Welcher Tag ist heute? Wenn Tag und die Zeit passen, zeigt diese Sonnenuhr: SOLSTICE. Nur dann steht unsere Sonne so, dass Sonnenlicht durch die Öffnungen strömt und den Begriff für die längsten und kürzesten Tage des Jahres zeigt. Genau das passiert heute (und im Dezember).
Der Sternhaufen Westerlund 1 im südlichen Sternbild Altar enthält einige der größten und massereichsten Sterne, die wir kennen. Geführt wird er vom Stern Westerlund 1-26. Er ist ein roter Überriese. Wenn er im Zentrum unseres Sonnensystems stünde, würde er bis über die Jupiterbahn reichen.
Der junge Sternhaufen 3 enthält noch weitere rote Überriesen, 6 gelbe Hyperriesensterne, 24 Wolf-Rayet-Sterne und mehrere Sterne, die noch ungewöhnlicher sind. Sie werden weiterhin untersucht. Westerlund 1 ist 15.000 Lichtjahre entfernt. Das ist für einen Sternhaufen relativ nahe. Das bietet Astronominnen* ein gutes Labor, um die Entwicklung massereicher Sterne zu erforschen.
Wo seid ihr bei der Finsternis in den USA? Am 21. August kreuzt der Mondschatten die Staaten auf dem Kontinent Nordamerika. Das passiert erstmals seit 1979. Der Pfad wurde dank aktuellen astronomischen Wissens präzise berechnet. Ihr seht ihn auf diesem NASA-Video. Die meisten Menschen in den USA sind weniger als eine Tagesreise vom Zentralpfad der totalen Sonnenfinsternis entfernt. Im Rest von Nordamerika sieht man eine partielle Sonnenfinsternis.
Auf dem Pfad der Totalität bedeckt der Mond die Sonne. Dabei verbreitet er ganze 2 Minuten und 40 Sekunden gruselige Dunkelheit, wenn der Himmel ausreichend klar ist. Möchtet ihr während der Finsternis eine Party veranstalten? Dann kontaktiert den örtlichen Verein für Astronomie, ein Zentrum für Wissenschaft oder die Universität. Vielleicht ist dort schon eine geplant.
Manche Leute reisten bis ans Ende der Welt und beobachteten dort eine totale Sonnenfinsternis. Auf dem Weg zeichneten sie unterhaltsame Abenteuer auf.
Was sah die Raumsonde Cassini bei Saturn? Dieses Musikvideo zeigt einige der frühen Höhepunkte. Es läuft in Zeitraffer. Im ersten Abschnitt (00:07) erscheint eine senkrechte Linie. Es sind Saturns dünnen Ringe, die man von der Seite sieht. Bald zischen einige Saturnmonde vorbei.
Der nächste Abschnitt (00:11) zeigt Saturns ungewöhnlich welligen F-Ring. Er wird von den beiden Schäfermonden eingegrenzt, die ihn ständig stören. Bald blitzt ein Großteil von Saturns weitem Ringsystem vorbei, manchmal zusammen mit dem gewaltigen Planeten.
Wolkenmuster auf Titan (00:39) und Saturn (00:41) werden betont. Danach sieht man Ausschnitte von Vorbeiflügen an mehreren Saturnmonden. Dazu zählen Phoebe, Mimas, Epimetheus und Iapetus. An anderen Stellen fliegen die Saturnmonde scheinbar aneinander vorbei, während sie um Saturn kreisen. Cassini sah auch Sternfelder im Hintergrund. Sie dringen manchmal über hellen vorbeiziehenden Monden ein.
Bildcredit und Bildrechte: D. Peach, E. Kraaikamp, F. Colas, M. Delcroix, R. Hueso, G. Therin, C. Sprianu, S2P, IMCCE, OMP
Saturn erreichte am 16. Juni die Opposition von 2017. Bei Opposition steht er am irdischen Himmel gegenüber der Sonne. Um die Opposition ist Saturn die ganze Nacht sichtbar, leuchtet am hellsten und steht uns am nächsten.
