Nachtleuchtende Wolken über Edmonton

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Bildcredit: Greg Scratchley (RASC Edmonton)

Beschreibung: Manchmal ist es am Boden Nacht, aber in der Luft Tag. Wenn sich die Erde dreht und die Sonne abdeckt, steigt der Sonnenuntergang vom Boden auf. Daher scheint bei Sonnenuntergang am Boden das Sonnenlicht immer noch auf die Wolken darüber. Unter normalen Umständen sieht man einen schönen Sonnenuntergang, doch ungewöhnliche nachtleuchtende Wolken stehen so hoch oben, dass sie noch lange nach Einbruch der Dunkelheit zu sehen sind. Sie können, obwohl sie normalerweise zu blass sind, im Spätsommer bei Sonnenuntergang sichtbar werden, wenn sie vom Sonnenlicht von unten beleuchtet werden. Nachtleuchtende Wolken sind die höchsten Wolken, die wir kennen und gehören vermutlich zu den polaren Mesosphärenwolken. Oben ist ein Netzwerk nachtleuchtender Wolken zu sehen, das zu Beginn dieses Monats fotografiert wurde. Es warf nach der Abenddämmerung ein unheimliches, weißes Licht auf Edmonton in Alberta (Kanada). Viele Erkenntnisse über nachtleuchtende Wolken wurden in den letzten paar Jahren gewonnen, während immer noch geforscht wird, wie sie sich bilden und entwickeln.

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Vesta-Ausblick

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA

Beschreibung: Wie sieht die Oberfläche des Asteroiden Vesta aus? Der hellste Asteroid im Sonnensystem und das Objekt, das etwa 10 Prozent der gesamten Masse des Hauptasteroidengürtels in sich vereint, war nie zuvor aus so großer Nähe zu sehen. Im Lauf der letzten paar Wochen jedoch näherte sich die Raumsonde Dawn Vesta als erste Robotersonde. Vor wenigen Tagen, unmittelbar nach dem Einschwenken in die Umlaufbahn, fotografierte Dawn das obige Bild. Frühere Bilder zeigen Vesta als alte, zernarbte Welt, die mit Kratern, Beulen, Kerben und Klippen übersät ist. Untersuchungen von Vesta könnten Hinweise auf die Entstehungsjahre unseres frühen Sonnensystems liefern, da die ungewöhnliche Welt einer der größten übrig gebliebenen Protoplaneten sein könnte. Nach einem Jahr Untersuchung an Vesta soll Dawn den Orbit verlassen und 2015 das einzige Objekt im Asteroidengürtel aufsuchen, das noch größer ist: Ceres.

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Ein geschäftiger Außenbordeinsatz auf der Raumstation

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Besatzung der ISS-Expedition 28, Besatzung STS 135, NASA

Beschreibung: Was tut dieser Astronaut? Er entlädt den Spaceshuttle – zum letzten Mal. Nachdem die Raumfähre Atlantis angedockt hatte, unternahm Mike Fossum einen langen Außenbordeinsatz, bei dem er auch die Nutzlast für die Robotics Refueling Mission (RRM) von der Ladebucht der Atlantis zu einer Plattform brachte, die vom berühmten Roboter DEXTRE der Station genützt wird. Auf der Erde hätte die RRM-Kiste das Gewicht von etwa drei Personen und wäre viel schwieriger zu transportieren. Oben ganz links ist zu sehen, wie DEXTRE darauf wartet eine Weltraumpumpe zur Atlantis zurückzubewegen. Hinter dem Astronauten ist das Kibo-Experimentalmodul der Raumstation zu sehen. Der lang erwartete letzte Rückflug des Shuttles ist derzeit für 5:56 EDT am Dienstag, 21. Juli, geplant.

Quiz: Wie viele Nationalflaggen sind zumindest teilweise im obigen Bild?
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Lewins Aufgabe: 360-Grad-Strichspuren

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Bildcredit und Bildrechte: Peter Wienerroither (U. Wien)

Beschreibung: Sie könnten die erste Person sein, die jemals ein echtes Einzelbild wie dieses aufnimmt. Dieses Bild aus Wien in Österreich mit 360-Grad-Strichspuren am Himmel ist durch einen digitalen Trick möglich. Echte über Wien beobachtete Strichspuren können niemals 360 Grad umlaufen, weil die Sonne irgendwann während der Aufnahme aufgehen und das Bild dominieren würde. Strichspuren jeglicher Länge treten auf, weil sich der Himmel um uns zu drehen scheint, wenn die Erde um ihre Achse rotiert. Diese Bewegung, die als tägliche Bewegung bezeichnet wird, erzeugt die hübschen konzentrischen Bögen, welche die Sterne während langen Belichtungszeiten ziehen. In der Mitte des obigen, digital gestreckten Bildes liegt der Nördliche Himmelspol (NCP), leicht erkennbar, weil der Punkt am Himmel in der Mitte all dieser Strichspurbögen liegt. Der Stern Polaris, allgemein als Polarstern bekannt, zog den sehr kurzen, hellen Bogen nahe dem Himmelsnordpol. Walter Lewin hat jedoch APOD gebeten, eine Aufgabe für Astrofotografen anzukündigen: machen Sie eine Einzelaufnahme des klaren Nachthimmels, der 360-Grad-Strichspuren zeigt. Natürlich wäre so ein Bild nur nahe den Polen unseres schönen Planeten möglich, weil nur dort eine Nacht länger als 24 Stunden dauern kann.

