Erde und Mond

Bildrechte: NASA, JPL, Galileo-Projekt; Bearbeitung und Lizenz: Gordan Ugarkovic

Nur selten werden Erde und Mond zusammen fotografiert. Diesen Monat vor 25 Jahren bot sich eine der besten Gelegenheiten. Damals sauste die Jupitersonde Galileo am System unserer Heimatwelt vorbei. Die Raumsonde Galileo näherte sich auf etwa 15 Erde-Mond-Distanzen. Von dort aus sah sie, wie unser natürlicher Begleiter an unserer Heimatwelt vorbeiglitt.

Dieses Video kombiniert 52 historische Bilder, die farbverstärkt wurden. Der Mond wirkt zwar neben der Erde klein. Doch kein anderer Planet im Sonnensystem hat einen Begleiter, dessen Größe so ähnlich ist. Rechts außen ist die Sonne. Sie beleuchtete etwa die Hälfte jeder Kugel. Die rotierende Erde zeigt Wolken, blaue Ozeane und braune Kontinente.

Heute Nacht leuchtet auf der ganzen Erde ein fast voller Eichen–Supermond. Er scheint von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang.

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Am Freitag lächelte der Mond

Über dem dunklen Horizont schimmert ein violetter Himmel. Links liegt eine sehr schmale Mondsichel, rechts leuchten zwei Planeten. Venus steht knapp über dem Horizont, Jupiter ist weiter oben.

Bildcredit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Am Freitag lächelte der alte Mond. Morgenmenschen konnten das sehen. Die abnehmende Sichel war von der Sonne beleuchtet. Sie wurde auf dieser klaren, stimmungsvollen Szene bei Bursa in der Türkei auf dem Planeten Erde fotografiert. In den zarten Farben der Dämmerung leuchten die nahen Himmelslichter Jupiter (oben) und Venus am östlichen Horizont.

Heute ist Samstag und Neumond. Anfang nächster Woche folgt die zunehmende Sichel der untergehenden Sonne, wenn sie im Westen untergeht. Dann begleitet das Lächeln des jungen Mondes Saturn und Merkur am frühen Abendhimmel.

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Ein fröhlicher Himmel über Los Angeles

Über einer lichtverschmutzten Stadt, die bis zum Horizont reicht, leuchtet ein Sichelmond, links darüber stehen die Planeten Venus und Jupiter.

Bildcredit und Bildrechte: Dave Jurasevich (Mt.-Wilson-Observatorium)

Manchmal lächelt der Himmel über weiten Teilen der Erde. An einem Tag im Jahr 2008 zeigte er weltweit eine seltene Anordnung. Sie bestand aus dem Mond und den Planeten Venus und Jupiter. Bilder, die zur rechten Zeit fotografiert wurden, zeigen den Sichelmond. Er war von den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Die beiden standen scheinbar nahe beisammen. Alle drei Lichter bildeten ein Lächeln.

Diese Szene entstand am 30. November 2008 nach Sonnenuntergang am Mt.-Wilson-Observatorium. Der Blick reichte über Los Angeles in Kalifornien (USA). Am höchsten steht der Planet Jupiter, er ist auch am weitesten entfernt. Deutlich näher steht links unter Jupiter die Venus. Sie wirkt durch die Wolken in der Erdatmosphäre ungewöhnlich blau. Rechts daneben steht der Mond in zunehmender Sichelphase über dem Horizont.

Dünne Wolken werden vom Mond beleuchtet. Sie sind ungewöhnlich orange gefärbt. Am unteren Bildrand breiten sich die Hügel von Los Angeles aus. Viele sind mit einem zarten Dunst bedeckt. Ganz links stehen die Wolkenkratzer von LA.

Stunden nach Aufnahme dieses Bildes näherte sich der Mond dem fernen Duo. Er bedeckte kurz die Venus und wanderte dann weiter. Diese Woche gibt es eine ähnliche Konjunktion von Venus und Jupiter. Man sieht sie auf weiten Teilen des Planeten Erde kurz vor Sonnenaufgang im Osten.

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Milchstraße, Zodiakallicht und die australischen Pinnacles

Über den Pinnacles in Westaustralien wölbt sich die Milchstraße. Am Horizont steigt Zodiakallicht auf.

Bildcredit und Bildrechte: Jingyi Zhang

Was ist das für eine seltsame Welt? Es ist die Erde. Vorne im Bild stehen die Pinnacles. Sie sind ungewöhnliche Felsnadeln im Nambung-Nationalpark in Westaustralien. Diese malerischen Zinnen sind so groß wie eine Frau. Wie sie aus urzeitlichen Meeresmuscheln (Kalkstein) entstanden sind, wird weiterhin erforscht.

Das Panorama wurde letzten Monat fotografiert. Ein Strahl aus Zodiakallicht steigt nahe der Bildmitte vom Horizont auf. Zodiakallicht ist Sonnenlicht, das von Staubkörnchen reflektiert wird, die auf Bahnen in der Ebene der Planeten um die Sonne kreisen. Oben wölbt sich das zentrale Band unserer Milchstraße. Hinten sieht man auch die Planeten Jupiter und Saturn sowie mehrere berühmte Sterne am Nachthimmel.

