Büschel umgeben den Pferdekopfnebel

Mitten im Bild tut sich im Dunkeln eine Höhle auf, innen rot leuchtend mit orangefarbenem Rand. Vor dem unteren Rand liegt der dunkle Pferdekopfnebel, links darunter der Flammennebel.

Bildcredit und Bildrechte: Mario Zauner

Beschreibung: Der berühmte Pferdekopfnebel im Orion ist nicht alleine. Diese detailreiche Aufnahme zeigt, dass die dunkle, vertraut geformte Einkerbung unter der Mitte zu einem gewaltigen Komplex aus undurchsichtigem Staub und leuchtendem Gas gehört. Um Details der Wiese um den Pferdekopf sichtbar zu machen, verwendete ein Amateurastronom ein Gartenteleskop in Österreich, fotografierte 7,5 Stunden lang Bilder im Licht von Wasserstoff (rot), Sauerstoff (grün) und Schwefel (blau) und kombinierte sie kunstfertig.

Das atemberaubende Bildergebnis zeigt Details in einem komplexen Bildteppich aus gasförmigen Büscheln und staubbeladenen Fasern, die im Laufe von Äonen durch Sternenwinde und urzeitliche Supernovae gebildet und geformt wurden. Links neben dem Pferdekopf ist der Flammennebel zu sehen, der helle Stern links oben ist Alnilam, der zentrale Stern in Orions Gürtel. Der Pferdekopfnebel liegt 1500 Lichtjahre entfernt im Sternbild Orion.

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Pferdekopf- und Orionnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Mario Zauner

Beschreibung: Der dunkle Pferdekopfnebel und der leuchtende Orionnebel sind gegensätzliche kosmische Aussichten. Sie treiben 1500 Lichtjahre entfernt in einem der am besten erkennbaren Sternbilder des Nachthimmels und liegen im oben gezeigten prächtigen Mosaik aus zwei Bildfeldern in gegenüberliegenden Ecken.

Der vertraute Pferdekopfnebel ist die dunkle Wolke links unten, eine kleine Silhouette, die in das Leuchten von orange eingefärbtem Wasserstoff (alpha) gekerbt ist. Alnitak ist der östlichste Stern im Gürtel des Orion, er liegt links neben dem Pferdekopf. Unter Alnitak liegt der Flammennebel mit Wolken heller Emissionen und dramatischen dunklen Staubbahnen. Die prächtige Emissionsregion, der Orionnebel (auch M42), liegt rechts oben, umgeben vom blauen Leuchten des reflektierenden Staubs. Gleich links daneben liegt ein bekannter Reflexionsnebel, der manchmal „Laufender Mann“ genannt wird. Die allgegenwärtigen Ranken aus leuchtendem Wasserstoff sind in der Region leicht aufzuspüren.

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Orion in Rot und Blau

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Bildcredit und Bildrechte: David Lindemann

Beschreibung: Wann wurde der Orion so prächtig? Diese farbenfrohe Wiedergabe eines Teils des Sternbildes Orion stammt von rotem Licht, das von Wasserstoff und Schwefel (SII) abgestrahlt wird, sowie blaugrünem Licht, das von Sauerstoff (OIII) stammt. Die Farbtöne dieses Bildes wurden digital neu zugeordnet, um auf die Elemente zu verweisen, von denen sie stammen – aber auch, um sie für das menschliche Auge interessant zu gestalten.

Das atemberaubende Komposit wurde sorgfältig durch Montage Hunderter Bilder erstellt, deren Aufnahme fast 200 Stunden dauerte. Die hier abgebildete Barnardschleife ist am unteren Bildrand ausgebreitet und bettet scheinbar interstellare Gebilde ein, unter anderem den verschlungenen Orionnebel rechts neben der Mitte. Auch der Flammennebel ist schnell zu finden, doch um die winzige Einkerbung des dunklen Pferdekopfnebels zu erkennen, muss man genau hinsehen.

Was Orions Pracht anbelangt, ist eine der plausibelsten Erklärungen zum Ursprung der Barnardschleife eine Supernovaexplosion, die sich vor ungefähr zwei Millionen Jahren ereignete.

