Galaxien stoßen in NGC 3256 zusammen

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: NASA, ESA, Hubble Heritage (STScI / AURA) – ESA/Hubble Collaboration und A. Evans (UVa, NRAO, SUNYSB)

Beschreibung: Galaxien sehen normalerweise nicht so aus. NGC 3256 zeigt eine Momentaufnahme zweier Galaxien, die langsam zusammenstoßen. Ziemlich wahrscheinlich bleibt in einigen hundert Millionen Jahren nur eine Galaxie übrig. Derzeit weist NGC 3256 komplexe Filamente aus dunklem Staub, ungewöhnliche durch Gezeiten hervorgerufene Schweife aus Sternen und ein auffälliges Zentrum, das zwei ausgeprägte Kerne enthält, auf. Obwohl es wahrscheinlich ist, dass keine Sterne in den beiden Galaxien unmittelbar zusammenstoßen, beeinflussen Gas, Staub und Magnetfelder in der Umgebung einander direkt. NGC 3256, Teil des riesigen Hydra-Centaurus-Superhaufens, misst etwa 100.000 Lichtjahre im Durchmesser und ist ungefähr 100 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.

Zur Originalseite

Ein beständiger elektrischer Sturm auf Saturn

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Wie entwickeln sich große Sturmgebiete auf Saturn? Auf der Erde kann ein Hurrikan wochenlang bestehen, wohingegen der Große Rote Fleck auf Jupiter seit mehr als 150 Jahren existiert. Auf Saturn hat nun ein Sturmsystem einen neuen Lebensdauer-Rekord aufgestellt, nachdem es seit mehr als drei Monaten erkennbar ist. Elektrische Signale von diesem Sturm wurden Ende November 2007 gemessen, während das obige Bild Anfang März 2008 aufgenommen wurde. Der Sturm hat annähernd die Größe des Planeten Erde. Planetologen hypothesieren, dass das Sturmgebiet tief in die Oberflächen der Wolken hineinreicht. Das Bild oben ist in stark überhöhten Farben dargestellt und kombiniert violettes und grünes Licht mit Wellenlängen, die normalerweise zu rot für menschliche Augen sind. Oben rechts sind die Schatten von Saturns ausgedehntem Ringsystem zu sehen. Eine sorgfältige Betrachtung enthüllt außerdem den kleinen Mond Janus genau unterhalb eines Ringschattens. Wenn man das Wetter auf anderen Planeten versteht, hilft das den Atmosphärenwissenschaftlern, auch das Wetter der Erde besser erklären zu können. Beobachter der riesigen beringten Welt unseres Sonnensystems werden das Sturmgebiet verfolgen, um seine Entwicklung zu beobachten und zu sehen, wie lange es schließlich bestehen wird.

Zur Originalseite

Eine antarktische totale Sonnenfinsternis

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit und Bildrechte: Fred Bruenjes (moonglow.net)

Beschreibung: Die Sonne, der Mond, die Antarktis und zwei Fotografen befanden sich 2003 in der Antarktis während einer ungewöhnlichen totalen Sonnenfinsternis in einer Linie auf. Sogar angesichts dieses extremen Ortes wagte sich eine Guppe enthusiastischer Finsternisjägern an das untere Ende der Welt, um das surreale kurze Verschwinden der Sonne hinter dem Mond zu erleben. Einer der gesammelten Schätze war das obige Bild – ein Komposit aus vier Einzelbildern, die digital zusammengefügt wurden, um realistisch darzustellen, wie das adaptive menschliche Auge die Finsternis sah. Als das Bild aufgenommen wurde, hatten Sonne und Mond zusammen ihren Höchststand über einem antarktischen Grat erreicht. In der plötzlichen Finsternis wurde die herrliche Korona der Sonne rund um den Mond herum sichtbar. Eher zufällig wurde ein weiterer Fotograf auf einem der Bilder geknipst, als er seine Videokamera überprüfte. Links von ihm sind seine Tasche mit der Ausrüstung und ein Klappstuhl zu sehen.

Zur Originalseite

Elburs-Gebirge mit Milchstraße

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Der schneebedeckte Schichtvulkan Damavand erhebt sich nahe dem linken Rand dieses Panoramas der Welt bei Nacht bis in eine Höhe von 5.670 Metern. Scrollen Sie nach rechts, und Ihr Blick schweift über den Bogen unserer Milchstraßengalaxie über der Gebirgskette des Elburs-Gebirges, das ans Kaspische Meer grenzt. Nahe der Bildmitte des Panoramas, das am 4. April noch vor der Dämmerung aufgenommen wurde, liegen die hellen Sterne Deneb und Altair nahe am Bogen der Milchstraße über dem Glanz des Haraz-Tales. Weiter rechts beherrscht der prächtige Jupiter in der Nähe der Sterne, Nebel und dunklen Staubwolken der Wölbung des galaktischen Zentrums den Himmel. Das Leuchten am Horizont am rechten Bildrand schließlich, unterhalb des hellen, gelblichen Riesenstern Antares, stammt von der Stadt Damavand, benannt nach dem legendären Berggipfel.