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Drei Planeten im September am Morgenhimmel

Über Schloss Veszprém in Ungarn versammelten sich am Morgenhimmel der Mond und die Planeten Mars, Merkur und Venus.

Bildcredit und Bildrechte: Tamas Ladanyi (TWAN)

Am 18. September versammelten sich der Mond, drei Planeten und ein heller Stern am Morgenhimmel über dem ungarischen Schloss Veszprém auf der Ekliptik. Auf dieser himmlischen Landschaft leuchten Merkur und Mars in der Dämmerung am östlichen Horizont. Sie verschwanden aber bald im Glanz der Sonne. Regulus, der Alphastern im Sternbild Löwe, ist das helle Licht beim abnehmenden Sichelmond. Oben steht die gleißende Venus.

Morgens sah man auf dem ganzen Planeten Erde die schöne Konjunktion von Mond, Planeten und dem hellen Stern. Interessanterweise bedeckte der Mond an manchen Orten Regulus. Er wanderte am 18. September in nur 24 Stunden genau vor Regulus und an jedem der drei Planeten vorbei. Doch es war schwierig, die Beobachtung der Mondbedeckung zeitlich zu planen. Meist war es nur am Tageshimmel möglich.

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Merkur – wie MESSENGER ihn zeigte

Der Planet Merkur wurde aus der Nähe abgebildet. Er füllt fast das ganze Bild. Sehr helle Krater leuchten hell auf der dunklen Oberfläche. Sie sind von hellem Auswurfmaterial umgeben. Von einem Krater ganz oben gehen Strahlen aus, die fast bis nach unten reichen. Sie erinnern an Meridiane.

Bildcredit: MESSENGER, NASA, JHU APL, CIW

Merkur war nie zuvor so zu sehen. 2008 sauste die Roboter-Raumsonde MESSENGER zum zweiten Mal an Merkur vorbei. Dabei fotografierte sie Gelände, das zuvor nur mit relativ grobem Radar kartiert wurde.

Für dieses Bild blickte MESSENGER 90 Minuten nach dem Vorbeiflug aus einer Höhe von etwa 27.000 Kilometern zurück. Viele Strukturen wurden neu abgebildet. Von einem jungen Krater beim oberen Rand gehen ungewöhnlich lange Strahlen aus. Sie sehen aus wie Längenmeridiane.

MESSENGER trat 2011 in den Orbit um Merkur ein. Die Primärmission endete 2012. Bis 2015 wurden weiterhin detailreiche Messungen durchgeführt. Zu dieser Zeit ging der Treibstoff zur Neige. Daher wurde MESSENGER auf der Merkuroberfläche kontrolliert zum Absturz gebracht.

Heute ist Neumond: Der nächste Neumond bedeckt die Sonne

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Saturn in der Milchstraße

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Mohammad Nouroozi

Saturn steht am Himmel der Erde kurz vor seiner Opposition. Er geht bei Sonnenuntergang auf, leuchtet die ganze Nacht hell und steht nahe der Sichtlinie zu den reichhaltigen Sternfeldern mit Nebeln und undurchsichtigen Staubwolken in der Milchstraße.

Diese prächtige Himmelslandschaft in der Milchstraße ist ein Mosaik aus zwei Bildern, die Anfang des Monats fotografiert wurden. Links über der Mitte steht der weißliche Saturn. Ihr findet den hellen Planeten über dem Kopf des staubigen Pfeifennebels, der unter dem dunklen Fluss zu Antares liegt, dem Alphastern im Skorpion. Die besten Ansichten des riesigen Ringplaneten bietet derzeit die Raumsonde Cassini im Orbit um Saturn. Derzeit ist Cassinis 8. Orbit im großen Finale mit Tauchgang im Gange.

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Höhepunkte am Sommerhimmel

Die Grafik zeigt astronomische Ereignisse am Sommerhimmel 2017. Ein KLick auf das Bild lädt die Datei in deutscher Sprache.

Illustrationscredit und -rechte: Universe2go.com

Was ist diesen Sommer am Himmel los? Diese Grafik zeigt einige Höhepunkte auf der Nordhalbkugel der Erde. Die Ereignisse am Himmel im Frühsommer sind links aufgefächert, wie bei einem Zifferblatt, dessen Mitte unten ist. Die Ereignisse im Spätsommer sind rechts angeordnet.

Objekte, die relativ nahe bei der Erde sind, liegen näher an der Zeichnung mit Teleskop unten in der Mitte. Fast alles, was hier dargestellt wurde, sieht man ohne Teleskop. Ein Höhepunkt am Sommerhimmel ist, dass man Jupiter im Juni und Saturn im August nach Sonnenuntergang sieht. Mitte Juli gibt es eine enge Begegnung von Mond, Venus und dem hellen Stern Aldebaran. Anfang August erreicht der Meteorstrom der Perseïden seinen Höhepunkt.

Doch das wichtigste astronomische Ereignis im Sommer ist eine totale Sonnenfinsternis. Sie zieht am 21. August auf einer schmalen, hoffentlich wolkenfreien Schneise quer über die USA.

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