Beschreibung: Was geschieht, wenn bei einem Stern der Kernbrennstoff knapp wird? Bei Sternen mit einer ähnlichen Masse wie unserer Sonne kondensiert das Zentrum zu einem Weißen Zwerg, während die äußeren Atmosphärenschichten in den Weltraum abgestoßen werden und planetarische Nebel bilden.
Dieser spezielle planetarische Nebel wird nach dem berühmten Astronomen Harlow Shapley als Shapley 1 bezeichnet. Er hat eine sehr auffällige, kranzförmige, ringartige Form. Zwar sehen einige dieser Nebel am Himmel wie Planeten aus – daher ihr Name -, doch sie umgeben sie Sterne, die weit von unserem Sonnensystem entfernt sind.
Beschreibung: Dem Zentralstern dieses sanduhrförmigen planetarischen Nebels läuft der Sand der Zeit aus. In dieser kurzen, spannenden Schlussphase in der Entwicklung eines sonnenähnlichen Sterns werden die äußeren Hüllen abgestoßen. Sie findet statt, wenn der Kernbrennstoff zur Neige geht. Sein Kern wird ein abkühlender, verblassender Weißer Zwerg.
Beschreibung:Fantastische Figuren lauern in den Wolken von NGC 6188 aus leuchtendem Wasserstoff. Der Emissionsnebel ist in sichtbarem Licht unsichtbar. Er liegt am Rand einer riesigen Molekülwolke im südlichen Sternbild Altar und ist ungefähr 4000 Lichtjahre von uns entfernt.
Die massereichen jungen Sterne der eingebetteten Ara-OB1-Assoziation sind vor wenigen Millionen Jahren in dieser Region entstanden. Sie formten die dunklen Umrisse, ihre Sternwinde und die intensive ultraviolette Strahlung liefern die Energie für das Leuchten des Nebels.
Die Entstehung dieser Sterne wurde wahrscheinlich in der jüngeren Vergangenheit durch Winde und Supernovaexplosionen von massereichen Sternen früherer Generationen ausgelöst. Diese fegten das molekulare Gas zusammen und komprimierten es.
Zur kosmischen Leinwand von NGC 6188 gehört auch NGC 6164, ein seltener Emissionsnebel, der von einem der massereichen O-Sterne in der Region gebildet wurde. Die auffallend symmetrische Gashülle und der blasse Hof von NGC 6164, der seinen hellen Zentralstern rechts oben umgibt, hat eine Ähnlichkeit mit vielen planetarischen Nebeln.
Das Sichtfeld ist etwa zwei Vollmonddurchmesser breit. Das entspricht in der Entfernung von NGC 6188 70 Lichtjahren.
Beschreibung: Der blasse Stern, nicht der helle in der Mitte von NGC 3132, hat diesen seltsamen planetarischen Nebel geschaffen. Das leuchtende Gas wird landläufig Eight-Burst-Nebel oder Südlicher Ringnebel genannt. Es stammt aus den äußeren Schichten eines sonnenähnlichen Sterns.
Das Bild in zugewiesenen Farben zeigt einen heißen, blauen Lichtsee, der von der heißen Oberfläche des blassen Sterns in einem Binärsystem mit Energie versorgt wird. Das Bild wurde zur Erforschung der ungewöhnlichen Symmetrie gemacht, doch es ist die Asymmetrie, die diesen planetarischen Nebel so interessant macht.
Weder die ungewöhnliche Form der kühleren Hülle außen noch der Aufbau und die Platzierung der kühlen, filigranen Staubspuren, die über NGC 3132 verlaufen, können gut erklärt werden.
Beschreibung: Der Katzenaugennebel NGC 6543 starrt in den interstellaren Raum. Er ist dreitausend Lichtjahre von der Erde entfernt. Der klassischer planetarische Nebel ist die finale kurze, aber prachtvolle Phase im Leben eines sonnenähnlichen Sterns.
NGC 2438 ist ein planetarischer Nebel. Das ist die gasförmige Hülle, die von einem vergehenden Stern ausgeschleudert wird, der Milliarden Jahre alt und ähnlich aufgebaut ist wie die Sonne, wenn der Vorrat an Wasserstoff im Inneren zur Neige geht.