Zur Originalseite

Die Gestaltung von NGC 6188

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit und Bildrechte: John Ebersole

Beschreibung: Die dunklen Formen mit hellen Rändern, die durch den staubhaltigen NGC 6188 fliegen, sind Dutzende Lichtjahre lang. Der Emissionsnebel befindet sich am Rande einer ansonsten dunklen riesigen Molekülwolke im südlichen Sternbild Ara und ist etwa 4.000 Lichtjahre entfernt. Die massereichen jungen Sterne der eingebetteten Ara-OB1Assoziation, die vor nur wenigen Millionen Jahren in dieser Region gebildet wurden, formen die phantastischen Gestalten und liefern mit ihren Sternwinden und der starken Ultraviolettstrahlung die Energie für das Leuchten des Nebels. Die neue Sternbildung wurde wahrscheinlich durch Winde und Supernova-Explosionen früherer Generationen massereicher Sterne ausgelöst, die das molekulare Gas wegfegten und komprimierten. Die Falschfarben-Skala von Hubble wurde dazu verwendet, um dieses großartige Weitwinkel-Bild zu kreieren; es zeigt Emissionen von Schwefel-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen als rote, grüne und blaue Farbtöne. In der berechneten Entfernung von NGC 6188 erstreckt sich das Bild über etwa 300 Lichtjahre.

Zur Originalseite

Die Giganten von Omega Centauri

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: NASA, JPL-Caltech, Martha Boyer (Univ. Minnesota) et al.

Beschreibung: Der Kugelsternhaufen Omega Centauri ist etwa 15.000 Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von 150 Lichtjahren. Mit seinen etwa 10 Millionen Sternen ist Omega Cen der größte der etwa 200 bekannten Kugelsternhaufen, welche im Halo unserer Milchstraßengalaxie wandern. Dieses faszinierende Farbbild kombiniert ein Bild im sichtbaren Licht des Sternhaufens in Blautönen mit Infrarot-Bilddaten des Spitzer-Weltraumteleskops. Die Spitzer-Daten enthalten Bilder zweier Infrarot-Bereiche, einer davon wird grün dargestellt, der andere rot. Beide Infrarot-Frequenzbereiche sind empfindlich für das Licht von kühlen Riesensternen des Haufens. Wenn man rote und grüne Farben zusammenfügt, ergibt das gelb und zeigt die Riesensterne des Haufens als gelbe Stellen. Natürlich zeigen rote Flecken auf diesem Bild ebenfalls kühle Riesensterne an, doch einige der roten Stellen sind noch viel weiter entfernte Hintergrundgalaxien. Erstere sind simpel als Rote Riesen bekannt und repräsentieren ein Stadium im Lebenszyklus von Sternen, die weiter entwickelt sind als unsere Sonne – ein Stadium, das die Sonne in etwa 5 Milliarden Jahren erreichen wird. Staubkörner, die in den Atmosphären von kühlen Riesensternen gebildet werden, sind letztendlich auch an der Bildung anderer Sterne und Planeten beteiligt.

Zur Originalseite

Arp 272

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: NASA, ESA, Hubble Heritage (STScI / AURA) – ESA/Hubble Collaboration, K. Noll (STScI)

Beschreibung: Zwei riesige kollidierende Galaxien mit verflochtenen Spiralarmen sind auf dieser Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops dargestellt, die Teil einer Serie von kosmischen Schnappschüssen ist, welche zur Feier des 18. Jahrestages von Hubble veröffentlicht wurde. Dieses Paar, das im „Atlas of Peculiar Galaxies“ des Astronomen Halton Arp als Arp 272 verzeichnet ist, ist auch als NGC 6050 und IC 1179 bekannt. Sie liegen etwa 450 Millionen Lichtjahre entfernt im Herkules-Galaxienhaufen. In der berechneten Entfernung erstreckt sich das Bild über 150.000 Lichtjahre. Obwohl dieses Szenario sehr sonderbar aussieht, sind Kollisionen von Galaxien und ihre schlussendliche Verschmelzung inzwischen als weit verbreitet bekannt, wobei Arp 272 ein Stadium dieses unausweichlichen Prozesses ist. Auch die nahe gelegene riesige Andromeda-Spiralgalaxie nähert sich bekanntermaßen unserer eigenen Galaxie, und Arp 272 könnte einen ungefähren Eindruck der fernen Kollision zwischen Andromeda und der Milchstraße vermitteln.

