Sternkugeln gehören die Kugelsternhaufen M4, M9, M19, M28 und M80, jeder davon ist auf dem beschrifteten Begleitbild markiert.

Dieses extrem breite Feld – etwa 50 Grad – umfasst die Sternbilder Schütze links unten, Schlange links oben, Schlangenträger in der Mitte und rechts der Skorpion. Es dauerte mehr als 100 Stunden an Himmelsfotografie, kombiniert mit minutiöser Planung und digitaler Bildbearbeitung, um dieses Bild zu erstellen.

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Der Blaue Pferdekopfnebel in Infrarot

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Bildcredit: WISE, IRSA, NASA; Bearbeitung und Bildrechte: Francesco Antonucci

Beschreibung: Der blaue Pferdekopfnebel sieht im Infrarotlicht ganz anders aus. Im sichtbaren Licht erscheint der reflektierende Staub des Nebels blau und ist wie ein Pferdekopf geformt. Im Infrarotlicht entsteht jedoch ein komplexes Labyrinth aus Fasern, Höhlen und Kokons aus leuchtendem Staub und Gas, dadurch ist es schwierig, das Bild des Pferdes zu erkennen.

Dieses Bild des Nebels in drei Infrarotfarben (R=22, G=12, B=4,6 Mikrometern) entstand aus Daten, die mit der Raumsonde Wide Field Infrared Survey Explorer (WISE) der NASA erfasst wurden. Der Nebel ist als IC 4592 katalogisiert, er ist ungefähr 40 Lichtjahre breit und liegt etwa 400 Lichtjahre entfernt im Sternbild Skorpion in der Ebene unserer Milchstraße. IC 4592 ist blasser als der besser bekannte Pferdekopfnebel im Orion, bedeckt aber eine breitere Winkelregion. Der Stern, der den Staub beleuchtet und aufheizt, ist Nu Scorpii, der als gelber Stern links neben der Mitte zu sehen ist.

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Saturn und Mars besuchen die Wolken der Milchstraße

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Bildcredit und Bildrechte: Carlos Eduardo Fairbairn; Überlagerte Beschriftung: Judy Schmidt

Beschreibung: Planeten, Sterne, Nebel und eine Galaxie – dieses eindrucksvolle Bild zeigt sie alle. Am nächsten sind die beiden Planeten Mars (rechts) und Saturn (Mitte), die beiden hellen orangefarbenen Flecken in der oberen Hälfte des Bildes.

Rechts sind die bunten Rho-Ophiuchi-Sternwolken mit dem hellen, orangefarbenen Stern Antares unter dem Mars aufgereiht. Diese interstellaren Wolken enthalten sowohl rote Emissionsnebel als auch blaue Reflexionsnebel. Rechts oben im Bild befindet sich der blaue Pferdekopf-Reflexionsnebel. Links unten sind viele dunkle Absorptionsnebel, die vom zentralen Band unserer Milchstraße ausgehen.

Dieses detailreiche Kompositbild wurde aus mehreren Langzeitbelichtungen erstellt, die letzten Monat in Brasilien fotografiert wurden. Man braucht zwar ein Teleskop für die Nebel, doch Saturn und Mars sind diesen Monat nach Sonnenuntergang mit bloßem Auge im Osten sichtbar.

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Rho-Ophiuchi-Weitwinkelfeld

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Bildcredit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo

Beschreibung: Die Wolken um das Sternsystem Rho Ophiuchi gehören zu den nächstliegenden Sternbildungsregionen. Rho Ophiuchi selbst ist ein Doppelsternsystem in der hell gefärbten Region rechts im Bild. Das Sternsystem ist nur 400 Lichtjahre entfernt und zeichnet sich durch seine farbige Umgebung aus, zu dem ein roter Emissionsnebel gehört sowie zahlreiche hell- und dunkelbraune Staubbahnen. Rechts über dem Rho-Ophiuchi-Molekülwolkensystem befindet sich der gelbe Stern Antares, während der weit entfernte, aber zufällig in derselben Sichtlinie liegende Kugelsternhaufen M4 zwischen Antares und dem roten Emissionsnebel zu sehen ist. Nahe dem unteren Bildrand liegt IC 4592, der blaue Pferdekopfnebel. Das blaue Leuchten um das Auge des Blauen Pferdekopfes, aber auch um andere Sterne im Bild, sind Reflexionsnebel, die aus feinem Staub bestehen. Links im obigen Bild ist ein geometrisch gewinkelter Reflexionsnebel, der als Sharpless 1 katalogisiert ist. Hier liefert der helle Stern in der Nähe des Staubwirbels das Licht im umgebenden Reflexionsnebel. Die meisten dieser Strukturen sind mit einem kleinen Teleskop zu sehen, das auf die Sternbilder Schlangenträger, Skorpion und Schütze gerichtet ist. Doch die oben dargestellten komplexen Details der Staubwirbel kann man nur mit einer langzeitbelichtenden Kamera sichtbar machen.