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Sternklare Nacht über Dubai

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Bildcredit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Eine sternklare Nacht über Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eigentlich nicht richtig sternklar. Der Mond das einzige Himmelslicht, das auf dieser nächtlichen Himmelslandschaft mit den Stadtlichtern konkurrieren kann, eine Situation, die Himmelsbeobachtern in der Stadt nur zu vertraut ist.

Die futuristisch wirkende Szenerie wird vom 800 Meter hohen Khalifa Tower dominiert, welcher derzeit das höchste frei stehende Gebäude auf dem Planeten Erde ist. Doch fürs erste sollten Sie einige der hellsten Sterne am Nachthimmel der Erde erkennen können. Kapella steht links vom Turm, und Aldebaran, Beteigeuze, Rigel und die Gürtelsterne des Orion sind auf diesem stark lichtverschmutzten Himmel mit Mühe erkennbar.

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NGC 3314: Wenn Galaxien überlappen

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Credit: Hubble Legacy Archive, ESA, NASA; Bearbeitung: Martin Pugh

Beschreibung: NGC 3314 sind eigentlich zwei riesige Spiralgalaxien, die nur zufällig fast genau in einer Linie liegen. Die Vordergrundspirale ist fast von oben zu sehen, ihre Feuerradform wird von jungen, hellen Sternhaufen bestimmt. Doch vor dem Licht der Hintergrundgalaxie scheinen dunkle, wirbelnde Straßen aus interstellarem Staub die von oben sichtbare Spiralstruktur zu dominieren. Die Staubstraßen sind überraschend weit verbreitet, und dieses bemerkenswerte Paar aus überlappenden Galaxien ist eine von wenigen Systemen, in denen die Absorption von Licht von hinter der Galaxie liegenden Sternen dazu genützt werden kann, um ihre Verteilung an Staub direkt zu untersuchen. NGC 3314 ist etwa 140 Millionen Lichtjahre (die Hintergrundgalaxie) und 117 Millionen Lichtjahre (Vordergrundgalaxie) entfernt im vielköpfigen Sternbild Wasserschlange. Die Hintergrundgalaxie umfasst in der geschätzten Entfernung fast 70.000 Lichtjahre. Ein synthetischer dritter Kanal wurde erzeugt, um dieses dramatische neue Komposit der überlappenden Galaxien aus zwei Farbbild-Datensätzen im Hubble Legacy Archive zu erzeugen.

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Neptun: einmal herum

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Credit: NASA, ESA, Hubble Heritage Team (STScI / AURA)

Beschreibung: Neptun rotiert in zirka 16 Stunden einmal um seine Achse. Daher zeigen diese 4 Bilder des äußersten Gasriesen im Sonnensystem, die in Zeitabständen von etwa 4 Stunden aufgenommen wurden, einen Neptuntag. Sie wurden Ende Juni vom Weltraumteleskop Hubble aufgenommen und kombinieren Aufnahmen, die mit Filtern für sichtbares und nahes Infrarotlicht aufgenommen wurden, um Wolken in großer Höhe zu zeigen, die aus Methaneiskristallen bestehen und sich von den ansonsten blauen Wolkenoberseiten des Planeten abheben. Weil Neptuns Rotationsachse etwa 29 Grad zur Ebene seiner Umlaufbahn geneigt ist, verglichen mit 23,5 Grad der Erde, gibt es auf Neptun ähnliche Jahreszeiten wie auf der Erde. Hubble-Beobachtzungen zeigten, dass die Wolkenaktivität von der nördlichen zur südlichen Halbkugel wechselt, wenn auf Neptuns Südhalbkugel der Frühsommer kommt und im Norden der Winter. Nun ist der Lauf der Jahreszeiten auf Neptun einmal herumgelaufen, seit seine Position von dem französischen Mathematiker Urbain Le Verrier und dem britischen Mathematiker John Couch Adams berechnet und der Planet daraufhin am 23. September 1846 von dem deutschen Astronomen Johann Galle entdeckt wurde. Mit einer Umlaufperiode von annähernd 165 Jahren ist diese Woche am 12. Juli Neptun seit dem Tag seiner Entdeckung einmal um die Sonne gelaufen.