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Der Pferdekopf: Ein weites Feld

Die Nebellandschaft wirkt fremd und vertraut zugleich. Sie zeigt eine bekannte Landschaft in Infrarot. Der Pferdekopfnebel rechts oben leuchtet rosarot. Normalerweise ist er eine dunkle Silhouette vor einem roten Emissionsnebel. Hier sind hinter dem Pferd nur Sterne verteilt. Links unten ist der helle Reflexionsnebel NGC 2023.

Gestaltung und Bearbeitung: Robert Gendler; Bilddaten: ESO, VISTA, HLA, Hubble-Vermächtnisteam (STScI/AURA)

Das weite Feld zeigt die interstellare Landschaft um den berühmten Pferdekopfnebel. Dafür wurden Bilder kombiniert, die vom großen VISTA-Teleskop auf der Erde und dem Weltraumteleskop Hubble stammen. Die staubigen Molekülwolken wurden im Licht von nahem Infrarot fotografiert.

Die Szene ist am Himmel etwa so breit wie zwei Drittel des Vollmondes. Der Pferdekopf ist ungefähr 1600 Lichtjahre entfernt. Daher ist das Bild in seiner geschätzten Entfernung von links nach rechts etwas mehr als 10 Lichtjahre breit.

Rechts oben ist der Pferdekopfnebel zu sehen. Er ist auch als Barnard 33 bekannt. In nahem Infrarot ist er eine leuchtende Staubsäule mit neuen Sternen. Der helle Reflexionsnebel NGC 2023 links unten umgibt einen heißen, jungen Stern und wird von ihm beleuchtet. Unter der Basis des Pferdekopfes liegen undurchsichtige Wolken am Rand von NGC 2023. Sie zeigen die verräterische, tiefrote Emission energiereicher Strahlen, die man als Herbig-Haro-Objekte bezeichnet. HH-Objekte werden von neuen Sternen ausgestoßen.

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Der Pferdekopfnebel

Vor einer magentafarbenen Nebelwand mit Sternen zeichnet sich eine dunkle Wolke ab. Sie hat eine Form, die viele an einen Pferdekopf erinnert.

Bildcredit: CFHT, Coelum, MegaCam, J.-C. Cuillandre (CFHT) und G. A. Anselmi (Coelum)

Der Pferdekopfnebel im Orion gehört zu den Nebeln am Himmel, die man am besten wiedererkennt. Er gehört zu einer großen, dunklen Molekülwolke. Die ungewöhnliche Form ist auch als Barnard 33 bekannt. Sie wurde erstmals Ende der 1880er-Jahre auf einer Fotoplatte entdeckt. Das rote Leuchten stammt vorwiegend von Wasserstoff, der hinter dem Nebel liegt. Er wird vom nahen, hellen Stern Sigma Orionis angeregt.

Der dicke Staub ist der Grund, weshalb der Pferdekopf so dunkel ist. Der untere Teil des Pferdekopfnackens wirft einen Schatten nach links. Gas, das aus dem Nebel strömt, wird von einem starken Magnetfeld kanalisiert. Die hellen Flecken im Sockel des Pferdekopfnebels sind junge Sterne, die gerade entstehen. Licht braucht etwa 1500 Jahre, um vom Pferdekopfnebel zu uns zu gelangen.

Dieses Bild wurde mit dem Canada-France-Hawaii-Teleskop auf Hawaii (USA) fotografiert. Es hat einen 3,6 Meter großen Spiegel.

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Alnitak, Alnilam, Mintaka

Die markantesten Sterne im Bild sind die drei Gürtelsterne des Orion. Sie sind von einem Sternenteppich umgeben, rechts unten kommt eine magentafarben leuchtende Wolke dazu, vor der sich winzig der dunkle Pferdekopfnebel als Silhouette abzeichnet.Links neben dem Pferdekopf ist der von mehreren Sternen umgebene Flammennebel.

