Astronautenforschung: Panorama von Apollo 15

Das Panorama entstand aus mehreren Einzelbildern. Links neben dem Rover ist der Astronaut David Scott. Der Schatten von James Irwin fällt rechts neben dem Rover auf den Boden. Ganz rechts steht die Sonne über dem Mondgelände.

Bildcredit: NASA, USGS, Besatzung Apollo 15

Wie ist es, wenn man den Mond erforscht? Die Apollo-Missionen der NASA in den späten 1960er- und den frühen 1970er-Jahren boten Menschen diese Chance. Vor allem die Mission Apollo 15 hatte das Ziel, die Mondoberfläche durch Erforschung der Berge, Täler, Mare und Hochländer besser zu verstehen.

Die Astronauten David Scott und James Irwin verbrachten fast drei Tage auf dem Mond. Alfred Worden kreiste oben im Kommandomodul. Die Mission hob am 26. Juli 1971 mit Getöse von der Erde ab. Sie war die erste, bei der ein Lunar Roving Vehicle verwendet wurde. Dieses digital kombinierte Panorama zeigt David Scott. Er erforscht seine Umgebung und untersucht einen Felsen vor dem Gipfel des Mons Hadley Delta. Daneben fällt der Schatten von James Irwin auf den Boden. Rechts verläuft gut beleuchtetes, vielfältiges Mondgelände.

Die Mission Apollo 15 brachte ungefähr 76 kg Mondgestein für genaue Untersuchungen zurück. Für die Zukunft planen die NASA und andere Raumfahrtagenturen, den Mond, den Mars und weiter entfernte Regionen noch besser zu erforschen.

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Der alte Mond in den Armen des neuen Mondes

Am Horizont ragen die Silhouetten zahlreicher Radioteleskope auf. Der Himmel dahinter leuchtet dunkelrot und wird nach oben hin dunkelblau. Rechts oben leuchtet ein junger Sichelmond, dessen Nachtseite von der Erde beleuchtet wird.

Bildcredit und Bildrechte: Stan Honda

Beschreibung: Heute Nacht ist der Mond wieder jung, doch dieses faszinierende Bild eines jungen Mondes nahe dem westlichen Horizont wurde am 10. Oktober kurz nach Sonnenuntergang fotografiert. Die sonnenbeleuchtete, nur zwei Tage alte Sichel umarmt auf der Mondscheibe den Erdschein, das ist Erdlicht, das von der Nachtseite des Mondes reflektiert wird.

Am Horizont vor der abklingenden Dämmerung stehen die Silhouetten der Antennenschüsseln von Radioteleskopen des Very Large Array in New Mexico, Planet Erde.

Die Aussicht auf dem Mond wäre ebenfalls beeindruckend. Wenn der Mond am Erdhimmel als schmale Sichel erscheint, wäre auf der Mondoberfläche eine strahlend helle, fast volle Erde zu sehen. Vor 500 Jahren beschrieb Leonardo da Vinci den Erdschein als Sonnenlicht, das von den Ozeanen der Erde reflektiert wird und die dunkle Mondoberfläche beleuchtet.

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Ausblick auf einem kleinen Planeten

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Bildcredit und Bildrechte: Gyorgy Soponyai

Beschreibung: Keine Angst. Diese Projektion eines kleinen Planeten wirkt verwirrend, aber eigentlich ist es nur ein digital verzerrtes und kombiniertes, auf den Nadir zentriertes Bildmosaik, das fast 360×180 Grad abdeckt. Die Bilder wurden am 31. Oktober nachts auf einem 30 Meter hohen Aussichtsturm auf einem Hügel in der Nähe von Tatabánya in Ungarn (Planet Erde) fotografiert.

Die geklammerte Aussichtsturmkonstruktion entstand aus einem umgebauten Minenlift. Da der Planet Erde rotiert, zeigen die 126 Bildfelder, die jeweils 75 Sekunden belichtet wurden, ebenfalls gekrümmte konzentrische Strichspuren. Der Himmelsnordpol steht links, der Himmelssüdpol steht an diesem Ort rechts neben der Mitte, aber unter dem Horizont des kleinen Planeten.

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Mars in der Kurve

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Bildcredit und Bildrechte: Tunc Tezel (TWAN)

Beschreibung: Diese Komposition aus Bildern, die zwischen Ende April (rechts unten) und 5. November (links oben) im Abstand von ungefähr 5 bis 9 Tagen fotografiert wurden, folgt der rückläufigen Bewegung des rötlich gefärbten Mars am Nachthimmel des Planeten Erde. Um die Punkte und Daten der rückläufigen Planetenschleife des Mars von 2018 zu verbinden, schieben Sie den Mauspfeil über das Bild (und betrachten Sie diese Animation).

Der Mars hat seine Laufrichtung entlang seiner Bahn jedoch nicht geändert. Die scheinbare Rückwärtsbewegung vor dem Sternenhintergrund entsteht vielmehr durch die Bewegung der Erde. Eine rückläufige Bewegung ist immer dann zu sehen, wenn die Erde einen Planeten überholt, der weiter von der Sonne entfernt kreist, da die Erde auf ihrer sonnennäheren Bahn schneller wandert.

Am 27. Juli erreichte Mars seine günstige Perihel-Opposition von 2018, er stand am sonnennächsten Punkt seiner Bahn und zugleich am Erdhimmel gegenüber der Sonne. Das Bild dieses Tages, das in diesem Komposit verwendet wurde, entstand während der totalen Mondfinsternis.