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Letzte Annäherung der Atlantis

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Bildcredit: Besatzung der ISS-Expedition 28, NASA

Beschreibung: Zum letzten Mal näherte sich eine US-Raumfähre der Internationalen Raumstation (ISS). Nach einem dramatischen Start letzte Woche von Cape Canaveral letzte Woche, der von geschätzt einer Million Menschen verfolgt wurde, hob der Spaceshuttle Atlantis bei STS-135 mit einer kleinen Crew ab, zu einer willkommenen Begegnung mit der Raumstation vor drei Tagen. Obwohl die NASA die alternde Shuttle-Flotte einstellt, werden NASA-Astronauten in naher Zukunft in der Lage sein die ISS mit russischen Raumschiffen zu besuchen. Oben ist zu sehen, wie Atlantis mit geöffneten Ladebucht-Toren zur ISS aufsteigt, in der man das schimmernde, metallische Mehrzweck-Logistik-Modul sieht. Mehr als 200 Kilometer darunter liegen die kühlen, blauen Gewässer des Planeten Erde. Die lang erwartete letzte Rückkehr der Raumfähre zur Erde ist derzeit für nächsten Donnerstag, 21. Juli, vorgesehen.

Quiz: Erkennen Sie die Landmasse unter der Raumfähre?
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Der Perseushaufen

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Bildcredit und Bildrechte: Bob Franke

Beschreibung: Hier ist eines der größten Objekte, die jemals jemand am Himmel sehen wird. Jeder dieser verschwommenen Kleckse ist eine Galaxie, zusammen bilden sie den Perseushaufen – einer der am nächsten gelegenen Galaxienhaufen. Der Haufen ist durch einen Vordergrund aus Sternen in unserer eigenen Galaxis, der Milchstraße, zu sehen. Nahe dem Zentrum des Haufens, etwa 250 Millionen Lichtjahre entfernt, befindet sich NGC 1275, die dominante Galaxie des Haufens. Sie ist oben als große Galaxie links im Bild zu sehen. NGC 1275, eine gewaltige Röntgenstrahlen– und Radioemissionsquelle, sammelt Materie an, wenn Gas und Galaxien hineinfallen. Der Perseushaufen, der auch als Abell 426 katalogisiert ist, ist ein Teil des Pisces-Perseus-Superhaufens, der 15 Grad umfasst und mehr als 1000 Galaxien enthält. In der Entfernung von NGC 1275 zeigt diese Ansicht etwa15 Millionen Lichtjahre.

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Totale Mondfinsternis über Tadschikistan


Bildcredit und Bildrechte: Jean-Luc Dauvergne (Ciel et Espace); Musik: Valère Leroy und Sophie Huet (Space-Music)

Beschreibung: Was würden Sie sehen, wenn der Vollmond plötzlich verschwinden würde? Die Antwort wurde während der totalen Mondfinsternis im letzten Monat in Tadschikistan in einem dramatischen Zeitraffervideo aufgezeichnet. Während einer totalen Mondfinsternis bewegt sich die Erde zwischen den Mond und die Sonne, wodurch der Mond dramatisch verblasst. Der Mond wird dennoch nie völlig dunkel, weil die Erdatmosphäre etwas Licht bricht. Zu Beginn des obigen Videos erscheint die Szenerie taghell und sonnenbeleuchtet, doch tatsächlich ist sie nachts und vom Vollmond beleuchtet zu sehen. Während der Mond verdunkelt wird und verblasst, flaut der Wind ab, und die Hintergrundsterne spiegeln sich in einem See im Vordergrund. Der Himmel um den verdunkelten Mond erscheint plötzlich und sehr spektakulär voller Sterne, betont durch die belebte Ebene unserer Galaxis, der Milchstraße. Die Bildfolge wird mit einer Nahaufnahme wiederholt, und das Schlussbild zeigt die Platzierung des verdunkelten Mondes nahe dem Adler-, dem Schwan-, dem Trifid- und dem Lagunennebel. Fast zwei Stunden nach Beginn der Finsternis tritt der Mond wieder aus dem Erdschatten, und sein heller, voller Schein dominiert wieder den Himmel.

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Ein Milchstraßenband

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Bildcredit: John P. Gleason, Celestial Images

Beschreibung: Die meisten hellen Sterne in unserer Galaxis, der Milchstraße, befinden sich in einer Scheibe. Da sich auch unsere Sonne in dieser Scheibe befindet, erscheinen uns diese Sterne als diffuses Band, welches den Himmel umkreist. Das obige Panorama eines nördlichen Bandes der Milchstraßenscheibe umfasst 90 Grad und ist ein digital erzeugtes Mosaik aus mehreren Einzelaufnahmen. Wenn Sie die Seite nach links schieben, sehen Sie den Rest dieses spektakulären Bildes. Zu sehen sind viele helle Sterne, dunkle Staubspuren, rote Emissionsnebel, blaue Reflexionsnebel und Sternhaufen. Zusätzlich zu all dieser Materie, die wir sehen können, vermuten Astronomen, dass sogar noch viel mehr Dunkle Materie existiert, die wir nicht sehen können.

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