Bildcredit und Bildrechte: Mohammad Nouroozi

Helle, bläuliche Sterne verlaufen diagonal durch diese kosmische Aussicht. Es sind – von Osten nach Westen (rechts unten nach links oben) – Alnitak, Alnilam und Mintaka. Die drei blauen Überriesensterne sind auch als Gürtel des Orion bekannt. Sie sind viel heißer und massereicher als die Sonne. Die drei Sterne sind zwischen 800 und 1500 Lichtjahren entfernt. Sie entstanden in Orions gut erforschten interstellaren Wolken.

Die Wolken aus Gas und Staub in dieser Region haben einige überraschend vertraute Formen. Dazu gehören der dunkle Pferdekopfnebel und der Flammennebel rechts unten bei Alnitak. Der berühmte Nebel im Orion liegt vom bunten Sternfeld aus gesehen rechts außerhalb des Bildes. Das schön komponierte Teleskopmosaik entstand aus zwei Bildern. Es ist am Himmel ungefähr vier Grad breit.

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Orion: Gürtel, Flamme und Pferdekopf

Rechts unten sind der bekannte Pferdekopfnebel und der Flammennebel klein erkennbar, darüber breitet sich eine rötliche Wand aus, von links oben nach unten Mitte sind die hellen Gürtelsterne des Orion diagonal angeordnet. Im Hintergrund sind zahlreiche blau umgebene Sterne und dunkle Staubnebel verteilt.

Bildcredit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Was umgibt die berühmten Gürtelsterne des Orion? Diese detailreiche Aufnahme zeigt alles, von dunklen Nebeln bis zu Sternhaufen. Alles ist in einen weiten Fleck gasförmiger Büschel eingebettet. Er liegt im größeren Molekülwolkenkomplex im Orion. Links verlaufen die drei hellsten Sterne diagonal im Bild. Es sind tatsächlich die berühmten drei Sterne in Orions Gürtel. Der unterste der drei Gürtelsterne ist Alnitak. Gleich darunter liegt der Flammennebel. Hier leuchtet angeregter Wasserstoff, der in Fasern aus dunklem braunem Staub eingebettet ist.

Rechts neben Alnitak liegt der Pferdekopfnebel. Er ist eine dunkle Einkerbung aus dichtem Staub und besitzt die vielleicht am besten erkennbare Nebelform am Himmel. Die dunkle Molekülwolke ist ungefähr 1500 Lichtjahre entfernt. Sie ist als Barnard 33 katalogisiert. Man sieht sie, weil der nahe, massereiche Stern Sigma Orionis die Wolke von hinten beleuchtet. Der Pferdekopfnebel verändert in den nächsten Millionen Jahren langsam seine auffällige Form. Vielleicht wird er vom energiereichen Sternenlicht zerstört.

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Der prächtige Pferdekopfnebel

Vor einem rot leuchtenden Emissionsnebel, der in Strahlen von einer Dunkelwolke aufsteigt, zeichnet sich ein dunkler Nebel ab, der an einen Pferdekopf erinnert.

Bildcredit und Bildrechte: Marco Burali, Tiziano Capecchi, Marco Mancini (Osservatorio MTM)

Diese interstellare Staubwolke wurde vom Wind und der Strahlung von Sternen geformt. Sie hat zufällig eine erkennbare Form angenommen. Passenderweise heißt sie Pferdekopfnebel. Sie ist etwa 1500 Lichtjahre entfernt in den gewaltigen Wolkenkomplex im Orion eingebettet.

Die dunkle Wolke ist ungefähr fünf Lichtjahre groß. Sie ist als Barnard 33 katalogisiert. Man sieht sie nur, weil der undurchsichtige Staub als Silhouette vor dem leuchtend roten Emissionsnebel IC 434 liegt.

In der dunklen Wolke entstehen Sterne. Der blaue Reflexionsnebel NGC 2023 bildet einen Kontrast dazu. Er umgibt einen heißen jungen Stern links unten. Das prächtige Farbbild kombiniert Schmalband- und Breitbandbilder, die mit drei verschiedenen Teleskopen aufgenommen wurden.

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