Dieses scharfe Bild zeigt den Ringplaneten. Es wurde vor wenigen Tagen – am 11. Juni – mit einem 1-Meter-Teleskop am Observatorium auf dem Pic du Midi fotografiert. Der Nordpol des Riesenplaneten badet im Sonnenlicht. Dort befindet sich ein Sturmsystem mit einem seltsamen Sechseck. Doch auch Saturns breites Ringsystem ist sehr detailreich abgebildet.
Die schmale Encke-Teilung verläuft um den ganzen äußeren A-Ring. Im blasseren inneren C-Ring sind kleine Ringe erkennbar. Durch die breitere Cassiniteilung sieht man Saturns Südhalbkugel. Zur Opposition leuchten die Saturnringe besonders hell. Das ist der sogenannte Oppositionseffekt, er ist auch als Seeliger-Effekt bekannt. Die eisigen Ringteilchen werden von der Erde aus gesehen direkt beleuchtet. Sie werfen keine Schatten und streuen Sonnenlicht stärker zurück. Dadurch nimmt die Helligkeit drastisch zu.
Doch die beste Sicht auf den Ringplaneten hat derzeit die Raumsonde Cassini im Saturnorbit. Derzeit taucht Cassini bei ihrem aktuellen 9. Orbit des großen Finales tief in die Ringe.
Als die Sonne am 9. Juni unterging, ging der Vollmond auf. Manche kennen ihn als Erdbeermond. Die voll beleuchtete Mondscheibe stand nahe am Horizont. Sie hatte die warme Farbe des reflektierten Sonnenlichts, das durch die dichte, staubige Atmosphäre gefiltert wurde. Auf diesem Teleobjektivbild posierte er mit den Wolkenkratzern der Südsilhouette von Manhattan.
Das Bild entstand im Eagle Rock Reservat. Das ist ein Park in West Orange in New Jersey auf der Erde. Das Eagle Rock Reservat ist etwa 21 Kilometer von Südmanhattan entfernt und ungefähr 384.400 Kilometer vom Mond. Im Vordergrund stehen die Fronten der modernen Türme aus Stahl und Glas. Sie haben auch die warme Farbe des Mondes, weil sie die letzten Strahlen der untergehenden Sonne reflektieren. Der höchste Turm mit der glänzenden dreieckigen Facette ist das One World Trade Center in New York City.
Rote Kobolde sind rätselhaft und unglaublich kurz. Man sieht sie hoch über großen Gewittern auf dem Planeten Erde. Sie wurden auch schon im niedrigen Erdorbit und in hoch fliegenden Flugzeugen fotografiert. Hier sehen wir von einem Berggipfel in Nordfrankreich auf die tanzenden, blitzartigen Ereignisse. Sie wurden auf Videobildern festgehalten.
Seht ihr sie? Das berühmte Messierobjekt M89 ist scheinbar eine einfache elliptische Galaxie. Es ist von blassen Hüllen und Schwaden umgeben. Die Ursache der Hüllen ist derzeit unbekannt. Sie entstanden wohl durch Gezeitenschweife aus Trümmern, die übrig blieben, als M89 in den letzten Milliarden Jahren viele kleine Galaxien aufnahm. Doch vielleicht sind die Hüllen wie Wellen in einem Teich nach einer Kollision mit einer anderen großen Galaxie, die vor kurzer Zeit Dichtewellen erzeugte. Diese Wellen rieseln nun durch den galaktischen Giganten.
Was auch immer die Ursache war: Dieses Bild zeigt, dass Forschende sich immer mehr darüber einig werden, dass einige elliptische Galaxien in der jüngeren Vergangenheit entstanden sind. Außerdem sind die äußeren Höfe der meisten großen Galaxien nicht glatt, sondern komplex. Das kann viele Gründe haben, zum Beispiel regelmäßige Wechselwirkungen mit kleineren nahen Galaxien. Manchmal werden diese auch verschlungen. Der Hof um unsere Milchstraße ist ein Beispiel für so eine unerwartete Komplexität.
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