Der Nebel ist etwa 3000 Lichtjahre entfernt und liegt im nautischen Sternbild Achterdeck (Puppis). Interessant ist, dass NGC 2438 scheinbar auch am Rand des hellen, relativ jungen offenen Sternhaufens M46 liegt. Doch der Zentralstern des planetarischen Nebels ist nicht nur viel älter als die Sterne in M46. Er hat auch eine andere Geschwindigkeit als die Sterne im Haufen. NGC 2438 ist viel weniger weit entfernt als M46. Der vordere Nebel liegt also nur zufällig in der Sichtlinie zum jungen Sternhaufen.
Dieses detailreiche Bild von NGC 2438 betont einen Hof aus leuchtendem atomarem Gas, der zuvor unsichtbar war. Er hat einen Durchmesser von mehr als 4,5 Lichtjahren und reicht weit über den helleren, inneren Ring hinaus. Ähnliche Höfe entdeckte man auch auf Detailbildern anderer planetarischer Nebel. Sie entstanden in früheren aktiven Phasen ihrer alternden Zentralsterne.
Beschreibung:Planetarische Nebel werden von vergehenden, sonnenähnlichen Sternen abgestoßen. Sie entstehen in einer kurzen, aber prächtigen Schlussphase der Sternentwicklung. Die Gashüllen werden von einer extrem heißen Quelle in der Mitte ionisiert. Diese Quelle ist der schrumpfende Kern eines Sterns, dessen Kernbrennstoff zur Neige geht.
Ihre einfachen Symmetrien, die in der kosmischen Nacht leuchten, sind faszinierend. Sie regten dieses Plakatprojekt planetarischer Nebel an. Neun Planetarier sind zum Vergleich in einem 3×3-Raster abgebildet. Wer planetarische Nebel liebt, erkennt leicht die hellen Messierobjekte: den Hantelnebel M27, den kleinen Hantelnebel M76 und den Ringnebel M57. Auch der Katzenaugennebel NGC 6543 ist ziemlich markant.
Weniger bekannte Nebel sind der Medusanebel und der Käfernebel. Alle Bilder wurden aus detailreichen Schmalbanddaten erstellt und sind im gleichen Winkelmaß abgebildet, nämlich 20 Bogenminuten (1/3 Grad). Bei dieser Darstellung entspricht der graue Kreis der Winkelgröße des Vollmondes am Himmel.
Die planetarischen Nebel zeigen das Schicksal unserer Sonne, wenn in 5 Milliarden Jahren nicht mehr genug Kernbrennstoff in ihrem Inneren übrig ist.
Beschreibung: Etwa siebenhundert Lichtjahre von der Erde entfernt vergeht ein sonnenähnlicher Stern im Sternbild Wassermann. Seine letzten wenigen tausend Jahre erzeugten den Helixnebel (NGC 7293). Der Helixnebel ist ein gut untersuchtes, nahe gelegenes Beispiel eines planetarischen Nebels und typisch für diese Endphase der Sternentwicklung.
Diese sehr detailreiche Ansicht des Nebels entstand aus Daten, die 10 Stunden lang aufgenommen wurden. Sie zeigt Details in der helleren inneren Region des Helixnebels, die einen Durchmesser von etwa drei Lichtjahren hat. Auch zartere Strukturen im äußeren Hof sind erkennbar. Mit diesem äußeren Hof hat der Nebel eine Spannweite von mehr als sechs Lichtjahren.
Der weiße Punkt in der Mitte der Helix ist der heiße Zentralstern des planetarischen Nebels. Der Helixnebel wirkt auf den ersten Blick wie ein simpler Nebel. Inzwischen fand man bei ihm eine überraschend komplexe Geometrie.
Für ein optimales Erlebnis verwenden wir Techniken wie Cookies. Damit speichern wir Geräteinformationen. Wenn du dem zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Funktionen beeinträchtigt werden. Wir respektieren den Wunsch nach Datenschutz und speichern so wenig Cookies wie technisch möglich.
Funktional
Immer aktiv
Ohne diese Funktionen geht nichts.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Diese Daten sind ausschließlich für statistische Zwecken.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.