Zur Originalseite

Flugmuster von Flugzeugen über den USA

Siehe Beschreibung; Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit und Bildrechte: Aaron Koblin, FAA

Beschreibung: Was treiben diese Erdlinge? Jeden Tag bewegen sich Millionen Menschen per Flugzeug über den Planeten Erde. Hunderttausende Flüge finden täglich über den USA statt. Eine eindrucksvolle grafische Darstellung dieser Flüge wurde von Aaron Koblin erstellt und ist oben zu sehen. Wenn Sie auf das obige Bild klicken, wird in vielen Web-Browsern ein Film geladen, der eventuell hier besser zu sehen ist. Der Film stellt ein Muster von Flügen dar, die während nur weniger Tage im März 2005 stattfanden. Der Zähler links unten zeigt die Anzahl der USA-bezogenen Flügen zu der unten rechts gelisteten Zeit. Die gezeigten Spuren sind keine Kondensstreifen, sondern wurden künstlich von einem Computeralgorithmus erzeugt. Hauptstädte in Nordamerika und den USA sind erkennbar. Eine Untersuchung des Filmes zeigt, dass manche Tageszeiten verkehrsreicher sind als andere, was darauf hinweist, dass die Flüge manche Destinationen zu Zeiten verlassen, die für Reisende bequem sind. In Bezug auf Entfernungen ist das Fliegen zu einem weit entfernten Ort wesentlich sicherer als zu diesem Ziel zu fahren. Jedoch ist Fliegen immer noch geringfügig gefährlicher als das Fahren zu einem nahe gelegenen Flughafen.

Zur Originalseite

Sternbildungsregion NGC 3582

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit und Bildrechte: T. A. Rector (U. Alaska), T. Abbott, NOAO, AURA, NSF

Beschreibung: Was passiert im Nebel NGC 3582? Helle Sterne und interessante Moleküle bilden sich. Der komplexe Nebel befindet sich in der Sternbildungsregion RCW 57. Auf diesem Bild sind dichte Knoten dunklen interstellaren Staubes zu sehen, weiters helle Sterne, die sich vor wenigen Millionen Jahren gebildet haben, Felder aus leuchtendem Wasserstoff, der von diesen Sternen ionisiert wird, und große Schlingen aus Gas, das von sterbenden Sternen abgestoßen wurde. Eine aktuelle, detaillierte Studie von NGC 3582 enthüllte mindestens 33 massereiche Sterne im Endstadium ihrer Entstehung und das deutliche Vorkommen der komplexen Kohlenstoffmoleküle, die als polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAHs) bekannt sind. PAHs werden wahrscheinlich im auskühlenden Gas von Sternbildungsregionen gebildet, und ihre Entwicklung in jenem Nebel, in dem sich vor fünf Milliarden Jahren die Sonne gebildet hat, könnte ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung von Leben auf der Erde gewesen sein. Dieses Bild wurde letztes Jahr mit dem Blanco 4-Meter-Teleskop am Cerro Tololo Inter-American Observatory (CTIO) in Chile aufgenommen.

Zur Originalseite

Der Radio-Bogen im galaktischen Zentrum

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: Farhad Zadeh et al. (Northwestern), VLA, NRAO

Beschreibung: Was verursacht diese ungewöhnliche Struktur nahe dem Zentrum unserer Galaxis? Die langen, parallelen Strahlen, die schräg am oberen Ende dieses Bildes im Radiofrequenzbereich verlaufen, sind kollektiv als der Radiobogen im galaktischen Zentrum bekannt und entspringen direkt aus der galaktischen Ebene. Der Radiobogen ist durch seltsame gekrümmte Filamente, die als die „Arches“ bekannt sind, mit dem Galaktischen Zentrum verbunden. Die helle Radio-Struktur unten rechts umgibt wahrscheinlich ein Schwazres Loch im galaktischen Zentrum und ist als Sagittarius A* bekannt. Eine Entstehungs-Hypothese besagt, dass die Radio-Bögen und die Arches ihre Gestalt dem Umstand verdanken, dass sie heißes Plasma enthalten, das entlang der Linien eines konstanten Magnetfeldes fließt. Bilder des Chandra-Röntgenobservatoriums dürften genau diese Kollisionen von Plasma mit nahe gelegenen Wolken aus kaltem Gas zu zeigen.

Zur Originalseite

Die Tarantelzone

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit und Bildrechte: Robert Gendler

Beschreibung: Der Tarantel-Nebel hat einen Durchmesser von mehr als 1.000 Lichtjahren – eine riesige Sternbildungsregion in unserer Nachbargalaxie, der Großen Magellanschen Wolke (LMC). Dieses kosmische Spinnentier liegt links oben auf diesem ausgedehnten Mosaik, das einen Teil der LMC mit einem Durchmesser von mehr als 6.000 Lichtjahren abdeckt. In der Tarantel (NGC 2070) liefern intensive Strahlung, stellare Winde und Supernova-Stoßwellen von dem zentralen jungen Haufen massereicher Sterne, katalogisiert als R136, die Energie für das Leuchten des Nebels und formen die spinnenartigen Filamente. Rund um die Tarantel befinden sich weitere gewaltige Sternbildungs-Regionen mit jungen Sternhaufen, Filamenten und blasenförmigen Wolken. Der kleine, sich ausdehnende Überrest der Supernova 1987a, der nächstgelegenen Supernova in jüngster Vergangenheit, befindet sich nahe der Bildmitte. Das reichhaltige Feld ist am Himmel etwa so groß wie vier Vollmonde und liegt im südlichen Sternbild Dorado.

Zur Originalseite