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IC 4592: Der blaue Pferdekopf-Reflexionsnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Scott Rosen

Beschreibung: Sehen Sie den Pferdekopf? Was Sie sehen, ist nicht der berühmte Pferdekopfnebel im Orion, sondern ein eher blasserer Nebel, der nur bei längerer Belichtung eine vertraute Form annimmt. Der Hauptteil des oben abgebildeten Molekülwolkenkomplexes ist ein als IC 4592 katalogisierter Reflexionsnebel. Reflexionsnebel bestehen aus sehr feinem Staub, der normalerweise dunkel erscheint, aber bläulich aussehen kann, wenn er das Licht energiereicher naher Sterne reflektiert. In diesem Fall ist die Quelle des Großteils an reflektiertem Licht ein Stern beim Auge des Pferdes. Dieser Stern gehört zu Ny Scorpii, einem der helleren Sternsysteme im Sternbild Skorpion. Ein zweiter Reflexionsnebel mit der Bezeichnung IC 4601 umgibt zwei Sterne rechts über der Bildmitte.

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Dunkler Fluss, weites Feld

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Credit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo

Beschreibung: Ein dunkler Fluss aus Staub scheint von unserem galaktischen Zentrum auszugehen und dann in ein Sternfeld mit fotogenen Himmelswundern zu münden. Wenn Sie nach rechts scrollen, sehen Sie viele dieser Objekte, darunter (finden Sie sie?) den hellen orangefarbenen Stern Antares, einen blau(äugig)en Pferdekopfnebel, den weißen Kugelsternhaufen M4, das helle Sternsystem Rho Ophiuchi, den dunkelbraunen Pfeifennebel, den roten Lagunennebel, den rot-blauen Trifidnebel, den roten Katzenpfotennebel und das vielfärbige, aber dennoch wichtige Zentrum unserer Galaxis. Diese außerordentlich detailreiche Weitwinkelansicht zeigt etwa 50 Grad des Nachthimmels, das sind 100 Vollmonddurchmesser, und reicht von den Sternbildern Schütze (Sagittarius) über den Schlangenträger (Ophiuchus) bis zum Skorpion (Scorpius). Der Dunkle Fluss selbst ist als braune Staubstraße zu sehen, die mit Antares verbunden und ist etwa 100 Lichtjahre lang ist. Da die Staubstraße des Dunklen Flusses nur zirka 500 Lichtjahre entfernt ist, ist sie nur scheinbar eine Brücke zu dem ferneren galaktischen Zentrum, das etwa 25.000 Lichtjahre dahinter liegt.

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Rho Ophiuchi Weitwinkel

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Credit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo

Beschreibung: Die Wolken, die das Sternsystem Rho Ophiuchi umgeben, bilden eine der am nächsten gelegenen Sternbildungsregionen. Rho Ophiuchi selbst ist ein Doppelsternsystem in der leicht gefärbten Region rechts im Bild. Das Sternsystem, das nur etwa 400 Lichtjahre entfernt ist, wird von seiner farbenprächtigen Umgebung geschmückt. Dazu gehört ein roter Emissionsnebel und zahlreiche hell- und dunklebraune Staubstraßen. Rechts über dem Rho-Ophiuchi-Molekülwolkensystem steht der gelbe Stern Antares, während der weiter entfernte, aber in der gleichen Richtung stehende Kugelsternhaufen M4 zwischen Antares und dem roten Emissionsnebel sichtbar ist. Nahe dem unteren Bildrand liegt IC 4592, der „blaue Pferdekopfnebel“. Das blaue Leuchten, welches das Auge des blauen Pferdekopfes umgibt – wie auch andere Sterne im Bild -, ist ein Reflexionsnebel, der aus feinem Staub besteht. Links im Bild steht ein geometrisch gewinkelter Reflexionsnebel, der als Sharpless 1 katalogisiert ist. Hier erzeugt der helle Stern nahe dem Staubstrudel das Licht des umgebenden Reflexionsnebels. Obwohl die meisten dieser Strukturen mit einem kleinen Teleskop, das auf Schlangenträger, Skorpion und Schütze gerichtet ist, sichtbar sind, besteht die einzige Möglichkeit die komplexen Details der Staubwirbel so zu erkennen, wie sie oben zu sehen sind, darin, eine Langzeitbelichtungskamera zu verwenden.

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IC 4592: ein blauer Pferdekopf

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Credit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo

Beschreibung: Dieser Komplex schöner, staubhaltiger Reflexionsnebel liegt im Sternbild Skorpion in der Ebene unserer Milchstraße. Seine Kontur erinnert an das Profil eines Pferdekopfes, obwohl er eine viel größere Fläche als der besser bekannte Pferdekopfnebel im Orion bedeckt. Der Stern nahe dem Auge des Pferdes in der Mitte des 5 Grad großen Feldes ist in den blauen Reflexionsnebel IC 4592 eingebettet – er ist mehr als 400 Lichtjahre weit entfernt. In dieser Entfernung umfasst die Ansicht fast 40 Lichtjahre. Der Blick des Pferdes scheint auf Beta Scorpii, auch Graffias genannt, gerichtet zu sein, das ist der helle Stern links unten. Oben rechts, nahe dem Ohr des Pferdes, befindet sich ein weiterer auffälliger bläulicher Reflexionsnebel, IC 4601. Der charakterischtische blaue Farbton von Reflexionsnebeln entsteht durch die Tendenz interstellaren Staubs blaues Sternlicht stärker zu streuen.

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