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NGC 6188: Die Drachen von Ara

Vor einem blau schimmenrnden Nebel sind viele zarte Sterne und Ranken von Dunkelebeln verteilt.

Bildcredit und Bildrechte:  Tian Lee

Beschreibung: Die dunklen Formen mit hellen Rändern, die ihren Weg durch den staubigen NGC 6188 finden, sind zig Lichtjahre lang. Der Emissionsnebel liegt nahe dem Rand der sonst dunklen, großen Molekülwolke im südlichen Sternbild Altar, ungefähr 4000 Lichtjahre entfernt.

Die massereichen jungen Sterne der eingebetteten Ara-OB1-Assoziation, die erst vor wenigen Millionen Jahren in dieser Region geboren wurden, bilden die fantastischen Formen und befeuern das Leuchten des Nebels mit Sternenwinden und intensive Ultraviolettstrahlung. Die aktuelle Sternbildung selbst wurde wahrscheinlich von Winden und Supernovaexplosionen früherer Generationen massereicher Sterne ausgelöst, die das Molekülgas auffegten und komprimierten.

Für die Bilddaten des Chilescope-Observatoriums wurde eine Hubble-Falschfarbenpalette verwendet, um dieses prächtige Weitwinkelbild herzustellen, es zeigt Emissionen von Schwefel, Wasserstoff und Sauerstoffatomen in roten, grünen und blauen Farbtönen. Das Sichtfeld umfasst ungefähr vier Vollmonde, was in der geschätzten Entfernung von NGC 6188 ungefähr 150 Lichtjahren entspricht.

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NGC 1499: Der Kaliforniennebel

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Bildcredit und Bildrechte: Bray Falls

Beschreibung: Kalifornien gibt es sogar im Weltraum. Diese kosmische Wolke treibt durch den Orionarm der spiralförmigen Milchstraße und spiegelt zufällig die Umrisse von Kalifornien an der Westküste der Vereinigten Staaten wider. Unsere Sonne liegt ebenfalls im Orionarm der Milchstraße, nur ungefähr 1500 Lichtjahre vom Kaliforniennebel entfernt. Der klassische Emissionsnebel ist auch als NGC 1499 bekannt und ungefähr 100 Lichtjahre lang.

Das markanteste Leuchten des Kaliforniennebels ist auf diesem Bild das rote Licht, das charakteristisch für Wasserstoffatome ist, wenn sie mit lange verlorenen Elektronen rekombinieren, die von energiereichem Sternenlicht abgestreift (ionisiert) wurden. Der Stern, der sehr wahrscheinlich das energiereiche Sternenlicht liefert, das einen Großteil des Nebelgases ionisiert, ist der helle, heiße bläuliche Xi Perseï rechts neben dem Nebel. Der Kaliforniennebel ist ein regelmäßiges Ziel für Astrofotografen. Man kann ihn bei dunklem Himmel mit einem Weitwinkelteleskop im Sternbild Perseus erspähen, nicht weit von den Plejaden entfernt.

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IC 4592: Der blaue Pferdekopf-Reflexionsnebel

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Bildcredit und Bildrechte: Mario Cogo

Beschreibung: Erkennen Sie den Kopf des Pferdes? Das hier ist nicht der berühmte Pferdekopfnebel im Orion, sondern ein eher blasser Nebel, der nur auf langen Belichtungen eine vertraute Form annimmt. Der Hauptteil des hier abgebildeten Molekülwolkenkomplexes ist ein Reflexionsnebel, der als IC 4592 katalogisiert ist.

Reflexionsnebel bestehen aus sehr feinem Staub, der normalerweise dunkel erscheint, sie können aber ziemlich blau wirken, wenn sie das Licht energiereicher Sterne in der Nähe reflektieren. In diesem Fall stammt ein Großteil des reflektierten Lichts von einem Stern im Auge des Pferdes. Dieser Stern ist Teil von ν Scorpii, einem der helleren Sternsysteme im Sternbild Skorpion (Scorpius). Ein zweiter Reflexionsnebel mit der Bezeichnung IC 4601 umgibt zwei Sterne rechts neben der Bildmitte.

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Fliegende Untertasse stürzt in der Wüste von Utah ab

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Bildcredit: USAF 388th Range Sqd., Genesis Mission, NASA

Beschreibung: Eine fliegende Untertasse aus dem Weltraum machte in der Wüste von Utah eine Bruchlandung, nachdem sie mit Radar aufgespürt und von Hubschraubern verfolgt worden war. Das Jahr war 2004, und es waren keine Außerirdischen beteiligt.

Die hier fotografierte Untertasse war die Genesis-Probenrückholkapsel, Teil der von Menschen gebauten robotischen Raumsonde Genesis, die 2001 von der NASA gestartet worden war, um die Sonne zu untersuchen. Die unerwartet harte Landung mit mehr als 300 km/h trat auf, weil sich die Fallschirme nicht wie geplant öffneten.

Die Mission Genesis war um die Sonne gekreist, um Sonnenwindpartikel zu sammeln, die normalerweise vom Erdmagnetfeld abgelenkt werden. Trotz der Bruchlandung waren viele Rückkehrproben in ausreichend gutem Zustand für eine Analyse geblieben. Zu den bisherigen Entdeckungen im Zusammenhang mit Genesis gehören neue Details zur Zusammensetzung der Sonne sowie zur Schwankung der Verteilung einiger Elementarten im Sonnensystem. Diese Ergebnisse lieferten faszinierende Detailhinweise dazu, wie Sonne und Planeten vor Milliarden Jahren entstanden sind.

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